Hi,
ich habe seit 3 wochen magenschmerzen
war anfangs beim arzt: „naja, magendarmgrippe“
es ging nicht weg, jetzt ist es seit 2 wochen schlimm und arg
„lokal“
und ich kann nichts essen. ich bin voll ohne essen, habe stets
schmerzen.
wenn du seit 3 Wochen Magenschmerzen hast und von diesen 3 Wochen 2 Wochen lang arg und kaum auszuhalten, solltest du vielleicht lieber gleich zum anderen Arzt gehen, der dann eine Gastroskopie (=Magenspieglung) macht, damit ein eventuelles Magengeschwür oder ähnliches ausgeschlossen werden kann.
Andere Frage: wie sieht denn dein Stuhlgang aus? Hast du regelmäßig und geformten und normal-farbigen? Weil eine „verschleierung der Diagnose“ in Zusammenhang mit Medikamenten fällt mir jetzt spontan nur Eisenpräparate sein, die den Stuhlgang schwarz einfärben und dieser wie Teerstuhl aussieht. Und Teerstuhl wäre quasi ein möglicher Hinweis auf eine Blutung oderhalb des Darmtraktes.
war wieder beim arzt: 3x getastet. „nehmen sie das da.sollte
es nicht besser werden, machen wir in 8 tagen eine
magenspiegelung.“
Das würde bedeuten: 3 Wochen ununterbrochen Beschwerden, die letzte Woche davon stark. Plus 8 Tage wäre eine Magenspieglung nach über 1 Monat bei akuten Beschwerden. -> Zu spät!
ich „das da“ abgeholt, beipackzettel: NICHT nehmen, wenn
verdacht auf geschwür oÄ besteht oder sonst diagnose nicht
klar gestellt ist. sonst verschleierung der symptome.
Was ist „das da“?
ich will es nicht nehmen. ich will nichts verschleiern. und
jetzt muss ich noch 5 tage warten bis zum termin und sagen:
die beschwerden sind trotzdem noch da, damit ich die
spiegelung machen kann?
oder darf man so unhöflich sein und sagen: aus dem und dem
grund habe ich das medikament gar nicht genommen? ist man dann
„unkooperativ“?
Nein, dann ist man nicht unkooperativ - womöglich ist man dann einfach nur klug. Und zwar so klug genug um so zeitnah wie möglich zu einem anderen (!!) Arzt zu gehen oder sich eine Überweisung zum Internisten zu holen, der kann eine Magenspiegelung machen kann.
gefrustet und unsicher
Nicht unsicher sein, sondern einfach mal eine zweite Meinung einholen und handeln. DU bist der Patient und DU hast Beschwerden. Dein Hausarzt wird heute Nacht gut schlafen können … und du?
Viele Grüsse und gute Besserung,
levi