Hallo Fred,
ja, da ist wohl wirklich viel daneben gegangen. Tut mir leid. Bei mir kam eben die totale Abwertung an, deine drei Beispiele habe ich als persönlich an meine Person gerichtet und nicht als „gesuchte Wörter“ wahrgenommen, vielleicht, weil sie lediglich 5:1 Konsonanten aufweisen. Meine Anregung, gemeinsam nach besonders konsonantenreichen deutschen Wörtern zu suchen, ist eben auch nicht als eine Runde „Zockerei“ zu verstehen, wir sind hier einschlägig mit Rechtschreibtrainings beschäftigt, und auf solche Ideen, besondere Wörter im Deutschen zu suchen, kommt man zwischendurch immer mal wieder. Ein prominentes Beispiel ist die alte Sucherei nach Wörtern, die auf -nf enden. Es soll fünf davon geben, uns fallen aber nur vier ein: „Senf, Genf, Hanf, fünf“. Allenfalls könnte man noch „sanft“ akzeptieren. Während man diese Wörter noch in Datenbanken suchen kann, fällt die Möglichkeit in meinem Falle weg. Daher das Interesse an „menschlicher Kreativität“, es soll eigentlich kein „Spiel“ sein, sondern eine Form der Beschäftigung mit unserer Sprache.
Tja, die Anrede „hallo“*) finde ich im Internet schon längst, aber auch zwischen Freunden, Bekannten und Kollegen als akzeptabel. Es wirkt auf mich frisch, und hat noch nicht zuviel Vertrautheit oder ausgesprochene Wertschätzung wie „Liebe®“, das ich gerne für den Ausdruck einer besonderen Verbundenheit bewahren möchte. Das Gleiche behalte ich mir auf für die Grußformel vor, die Spanne reicht da von „mfG“, über „mit freundlichen / herzlichen Grüßen“ , „herzlich Ihr“ oder „mit lieben Grüßen“ bis hin zu etwa „sei lieb gegrüßt“! Ich finde diese sprachliche Nuancierungen im Deutschen einfach grandios. (Nicht ganz unproblematisch ist, wie ich finde, die gängige Praxis des Duzens, es gibt allerdings auch Foren, wo man sich siezt.)
Darüber könnte man ja auch mal - falls noch nicht geschehen - einen Thread/ein Thema eröffnen…
So würde ich mich freuen, wenn der kleine Disput nunmehr als beigelegt angesehen werden könnte?
Herzlichen Dank für den Austausch und viele Grüße
Rolf
*) Es ist auch nicht mehr dieses „Hallo, hallo, hören Sie mich?“ aus den Anfängen der Telekommunikation