Medizin innere

Liebe/-r Experte/-in,

ich hab mal eine Frage zur Lungenembolie. Mir ist klar, warum man bei einer akut auftretenden Lunegnembolie eine Rechtsherzinsuffizienz erleiden kann (Druck im lungenkreislauf erhöht etc.).
Jetzt habe ich aber gelesen, dass andersrum auch eine bestehende Rechtsherzinsuffizienz ein Risikofaktor für die Entstehung einer Lungenembolie sein kann. Kann mir jemand erklären, warum? Ich find dazu nichts gutes…

Konkret gelesen hab ich das hier:

http://books.google.de/books?id=DTMPGBLGgDYC&pg=PA27…

Entschuldigung für den großen Link.

Ich hoffe, jemand kann mir bei dieser Frage weiterhelfen. Vielen Dank im Voraus!

Hallo,
die Rechtsherzinsuffizienz bewirkt, dass sich das Blut vor dem rechten Herzen, also im Körperkreislauf, mehr oder weniger staut. Damit verbunden ist also auch eine Strömungsverlangsamung. Neben anderen Effekten erhöht dies die Gefahr einer Thrombose besonders in den Beinen, die dann wiederum zur Lungenembolie führen kann. Die erhöhte Thromboseneigung erklärt sich zum einen durch die verlangsamte Strömung, aber wohl auch durch eine vermehrte Aktivierung des Gerinnungssystems.
TS