Liebe Experten, ich habe heute festgestellt, dass einige meiner Blumen und Pflanzen im Garten von dem Mehtau Pilz befallen sind.
Leider weiß ich nicht mit welchen Mitteln sich dieser Schädling bekämpfen lässt und was ich am Besten dagegen tun kann.
Der weiße Belag ist vor allem auf den Blattoberseiten zu finden und stört mich sehr.
Habt ihr ein paar Tipps für mich?
Das wäre wunderbar.
Liebe Grüße!
In fast jedem Gartencenter gibt es entsprechende Mittel zur Bekämpfung von Mehltau, z. B. von Celaflor, u. a. Am besten ist es, alle Blattteile abzuschneiden und ganz zu vernichten, um den Pilz nicht weiter zu verbreiten. Man kann auch im Frühjahr bereits mit Stärkungsmitteln arbeiten, die auch für Obst aller Art geeignet sind. Dann sind die Pflanzen resistent gegen Mehltau und brauchen nicht mehr nachträglich behandelt zu werden.
Also: Ganz genaue Beratung in einem Gartencenter, das die entsprechenden Mittel anbietet.
Viel Erfolg wünscht F. M.
Hallo.
Schädlinge bei Pflanzen sind leider nicht mein Spezialgebiet, so dass ich hier leider nicht weiterhelfen kann. Tut mir leid.
Gruß
Rainer Nuss
Hallo, Mehltau wird oft mit erhöhter Luftfeuchtigkeit in Verbindung gebracht. Aber die eigendliche FRage kann ein Gärtner besser beantworten als ich es kann.
Mit freundlichen Grüßen
Gerd
Hallo Raffinesse,
Jaja, der Mehltau…
Egal ob Rosen, Weinreben, Stachelbeeren oder allerlei Arten von Blühpflanzen, der Feind ist immer und überall.
Als Tipp für die Zierpflanzen, kann ich Ihnen Kupferkalk empfehlen. Erhältlich in jedem gut sortierten Gartenbaumarkt. Das Pulver nach Anleitung mit Wasser mischen und über einen Zerstäuber an Blattober- und unterseite aufbringen. (Achtung! Bläulich graue Rückstände nach dem Trocknen)Bitte Anleitung genau durchlesen, es gibt Pflanzen, die Kupferkalk nicht vertragen.
Für all diese Pflanzen und den Obst und Gemüsesorten, hilft sehr wirksam eine vorbereitete Brühe, in der Wasser und Moos für ein paar Tage/Wochen vermischt waren. Fast alle Moose schützen sich gegen Schimmel mit Substanzen die Antibakteriell und Fungizid wirken.
(Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Moose - Biologische Aktivität der Inhaltsstoffe )
Am Besten eignet sich Moos, dass an Bachläufen und im Schatten des Rasens wächst. Polstermoose, die auf Dach und Steinen kugelige Verbände bilden eignen sich weniger (Trockenmoose). Gieskanne oder Eimer mit Moos füllen und mit Wasser aufgiesen, einige Tage stehen lassen. Dann in Zerstäuber füllen und ebenfalls Blattober- und unterseite einsprühen.
Falscher Verdacht?
Falls es sich um Weinreben oder Johannisbeeren handelt, werden oft pockenartige Erhöhungen auf den Blättern erkannt. Unterseite mit weissem Zeug gefüllt. Manchmal ist das falscher Mehltau, aber in der Regel handelt es sich um die Rebenpockenmilbe.
Hierfür helfen Neembaumsamenölextrakte (im Handel oft gegen stechende und beissende Schädlinge erhältlich) oder Schwefelpräparate, wie sie in der Weinbauwirtschaft eingesetzt werden.