Mazda 323 schaltet schwer wenn kalt

Hallo,

folgendes Problem (oder auch gar keins) ist bei mir letztens aufgetreten:

es handelt sich um einen Mazda 323c BA, 1,5L, Schaltgetriebe, Bj. 12/97, 97tkm. Die 90tkm-Inspektion musste ich aus Zeitgruenden bei 95tkm machen, Oel wird aber regelmaessig alle 10tkm gewechselt.

Bei der Inspektion (liegt knapp 4 Wochen zurueck) wurde - entsprechend dem Wartungsplan - Getriebeoel gewechselt, wonach ich mich gewundert habe, denn das Schalten ging ploetzlich von der Hand wie bei einem Neuwagen. Nun hatten wir ein Paar Tage deutliche Minusgrade Nachts (Auto steht draussen), dabei ist mir folgendes aufgefallen:

Nach dem Losfahren ist das Schalten in den zweiten Gang nur mit Ueberwindung eines erheblichen Widerstandes moeglich. Faehrt man einige Hundert Meter, wird dieser Widerstand zunehmend kleiner, nach knapp 1km kann man wieder normal schalten. Zwischenzeitlich kommt beim Einlegen des 2ten Gangs so eine Art metallisches Klackgeraeusch, was ich sonst kenne, wenn die Kupplung nicht ganz durchgetreten wurde beim Schalten. Wenn das Auto steht (Motor laeuft) kann man den Gang ohne Geraeusche und Widerstand einlegen, nur wie gesagt beim Fahren auf den ersten Paar 100 Metern nicht.

Heutige Nacht war mal wieder einen Tick waermer, et voila, das Schalten geht wieder ohne Probleme.

Weiss jemand, was auf mich da zukommt? Kuendigt sich so ein kapitaler Getriebeschaden an?

Danke und Gruss
Paul

Hallo,

welche Ölviskosität war vorher drin ? Welche nun ?

Es kann sein, daß das Öl nun etwas dicker ist im kalten Zustand, dann hilft es einfach mit Gefühl und sanftem Druck zu schalten, nicht reißen !

gruß
dennis

Tach,

welche Ölviskosität war vorher drin ? Welche nun ?

Es kann sein, daß das Öl nun etwas dicker ist im kalten
Zustand, dann hilft es einfach mit Gefühl und sanftem Druck zu
schalten, nicht reißen !

Vorher war W75, nun W85 wie ich grad der Rechnung entnehme. Gerissen wird da eh nix :wink:

Gruss
Paul

Hallo

wenn ich mir das so anhöre, dann klingt das ehr nach zwei Möglichkeiten. 1.) nicht optimal justiertes Schaltgestänge oder 2.) eingelaufene Synchronringe im Getriebe. Die erste Alternative ist eine Schraube - allerdings auch von der Werkstatt zu machen, wenn du selbst keine Ahnung hast - aber ehr konstengünstig, bei der zweiten Variante, würde ich Preis = Leistung des Fahrzeuges, gerade bei einem altern Fahrzeug nochmal überdenken. :smile:

Ich hoffe dir geholfen zu haben.

Gruß DaniDo

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Tach und Danke fuers Feedback,

wenn ich mir das so anhöre, dann klingt das ehr nach zwei
Möglichkeiten. 1.) nicht optimal justiertes Schaltgestänge
oder 2.) eingelaufene Synchronringe im Getriebe. Die erste
Alternative ist eine Schraube - allerdings auch von der
Werkstatt zu machen, wenn du selbst keine Ahnung hast - aber
ehr konstengünstig, bei der zweiten Variante, würde ich Preis
= Leistung des Fahrzeuges, gerade bei einem altern Fahrzeug
nochmal überdenken. :smile:

Nuja, wird wohl darauf hinauslaufen, nach den Feiertagen die Werkstatt des Vertrauens aufzusuchen, sollten es die Synchronringe sein, wird das Auto wohl abgestossen, da lohnt sich die Reparatur nicht mehr so richtig. Wobei verstaerktes Googeln alles zwischen „das gehoert sich so“ und „Getriebe Schrott“ brachte. Schaunmermal.

Gruss
Paul

Hi,

Weiss jemand, was auf mich da zukommt? Kuendigt sich so ein
kapitaler Getriebeschaden an?

Wenn das wirklich unmittelbar nach dem Getriebeölwechsel war, wird die Ursache wohl dort zu suchen sein.
Möglicherweise hat die Werkstatt falsches Getriebeöl eingefüllt. Es gibt auch für Getriebe Mehrbereichsöle. Vielleicht solltest du ein solches mal versuchen, wenn es vom Fahrzeughersteller freigegeben worden ist.

WoDi

Tach auch,

Vorher war W75, nun W85 wie ich grad der Rechnung entnehme.
Gerissen wird da eh nix :wink:

Also im kalten Zustand dickeres Öl. Frage an die Werkstatt: Warum nehmen Sie nicht das gleiche Öl wie vorher drin war ? (Siehe Serviceheft ?)

Kann man tricksen, indem man ein wenig abläßt und ca. 100ml gutes Dünnes Motoröl mit einfüllt, zB 5W40.

gruß
dennis

Tach

Also im kalten Zustand dickeres Öl. Frage an die Werkstatt:
Warum nehmen Sie nicht das gleiche Öl wie vorher drin war ?
(Siehe Serviceheft ?)

Das habe ich mich auch gefragt…

Kann man tricksen, indem man ein wenig abläßt und ca. 100ml
gutes Dünnes Motoröl mit einfüllt, zB 5W40.

Also ich hab nochmal nachgeschaut, freigegeben vom Hersteller ist API GL4 oder GL5 mit Viskositaet 75W90. Eingefuellt wurde API GL4/5 80W90. Bin heute frueh in die Werkstatt und das erstmal reklamiert. Nach einigem Hin und Her wurde dann zu Castrol TAF-X GL4/5 75W90 gegriffen und wird wohl im Laufe des Tages ausgetauscht, nicht ohne mir zu erzaehlen, dass das andere Oel ja viel besser ist. Ist halt n Dreck wenn die Stammwerkstatt ausgedehnte Ferien macht und man woanders hingehen muss.

Gruss
Paul

Tach

Nach einigem Hin und Her wurde dann zu
Castrol TAF-X GL4/5 75W90 gegriffen und wird wohl im Laufe des
Tages ausgetauscht, nicht ohne mir zu erzaehlen, dass das
andere Oel ja viel besser ist.

Gegenfrage an die Werkstatt: Und wieso schaltet dann das Getriebe im kalten Zustand mit dem dickeren Öl schlechter ? Wenne s besser sein, soll müßte doch… *hihihihi* Den würde ich nerven, bis er einsieht, Scheiße gebaut zu haben.

gruß
dennis

Feedback
Hi,

wollte nochmal rueckmelden wie es ausgegangen ist:

es wurde 75W90 eingefuellt, ab da ist die Gangschaltung wieder mit einem Finger zu bedienen. Danke an alle an der Diskussion Beteiligten, was lernen wir daraus? Immer auf die Finger schauen wenn an der Karre rumgeschraubt wird, auch wenn es nur eine Inspektion ist.

Gtuss
Paul