keine Firma kann mehr als die Hälfte des Jahresumsatzes Gewinn machen. Auch wenn man dem Gewinn die Entwicklungskosten der vergangenen Modelle zurechnet.
bevor ich Dein Posting gelesen habe, habe ich bei der Übeschrift sekundenlang nachgedacht und dann fiel mir sofort PORSCHE ein. Und siehe da - intuitiv lag ich richtig, obwohl ich keinen Schimmer von wirtschaftlichen Verhältnissen in Deutschland habe.
Ich halte diesen Gewinn bei Porsche daher für durchaus möglich!
Gruß,
Branden
porsche macht im augenblick hauptsächlich gewinn mit vw aktien.
irgendein aktienguru hat die letztens auch mehr als hedgefond,denn als autobauer bezeichnet.
Habe Deinen Link im Posting gar nicht durchgelesen (außer der Überschrift), habe mich aber neulich noch geärgert, dass ich vor 2 Jahren keine VW-Aktien gekauft habe… Kursgewinn + 227% !!! Bei rd. 31% Anteil kommt da was zusammen, und 4 Mrd gesamt sind dann eigentlich gar nicht mehr so viel.
Zu unterscheiden ist das operative Ergebnis aus dem Kerngeschäft und dem Gesamtergebnis.
keine Firma kann mehr als die Hälfte des Jahresumsatzes Gewinn
machen. …
Vor Steuern. )
Zitat:
Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006/07 der
Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat der Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung das Konzern-Ergebnis vor Steuern festgestellt , das mit einem Rekordwert von 5,857 Milliarden Euro eine sehr deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 2,110 Milliarden Euro aufweist. http://www.porsche.com/germany/aboutporsche/pressrel…
Habe Deinen Link im Posting gar nicht durchgelesen (außer der
Überschrift), habe mich aber neulich noch geärgert, dass ich
vor 2 Jahren keine VW-Aktien gekauft habe… Kursgewinn + 227%
!!! Bei rd. 31% Anteil kommt da was zusammen, und 4 Mrd
gesamt sind dann eigentlich gar nicht mehr so viel.
was hat die Kursentwicklung von VW mit der Ausschüttung der VW Aktien zu tun?
Seit wann sind nicht realisierte Kursgewinne ein Ertrag?
ob das wie vorher erwähnt nach oder vor Steuern ist, spielt hier keine Rolle. Auch haben nicht realisierte Wertsteigerungen von Aktien max. bilanzielle Auswirkungen, niemals aber auf den Gewinn.
Wenn Du Dir das Betriebsergebnis ansehen könntest (ich habe es nicht getan) würdest Du mit vermutlich 99% W’keit eine Zahl sehen die sich zwischen 10-15% vom Umsatz bewegt. Das ist für einen Automobilhersteller sehr gut. Nur wenn Porsche VW konsolidieren würde, wären auch dort die Ergebnisse von VW bereits enthalten. Dann aber auch der Umsatz …
Erst nach dem operativen Ergebnis (Betriebsergebnis) werden die Beteiligungsergebnisse ausgewiesen, dann kommt der 31% ?? Anteil am VW Ergebnis zum Tragen. Theroretisch könnte Porsche sogar mehr Gewinn als Umsatz machen.
was hat die Kursentwicklung von VW mit der Ausschüttung der VW
Aktien zu tun?
Seit wann sind nicht realisierte Kursgewinne ein Ertrag?
Die Bewertung/Entwicklung eines Vermögensgegenstandes (hier Antei an einem Unternehmen in Form von Aktien) geht als Gewinn/Verlust in die Bilanz ein.
Gruß
Karl
ob das wie vorher erwähnt nach oder vor Steuern ist, spielt
hier keine Rolle. Auch haben nicht realisierte
Wertsteigerungen von Aktien max. bilanzielle Auswirkungen,
niemals aber auf den Gewinn.
(Hust) Porsche bilanziert nach IFRS. Und da ist ziemlich viel möglich.
Um mal aus dem Link von Wolfgang zu zitieren:
Mehr als kompensiert wird diese Entwicklung allerdings durch sehr positive Effekte aus Aktienoptionsgeschäften. Außerdem löste die Neubewertung der Volkswagen-Beteiligung eine einmalige Zuschreibung von 520,8 Millionen Euro aus. Das Porsche zurechenbare Ergebnis aus dem zum Geschäftsjahresende 22,5prozentigen Anteil erreichte 702,4 Millionen Euro. Die Ergebnisse aus Aktienoptionsgeschäften trugen 3,593 Milliarden Euro bei.
Mehr als kompensiert wird diese Entwicklung allerdings durch sehr
positive Effekte aus Aktienoptionsgeschäften.
Was soll mir das sagen? Das operative Ergebnis der Porsche AG wird dadurch doch wohl nicht verändert, oder? Ich habe keine Ahnung wie Aktienoptionsgeschäften bewertet werden, aber sie haben nichts mit der eigentlichen Geschäftstätigkeit von Porsche zu tun.
Und genau darauf zielte die Ausgangsfrage und mein Beitrag ab.
Außerdem löste die Neubewertung der Volkswagen-Beteiligung eine
einmalige Zuschreibung von 520,8 Millionen Euro aus.
Hat jawohl auch nichts mit dem operativen Ergebnis zu tun, oder?
Und genau darauf zielte die Ausgangsfrage und mein Beitrag ab.
Nein. Das Ausgangsposting lautete (auszugsweise):
keine Firma kann mehr als die Hälfte des Jahresumsatzes Gewinn machen
und deine Antwort war (ebenfalls auszugsweise):
Auch haben nicht realisierte Wertsteigerungen von Aktien max. bilanzielle Auswirkungen, niemals aber auf den Gewinn.
Keine der von mir zitiereten Passagen bozog sich auf das Operative Ergebnis. Auch in der Meldung der Welt ist nur von Gewinn die Rede, nicht vom Operativen Ergebnis. Ich wollte mit meinem Posting lediglich klarmachen, das die Neubewertung der VW Anteile doch Einfluss auf das Ergebnis hatte.
Und um deine Passage nochmal aufzugreifen:
Theroretisch könnte Porsche sogar mehr Gewinn als Umsatz machen.
Theoretisch müsste Porsche noch nicht mal Autos verkaufen, um einen Rekordgewinn einzufahren.