Hallo,
Sollte man für ein Medizinstudium sehr gut in Chemie sein? Denn ich möchte gerne Chirurg werden bin allerdings nicht sehr gut in Chemie, keinesfalls schlecht, aber mir fehlt sozusagen das gewisse etwas. Wäre das ein großer Nachteil.
Hallo,
Auch wenn mich alle jetzt gleich steinigen:
Es spielt keine Rolle. Was du brauchst lernste ja dort.
Es schadet zwar nichts gut in allen möglichen Bereichen zu sein…
Ein naturwissenschaftliches Verständnis solltest du haben, sonst musst alles auswendiglernen und verzweifelst.
Um jetzt noch mehr Leute zu ärgern:stuck_out_tongue:
Der Anspruch an die Chemie in der Medzin ist so gering, dass es ausreicht, Chemie bis zu Abitur in der Schule gehabt zu haben. Mehr ist es nicht.
Aber wenn du im Studium das notwendige nicht lernst, wirst du Dir in der Biochemie, usw schwer tun.
Liebe Grüsse
Anja
P.s. Auch Chirurgen sind Menschen
Um jetzt noch mehr Leute zu ärgern:stuck_out_tongue:
Der Anspruch an die Chemie in der Medzin ist so gering, dass
es ausreicht, Chemie bis zu Abitur in der Schule gehabt zu
haben. Mehr ist es nicht.
Na, so ganz stimmt das nicht. die normale Chemie - sicherlich. Aber im Falle der physiologischen Chemie darf man das Lehrbuch auswendig lernen!
Hallo,
du meinst Biochemie?
Sorry ich widerspreche dir, das muss man fast nicht auswendig lernen. (ok die Namen) … Ist meist doch logisch.
Liebe Grüsse
Anja
du meinst Biochemie?
Nein, ich meinte physiologische Chemie, nicht Biochemie. IN ersterer kann es z.B. passieren, daß der Prüfer die Strukturformel von ATP wissen will und ähnliche Gemeinheiten. Oder eine ausführliche Darlegung des Citronensäurezyklus, oder Entstehung der Androgene mit allen Zwischenstufen, natürlich alles bitte mit Strukturformel. Darlegung in diesem Zusammenhang den Unterschied zwischen aerober und anaerober Energiegewinnung. Da kann man seinen Spaß haben!
Was ist das gewisse Etwas in diesem Zusammenhang? Talent für Chemie? Das brauchst du nicht.
Ein Grundverständnis für Chemie und einiger Lerneifer sollten durchaus reichen. Auch im Studium ist niemand in allen Fächern gut, ganz wie in der Schule. Und für einen Chirurgen sind Chemiekenntnisse sicher nicht das Wichtigste. Das, was du brauchst, wirst schon derlernen.
Livia
Das ist doch nicht schwer?
Das lernt man halt.
Das ist doch nicht schwer?
Das lernt man halt.
Das vergessen geht gleich noch leichter. Und vor allem von allein.
„hüstel“
Hallo,
mach dir mal nicht ins Hemd.
Ich hatte Chemie nach der zehnten Klasse abgewählt und die Chemieprüfung trotzdem mit Bravour bestanden. Dafür muss man halt bereit sein, für einen bestimmten Zeitraum auf jegliche Freizeitaktivität zu verzichten.
Es kommt allerdings auch auf die jeweilige Universität an. Wie welche Uni ihre Schwerpunkte setzt, kannst du in entpsrechenden Foren in Erfahrung bringen (z.B. medi-learn.de).
Noch ein kleiner Hinweis am Rande: Wenn du wirklich den Weg der Medizin einschlagen willst, rate ich dir zu mehr Offenheit, was die verschiedenen Fachrichtungen anbelangt, um nicht mit Scheuklappen durchs Studium zu gehen und interessante Sachverhalte aus anderen Fächern außer Acht zu lassen.
Grüße
Liete
Moin,
Sollte man für ein Medizinstudium sehr gut in Chemie sein?
meine Kenntnis ist schon weit über zwanzig Jahre alt, aber sooo viel dürfte sich da nicht getan haben.
Damals kriegte ich die Chemieprüfung (aus dem Physikum? weiß nicht mehr) in die Hand gedrückt um sie mir mal anzuschauen.
Die hätte ich aus dem Stehgreif gut bestanden (OK, bin Chemiker, damals Student), aber es war überhaupt nichts dramatisches. Ich hab in den Aufgaben aber einen formalen Fehler gefunden, den der Prof zerknirscht auch zugeben mußte 
Gandalf
Hi,
es schadet natürlich nicht, aber wenn Du nicht alle naturwissenschaftlichen Fächer in der Oberstufe vermieden und dadurch also ein gewisses Gefühl für Naturwissenschaften entwickelt hast, kriegt man den kleinen Chemieschein schon hin. Je mehr ZUSAMMENHÄNGE in der Chemie verstanden wurden (auch erst während dem Studiums), desto solider ist die Basis für ein wichtiges Fach in der Vorklinik namens Biochemie…
Grüße,
philsen
Das stimmt, deswegen sollte man immer wieder Fachliteratur zuziehen, damit man sein Wissen erfrischt.
Es schockiert mich immer wieder, wenn ich bei gewissen gelernten Details den Faden verliere.
Besonders „Gruppierungen“ vom Lernstoff z.B. Muskelgruppen des Körpers wie des Halses neigen dazu, dass man nach einiger Zeit einen oder mehrere vergisst.
Da hat man dann Merksätze, die helfen wirklich.
Nur leider gibt es nicht für alles Merksätze.
Servus,
ging mir mal ähnlich, ich hatte mal eine Biochemie-Klausur der Mediziner zu überprüfen.
Ich fand nur befremdlich, dass (zumindest in Ffm) die Klausur als Multiple-Choice ausgelegt war. Da musste man sich erst mal dran gewöhnen, vor allem als bei einer Frage keine der Antworten 100%ig richtig war
.
Gruß,
Sax
Hallo,
Ok , aber ich habe fotog. Gedächtnis sehen und ok 
Aber ok, du hast recht, es könnte gemein werden.
Aber ein Genie muss man trotzdem nicht sein.
Liebe Grüsse
Anja
Hallo,
Soweit sind wir schon gekommen, dass die Biochemie Klausur nur noch aus MC Fragen besteht:smile:
Zu meiner Zeit waren es noch richtige Fragen… Naja, soweit zum Thema Studium zu schwer. Ich bin ja der Meinung, es ist mittlerweile viel zu leicht, nur leider muss ja jeder Trottel alles ohne zu lernen schaffen, sonst verklagt er gleich die Uni…
Liebe Grüsse
Anja