Hallo.
In letzter Zeit wird von sog. „Mautprellern“ in den Medien geschrieben und gesprochen.
Nach meinem Sprachverständnis ist ein „Preller“ jemand, der eine Leistung (hier das Fahren auf der Autobahn) in Anspruch nimmt und nicht dafür bezahlt.
Diese sog. „Mautpreller“ nehmen doch nur ihr gutes Recht in Anspruch und weichen auf mautfreie Staßen aus. Wieso werden sie „Mautpreller“ genannt?
Das wäre ja vergleichbar, wenn ich an einem teuren Restaurent vorbeigehe und meinen Hunger an eine Würstchenbude stille. Bin ich dann auch ein „Zechpreller“?
In letzter Zeit wird von sog. „Mautprellern“ in den Medien
geschrieben und gesprochen.
Nach meinem Sprachverständnis ist ein „Preller“ jemand, der
eine Leistung (hier das Fahren auf der Autobahn) in Anspruch
nimmt und nicht dafür bezahlt.
Soweit, so richtig. Fritz wird da sicher noch etwas über den Urspring wissen.
Diese sog. „Mautpreller“ nehmen doch nur ihr gutes Recht in
Anspruch und weichen auf mautfreie Staßen aus. Wieso werden
sie „Mautpreller“ genannt?
Das wäre ja vergleichbar, wenn ich an einem teuren Restaurent
vorbeigehe und meinen Hunger an eine Würstchenbude stille. Bin
ich dann auch ein „Zechpreller“?
Bring das mal endlich den Journalisten bei !!!
Nicht jede Buchstabenzusammenstellung macht auch Sinn, auch wenn man sie gross auf der ersten Seite druckt.
Diese sog. „Mautpreller“ nehmen doch nur ihr gutes Recht in
Anspruch und weichen auf mautfreie Staßen aus. Wieso werden
sie „Mautpreller“ genannt?
Das wäre ja vergleichbar, wenn ich an einem teuren Restaurent
vorbeigehe und meinen Hunger an eine Würstchenbude stille. Bin
ich dann auch ein „Zechpreller“?
Nein! Aber wer z.B. als Kindergärtnerin erlaubtermaßen kostenlos Erdbeeren auf einem Erntefeld pflückt (für den Kindergarten), aber damit Freunde, Bekannte und die ganze Verwandschaft versorgt handelt asozial und den bezeichne ich als Preller oder auch Schamrotzer.
Da sind wir nicht weit vom Schwerlastverkehr entfernt. Der fährt nicht nur über mautfreie Landstraßen, sondern durch die Wohngebiete der Innenstädte, kleine Dörfer und Siedlungen. Sie gefährden und schädigen spielende Kinder, Fußgänger und Anwohner mit Abgasen und Lärm. Sie beschädigen Straßen, und Häuser, die dicht an der Straße liegen. Bezahlen müssen dafür die Betroffenen mit ihrer Gesundheit und Steuern. Das bezeichne ich ebenfalls als Schmarotzertum und nicht als gutes Recht.
Im Gegensatz dazu betrügt der Preller nur den Leistungserbringer und keine Unbeteiligten.
Alexander Berresheim
soweit ich mich erinnere, bedeutet Mautpreller, daß LKW die Autobahnen benutzen, ohne die Maut zu entrichten.
Gegen diese Preller setzt die Polizei Spähtrupps ein. Hier greift die Definition des Prellens gut.
Die BAB-Umfahrer würde ich natürlich nicht al Preller bezeichnen, allerdings als als rücksichtslose ‚Sparfüchse‘
Da sind wir nicht weit vom Schwerlastverkehr entfernt. Der
fährt nicht nur über mautfreie Landstraßen, sondern durch die
Wohngebiete der Innenstädte, kleine Dörfer und Siedlungen. Sie
gefährden und schädigen spielende Kinder, Fußgänger und
Anwohner mit Abgasen und Lärm. Sie beschädigen Straßen, und
Häuser, die dicht an der Straße liegen. Bezahlen müssen dafür
die Betroffenen mit ihrer Gesundheit und Steuern. Das
bezeichne ich ebenfalls als Schmarotzertum und nicht als gutes Recht.
Im Gegensatz dazu betrügt der Preller nur den
Leistungserbringer und keine Unbeteiligten.
Alexander Berresheim
Hallo Alexander,
da beschreibst du eine Situation, die dazu führte, dass beispielsweise die B 7 durch unser Dorf unter Fahrverbot für LKW gestellt wurde. Es ist ruhiger geworden, aber gefahren wird immer noch.
Die andere Seite der Mautprellerei: Die Speditionen und auch Lieferanten erheben neuerdings Mehrpreisaufschläge: Einen für den teuren Sprit, den anderen für Maut. Gewöhnlich zahlen die Kunden die Maut, ohne dass diese nachgewiesen werden müßte. Das macht doch richtig Sinn: Einerseits kassieren, andererseits auf Kosten anderer sparen.
Allein ich glaube, wir diskutieren das im falschen Brett. Naja, Birgit wird’s richten )
in der Sache schließe ich mich Gandalf an. Zum Preller kann man selbstverständlich nur werden, wenn man eine kostenpflichtige Leistung nach Inanspruchnahme nicht bezahlt. Kostenpflichtig ist bisher allein die Benutzung der Autobahnen - ein LKW-Fahrer also, der auf Bundes-/Landstraßen ausweicht, ist kein Mautpreller.
[MOD: Nicht themenrelevantes Geplauder gelöscht]
Und natürlich gibt es zur Herkunft und Bedeutung des Verbs „prellen“ im angefragen Sinne einiges zu sagen. Ich verzichte aufs Kopieren und verlinke nur ein Hilfsmittel, mit dessen Hilfe Du bei Interesse ausgezeichnete und weiterführende Ergebnisse erhältst. Bitte nutze einfach das Feld „Suchtext“: http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/
Mit einem kleinen Vers
ein schulfuchs hofft mit dürren gründen
den beifall aller welt zu finden:
allein er wird geprellt.
ich vermute, der in diesem Zusammenhang sachlich eindeutig falsche Begriff „Mautpreller“ wird bewußt und aus politischen Gründen benutzt - ähnlich wie der von der Musikindustrie gerne verwendete, aber sachlich genauso falsche Begriff „Raubkopierer“, der das verwerfliche Tun der Übeltäter besonders deutlich hervorheben und in das Bewußtsein der Massen implantieren soll.
MOD: Und Schluß
Die süffisanten Anspielungen in Andreas’ Posting habe ich ebenso gelöscht wie die darauf erfolgten nicht minder themenfernen Antworten.
Gruß Kubi
PS: Jetzt ist der Teilthread auch abgeschlossen. Hatte ich vergessen, was gleich wieder ausgenutzt wurde…