VERSCHLEISZ, m. waarenverkauf. das substantiv steht zu einer bedeutung des stammes, die sich im nd. früher als im hd. zeigt: vorslîten, durch verkauf unter die leute bringen. SCHILLER-LÜBBEN 5, 449a; (Peter der grosze) befahl ausschlieszlich mehrere producte des reichs, vorzüglich hanf, nur allein nach Petersburg zum verschleisz zu verschicken. RITTER Europa (1811) 1, 15. in den niederd. und holl. wörterbüchern des vorigen jahrh. wird das wort als deutsches wort, aber in der form verschlisz aufgeführt, so verslyting, verschlisz KRAMER holl. wb. 1, 454; verschliesz, verkauf, vertrieb 2, 245; so hat das nieders. brem. wb. 5, 337 stets verschlisz, verkauf im kleinen, auch FRISCH 2, 196c verschlisz, venditio, aber in österreich und Baiern verschleisz, verschlaisz SCHM.2 2, 534.
hatten die auch deshalb einen größeren Mehlverschleiß, weil sie Gerichte mit Baichamehlsoße anbieten, wie ich das mal auf einer Speisekarte eines
Dachauer Lokals gelesen habe …
Gruß
Bolo2L
gelesen vorige woche in sulz im wienerwald…
wenn ich nu mal sächsisch dilettiere, dann wäre das ja lautschriftlich mit *bäschermäl* gar nicht so falsch…oder ?..vielleicht wars nur ein touristiktrick?
mit lachenden grüssen aus wien
jenny