Maximale Konsonantenanzahll im Einsilber?

Es gilt in einem kleinen Wettbewerb unter Kollegen deutsche Wörter zu finden, die möglichst viele Konsonanten bei minimaler Vokalanzahl aufweisen.

Als Beispiel für das Verhältnis acht Konsonanten und ein Vokal (8:1) gibt es mehrere, z.B. schwimmst, schlüpfst oder flanschst.

Findet jemand ein Wort mit einem K-V-Verhältnis von größer als 8:1?

Viel Spass beim Suchen!

Rolf Altemöller

Lieber Rolf,
ich denke nicht, dass Du mich mit solchen Spielchen aus der Reserve *lockst* indem Du zu Hause *hockst* und Spielchen *zockst*. In diesem Sinn - Effeso
PS: Bitte für mich keine solchen Spielchen mehr. Danke.

Hallo,

so auf Anhieb nicht - aber ich bleibe dran!

Schöne Ostertage wünsche
Elisabeth

Hallo Effeso,

das Internet nutze ich jetzt seit ungefähr 15 Jahren. Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell man mit mehr oder weniger originellen Ideen offenbar Leute provoziert. Was heißt hier hocken und zocken? Was für’n Stereotyp habe ich mit meiner harmlosen Sprachspielerei bei dir ausgelöst? Deine Antwort ist nicht weit von dem entfernt, was man in diversen Foren täglich als Pöbelei von Leuten liest, die offenbar einen großen Bedarf haben, zu allem ihren Senf beizusteuern und zu demonstrieren, wie angewidert sie von Forumsteilnehmern und ihren (manchmal wirklich) naiven Beiträgen sind. Mit welchen Anfragen darf ich den dem Herrn Experten Effeso kommen?? Das Ärgerlichste im Internet sind inzwischen die Sesselfurzer, die alles und jenes abqualifizieren müssen. Wenn dich was ärgert - einfach nach Dieter Nuhr - mal die „… halten“!

Vielleicht habe ich mit meiner Anfrage die falsche Plattform bemüht, aber wusste auf die Schnelle keine andere. Vielleicht bemühst du dich ja zukünftig um mehr Höflichkeit? Danke!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Rolf Altemöller

Lieber Rolf,
da ging aber richtig was daneben. Es tut mir leid, wenn ich für Irritationen gesorgt habe - aber sind die 3 kleinen Wörtchen nicht im K-V-Verhältnis 7:1 im Vergleich zu Deinen 8:1?
Nein, als provoziert betrachte ich mich nicht. Und von D. Nuhr halte ich nichts mehr. Er war mal gut; aber bitte richtig zitieren: „Wenn man von nichts 'ne Ahnung hat, einfach mal…“ Das mit der fehlenden Ahnung unterstelle ich uns beiden nicht. Zu Deiner Frage, womit man mir denn kommen dürfe: Exakt auch mit dem, was von Dir kam; ich fand’s witig, bin drauf eingegangen und habe ergänzend dazu gebeten (nicht verlangt), nicht mehr mitspielen zu „müssen“.
Nun zu „Höflichkeit“: Empfindest Du die geschriebene Anrede „Hallo“ eigentlich als höflich? Für mich klingt es eher nach Anmache denn nach Anrede. Aber das ist wirklich persönlich; so ähnlich wie man mag Broccoli oder eben nicht. Mir gibt’s immer einen kleinen Stich; aber es tut nicht weh :smile:
Ein kleines Fazit:
a) ich fand / find’ (ähmm 4:1 oder zählen Auslassungs-
zeichen nicht?) Dein Spielchen witzig
b) ich habe eine Runde mitgespielt
c) ich bin nach dieser Runde ausgestiegen
d) verbuchen wir’s - bitte - unter „Missverständnis“?
e) der Einfachheit halber meine Mailadresse:
barbar[at]bayern-mail.de
Ernstgemeinte freundliche Grüße aus München
Fred

Hallo Fred,
ja, da ist wohl wirklich viel daneben gegangen. Tut mir leid. Bei mir kam eben die totale Abwertung an, deine drei Beispiele habe ich als persönlich an meine Person gerichtet und nicht als „gesuchte Wörter“ wahrgenommen, vielleicht, weil sie lediglich 5:1 Konsonanten aufweisen. Meine Anregung, gemeinsam nach besonders konsonantenreichen deutschen Wörtern zu suchen, ist eben auch nicht als eine Runde „Zockerei“ zu verstehen, wir sind hier einschlägig mit Rechtschreibtrainings beschäftigt, und auf solche Ideen, besondere Wörter im Deutschen zu suchen, kommt man zwischendurch immer mal wieder. Ein prominentes Beispiel ist die alte Sucherei nach Wörtern, die auf -nf enden. Es soll fünf davon geben, uns fallen aber nur vier ein: „Senf, Genf, Hanf, fünf“. Allenfalls könnte man noch „sanft“ akzeptieren. Während man diese Wörter noch in Datenbanken suchen kann, fällt die Möglichkeit in meinem Falle weg. Daher das Interesse an „menschlicher Kreativität“, es soll eigentlich kein „Spiel“ sein, sondern eine Form der Beschäftigung mit unserer Sprache.

Tja, die Anrede „hallo“*) finde ich im Internet schon längst, aber auch zwischen Freunden, Bekannten und Kollegen als akzeptabel. Es wirkt auf mich frisch, und hat noch nicht zuviel Vertrautheit oder ausgesprochene Wertschätzung wie „Liebe®“, das ich gerne für den Ausdruck einer besonderen Verbundenheit bewahren möchte. Das Gleiche behalte ich mir auf für die Grußformel vor, die Spanne reicht da von „mfG“, über „mit freundlichen / herzlichen Grüßen“ , „herzlich Ihr“ oder „mit lieben Grüßen“ bis hin zu etwa „sei lieb gegrüßt“! Ich finde diese sprachliche Nuancierungen im Deutschen einfach grandios. (Nicht ganz unproblematisch ist, wie ich finde, die gängige Praxis des Duzens, es gibt allerdings auch Foren, wo man sich siezt.)

Darüber könnte man ja auch mal - falls noch nicht geschehen - einen Thread/ein Thema eröffnen…

So würde ich mich freuen, wenn der kleine Disput nunmehr als beigelegt angesehen werden könnte?

Herzlichen Dank für den Austausch und viele Grüße

Rolf

*) Es ist auch nicht mehr dieses „Hallo, hallo, hören Sie mich?“ aus den Anfängen der Telekommunikation