Hallo,
nein, ich habe mich falsch ausgedrückt.
Das Unternehmen hat 500 Mitarbeiter, mittelständische Industrie, inhabergeführt. Ich bin neben der Geschäftsführerin Marketing/Vertrieb die einzige Marketingangestellte und wickle das operative Geschäft ab. Die Marketingabteilung wird nie aufgestockt werden. Ab und an gibt es Praktikanten, die von mir „geführt“ werden.
Ich bin mehr oder weniger durch Zufall in diesem Job gelandet, habe mich eingearbeitet und möchte durch den MBA mein fehlendes BWL-Wissen aufbessern. NATÜRLICH will ich mich dadurch auch finanziell verbessern, denn ich vermute, dass meine Gehalt am geisteswissenschaftlichen Studium festgemacht wird. Erfolg ist in meinem Bereich (operatives Marketing) schwer messbar. Daher: Wie ermittle ich meinen eigenen erzielten Überschuss?
Mein Unternehmen weiß, dass ich mir vom Job mittlerweile mehr wünsche (inhaltlich). Es weiß auch, dass ich grundsätzlich nicht abwandern will, sondern dass ich mich inhaltlich vor Ort verbessern möchte. Wenn meine Vorhaben nicht klappen sollte, würde ich mir eine ALternative ausdenken. Wenn ich dafür gehen müßte, würde ich gehen - ich bin ungebunden. Problem: Erst mal was finden …
Warum mir die Fa. den MBA bezahlen soll? Nun ja, durch mehr Wissen kann ich effektiver mitarbeiten, möglicherweise mehr im Bereich Strategie. Ausserdem hält es mich dadurch, investiert in meinen Augen in einen fähigen Mitarbeiter, der auch zukünftig im Dienste des Unternehmens steht. Klar, man kann auch alle 3 Jahre billig jemand neuen einstellen, der Arbeitsmarkt gibt ja genug her - aber will man das? Weiterhin bin ich eine der sehr wenigen studierten und motivierten Mitarbeiter im Haus - warum sollte man so jemanden nicht bei Laune halten?
Mein Arbeitseinsatz: Tjoa, wie gesagt, operatives Marketing - ohne mich würde es viele Dinge nicht geben, aber jeder ist ersetzbar. Ausserdem gib es auch Menschen, die meinen, dass man Marketing etc. nicht benötigt. Der Vertrieb wird`s schon machen …
Ich benötige gute Tipps (was gehört in den Vertrag, wie lange sollte man sich bei 10.000 EUR verpflichten, wie hoch ist die persönliche Wertsteigerung durch einen MBA, jahrliche Gehaltserhöhung versus Gehaltserhöhung nach Abschluss, wie hoch (20 %?) sind Gehaltserhöhungen im Allgemeinen etc.). Auch wenn es keine Pauschalantworten gibt, so denke ich, dass es allgemeine Dinge gibt, die man beachten sollte.
Thema Gehalt:
Tja, das ist so ein Ding: 2500 EUR brutto nach drei Jahren zu verdienen ist nicht die Welt, auf der anderen Seite gibt es viele Arbeitslose. 50.000-70.000 EUR nach 7-8 Jahren klingt toll, aber ist das auch heute noch realistisch oder nur eine Akademiker-Wunschtraum? Den Spruch: Unter 40.000 fange ich erst gar nicht an habe ich schon so oft gehört - die Leute suchen immer noch.
Daher ist das eine von mir wirklich erns gemeinte Frage: Was vedient eine Produkt Manager so mit M.A., MBA und 7-8 Jahren Berufserfahrung?
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