Medizin

Liebe/-r Experte/-in,

ich habe folgendes Problem:

Ich bin 21 Jahre und habe seit ca. einem halben Jahr hin und wieder ein Taubheitsgefühl in der linken Gesichtshälfte, vor allem am Mund und etwas hoch zur Nase hin. Ich dachte,dieses Gefühl käme von einer Nebenhöhlenentzündung oder etwas dergleichen, habe ein CT machen lassen,das absolut ohne Befund war. Auch habe ich meine Augen im Mai gründlich untersuchen lassen (Netzhautuntersuchung und Augeninnendruckmessung). Auch eine Entzündung im Zahnbereich konnte mein Zahnarzt ausschließen. Ein Schlaganfall lag auch nicht vor, das hätte man ja im CT gesehen. Ich habe einen Sehfehler von ca -6 Dioptrien, der allerdings durch eine passende Brille korrigiert ist. klarkomme und habe einen stark verspannten Nacken. Allerdings keinerlei Probleme an der Wirbelsäule, wie der Orthopäde mir bestätigte. Sie sehen, ich habe schon nahezu jeden Arzt, der mir diesbezüglich einfiel, aufgesucht und bekam bisher immer ien „OB“. ich will wirklich nicht wie ein Hypochonder wirken, dadurch schränkt sich bis jetzt mein Leben nicht ein,aber es stört mich doch sehr.

Ich würde Sie bitten, mir kurz zu antworten, auch wenn Sie keine ganz genau Antwort haben.

Vielen Dank!

Hallo,
schwierig auf die Entfernung eine seriöse Antwort zu geben.
Eher außergewöhnlich, kann mich aber an zwei Patienten erinnern, die nach einer Impfung eine halbseitige Gesichtslähmung im Bereich der Backe bis Nase und Kinn haben, jedoch dauerhaft.
Wurden zwar nicht als Impfschäden anerkannt, Patienten sehen aber Zusammenhang.
MfG
Nicolai Peters

Hallo Nicolai,

vielen Dank für die Antwort. Allerdings handelt es sich bei mir nicht um eine Lähmung, sondern lediglich um ein Taubheitsgefühl.

Gruß

Liebe/-r Experte/-in,

ich habe folgendes Problem:

Ich bin 21 Jahre und habe seit ca. einem halben Jahr

hin und

wieder ein Taubheitsgefühl in der linken

Gesichtshälfte, vor

allem am Mund und etwas hoch zur Nase hin. Ich

dachte,dieses

Gefühl käme von einer Nebenhöhlenentzündung oder etwas
dergleichen, habe ein CT machen lassen,das absolut

ohne Befund

war. Auch habe ich meine Augen im Mai gründlich

untersuchen

lassen (Netzhautuntersuchung und

Augeninnendruckmessung). Auch

eine Entzündung im Zahnbereich konnte mein Zahnarzt
ausschließen. Ein Schlaganfall lag auch nicht vor, das

hätte

man ja im CT gesehen. Ich habe einen Sehfehler von ca

-6

Dioptrien, der allerdings durch eine passende Brille
korrigiert ist. klarkomme und habe einen stark

verspannten

Nacken. Allerdings keinerlei Probleme an der

Wirbelsäule, wie

der Orthopäde mir bestätigte. Sie sehen, ich habe

schon nahezu

jeden Arzt, der mir diesbezüglich einfiel, aufgesucht

und

bekam bisher immer ien „OB“. ich will wirklich nicht

wie ein

Hypochonder wirken, dadurch schränkt sich bis jetzt

mein

Leben nicht ein,aber es stört mich doch sehr.

Ich würde Sie bitten, mir kurz zu antworten, auch wenn

Sie

keine ganz genau Antwort haben.

Vielen Dank!

Ich kann ihnen nur raten einen Spezialisten
aufzusuchen, der ihr Krankheitsbild genau unter die
Lupe nimmt

Mfg

Welchen Spezialisten?

Gruß

Hallo!

Um die Anfrage kurz zusammenzufassen: Sie verspüren seit einiger Zeit gelegentlich ein Taubheitsgefühl im Gesichtsbereich ohne weitere Beschwerden.

Grundsätzlich sollte man immer daran denken, daß man in einem anonymen Internet-Forum niemals kompetente medizinische Hilfe bekommen kann, da man einerseits nicht weiß, wer sich so als Experte ausgibt, und da andererseits ein Kontakt per Email o.ä. niemals eine vertrauensvolles Gespräch mit einem kompetenten Arzt, eine gründliche Untersuchung sowie gegebenenfalls weitere Zusatzdiagnostik ersetzen kann.

Zum konkreten Problem: Sensibilitätsstörungen im Gesicht können zahlreiche Ursachen haben, evtl. kann ein fitter Allgemeinarzt durch eine gezielte Anamnese und Untersuchung einige davon schon ausschließen; in Abhängigkeit davon kann unter Umständen eine weitere Untersuchung durch einen HNO-Arzt, einen Augenarzt und vor allem einen Neurologen, ggf. auch durch einen Psychiater/Psychosomatiker, sinnvoll sein. Erst dann kann man entscheiden, ob ein CT sinnvoll ist, und vor allem: was für eines. Computertomographie ist keine „Screening“-Methode („Mal sehen, ob was auffällig ist“); man sollte eine klare Fragestellung an das CT haben, damit der Radiologe nicht nur viel Geld verdient, sondern das CT genau so macht, daß man das Gesuchte erkennt. Man macht z.B. ganz unterschiedliche CT-Aufnahmen des Schädels, wenn man nach Schlaganfällen, Gefäßmißbildungen, Gehirn-Entzündungen, Nebenhöhlenerkrankungen usw. sucht. Ähnliches gilt auch für die meisten Labor- und apparativen Untersuchungen.
Daher mein Tip: vertrauenserweckenden Hausarzt aufsuchen, ggf. zum Neurologen überweisen, aber auch ggf. lernen, sich damit abzufinden, daß manchmal hinter seltsamen Empfindungen nichts ernsthaftes dahintersteckt…

Grüße!