ich muss bei einer Studienarbeit Schutzschaltungen für USB und ethernet entwerfen, die gegen Hochspannungspulse schützen.
Ich habe Bauteile, die mir die Spannung auf den Datenleitungen auf bis zu 12V-100V runterbringen. Meine Frage ist jetzt, ob das reicht (USB 2.0 hat ja nur maximal 800mV auf den Datenleitungen, GBethernet 1V (?)) oder ob die Geräte dabei noch zerstört werden können.
Welche Spannungen dürfen also maximal (kurzzeitig, Nanosekunden-Region) an den Datenleitungen anliegen?
Wenn Ihr mir auch noch Literatur (ist schließlich ne wissenschaftliche Arbeit) angeben könntet, wär’ das fantastisch.
ich muss bei einer Studienarbeit Schutzschaltungen für USB und
ethernet entwerfen, die gegen Hochspannungspulse schützen.
Welche Spannungen dürfen also maximal (kurzzeitig,
Nanosekunden-Region) an den Datenleitungen anliegen?
Hallo Florian,
wie schon gesagt wurde, hängt das, wenn man es genau wissen will, von den jeweils verwendeten ICs ab. Aber mal so als erster Anhalt:
Die ICs werden heute meist mit 3.3 V versorgt, d.h. Spannungen im Bereich 0 - 3.3 V sind unkritisch. Spannungen ausserhalb (schon ab ± 0.3 V !) werden auf 0 und 3.3 V kurzgeschlossen, was zur Zerstörung führen kann, wenn mehr als ein paar mA fliessen. Als Interface ICs, die mit der realen Welt in Verbindung stehen, vertragen manche solche ICs mehr, aber das muss man dann eben einzeln prüfen nach Datenblatt.
Noch zu beachten:
USB z.B. sind 2 Differential-Leitungen mit Impedanz 50 Ohm gegen GND und 100 Ohm gegeneinander, die Impedanzen dürfen nicht wesentlich verändert werden. Auch soll die Länge der beiden Leitungen exakt gleich sein (Hi Speed Design).
Die Empfangsbausteine haben einen bestimmten Bereich an Gleichtakt-Eingangsspannung (sie floaten sozusagen), der nicht eingeschränkt werden darf, weil das die Störfestigkeit verringert. Ethernet wird übrigens immer über Trafos angeschlossen.