Haloperidol:
hochpotentes Neuroleptikum, stark antipsychotisch, schwach bis gar nicht sedierend (Müdigkeit, schalfanstoßender Dämpfungseffekt);
soll jetzt 25 mg sein?
Hochpotente Neuroleptika lassen sich sehr schwer dosieren, diese Dosierung ist aber allgemein was für starke psychotische Zustände
(halluzinationen, Uneinsichtigkeit, verfolgungswahn)
Am Anfang der Behandlung ist auch Müdigkeit möglich.
Akinteon:
Gegenmittel zum Halop., um unerwünschte Nebenwirkungen (etrapyramidalmotorische, Bewegungstörungen)
zu unterdrücken;
prophylaktische Gabe umstritten
Müdigkeit nicht zwangsläüfig als Nebenwirkung, aber möglich, insbesondere mit anderen sedierenden Medikamenten
Melneurin:
schwachpotentes Neuroleptikum,
schwach antipsychotisch, stark sedierend (müdigkeit),
hängt auch von der Dosierung ab, kenne mich jetzt mit dem Melneurin nicht so gut aus
Nitrazepam:
Beruhigungsmitel, Benzodiazepine
Nebenwirkungen u.a. Müdigkeit, insbesondere am Anfang der Behandlung,
Suchtgefahr (psychische Abhängigkeit)
Scheint ja eine Menge passiert zu sein…
Die Wirkungen und Nebenwirkungen der Medikamente sind immer nur für die Einzelgabe erforscht;
bei der Gabe von zwei Psychopharmaka hat man schon das Problem von
unerwünschten bzw, unvorhersehbaren Interferenzwirkungen
Zweitens sind die Medkamente auch wenig erforscht für ältere Menschen.
Drittes Problem ist die Möglichkeit der potenzierenden Wirkung (überadditive Wirkung) bei der Gabe mehrer Psychopharmaka.
Viertes Problem ist die Entwicklung von deliranten Syndromen (Verwirrtheit und ähnliches) bei der Gabe von mehreren Psychopharmaka, insbesondere in Verbindung mit Akineton.
Auf dauer ist das in der Regel nicht empfhelenswert, wegen der neigung zu Tagesmüdigkeit, Schläfrigkeit;
kommt sicherlich auch auf die indviduelle Neigung an.
Ruhigstellen kann man meistens auch mit einem Medikament.
Die Sinnhaftigkeit von dem Haloperidol würde ich auch noch mal hinterfragen.