MD40200 - Hitzeproblem

Hallo,

ich habe ein Problem mit meinem Medion-Notebook (40200, gut 3 Jahre alt).

Der Lüfter ging schon beim Hochfahren des Rechners an und lief eigentlich ununterbrochen, wenigstens auf niedrigster Stufe. Bei größerer Belastung, besonders beim Surfen auf Seiten mit vielen Bildern, mehrere geöffnete Browser-Fenster, Arbeiten mit großen Word-Dokumenten etc. „heulte“ der Lüfter auf höchster Stufe, ein leiser Piepton kam dazu und das Notebook ging aus.

Letzte Woche gab ich das Notebook in einen Computerladen im Nachbarort mit der Bitte um Reinigung und Auftragen neuer Wärmeleitpaste. Ich bekam den Rechner zurück, viel Staub soll nicht dringewesen sein. Jetzt geht der Lüfter gar nicht mehr an (muss er vielleicht auch nicht??), aber das Notebook geht noch schneller aus als vorher! Der Lüfter ist aus, nach einiger Zeit kommt das piepsen und er geht aus.

Mit Everest habe ich die Temperaturen nachgesehen, die CPU-Temperatur liegt bei ca. 31°C, die Festplattentemperatur steigt von ca. 30°C nach dem Hochfahren auf über 50°C und ich habe das Gefühl, dass dann die Probleme losgehen.

Wo könnte das Problem jetzt noch liegen?

Ich habe das Gerät gestern noch einmal abgegeben, um zu prüfen ob der Lüfter noch funktioniert. Alternativ suche ich jetzt nach möglichen Lösungen für das Problem.
(Dass Medion nichts für die Ewigkeit ist, ist mir durchaus klar, ich kaufe mir auch keins wieder, aber wegwerfen und ein neues kaufen liegt zur Zeit nicht drin)

Danke schon mal,
viele Grüße,
Steph

Moien

Letzte Woche gab ich das Notebook in einen Computerladen im
Nachbarort mit der Bitte um Reinigung und Auftragen neuer
Wärmeleitpaste. Ich bekam den Rechner zurück, viel Staub soll
nicht dringewesen sein. Jetzt geht der Lüfter gar nicht mehr
an

Die haben vergessen den Lüfter wieder anzuschliessen. Die Medions haben keine Überwachung die bei so einem Fehler das Gerät abschalten würde.

Wo könnte das Problem jetzt noch liegen?

Am Laden. War’s eine grössere Kette oder was kleineres ?

cu

Hallo und danke für deine schnelle Antwort!

Die haben vergessen den Lüfter wieder anzuschliessen. Die
Medions haben keine Überwachung die bei so einem Fehler das
Gerät abschalten würde.

Die meinten gestern, dass der ja auch nicht angehen müsste, wenn die CPU-Temperatur bei „nur“ 30°C liegt, und dass der Lüfter ja nur dafür da wäre und mit der Festplatte nichts zu tun hat? (Das ist in etwa der Punkt, an dem mein technisches Verständnis für Notebook-Innenleben aufhört :wink: ) Er wollte aber noch mal aufmachen und nachgucken, heute Nachmittag bekomm ich ihn wieder.

Wo könnte das Problem jetzt noch liegen?

Am Laden. War’s eine grössere Kette oder was kleineres ?

Was ganz kleines, ich wohne ein wenig ländlich hier… Wäre die Garantie nicht abgelaufen, hätte ich ihn eingeschickt, das hat beim letzten Mal (mit gleichem Problem übrigens) allerdings 6 Wochen gedauert, das wollte ich gerne vermeiden… Da war das Problem dann auch erstmal behoben, und nicht noch schlimmer als vorher…

Werde mal sehen wie das ganze sich dann heute Nachmittag darstellt wenn ich das Gerät wieder habe, ggf. melde ich mich noch mal… Hoffe allerdings auch sehr, dass dein Tipp der Richtige war…

VG, Steph

Die meinten gestern, dass der ja auch nicht angehen müsste,
wenn die CPU-Temperatur bei „nur“ 30°C liegt

Sorry, wenn ich mich einmische … aber eine CPU Temperatur von nur 30 Grad? Bei einer Umgebungstemperatur von sage wir mal im Moment 15-20 Grad? Das klingt zu schön um wahr zu sein :smile: So eine Wärmeleitpaste hätte ich auch gern!

Ich würde mal mit einem Fön (auf kalter Stufe natürlich) in die Lufteintrittsöffnungen pusten und sehen, ob der Absturz sich davon beeinflussen lässt. Dasselbe kannst Du erreichen, indem Du an der Austrittsöffnung mit dem Staubsauger saugst. Richtung des Luftstroms beachten, nicht gegen die Drehrichtung des Ventilators blasen oer saugen, sonst dreht der verkehrt rum und das mag er eventuell nicht.

…Armin

Hallo Armin,

danke für deinen Beitrag!

…aber eine CPU Temperatur
von nur 30 Grad? Bei einer Umgebungstemperatur von sage wir
mal im Moment 15-20 Grad? Das klingt zu schön um wahr zu sein

-) So eine Wärmeleitpaste hätte ich auch gern!

Was dafür sprechen würde, dass entweder der Fühler nicht in Ordnung ist oder der Prozessor auf dem Weg in die ewigen Jagdgründe?

Ich würde mal mit einem Fön (auf kalter Stufe natürlich) in
die Lufteintrittsöffnungen pusten und sehen, ob der Absturz
sich davon beeinflussen lässt. Dasselbe kannst Du erreichen,
indem Du an der Austrittsöffnung mit dem Staubsauger saugst.
Richtung des Luftstroms beachten, nicht gegen die Drehrichtung
des Ventilators blasen oer saugen, sonst dreht der verkehrt
rum und das mag er eventuell nicht.

Werd ich nachher mal angucken wie das aussieht wenn ich die Kiste wieder hier habe, saugen halte ich für nicht so günstig, unser Sauger hat 2000 Watt und lässt sich nicht regulieren, könnte mir vorstellen dass das etwas zuviel des Guten ist…

Werde mich wieder melden, weitere Ideen sind herzlich willkommen :wink:

VG,
Steph

Moien

Die meinten gestern, dass der ja auch nicht angehen müsste,
wenn die CPU-Temperatur bei „nur“ 30°C liegt, und dass der
Lüfter ja nur dafür da wäre und mit der Festplatte nichts zu
tun hat?

Gute Lüftersteuerungen halten alle Bauteile auf einem erträglichen Niveau. Wenn meine Graka bei 50°C ankommt geht der Lüfter an, egal wo die CPU gerade liegt.

Ich hatte in deinem 1. Post was falsch gelesen: die CPU bleibt bei 30°C und die Platte steigt auf 50°C ? Dann stimmt was mit dem Auslesen der Werte nicht. Kuck dir die Werte im BIOS an, da sollte die Zuordnung Sensor Stelle stimmen.

cu

Moien

Sorry, wenn ich mich einmische … aber eine CPU Temperatur
von nur 30 Grad? Bei einer Umgebungstemperatur von sage wir
mal im Moment 15-20 Grad? Das klingt zu schön um wahr zu sein

-) So eine Wärmeleitpaste hätte ich auch gern!

Bei 18°C draussen und nach 2 Stunden Bürobetrieb (ohne Lüfter) liegt mein PentiumM um die 35°C. Das geht schon, man muss halt Marke kaufen und entsprechende Tools benutzen (NHC).

cu

Hallo noch einmal!

Also, du hattest insofern Recht, als dass der Lüfter nicht richtig angeschlossen war. Jetzt läuft er wieder, allerdings nahezu ähnlich energisch wie vorher - somit schließe ich dass das Reinigen / Wärmeleitpaste auftragen nicht wirklich was gebracht hat.

Ich hatte in deinem 1. Post was falsch gelesen: die CPU bleibt
bei 30°C und die Platte steigt auf 50°C ? Dann stimmt was mit
dem Auslesen der Werte nicht. Kuck dir die Werte im BIOS an,
da sollte die Zuordnung Sensor Stelle stimmen.

Ich habe jetzt einmal mitgeschrieben, Werte aus Everest:
17h00 CPU 26°C / Platte 30°C Lüfter läuft seit Start, aber leise
17h10 CPU 26°C / Platte 35°C Lüfter läuft
17h16 CPU 26°C / Platte 40°C 1. Neustart, Lüfter läuft lauter
17h21 CPU 26°C / Platte 42°C 2. Neustart, Blick ins Bios, Lüfter läuft noch lauter, schaltet aber wieder etwas runter
17h39 CPU 26°C / Platte 45°C Lüfter läuft

Beim Sensortyp steht „HDD“. Ich hatte auch irgendwo gelesen, dass Everest anzeigen kann, mit wievielen Umdrehungen der Lüfter läuft? Den Wert kann ich auch nicht sehen…

Was das Bios angeht kenne ich mich leider überhaupt gar nicht aus, habe es eben einmal durchgesehen aber keine Temperaturangaben gefunden, hast du da noch einen Tipp für mich?

Im Moment habe ich ihn einfach nur gestartet und er steht hier und „lüftet“ lauthals vor sich hin - das kann ja nun nicht wirklich eine Anstrengung sein…
Der Typ in dem Laden meinte, dass es wohl eher am Mainboard oder am Prozessor liegt… aber ob ich dem so wirklich glauben will weiß ich nicht.

Ich wollte auch das XP neu installieren und alles plattmachen, aber ich habe ein bisschen Angst, dass er mir dabei in die Knie geht und ich ihn dann gar nicht mehr starten kann…

Danke,
viele Grüße,
Steph

Nachtrag:

Nach dem 5. Neustart und nur mit Akku (ob’s daran liegt???) scheint das Everest die richtigen Werte anzuzeigen (aktuell CPU 59° / HDD 37°)

Steph

Moien

Ich habe jetzt einmal mitgeschrieben, Werte aus Everest:
17h00 CPU 26°C / Platte 30°C Lüfter läuft seit Start, aber
leise
17h10 CPU 26°C / Platte 35°C Lüfter läuft
17h16 CPU 26°C / Platte 40°C 1. Neustart, Lüfter läuft lauter
17h21 CPU 26°C / Platte 42°C 2. Neustart, Blick ins Bios,
Lüfter läuft noch lauter, schaltet aber wieder etwas runter
17h39 CPU 26°C / Platte 45°C Lüfter läuft

Die Plattentemperatur ist doch eher die CPU. Und der Tauscher mit dem Akku ist „normal“ bei schlecht angepasten BIOSen.

Beim Sensortyp steht „HDD“. Ich hatte auch irgendwo gelesen,
dass Everest anzeigen kann, mit wievielen Umdrehungen der
Lüfter läuft? Den Wert kann ich auch nicht sehen…

Dafür braucht das Motherboard einen Sensor und der Lüfter muss ein Tachosignal liefern. Beides kostet zusammen in der Herstellung ~2 Cent. Das ist Medion meistens zu teuer.

Was das Bios angeht kenne ich mich leider überhaupt gar nicht
aus, habe es eben einmal durchgesehen aber keine
Temperaturangaben gefunden, hast du da noch einen Tipp für
mich?

Normalerweise giibt es den Punkt PC-Health. Da drunter verstecken sich i.d.R. die Werte.

Im Moment habe ich ihn einfach nur gestartet und er steht hier
und „lüftet“ lauthals vor sich hin - das kann ja nun nicht
wirklich eine Anstrengung sein…

Starten ist anstrenged für einen Rechner.

Der Typ in dem Laden meinte, dass es wohl eher am Mainboard
oder am Prozessor liegt… aber ob ich dem so wirklich glauben
will weiß ich nicht.

Ich denke eher dass das Lager des Lüfter ausgeschlagen ist. Dann dreht er langsamer und macht sehr viel mehr Lärm. Das könnte schon für den subjektiven Eindruck eines schneller/öfter laufenden Lüfters reichen.

Dann sollte man regelmässig sein Windows ausmisten. Jedes Programm im Hintergrund ist eine potenzielle Wärmequelle.

Das Energieschema in Windows steht auf Tragbar/Laptop ? (Systemsteuerung => Energieoptionen)

Ich wollte auch das XP neu installieren und alles plattmachen,
aber ich habe ein bisschen Angst, dass er mir dabei in die
Knie geht und ich ihn dann gar nicht mehr starten kann…

Beim installieren arbeiten vorallem Platte und CD. Die CPU tut dabei erstaunlich wenig. Das könnte gehen.

cu

Hi noch einmal,

Die Plattentemperatur ist doch eher die CPU. Und der Tauscher
mit dem Akku ist „normal“ bei schlecht angepasten BIOSen.

Jetzt passt es auch, s. mein Nachtrag vorhin…

Dafür braucht das Motherboard einen Sensor und der Lüfter muss
ein Tachosignal liefern. Beides kostet zusammen in der
Herstellung ~2 Cent. Das ist Medion meistens zu teuer.

Schade auch, danke für den Hinweis…

Normalerweise giibt es den Punkt PC-Health. Da drunter
verstecken sich i.d.R. die Werte.

Da schau ich morgen noch mal nach…

Starten ist anstrenged für einen Rechner.

Aber nur mit Windows ohne sonstwas weiterlaufen auch??

Ich denke eher dass das Lager des Lüfter ausgeschlagen ist.
Dann dreht er langsamer und macht sehr viel mehr Lärm. Das
könnte schon für den subjektiven Eindruck eines
schneller/öfter laufenden Lüfters reichen.

Was aber jetzt in der Behebung doch einen größeren Aufwand bedeuten würde, oder?

Dann sollte man regelmässig sein Windows ausmisten. Jedes
Programm im Hintergrund ist eine potenzielle Wärmequelle.

Lange nicht geschehen, aber würde ich jetzt gerne, s. u.

Das Energieschema in Windows steht auf Tragbar/Laptop ?
(Systemsteuerung => Energieoptionen)

Ja

Beim installieren arbeiten vorallem Platte und CD. Die CPU tut
dabei erstaunlich wenig. Das könnte gehen.

Beim letzten Versuch, bevor ich ihn zum reinigen gegeben habe, bin ich nicht mal so weit gekommen dass ich hätte entscheiden können was er denn tun soll nach dem Start von CD… aber ich werd’s wohl doch wagen… nützt ja so auch nix.

Danke und gute Nacht,
Steph