Hallo Experten,
ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich habe in den letzten Jahren mit mehreren psychischen Erkrankungen (Selbstverletzung, Depression, Magersucht, Angstattacken, letztes Jahr Vergewaltigung) zu kämpfen gehabt, die nie durch eine Therapie behandelt wurden, es ging mir aber irgendwann von selbst besser, zumindest so gut, das ich mein Leben ganz gut auf die Reihe bekommen habe.
Ich bin im Januar mit meinem Feund zusammengekommen und habe nach langer Zeit einem Menschen mein Vertrauen und meine Liebe geschenkt, nur leider hat sich das als Fehler erwiesen. Er hat sich gestern von mir getrennt, weil er mich nach seinen Angabe nicht mehr liebt. Ich liebe ihn aber immer noch immens und mir geht es im Moment sehr schlecht, ich fühle mich furchtbar und ich habe den Drang, mich selbst zu verletzen, damit ich meinen inneren Schmerz nicht mehr fühle. Ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren und fühle mich völlig überfordert und merke, dass ich in alte Gewohnheiten zurückfalle.
Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich dagegen Medikamente (natürlich im Rahmen einer Therapie) bekommen würde. Ich habe nicht den Eindruck, dass ich im Moment in der Lage bin etwas anderes zu tun als zu weinen. Ich habe aber mit Psychologen bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht und ich weiß im Moment nicht mehr weiter. Auch wenn ich weiß, dass das Leben weitergeht und ich mich irgendwann wieder verlieben werde, sind die selbstzerstörerischen Tendenzen sehr stark und ich glaube nicht, dass ich es diesmal wieder ohne Hilfe schaffen werde. Habe aber den Verdacht, dass wenn selbst eine Vergewaltigung kein ausreichender Behandlungsgrund ist (wurde mir wirklich gesagt), dass ich mit Liebeskummer erst recht abgewiesen werde.
Bitte helft mir.
Liebe Grüße, Oimeline
