Medikente Neben- /Wechselwirkungen

Grundsätzliche Frage:
Behandlung von Parkinson und Demenz mit Medikamenten Stalevo, Axura, Mirtazapin und Sertralin. Zusätzlich Tavor, Madopar, Pantoprazol.

Besteht die Eventualität, dass eines dieser Medikamente oder Wechselwirkungen Weinattacken verursachen: Beginnend mir Gesichtsstarre, Anhalten des Atmens nach Einatmung, dann ausatmen und weinen; Dauer: manchmal 15 Minuten, manchmal eine Stunde und länger; danach allmähliche Reduzierung und Eintritt des Normalzustandes.

Hallo,
dei der Anzahl dieser Medikamente bestimmt. Das sind viel zu viele. Ich würde mal zu einem anderen Arzt gehen.

Alles Gute

Hallo Lariam, recht herzlichen Dank für die schnelle Antwort; meine Frau ist im Pflegeheim und dort in Behandlung eines Neurologen. Der hat erfolglos versucht, dieses mit Risperidon zu unterdrücken. Zunächst ohne mein Wissen. Maßnahme meinerseits: Rüge und Verabreichungsverbot, da eminente sonstige Nebenwirkungen.
Werde mich bei anderen professionellen Neurologen schlau zu machen versuchen. Habe es lediglich auch hier versucht.
Nochmals Danke und freundliche Grüße.

Hallo,
klar. Bei einer solchen Medikation ist sowas immer möglich. Sollten diese häufig auftreten, so sollte auf jeden Fall an der Medikation gearbeitet werden. Es können schon leichte Umdosierungen die gewünschte Besserung bringen. Leider gibt es aber kein Patentrezept, dass man nach Schema ändern kann. Dies ist individuell sehr unterschiedlich und muss durch den behandelnden Neurologen erfolgen.

Herzliche Grüße

Daniel Hölzle

Hallo,

das kann ich leider nicht beantworten.

hallo,

Der Beschreibung nach sind es „Weinkrämpfe“.

also ich bin sehr in mich gegangen, und habe viel nachgelesen, habe aber nicht wirklich eine Lösung / Erklärung.

Generell kann es einfach mal sein, dass durch die Demenz solche Angstzustände ausgelöst werden, die zu solchen Weinkrämpfen führen. Man weiß ja nicht was im Gehirn da gerade vorgeht . Gerade wie sie es beschreiben mit dem Innehalten, vielleicht erinnert sich der Betroffene gerade an etwas spezielles oder meint sich zu erinnern , oder hat gerade ein unerträglich trauriges Gefühl, das auch durch den gestörten Gehirnstoffwechsel verursacht werden kann und nicht durch wirkliche Erinnerungen.

Wird das Sertalin wirklich genommen oder ist es evtl. abgesetzt worden. Evtl. hängt das Weinen mit dem Serotoninspiegel zusammen.

Das Madopar kann auch Angst machen und damit auch zu Weinkrämpfen führen.

Bei der vielzahl der hier botenstoffwirksamen Medikamente kann natürlich was Durcheinandergekommen sein.

Das Tavor ist ja für Angstzustände. Es gibt aber bei älteren Patienten selten paradoxe Reaktionen. D.H. das Gegenteil wird erreicht. und auch beim Absetzen kommt es zu Angstzuständen. Das könnte auch eine Quelle der Probleme darstellen.

Bin nicht wirklich sicher.

Sylvia

Es kann zwischen Mirtazapin und Sertralin eine Wechselwirkung geben.
Und zwar eine verstärkte Wirkung der Antidepressiva: verstärkte anticholinerge Effekte, Sedation, Lethargie.

Auch ein Serotonin-Syndrom ist möglich, das sich dadurch auszeichnet:
-Verwirrtheit, Erregung, Angst
-Schwitzen, Hyperthermie,Diarrhoe,Übelkeit,Blutdruck-
schwankungen
-Hyperreflexie,Tremor,Nystagmus

Darauf sollte man achten und gegebenenfalls mit dem Arzt Rücksprache nehmen.

Viele Grüsse,
Stefanie

Hallo Herr/Frau Hoelzle,

recht herzlichen Dank für die schnelle Antwort; meine Frau ist im Pflegeheim und dort in Behandlung eines Neurologen. Der hat erfolglos versucht, dieses mit Risperidon zu unterdrücken. Zunächst ohne mein Wissen. Maßnahme meinerseits: Rüge und Verabreichungsverbot, da eminente sonstige Nebenwirkungen.
Werde mich bei anderen professionellen Neurologen schlau zu machen versuchen. Habe es lediglich auch hier versucht.
Nochmals Danke und freundliche Grüße

Walter

Hallo Uwe Kirste,

danke trotzdem für die umgehende Info,

mit freundlichen Grüßen

Walter

Hallo SilliP,

zunächst recht herzlichen dank für die umfassende Info.

Meine Frau ist im Pflegeheim und dort in Behandlung eines Neurologen. Der hat erfolglos versucht, dieses mit Risperidon zu unterdrücken. Zunächst ohne mein Wissen. Maßnahme meinerseits: Rüge und Verabreichungsverbot, da eminente sonstige Nebenwirkungen.
Werde mich bei anderen professionellen Neurologen schlau zu machen versuchen. Habe es lediglich auch hier versucht.
Nochmals Danke und freundliche Grüße.

Walter

Hallo Stefanie Sommer,

bedanke mich recht herzlich für die für mich schon aufschlußreiche Information. Werde diese wichtige Teilinformation entsprechend abspeichern.

Meine Frau ist im Pflegeheim und dort in Behandlung eines Neurologen. Der hat erfolglos versucht, dieses mit Risperidon zu unterdrücken. Zunächst ohne mein Wissen. Maßnahme meinerseits: Rüge und Verabreichungsverbot, da eminente sonstige Nebenwirkungen aufgetreten sind.
Werde mich bei anderen professionellen Neurologen schlau zu machen versuchen. Habe es lediglich auch hier versucht.
Nochmals Danke und freundliche Grüße.

Walter

Die genannten Medikamente scheinen nicht damit verbunden zu sein, haben zwar alle viele Nebenwirkungen aber nicht das was Sie beschreiben haben.
Was mit dem Gesicht zu tun hat ist:
Stalevo: Muskelkrampf d.Kiefers, sprachstörungen und Mundtrockenheit
Madopar: unkontollierte Bewegung des Kopfes, der Zunge und des Mundes.

Die angegebenen Erscheinungen müssen eine andere Ursache haben evtl. Depressionen (bekommt ja auch Antidepressiva).

Wünsche alles Gute,
Conny

Also gerade solche Psychopharma können einen erheblichen Einfluss auf die Gehirnchemie haben. Da so viele im Spiel sind ist immer anzuraten das mit dem Arzt abzusprechen, da dieser sie am besten kennt. Wann hat es angefangen? Gab es ein neues Mittel? Haben sich Symptome verschlechtert? Wie äußert sich „Gesichtsstarre“? sind alles Punkte, die ein Arzt der einen kennt besser bewerten kann. Also nicht zögern. Alles Gute. Mehr möchte ich nicht sagen weil das einen mehr verunsichern würde mehr schaden würde als nützen.

Hallo GibbsTony,
bedanke mich recht herzlich für die Information.
Gerade darum geht es. Wollte nur unabhängig vom behandelnden Neurologen neutrale Zusatzinformationen einholen.
Nochmals danke und
freundliche Grüße
Walter

Hallo Conny,
bedanke mich recht herzlich für diese Information.

Werde mich mit dem behandelnden Neurologen auseinandersetzen. Beabsichtigte lediglich unabhängig neutrale Zusatzinformationen einzuholen.

Freundliche Grüße
Walter

Hallo,

Entschuldigug für die späte Antwort.
Nach meinem Verständnis eher ein Symptom der
Erkrankung (Demenz), als eine Nebenwirkung der Medikamente.

Mit freundlichen Grüßen

Hallo Herr Tobias Bruening,

recht herzlichen Dank für Ihre Nachricht.

Werde das noch fachlich klären lassen. Habe lediglich versucht, Erfahrungen Anderer zu erreichen.

Nochmals Dank und

freundliche Grüße
Walter