kann sich hier jemand denken, warum seit einiger Zeit stinknormale Anrufbeantworter plötzlich „Mehlbox“ genannt werden, obwohl es dort gar kein Mehl gibt (und schon gar nicht in einer Box)?
Außerdem muß ich fragen, warum besonders Arzthelferinnen dazu neigen, am Ende des Ansagetextes „Ende der Durchsage“ zu sagen, obwohl doch gar nichts „durchgesagt“ wurde.
kann sich hier jemand denken, warum seit einiger Zeit
stinknormale Anrufbeantworter plötzlich „Mehlbox“ genannt
werden, obwohl es dort gar kein Mehl gibt (und schon gar nicht
in einer Box)?
Vielleicht finden deren Besitzer das schick, sie so zu nennen.
Außerdem muß ich fragen, warum besonders Arzthelferinnen dazu
neigen, am Ende des Ansagetextes „Ende der Durchsage“ zu
sagen, obwohl doch gar nichts „durchgesagt“ wurde.
Vielleicht, weil man nach dem Piepton kein eigenes Mehl hineintun kann, sondern die Box nur zur Zerstäubung des Mehls der Arzthelferin dient?
was „Ende der Durchsage“ betrifft, habe ich mir mal sagen lassen, dass die Chefs das gerne so hätten. Ist ja nicht so, dass die Arzthelferinnen das selbst entscheiden, wie die „Durchsage“ aussieht.
Und es wird doch was durchgesagt, dass niemand da ist bzw. wann wieder jemand zu erreichen ist.
Na und die „Mehlbox“ ist doch lediglich eine Tirade auf den Verlust der deutschen Sprache und den sich erweiternden Anglizismus. Die Mailbox halt.
Vielleicht finden deren Besitzer das schick, sie so zu nennen.
Wenn sie dann wenigstens „Mäilbox“ sagen würden und nicht „Mehlbox“, dann klänge es nicht ganz so blöd!
Außerdem muß ich fragen, warum besonders Arzthelferinnen dazu
neigen, am Ende des Ansagetextes „Ende der Durchsage“ zu
sagen, obwohl doch gar nichts „durchgesagt“ wurde.
Vielleicht, weil man nach dem Piepton kein eigenes Mehl
hineintun kann, sondern die Box nur zur Zerstäubung des Mehls
der Arzthelferin dient?
Außerdem muß ich fragen, warum besonders Arzthelferinnen dazu
neigen, am Ende des Ansagetextes „Ende der Durchsage“ zu
sagen, obwohl doch gar nichts „durchgesagt“ wurde.
Hallo,
das ist keine Frage der Sprache, sondern je etwa zur Hälfte logisches Denken und Höflichkeit. Die Kennzeichnung des Endes eines Textes ist praktisch für den Zuhörer, weil er nicht mehr warten muss, ob nicht doch noch was kommt. Deswegen sagt man auch im Sprechfunkverkehr Over bzw. OverAndOut, statt minutenlang auf Hintergrundrauschen zu hören für den Fall, dass noch jemand was sagen will.
Für jemanden, der mit SMS und strukturlosem Internetgeschreibsel sozialisiert ist, ist so etwas wohl eher unverständlich.
Was hast du gegen „Durchsage“? Der Text geht durch das Mikrophon in die Telefonanlage des Artzes und dann durch all die vielen Leitungen und durch dein Telefon ans Ohr - durcher gehts nicht.
Und zum Mehl:
Will eine Frau ein Pfund Mehl.
Sagt der Verkäufer „Gute Frau, das heisst heute Kilo“.
„Ach - nicht mehr Mehl?“
Das wird auf einem AB nicht „durch-“ sondern „angesagt“. Oder?
Also ich denke, da siehst du es zu engstirnig.
Nicht ganz. Es gibt doch dort ebenfalls keine „Mails“. Aber
wahrscheinlich seh ich das alles zu engstirnig.
Zumindest gibt es eine Nachricht, von daher dachte ich, dass es passen könnte.
Etwas witzig finde ich deine Fragen ja schon, aber es gibt ja immer Sachen, die man sich fragt. Und da meine Antworten dir nicht so helfen wie ich dachte, bin ich wohl lieber nicht so überheblich, sondern behalte schön die anderen Postings im Auge- denn jetzt interessiert’s mich auch. *g*
Was hast du gegen „Durchsage“? Der Text geht durch das
Mikrophon in die Telefonanlage des Artzes und dann durch all
die vielen Leitungen und durch dein Telefon ans Ohr - durcher
gehts nicht.
Ich dachte immer, eine „Durchsage“ sei immer „live“. Aber ich kann mich täuschen.
Und zum Mehl:
Will eine Frau ein Pfund Mehl.
Sagt der Verkäufer „Gute Frau, das heisst heute Kilo“.
„Ach - nicht mehr Mehl?“