Maximale Unebenheiten bei Laminatverlegung?

Moin,

kann man so π mal Daumen sagen wie groß die Unebenheiten bei Laminatverlegung sein dürfen ohne, dass es bei einer ca 1/2m²-großen Senke irgendwann durchbricht? Drunter ist ein Schallschutz verlegt, aber ich finde der knappe Zentimeter Hohenunterschied ist deutlich zu viel.

Danke und Grüße,
J~

Ein Zentimeter ist nicht akzeptabel.Entweder mit Nivelliermasse ausgießen ,oder mit ner Menge Trittschall.dämmung unterfüttern. lg

Hallo Fragestellerin,
Dämmmaterialien, außer halt die sogenannten „Trittschalldämmfolien“, sind als Verlegeuntergrund für Laminat-Fußbodenelemente ungeeignet.
Der Untergrund muss druckfest sein. Zementestriche sind das genauso wie Holzspan- oder OSB-Platten.
Die Ebenheit von Fußbodenoberflächen wird nicht „pi mal Daumen“ gemessen und auch nicht in einer Angabe nach Zentimetern.
Vielmehr ist entscheidend, auf welchen Messpunktabstand man wieviel Millimeter Vertiefung misst.
Hier sollte gerade bei den dünnen Fußbodenelementen eine erhöhte Ebenheit vorherrschen, weil sich sonst die (leimlose) Verriegelung öffnen oder gar brechen kann. Mechanische Lasten können derartige dünne Elemente nicht in einem nennenswerten Maß selbst übernehmen.
Aus Deinen Hinweisen entnehme ich, dass sich die Ausgangssituation doch nicht so einfach darstellen könnte, wie man vielleicht annimmt.
Noch einmal:
1cm Vertiefung ist auf jeden Fall zuviel (das entspräche, damit es innerhalb der Grenzwerte bliebe, einem Messpunktabstand von 4m).
Nämest Du eine Wasserwaage, stelltest sie so auf den Fußboden, dass sie an nur 2 Hochpunkten aufläge, dann dürfte der „Spalt“ zwischen Unterseite Wasserwaage und Estrich maximal 3mm bei einem Messpunktabstand von 1 m sein, 5mm dagegen bei 2m Abstand.
Und übliches, gar federndes Dämmmaterial aus EPS wäre als Auflage für Laminat-Fußbodenelemente ungeeignet.
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Gruß: Klaus