HAllo Ihr Lieben,
ich brauche eure Hilfe. Ich bin seit 3 Wochen krankgeschrieben. Ich habe bei meinem Chef gekündigt und seitdem ist es die Hölle auf Erden. Angefangen mit Ignoranz und nicht beantwortung von Frage,über Abmahnung, Beleidigung und Androhnung von Gehaltskürzung. Abgesehen davon werden/bzw wurde ich zugeschüttet mit Emails. Ich bin nervlich am Ende und daher a uch krank geschrieben. Der Psychiater, bei dem ich zwischenzeitlich auch war, hat mein Problem gar nicht ernst genommen. Wenn ich nur an meine Arbeit denke zittere ich am ganzen körper, bekomme zum Teil Herzrasen und Schweißausbrüche.
Was sage ich denn bei der MDK? Die KV hat schon bei meiner Ärztin angerufen und haben relativ deutlich gemacht, dass Sie nicht glauben, dass ich krank bin, sondern nur keine Lust auf Arbeit haben (Ich muss noch bis Mai. Einem Aufhebungsvertrag hat mein Chef bisher nicht zugestimmt, trotz Schreiben meines Rechtsanwalts). Alleine mit dem Fragebogen bin ich völlig überfordert. 1. Welche gesundheitlichen Probleme hindern Sie bei der Ausübung Ihrer beruflichen Tätigkeit? 2. Werden Sie derzeit - neben dem die Arbeitsunfähigkeit bescheinigenden Arzt - von weiteren Ärzten behandelt? -> Ja von einem Psychiater der einen nicht ernst nimmt aber mal eben zwei Wochen Krank schreibt. 3. Welche Medikamente nehemen Sie zur Zeit? --> Schlafmittel verschrieben bekommen die ich aber aus Ansgt nicht nehme… hab ich dem Psycho schon gesagt. Also Frage weg lassen?
Hoffe einer kann mir helfen.
Danke 
Nach 3 Wochen schaltet sich die Krankenkasse schon ein und beauftragt den MDK? Unfassbar.
Tja, solche Bögen kenne ich nicht, aber ich würde den Mail-Verkehr ausdrucken, die Beschuldigungen, Pöbelein etc. protokollieren und mit zum Arzt nehmen. Und dann würde ich wegen „psychovegetativer Störungen“ und Mobbing mich weiter krank schreiben lassen. Ggf. einen anderen Psychologen zu Rate ziehen. Aber bis Mai ist natürlich noch lange hin.
Ja, mein Chef hat bei der Krankekasse angerufen und denen mitgeteilt, dass er glaubt das ich mich einfach so krank schreiben lasse.
Ja, ich habe jetzt eine Nummer bekommen, bei der man „vermittelt“ wird, welcher Psychologe „Zeit“ hat.
Leider ist es bis Mai noch lange, deswegen verstehe ich und auch mein RA nicht, warum der dem Aufhebungsvertrag nicht zustimmt. Ich bin echt verzweifelt…
Hallo,
das ist lupenreines Mobbing und ich würde mich in dieser Richtung informieren. Googlen, Selbsthilfegruppen etc. Ich bin nicht ganz auf dem Laufenden was man wie macht, aber du wirst auf jeden Fall Ratschläge finden.
Ich denke, dass du in diesem Zusammenhang auch Hinweise bekommst wie man gegenüber der Krankenkasse etc. argumentieren muss, denn es wird ja vielen Gemobbten so gehen wie dir, dass sie sich nicht mehr zur Arbeitsstelle trauen und dann aber vor Problemen mit der Kasse stehen.
Wichtig ist auf jeden Fall schon mal, dass du ein Mobbing-Tagebuch anlegst und alle Verstösse protokollierst. Damit hast du später etwas in der Hand. Wenn Emails, Briefe, Notizzettel etc. auftauchen solltest du das alles sammeln/speichern.
Alles Gute,
MecFleih
HI,
Vielen Dank. Ich hab einfach nur Angst das die sagen, dass das alles nicht war ist und ch mir das ausdrenke… hoffe das ich nächste Woche nen Termin bei einem vernünftigen Psychologen bekomme und der Wahnsinn endlich ein ende hat.
Nein, nein, mach dir keine Sorgen. Du tickst völlig normal, es ist ein ganz normales Empfinden in der unnormalen Situation, in der du bist.
Allein dass dein Chef bei der Krankenkasse anruft macht ihn verdächtig. Welcher Chef macht sowas? Das würde, wenn ich Krankenkassen-Mitarbeiter wäre, gleich den Verdacht erregen, dass er massiv eigene Interessen gegen dich durchsetzen will. Ganz blöd sind die Leute bei der KK im Gegensatz zu deinem Chef nicht.
Das Wichtigste überhaupt ist aber, dass du dir jetzt Beratung für Mobbingopfer holst. Die werden dich verstehen und dir auch sehr gut helfen können - wie man sich verhält, was auf einen zukommt, wie man sich zukünftig verhält etc. Also sieh’ zu, dass du schnell Kontakte in dieser Richtung knüpfst! Dort hilft man dir.
Gruß,
MecFleih
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Meine Erfahung beim MDK
Hallo Ihr Lieben,
ich war gerade beim MDK und wollte euhc meine Erfahrung mitteilen:
Also ich war nach (längstens) 10 minuten nwieder aus dem Raum raus.
Der Herr vom MDK hat mich gefragt, was ich beruflich mache und sagte mir „Sie haben also Probleme mit ihrem Arbeitgeber“ (Hatte ein Schreiben meines AG vorliegen). Dann sollte ich Ihm schildern was passieert ist, wobei ich Ihm direkt sagte, dass ich gesundheitlich (psychisch) fertig bin (auch was ich für beschwerden habe). Der Mann hatte vollstes Verständnis für mich und hat mir sogar gesagt, dass ich mir bei meinem Arzt ein Formular ausfüllen lassen soll (von der Arbeitsverwaltung) in dem Steht, dass ich nicht merh arbeitsfähig bin bei meinem Chef und ich solle fristlos kündigen. DIeses Formular ist dafür dar, dass man bei der Arbeitsagentur nicht gesperrt wird. Sehr nett das man auf soetwas hingewiesen wird. Außerdem habe ich Ihn gefragt, warum ich überhuapt her bestellt worden bin bzw wie so der Ablauf ist. Daraufhin fragte er mich, ob ich denn schonmal mit der KK gesprochen hätte. Ich sagte nein. Darauf meinte er nur. „Die hätten sich einfach mal mit ihnen hinsetzten sollen, dann wäre das thema direkt erledigt gewesen.“ Also der Fall ist für den Mann absolut klar und fpr mich auch. Jetzt muss ich das weitere vorgehen mit meinem Rechtsanwalt klären.
Vielen Dank fpr eure Hilfe.
Ich hoffe für alle gleich betroffenen geht es auch einigermaßen gut aus. Bei mir kommt zwar bestimmt noch ein Termin bei Gericht…aber daran möchte ich jetzt nicht denken.
Sonnige Grüße aus Köln