Hallo Elke!
Danke erstmal für Deine Antwort, sie hilft mir schon sehr weiter!
Den Termin mit dem Anästhesisten haben wir ja noch, so dass ich da auf jeden Fall fragen werde, ob ich dabei sein kann.
Generell ist es bei mir so, dass ich lieber sehe, was passiert, als dass ich irgendwo warte und erst nach einer gefühlten Ewigkeit erfahre, was abgelaufen ist.
Ich kenne es von OPs bei meinen Tieren (Kind war bisher zum Glück verschont von sowas), dass ich wesentlich ruhiger und gelassener bin, wenn ich mit dabei sein kann. Ich bin niemand, der dann kopflos durch die Gegend hibbelt oder mit Tausend Fragen stört. Einfach in ein Eckchen stellen und das Gefühl haben, da zu sein, das reicht mir vollkommen. Es geht mir auch darum, als Mutter ernst genommen zu werden. Stellt man mich auf den Flur, nimmt mir mein Kind weg und macht einfach mal, komme ich mir eher vor wie ein Statist, der eigentlich genauso gut weg sein könnte…
Ist immer einen Versuch wert. Mach halt sicher (das weißt
du ja), dass sie dir eine Bleischürze verpassen.
Danke, das macht mir sehr viel Mut! 
Auch einen Einjährigen kann man vorbereiten. U.U. sieht er
die Ärzte mit Maske (kommt auch aufs Krankenhaus an) - das
erschreckt Kinder manchmal. Besorg dir eine vorher und zeig
ihm, wie das aussieht.
Super, das ist eine prima Idee! Da fällt mir ein, er hat heute seinen Papi schon mit so einem ähnlichen Ding rumlaufen sehen, der hat eine Wand eingerissen und so einen Mundschutz als Staubfänger getragen *lach* DEN fand er schonmal nicht beängstigend.
Erzähl ihm, was geschehen wird,
soweit du es weißt - zumindest den Teil, den er wach erlebt.
Hm, bisher weiss ich ja nicht gerade viel…da muss ich also noch genauer nachfragen.
Erzähl ihm viel darüber, was ihr hinterher machen werdet.
Was denkst Du denn, ist so das sinnvollste…heimfahren und einfach nen ruhigen Resttag zu Hause auf dem Sofa mit viel Ruhe einlegen, an sowas hatte ich gedacht…?
Wie gesagt,
bei einem Einjährigen unwahrscheinlich, aber es kostet dich
ja nichts vom Hinterher zu erzählen, also warum nicht?
Eben, mir tuts nichts, und wenns ihm in irgendeiner Art und Weise nützt, klar doch!
Wie verhälst du dich, wenn du nebendran sitzt? Du kennst dich
selbst am besten - wärst du da so nervös, dass du stören
könntest? Davon würde ich es auch abhängig machen ,ob ich
dabei sein sollte.
Ich muss auch nochmal mit meinem Mann reden, er kommt mit in die Klinik. Vielleicht fühlt er sich auch besser, wenn ich mit ihm draussen warte. Wobei er generell wesentlich weniger angespannt ist als ich. Er nimmt es, wie es kommt, während ich immer ein wenig mit den „was wäre, wenn“-Gedanken kämpfen muss.
Kommt ja auch drauf an, wie lange das Ganze überhaupt dauern soll. Das konnte mir die Schwester, die den Termin mit uns ausgemacht hat, auch nicht sagen.
Aber, ganz für mich selbst, wäre es am Besten, dabei sein zu können. Da lobe ich mir andere Länder, in denen die Verwandten ihre Leute quasi nie alleine lassen und wo das auch gar nicht erwartet wird.
Liebe Grüsse und nochmal ganz herzlichen Dank!
Bine 