Maut: Wusstet ihr übrigens

…dass wir demnächst alle kostenlos durch Österreich und Italien bis nach Sizilien fahren können?
Die Österreicher und Italiener sollen schon anfangen sich über unsere Versuche ein „intelligentes“ Mautsystem einzuführen totzulachen.

mitlachende Grüsse

Sigi

Hallo Sigi,

mein Wissen über das nicht funktionierende Mautsystem beschränkt sich auf die paar Dinge, die jeder aus den Medien erfährt. Danach gibt es Probleme auf unterschiedlichen Ebenen, die von umständlicher Bedienbarkeit, über mangelhafte Gerätequalität bis zu Planungsfehlern reichen. Bis dahin sind die Vorgänge im „grünen Bereich“, solche Dinge passieren nämlich bei jeder Neuentwicklung. Jeder Techniker, jeder Ingenieur weiß das nach einigen Jahren Praxis. Verwaltungsleute, Politiker und von den Produkten und Möglichkeiten ihres Unternehmens abgehobene Firmenleitungen haben dieses Wissen i. d. R. nicht. Die schönsten Computeranimationen für Ministerien und Journalisten können eben keinen Praxistest ersetzen. Tests über ein paar Wochen kann man besser gleich lassen. Außen eingesetzte Technik muß man mindestens ein Jahr unter allen Witterungsbedingungen in der Praxis erproben. Dabei sind die Bauchlandungen geradezu erwünscht und zwingend nötig, damit man daraus lernen, sodann nachbessern und erneut erproben kann. Wer nicht von allen guten Geistern verlassen ist, macht solche Versuche nicht gleich bundesweit. Eine passend ausgewählte Region, in der von polnischen LKW-Fahrern bis zu übler Vereisung alles vorkommt, dazu wenige ausgewählte regionale Speditionen, deren Mehraufwand zu bezahlen ist - und dann sind ohne Presse und Politik im Kreuz Betriebserfahrungen zu sammeln. Die Erfahrungen können durchaus mit sich bringen, daß man ein paar hundert Geräte wieder einstampft, weil zu viele Änderungen nötig werden. Statt dessen wird am Ministersessel gesägt, prüfen Juristen Schadenersatzforderungen, wird an blödsinnigen Terminen festgehalten und vergeht kein Tag ohne veröffentlichte Schadenfreude. Die Sache läuft deutsch und damit gründlich falsch. Juristen bekommen das System nie in Gang. Jetzt muß man wissen, was man will: Ein funktionierendes Mautsystem oder öffentlich ausgetragene Hackerei.

Gäbe es bei den beteiligten Politikern und Firmenleitungen auch nur einen Funken Sachverstand und Realitätssinn, müßten sie alle Termine sofort canceln, einmal die öffentliche Prügel einstecken, sich von Kameras und Mikrofonen verabschieden, um sodann eine regional begrenzte Felderprobung zu starten. Das dauert ein Jahr oder länger. Wenn man dann ein Bedienkonzept hat, das in allen europäischen Sprachen intuitiv funktioniert und nötigenfalls von Analphabeten und mit Händen in Bratpfannengröße bedient werden kann, wenn man ein Regelwerk geschaffen hat, wie die Erfassungsbrücken in allen Details auszusehen haben und man weiß, was bei Schneetreiben, bei 60°C in der Sonne und bei -25°C klirrendem Frost passiert, kann man sich wieder blicken lassen.

Wer statt dessen erst einmal einige hunderttausend Geräte produzieren läßt, kann nur ein unerfahrener Grünschnabel sein, der noch nie eine Entwicklung durchgezogen hat. In der heutigen Situation bekommt eine handvoll Ingenieure jeden Morgen aufs Butterbrot, daß jeder Tag Nachdenken soundsoviele Millionen Ausfall bedeutet. Das ist die sicherste Methode, den Erfolg unmöglich zu machen. Wie es aussieht, fehlen Herrn Stolpe und den beteiligten Firmenvertretern der Sachverstand und der Mut, jetzt den einmaligen großen Schnitt zu machen und das Projekt wieder in die Hände der Ingenieure zu geben. Statt dessen Juristen zu beschäftigen und Pressekonferenzen abzuhalten, ist einfach nur dumm.

Gruß
Wolfgang

Mir gefällts trotzdem, wenn dieser Versuch eine umfassende Überwachungsmöglichkeit für alle zu etablieren (und dafür ist dieses System zweifellos ausgelegt) so richtig auf die Fresse fällt. Das einzig Üble daran ist, dass weiterhin viel subventionierter Transport auf den Strassen stattfindet obwohl er auf die Schiene gehört.
Eine Vignette wäre soo einfach gewesen, aber die die grossen Technologiekonzerne können damit wohl nicht verdienen.

Gruss Sigi

Hi!

Zwei Dinge:

  • das mit Abstand schlechteste Mautsystem Europas haben die Italiener.
  • die Österreicher haben ein simples, günstig zu betreibendes, kosteneffektives System entwickelt. So etwas kann man in Deutschland natürlich nciht einfach übernehemen. Nein, man muss es möglichst kompliziert und teuer machen. Ausserdem müssen ja noch Siemens, Daimler & Co. subventioniert werden.

Die einzig sinnvolle Massnahme wäre es nun, das deutsche Mautsystem noch vor der Aktivierung einzustampfen, die Kamerabrücken als Mahnmal in orange zu lackieren und zwei Arten von Vignetten einzuführen:

PKW 12 Monate: Eur 150.
LKW 12 Monate: EUR 2.500.
Parallel wird die deutsche Kfz-Steuer abgeschafft.

Wenn die EU meckert, sollten wir austreten.

Grüße,

Mathias

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Sigi!!!

…dass wir demnächst alle kostenlos durch Österreich und
Italien bis nach Sizilien fahren können?

und ich hatte schon befürchtet, du hättest dich mit deinem Hobel ins Nirwana gefahren.

Welcome back :smile:
*schmatz*
Marion

Hi Marion,

das freut mich aber, dass du mich gleich erkannt hast.

Das Nirwana kann warten. Mein Hobel hat sogar noch Zuwachs bekommen. Neben der Königswellen Ducati steht jetzt auch noch ne 1000er Guzzi in der Garage.
Zusammen sind das ganz schön viel Phon.

Gruss aus dem 2/3 Bayern (ich gehör zum anderen Drittel)

Sigi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin Sigi,

das freut mich aber, dass du mich gleich erkannt hast.

Nüja, mein alter Seismograph für Sigi-Postings schlägt offensichtlich noch an *g*.

Das Nirwana kann warten. Mein Hobel hat sogar noch Zuwachs
bekommen. Neben der Königswellen Ducati steht jetzt auch noch
ne 1000er Guzzi in der Garage.

*argh* mein Neid ist dir gewiss. Musste das jetzt sein ?! *schimpf*

Gruss aus dem 2/3 Bayern (ich gehör zum anderen Drittel)

*hähä* (fieslach)
Das gönn ich dir jetzt aber, als gerechten Ausgleich sozusagen :smile:

lieben Gruss
Marion

PKW 12 Monate: Eur 150.
LKW 12 Monate: EUR 2.500.

Hallo Mathias,

das ist undeutsch und deshalb gehts so nicht. Du bist ja wohl von allen guten Geistern verlassen, wenn Du ein einfaches System forderst. Wo bleibt unsere Gewohnheit, erst einmal Milliarden zu investieren? Wo kämen wir denn hin, wenn wir nicht wenigstens einen hübschen kleinen Apparat mit einer Verwaltung von ein paar tausend Nasen aufbauten? Und überhaupt… Kfz-Steuer abschaffen. Steuern abschaffen machen wir grundsätzlich nicht. Solche Vorschläge können nicht aus deutschen Behörden kommen. Das System würde womöglich einfach, billig und effizient! Außerdem kämen dann die Bedenkenträger. Bestimmt kennt jemand eine Oma, deren letzte Freude darin besteht, einmal jährlich 50 km Autobahn zu fahren. Die Oma müßte per Vignette also genau so viel bezahlen wie der Konzernboß, der 100.000 Kilometer abreitet und unterwegs die Millionenprofite einstreicht. Das ist unsozial!

Und schließlich ermöglicht eine Vignette keine (Lenkzeit)-Überwachung.

Wie Du siehst, spielt Geld keine Rolle. Es geht um soziale Aspekte und Lenkzeitüberwachung.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

Wie Du siehst, spielt Geld keine Rolle. Es geht um soziale
Aspekte und Lenkzeitüberwachung.

Nur zwei Punkte:

„sozial“ ist, wenn man nach dem kosteneffektivsten, benutzungsfreundlichsten System sucht. Die besagte Omi würde für ihren Opel Rekord 1.8i ohne Kat ja aktuell ca. 250 € Kfz-Steuern bezahlen. Dann nur noch 150. Das ist doch „sozial“, oder nicht…?
Ausserdem gibt es für die Lenkzeitüberwachung den Fahrtenschreiber.

Grüße,

Mathias

Hallo,

Ausserdem gibt es für die Lenkzeitüberwachung den
Fahrtenschreiber.

den kann man aber nicht von der ‚Brücke‘ aus lesen, die Daten im Rechner speichern und automatisch auswerten. … Was sagen eigentlich die Datenschützer zu Big Broter?

cu Rainer

Zwei Dinge:

  • das mit Abstand schlechteste Mautsystem Europas haben die
    Italiener.

Bitte???
Die haben ja wohl eine bessere/gerechtere Lösung als wir (Österreicher).
Gezahlt wird nach dem Ausmaß der Nutzung und nicht pauschal im „Abo“. (Ich darf
mit meinen relativ wenigen Autobahn-km all jene quersubventionieren, die zum
gleichen Preis unzählige km mehr auf der Autobahn „verbrauchen“.)

Und so teuer ists auch nicht. (Vor allem im Verhältnis dazu, daß die
italienischen Autobahnen wirklich gut ausgebaut sind.)
Der einzige Nachteil des italienischen Systems, den Du meinen kannst, liegt mE
darin, daß man die Fahrt an den Auf- und Abfahrten bei den Mautstationen
unterbrechen muß. Ist normalerweise aber auch kein wirkliches Problem, außer
man will unbedingt zur Teutonenurlaubszeit auf einer italienischen Autobahn
fahren… Und mit einer Adria-/Viacard bzw mit Telepass oder Kreditkarte kann
man auch der Schlange vor den Zahlschaltern bei den Mautstellen entgehen.

Da ham die Slowenen/Kroaten schon ein wesentlich schlechteres System, wo man
Mautstellen quasi „mitten“ auf die Autobahn gestellt hat (also nicht erst bei
der Abfahrt kassiert wird).

  • die Österreicher haben ein simples,

Schon probiert, am 31. Jänner (= letzter Gültigkeitstag der Vorjahresvignette)
eine neue Jahresvignette aufzutreiben?

günstig zu betreibendes, kosteneffektives System entwickelt.

Meinst Du nun das jetzige Vignettensystem oder das zukünftige LKW-Roadpricing?

Wenn die EU meckert, sollten wir austreten.

Ok, dem kann ich mich aus mehreren Gründen anschließen. :wink:

Ciao
P.

Hi!

Zwei Dinge:

  • das mit Abstand schlechteste Mautsystem Europas haben die
    Italiener.

Bitte???
Die haben ja wohl eine bessere/gerechtere Lösung als wir
(Österreicher).

Denke ich nicht.

Gezahlt wird nach dem Ausmaß der Nutzung und nicht pauschal im
„Abo“. (Ich darf
mit meinen relativ wenigen Autobahn-km all jene
quersubventionieren, die zum
gleichen Preis unzählige km mehr auf der Autobahn
„verbrauchen“.)

Das ist eben „Umverteilung“…:wink:
Im Ernst: die faire Erhebung nach Fahrleistung ist zwar ein schöner Traum, der Aufwand steht jedoch in keinem Verhältnis zum Nutzen.
Es bleibt beim deutschen System doch kaum noch etwas hängen, die Technik ist sehr teuer und auch die Awrtung wird sehr aufwändig sein.

Und so teuer ists auch nicht.

Wie bitte??
Allein der Personalaufwand kostet Milliarden.

(Vor allem im Verhältnis dazu,
daß die
italienischen Autobahnen wirklich gut ausgebaut sind.)

Sie sind überwiegend 2-spurig.

Der einzige Nachteil des italienischen Systems, den Du meinen
kannst, liegt mE
darin, daß man die Fahrt an den Auf- und Abfahrten bei den
Mautstationen
unterbrechen muß. Ist normalerweise aber auch kein wirkliches
Problem, außer
man will unbedingt zur Teutonenurlaubszeit auf einer
italienischen Autobahn
fahren…

Fakt ist, dass man zu Geschäftszeiten in jeder größeren Stadt massive Wartezeiten an den Abfahrten hat und somit ein Volkswirtschaftlicher Schaden durch Zeitverlust und große Umweltschäden durch Stop-and-go verursacht werden.

Und mit einer Adria-/Viacard bzw mit Telepass oder
Kreditkarte kann
man auch der Schlange vor den Zahlschaltern bei den
Mautstellen entgehen.

Das löst das gesamte Problem keineswegs. Ich stehe auch mit Videomaut am Brenner (gut, das sind die Ösis, die 2-mal kassieren) im Stau.
Die Viacard habe ich nicht mehr, denn die meisten Durchfahrten bedienen mittlerweile beides, Viacard und Cash.

Da ham die Slowenen/Kroaten schon ein wesentlich schlechteres
System, wo man
Mautstellen quasi „mitten“ auf die Autobahn gestellt hat (also
nicht erst bei
der Abfahrt kassiert wird).

Das haben die Franzosen auch. Ist fast genauso bescheuert, aber eben nur fast, denn dort geht es, warum auch immer, schneller.

  • die Österreicher haben ein simples,

Schon probiert, am 31. Jänner (= letzter Gültigkeitstag der
Vorjahresvignette)
eine neue Jahresvignette aufzutreiben?

Weshalb sollte ich? Ich hole mir die Vignette üblicherweise Mitte Januar, wenn die Schifahrer gerade alle zurück sind. Die Vignette kaufe ich bei meiner Mutter um die Ecke an der deutschen Tanke in München. Kein Problem. Funktioiniert vorbildlich.

günstig zu betreibendes, kosteneffektives System entwickelt.

Meinst Du nun das jetzige Vignettensystem oder das zukünftige
LKW-Roadpricing?

Das Vignettensystem.

Wenn die EU meckert, sollten wir austreten.

Ok, dem kann ich mich aus mehreren Gründen anschließen. :wink:

Na also. Weshalb nicht ein neues, lockereres Zusammenschlußsystem aus F, A, CH, DK, S, FIN, GB, FL, B, NL und D?

Grüße,

Mathias

Hallo

Und so teuer ists auch nicht.

Wie bitte??
Allein der Personalaufwand kostet Milliarden.

Ich meinte „nicht teuer“ von der Warte des Autobahnnutzers.

(Vor allem im Verhältnis dazu,
daß die
italienischen Autobahnen wirklich gut ausgebaut sind.)

Sie sind überwiegend 2-spurig.

Hehe, wenn Du den Packabschnitt auf der A2 zwischen Klagenfurt und Graz, das Loch der A9 bei Kirchdorf und manche andere Unzulänglichkeit des österreichischen Autobahnnetzes (zB Wechselabschnitt, nicht vorhandene Autobahnanbindung nach Ungarn und Tschechien) kennen würdest, würdest Du verstehen, warum ich mich aus österreichischer Sicht schon mit 2 „normal“ ausgebauten Spuren zufrieden gebe, um von einer gut ausgebauten Autobahn zu sprechen. :wink:

Fakt ist, dass man zu Geschäftszeiten in jeder größeren Stadt
massive Wartezeiten an den Abfahrten hat und somit ein
Volkswirtschaftlicher Schaden durch Zeitverlust und große
Umweltschäden durch Stop-and-go verursacht werden.

Gut, das hab ich nicht bedacht. Der einzige vergleichbare Ballungsraum hierzulande ist ja der Wasserkopf Wien.

Das haben die Franzosen auch. Ist fast genauso bescheuert,
aber eben nur fast, denn dort geht es, warum auch immer,
schneller.

Ich hab mir sagen lassen, daß kaum ein Franzose auf der Autobahn fährt, weil sie dort verhältnismäßig teuer ist. (Obs so ist, weiß ich nicht, war selbst noch nie „aktiver“ Autofahrer in F.) Vielleicht ist wegen der geringeren Nutzerdichte auch die Abfertigung schneller?

Schon probiert, am 31. Jänner (= letzter Gültigkeitstag der
Vorjahresvignette)
eine neue Jahresvignette aufzutreiben?

Weshalb sollte ich?

Zinsgewinn durch Zuwarten bis zum letzten Tag :wink:

Ciao
P.

Hi!

Und so teuer ists auch nicht.

Wie bitte??
Allein der Personalaufwand kostet Milliarden.

Ich meinte „nicht teuer“ von der Warte des Autobahnnutzers.

Das stimmt. Vermutlich trägt sich das System gerade mal so selbst…
Allerdings ist es auch etwas anderes, einmal im Jahr nach Italien in den Urlaub zu fahren oder täglich zwischen Mailand und Modena zu pendeln…

(Vor allem im Verhältnis dazu,
daß die
italienischen Autobahnen wirklich gut ausgebaut sind.)

Sie sind überwiegend 2-spurig.

Hehe, wenn Du den Packabschnitt auf der A2 zwischen Klagenfurt
und Graz, das Loch der A9 bei Kirchdorf und manche andere
Unzulänglichkeit des österreichischen Autobahnnetzes (zB
Wechselabschnitt, nicht vorhandene Autobahnanbindung nach
Ungarn und Tschechien) kennen würdest, würdest Du verstehen,
warum ich mich aus österreichischer Sicht schon mit 2 „normal“
ausgebauten Spuren zufrieden gebe, um von einer gut
ausgebauten Autobahn zu sprechen. :wink:

In Österreich erhebt man die Maut ja noch nicht so lange, ausserdem hat man einen Haufen teurer Tunnels zu unterhalten.
Ich kenne v.a. Kufstein - Brenner und Salzburg - Wien. Diese Strecken halte ich für o.k.

Fakt ist, dass man zu Geschäftszeiten in jeder größeren Stadt
massive Wartezeiten an den Abfahrten hat und somit ein
Volkswirtschaftlicher Schaden durch Zeitverlust und große
Umweltschäden durch Stop-and-go verursacht werden.

Gut, das hab ich nicht bedacht. Der einzige vergleichbare
Ballungsraum hierzulande ist ja der Wasserkopf Wien.

…und alle anderen „Städte“, nur merkt Ihr das nicht, weil Ihr ja eben diese Stationen nicht habt!

Das haben die Franzosen auch. Ist fast genauso bescheuert,
aber eben nur fast, denn dort geht es, warum auch immer,
schneller.

Ich hab mir sagen lassen, daß kaum ein Franzose auf der
Autobahn fährt, weil sie dort verhältnismäßig teuer ist. (Obs
so ist, weiß ich nicht, war selbst noch nie „aktiver“
Autofahrer in F.) Vielleicht ist wegen der geringeren
Nutzerdichte auch die Abfertigung schneller?

Das ist nicht korrekt.
Die 400 km von Toulouse nach Biarritz kosten vielleicht 15 Euro, daher könnte man sich die Stationen auch sparen. Da aber in Frankreich einige Autobahnabschnitte privatisiert sind, kassiert eben jeder für seine 10 km.
Besonders interessant ist es, wenn man von Stuttgart nach Paris fährt…

Schon probiert, am 31. Jänner (= letzter Gültigkeitstag der
Vorjahresvignette)
eine neue Jahresvignette aufzutreiben?

Weshalb sollte ich?

Zinsgewinn durch Zuwarten bis zum letzten Tag :wink:

Und Kosten durch Wartezeiten… :wink: Hebt sich eh auf.

Grüße,

Mathias

die technische, politische Seite…
es soll ein System geben, das extrem günstiger ist. Und zwar verwendet es die vorhandenen Mobilantennen.
Das wurde aber abgelehnt.
Meiner Meinung nach ein Fall für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss.
Hier wurde doch jemand bevorzugt! Wenn nicht sogar Politiker daran verdienten.
Es riecht gewaltig nach Schmiere!
Grüße
Raimund

und wozu wird das deutsche Mautsystem führen? Zu vollen Staatskassen? Ich lach mich tot! Das einzige, was voll wird, werden die Landstaßen, auf die die LKW`s ausweichen werden. Das einzig sinnvolle wäre eine Vignette, wie Matthias sie weiter unten vorgeschlagen hat.

Fralli

Maut seltsam oder wie ich lernte …
… die Mautsysteme in A und CH zu lieben.

Hallo,

was mich immer auf das Höchste erstaunt hat, ist, dass man ausgerechnet den größten LKW-Hersteller mit einem System zur Belastung, d.h. zur Dämpfung des LKW-Verkehrs beauftragt hat - der Bock wurde mal wieder zum Gärtner gemacht.
Wolfgang Dreyer hat den Diletantismus bei der Vergabe, Realisierung usw. schon beschrieben, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Gruß, Stucki