Hallo,
habe einige Fragen zu einem Artikel „Her mit den billigen Pillen!“ (Stern 11/2004, S. 178-180)
„Früher mussten je nach Packungsgröße vier bis fünf Euro zu einem Medikament zugezahlt werden. War das Mittel günstiger, etwa eine Schachtel Valiumtabletten (5 mg, 20 Stück) zu 3,87 Euro, zahlte der Kunde nur diesen Betrag. Heute verlangt der Apotheker von gesetzlich Versicherten für die gleiche Schachtel fünf Euro Zuzahlung, von Privatpatienten sogar 11,76 Euro."
Warum müssen die PKVs für die erhöhten Medikamenten-Preisen aufkommen? Das führt bestimmt zu höheren Beiträgen für die privat Versicherten. Warum sollen die PKVs bzw. die privat Versicherten die Apotheken subventionieren? Warum protestieren die PKVs nicht? Vielleicht weil sie die Kosten an die privat Versicherten weiter geben können?
Gruß
Sarah
Hi Sarah,
du schreibst mir aus der Seele!
von Privatpatienten sogar 11,76 Euro.
und deswegen beschaff ich mir meine Antibiotika für 3,53 Euro in Spanien und das obendrein rezeptfrei, damit entfallen auch die Kosten für den Doc.
Gruß
Sarah
Gruß
Pat
hallo
ich weis zwar nicht was Valium frühe gekostet hat aber ich habe zwei links gefunden und da ist der preis gleich
https://www.docmorris.com/cgi-bin/WebObjects/0800Doc…
und auch da ist der preis gleich
http://www.apo.ag/searchresult.php?SID=cb3227554c969…
aber vielleicht kannst du da andere medikamente finden die billige sind
gruß
tomy
Hallo Sarah
habe einige Fragen zu einem Artikel „Her mit den billigen
Pillen!“ (Stern 11/2004, S. 178-180)
Stern ist ja nun nicht gerade eine verlässliche Quelle 
„Früher mussten je nach Packungsgröße vier bis fünf Euro zu
einem Medikament zugezahlt werden. War das Mittel günstiger,
etwa eine Schachtel Valiumtabletten (5 mg, 20 Stück) zu 3,87
Euro, zahlte der Kunde nur diesen Betrag. Heute verlangt der
Apotheker von gesetzlich Versicherten für die gleiche
Schachtel fünf Euro Zuzahlung, von Privatpatienten sogar
11,76 Euro."
Privatpatienten bezahlen den vollen Preis und bekommen ihn ersetzt, Kassenpatienten bezahlen 5 €.
Warum müssen die PKVs für die erhöhten Medikamenten-Preisen
aufkommen? Das führt bestimmt zu höheren Beiträgen für die
privat Versicherten. Warum sollen die PKVs bzw. die privat
Versicherten die Apotheken subventionieren?
Das Geld bekommen nicht die Apotheken, sondern die Krankenkassen, die Apotheke verdient pro Medikament 6 €, egal, wie teuer es ist.
Warum protestieren
die PKVs nicht? Vielleicht weil sie die Kosten an die privat
Versicherten weiter geben können?
Kann sein, das liegt aber an der Politik, bedank Dich bei Ulla Schmidt.
Gruß
Rainer
Hallo Rainer,
Privatpatienten bezahlen den vollen Preis und bekommen ihn
ersetzt, Kassenpatienten bezahlen 5 €.
Das heißt, daß dieser Zuschlag nur für Medikamente gilt, die verschreibungspflichtig sind und von der Krankenkassen erstattet werden. Es gibt z.B. auch zugelassene verschreibungspflichtige Medikamente, die nicht von der gesetzl. KKs erstattet werden…(ok, die meisten von denen sind wahrscheinlich extrem teuer - und dann fallen die €6 nicht mehr ins Gewicht).
Wenn ich GKV-versichert oder gar nicht krankenversichert bin und aus irgendeinem Grund eine normalerweise günstige (bis 2003 unter 5 EUR) Medikamente vom meinem Arzt auf Privatrezept verordnet bekomme - ich das Geld von den GKV nicht erstattet bekomme, dann soll ich die zusätzliche 6 EUR nicht zahlen müssen.
Warum müssen die PKVs für die erhöhten Medikamenten-Preisen
aufkommen? Das führt bestimmt zu höheren Beiträgen für die
privat Versicherten. Warum sollen die PKVs bzw. die privat
Versicherten die Apotheken subventionieren?
Das Geld bekommen nicht die Apotheken, sondern die
Krankenkassen, die Apotheke verdient pro Medikament 6 €, egal,
wie teuer es ist.
…auch bei Privatpatienten nur €6 pro Medikament verdienen??? Oder eher Medikamentenpreis + €6 … das ist doch zusätzliches Geld/Gewinn für die Apotheken. Das finde ich nicht richtig. Vielleicht klagt jemand bald dagegen.
Gruß
Sarah