Hallo,
ich stehe vor einem Problem. Ich erwäge eine Qualifizierung zur medizinischen Schreibkraft. Jetzt leide ich aber zeitweise unter Gelenkschmerzen, leicht arthritisch und auch Nacken/Rückenschmerzen, habe auch im Oberkörper eine Fibromyalgie (Muskel-/Schmerzerkrankung).
Kann jemand aus der Praxis etwas über seine Erfahrung mit diesem Beruf erzählen? Wie ist das in der Praxis? Ist es eher ein stressiger Beruf, in dem man schnell Berichte tippen muss? Oder hat man ausreichend Pausen. Käme man auch finanziell mit einer Teilzeitstelle hin?
Ich würde mich über Erfahrungsberichte freuen.
Viele Grüße und danke für die Antworten
elisa
Hallo Elisa,
also was das Auskommen als Teilzeitkraft angeht, kommt es natürlich erst einmal darauf an, was der jeweilige Chef bezahlt und wie viel Geld Sie benötigen.
Da ich in meinem ersten Beruf als Arzthelferin gearbeitet habe, weiß ich um die Problematik der Schreibkräfte. Nackenprobleme kommen meist vom falschen
Sitzen oder schlechtem Arbeitsmaterial. Gelenkbeschwerden, vornehmlich Handgelenke sind fast schon vorprogrammiert als Schreibkraft.
Die Anforderungen, mit welcher Geschwindigkeit wie viele Berichte zu erstellen sind, sollten gesondert erfragt werden. Meist ist es so, dass über ein Diktaphon (schreibt man das so?)
die Berichte abtippt. Hier sollte nachgefragt werden welches Pensum zu erreichen ist.
Je nach dem, wie intensiv die Fibromyalgie-Beschwerden sind, ist dieser Beruf schwierig einzubauen. Aber ich möchte Ihnen nicht den Mut nehmen – es kommt auf viele Details an.
Mit Pausen werden Sie kaum rechnen können. Eher dürfte es so sein, dass Sie ein bestimmtes Pensum zu erledigen haben in der Zeit, in der Sie angestellt sind.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig Einblick geben und vielleicht bei Ihrer Entscheidung helfen.
Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen herzlich alles Gute und viel Glück!
Mit freundlichen Grüßen
rotsternchen D.Zebisch
Sorry Elisa,
ich kann Dir da nicht weiterhelfen. Da solltest Du einen Arzt zu Rate ziehen.
Gute Besserung
Homchen
Hallo,
ich selbst bin Altenpflegerin und kann diesen Beruf seit 2005 nicht mehr ausüben. Habe dann eine Umschulung zur Bürokauffrau begonnen und musste diese abbrechen, weil das ständige schreiben und sitzen mir sehr viele Schmerzen bereitet hat.Ich denke, das du als medizinische Schreibkraft sehr viel Arztberichte und so Tippen musst, ob das auf dauer gut geht bezweifele ich.
Liebe Grüße
Claudia
Hallo Elisa
Ob dieser Beruf stressig ist oder nicht kann ich nicht beurteilen - hier in der Schweiz ist es halt je nach Praxis schon so, dass überall die Zeit eine Rolle spielt. Wenn Du die Möglichkeit hast, häufig kleine Pausen zu machen und evtl. nicht 100% arbeiten musst kannst Du es schon versuchen. Ueber die finanziellen Aspekte habe ich keine Ahnung.
Gruss
Enrico
Hallo alle zusammen,
danke für die vielen Antworten.
Besonders die aus der Praxis helfen mir schon weiter. Das schwierige ist, überhaupt einen angemessenen Beruf zu finden.
Ich werde da nochmal drüber nachdenken.
Viele Grüße
Hallo,
ich bin Programmiererin und habe ebenfalls Fibromyalgie. Ohne Opiate komme ich nicht durch den Tag. Ich muss aber auch nur noch 14 Jahre, 9 Monate, 3 Wochen, 5 Tage und den Rest von heute arbeiten. 
Im Ernst, am besten sprichst Du mit Deiner/m Ärztin/Arzt darüber.
Viel Erfolg!
Hallo Elisa darauf eine Antwort zu geben ist wirklich nicht einfach!Als medizinische Schreibkraft ist es ja dein Job zu schreiben wie schnell hängt vom arbeitsanfall ab;es gibt natürlich die Möglichkeit es sich „leichter“ zu machen,also ergonomische Tastatur,Schreibtisch in perfekter Arbeitshöhe,Gelkissen zur Tastatur als Handballenauflage,ergonomischer Schreibtischstuhl,das fördert auch die Rentenversicherung und die Krankenkasse doch das solltest du vorher abklären;ich empfehle dein Vorhaben auch mit dem Arzt deines Vertrauens zu besprechen der kann dein Krankheitsbild am besten einschätzen;ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen!
Viel Glück und Gruß
Gwynifer