Sehr geehrte Experten,
ich habe ein Problem. Ich habe das Gefühl, meine innere Ruhe verlässt mich schneller als es mir lieb ist. Sobald jemand etwas zu mir sagt, was nicht meinen Vorstellungen entspricht, fühle ich mich aus der Bahn geworfen und bin verunsichert. Ich weiß nicht genau, wie ich mir mehr innere Stärke und Ruhe aneignen kann.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einen guten Tipp geben ?
ich danke und wünsche einen schönen Tag!
Das sind Erfahrungen, die darauf schließen lassen, daß du dich selbst, dein „wahres Selbst“ / „Höheres Selbst“ noch nicht gefunden bzw. dich noch nicht mit ihm identifiziert hast.
Daran liegt es, dass du noch kein geistiges „Fundament“ hast, auf dem du sicher stehst, was auch geschieht.
Optimal wäre, wenn jeder Mensch diesen Schritt seiner Entwicklung im Umfeld der Pubertät machen würde, aber in der zivilisierten Gesellschaft haben wir diese kulturellen Werte weitgehend verloren. Viele Menschen müssen lange Leidenswege gehen, um dieses Wissen zu erwerben und die Entwicklung nachzuholen.
Mir ging es da nicht anders als vielen anderen. Ich geriet mit 40 in eine schwere Krise mit Suizid-Absicht, wurde kurz gesagt durch ein „Wunder“ davon abgehalten und hatte gut drei Jahre später, nach der Schlüssel-Erfahrung der Angst-Überwindung, eine Art „Erleuchtung“.
Die Kraft / Energie, die dir das o.g. geistige Fundament geben kann, ist die universelle Energie / Liebe, die göttliche schöpferische Seins-Energie - aus der alles besteht, was ist.
Auch deine beiden Bewußtseins-Dimensionen: Das „Niedere Selbst“ („Ego“) und das „Höhere Selbst“ / „Wahre Selbst“.
Das Niedere Selbst ist materie-orientiert bzw. materie-gebunden, grobstofflich und vergänglich. Das Höhere Selbst aber ist geist-orientiert, ungebunden, frei, feinstofflich und unvergänglich.
Es ist DEINE Entscheidung, mit welchem der beiden du dich hauptsächlich identifizierst.
Ein paar vertiefende TIPPS von mir findest du auf der Ratgeberplattform gutefrage net bei user „heureka47“.
Hallo Segeltörn
Leider sind die Angaben über die Person sehr dürftig. Geschlecht Alter Lebensumstände sind eine Grundinformation welche man benötigen würde. Normalerweise kann man sagen, wenn die Selbstsicherheit nachlässt, dann fühlt man sich unsicherer, angreifbarer. Man ist „alarmierter“ was sich auch in einer vermehrten Ängstlichkeit und Entscheidungsschwäche zeigt. Man ist über vieles mehr beunruhigt als das früher der Fall war. Das kann sehr viele Ursachen haben. Zum einen eine Veränderung der Lebenssituation oder man wird z.B. im Beruf (fast unmerklich) von einem Kollegen/in „angegriffen“ was überhaupt nichts mit körperlicher Gewalt zu tun haben muss. Es kann auch einmal der Beginn einer depressiven Phase sein oder einer Angststörung die gerne im mittleren Lebensalter erstmalig auftreten. Es gibt also unzählige Möglichkeiten, die sich ein Fachmann ansehen sollte. Hat sich was zentrales im Leben verändert, kann man es wahrscheinlich selbst erfassen. Ist es etwas das von innen heraus entsteht, dann sollten Sie zu einem Facharzt gehen, damit er sich das ansieht. Bei äußeren Lebensschwierigkeiten (z.B. auch Partnerproblemen) ist der Psychotherapeut ein guter Ansprechpartner.
MlG
EP
Hallo Segeltörn,
diese Frage lässt sich so ohne weiteres nicht beantworten. Für einen einzelnen Mann kann das klar beantwortet werden. Hör auf zu Denken und zu Sprechen - fang an zu führen.
Für eine Person innerhalb einer Partnerschaft währe das hingegen ein Alarmsignal, das die Partnerin auf geistigen Abwegen ist. In dem Fall hilft nur die Partnerin ausreden zu lassen, bis sie endlich die richtige Fragen stellt. Aber auch das kann alles mögliche zum Vorschein bringen.
Gruß, Blindspiegel
Hallo Segeltörn (toller Nickname)
ich kenne ähnliches von mir selbst und von anderen Menschen die ich kenne, und mit denen ich gearbeitet habe.
Innere Stärke ist was wichtiges, und durchaus etwas, was man selbst gut trainieren kann, aber man sollte sich nicht verunsichern lassen, wenn es Momente, oder Tage gibt, in denen man das Gefühl hat, das man die innere Stärke wieder verloren hat, denn verloren hat man sie nicht wirklich, sie ist dann nur etwas versteckt, und man kann dann in diesem Moment nicht auf sie zurückgreifen.
Wichtig für die innere Stärke ist: was verleiht ihnen innere Stärke, womit und wobei fühlen sie sich wohl und wodurch kommt die innere Ruhe, es ist wichtig diese Dinge ganz bewußt zu machen und vor allem das Gefühl der Ruhe und Stärke und Selbstsicherheit dann auch bewußt spüren, bewußt daran denken und es genießen, das füllt den „Tank“ der Stärke und Ruhe auf.
Man kann dies unterstützen indem man Sätze hat, die einem dieses Gefühl bringenk, oder dieses Gefühl verstärken, wichtig dabei ist halt, das man bei diesen Sätzen oder Wörtern auch was dementsprechendes empfindet, also beispielsweise sich zu sagen „ich bin immer und überall stark und selbssicher“ bringt nichts, wenn man nichts dementsprechendes dabei empfindet. Da kann es mehr bringen, wenn man das ganze ein wenig reduziert und sich etwa sagt, „ich bin stark und selbstsicher wenn ich wandern gehe, oder radfahren, oder lese, oder schwimme, …“ wenn man dabei auf einen Satz kommt, den man auch gefühlsmäßig glauben und spüren kann. Natürlich kann es sein, das man dies nicht immer spürt.
Bewußt die Ruhe und die Stärke spüren, und darin „baden“ wenn sie da ist, und herausfinden, wodurch man sie herholen kann, wann und warum man sie spürt.
Es kann auch helfen, Tagebuch darüber zu führen, es kann auch helfen eine Geschichte zu schreiben, oder mehrere Geschichten, in denen man selbst die Hauptfigur ist, diese Geschichte aus der Sicht der eigenen Person schreiben, und viele „Ich“ „mein“, … darin vorkommen lassen. Es geht da nicht um die Geschichte selbst, sondern das man sich selbst in den Mittelpunkt und als stark hinstellt, und das man selbst der „Chef“ über diese handelnde Geschichte ist.
Es kann auch etwas bringen, in seine Gespräche Worte der Unsicherheit wie etwa „irgendwie, vielleicht, möglich, ich weiß nicht, naja, ich bin nicht sicher“, zu reduzieren, und bewußt mit einer kräftigeren Stimme zu sprechen, und bewußt mehr Gewicht und Stärke in seinen Schritt zu legen, und auch in seine Worte, oder in seine Gedanken.
Sportliche Betätigung welcher Art auch immer können auch sehr hilfreich sein,
Und was die von mir erwähnten Schritte betrifft, also ein bewußtes Gehen und bewußt fest mit einem Fuß nach dem anderen auf den Boden treten, und gegen die Boden stampfen (was auch von außen nicht erkennbar sein muss, sondern wenn sie es spüren, die Kraft ihrer Füße auf dem Boden, dann kann das schon sehr hilfreich auch sein)
Ich hoffe ihnen ein wenig geholfen zu habe, und würde mich freuen eine Rückmeldung über meine Worte von ihnen zu erhalten. Natürlich können wir auch weiterhin mailen
lg Josef
Hallo,
ich habe eine Trennung nach 15 Jahren hinter mir und habe mir Hilfe bei der Diakonie vorort geholt. Ich kann jedem empfehlen diese Hilfe in allen Lebenssituationen anzunehmen um für sich klarer zu werden.
Noch eins, sei dir bewust, das du der einzige auf der welt bist, der immer für dich da sein kann. Sei jetzt auch für dich da und lass dich nicht hängen.
Was hast du alles schon geschafft? Auch das durchstehen von Schwierigkeiten? Vertraue dir.
Alles Liebe und viel Glück
Tina
Hinter den beschriebenen Verhalten können sich verschiedene Ursachen finden. Wenn die aktuelle Belastbarkeit deutlich schlechter als in früherer Zeit ist, kann dies eine erhebliche Belastung, eine Überforderung oder auch eine Depression (bzw. burn-out) als Hintergrund haben. Eine Gespräch zur genaueren Abklärung mit einem Psychiater oder Psychologen könnte hier Klarheit schaffen.
Hallo!
Mit den wenigen Informationen kann ich natürlich nur sehr allgemein antworten.
Einiges löst sich von alleine durch mehr Lebenserfahrung bzw. Alter.
Anderes bedarf der (professionellen?) Hilfe durch Dritte; ein persönlicher Freund, der dieses Problem nicht oder nicht mehr hat und Dich/Sie kennt, kann bestimmt individuelle Tipps geben.
Vielleicht hilft es, eine Art Tagebuch zu führen, was genau problematisch erschien und sich im Nachhinein als undramatisch erwies …
Sicher hilfreich ist natürlich auch ein Rückhalt in der Familie und besser noch in Gott.
LG
Rolf
Hallo,
Deine Schilderung lässt vermuten, dass Du recht wenig Selbstbewusstsein hast und dass es Dir schwer fällt, Dir eine Meinung zu bilden, von der Du dann auch so fest überzeugt bist, dass Du sie vertreten kannst und nicht gleich durch ein Gegenargument „umfällst“.
Aber in dieser, meiner Einschätzung liegt auch gleichzeitig die Schwierigkeit, auf Deine Fragen einzugehen. Ohne einen anderen Menschen und seine Hintergründe auch nur ein wenig zu kennen, kann man sich kaum ein Bild davon machen, wo vielleicht die Wurzeln für das eine oder andere Problem liegen. Ich bin auf Vermutungen angewiesen und beschreibe mögliche Wege, ohne zu wissen, ob das wirklich „des Pudels Kern“ trifft.
Denn es gibt auf der einen Seite nichts Schöneres als Gefühle und Empfindungen, aber gleichzeitig auch nichts Komplizierteres.
Aber dennoch möchte ich Dir schreiben, was ich grundsätzlich über das denke, was Du beschreibst.
Ich habe verstanden, dass Du durchaus eigene Vorstellungen hast, aber dass es sich dabei eher um Gefühle und „Eingebungen“ handelt und weniger um eine echte „Überzeugung“. Warum sage ich das? Der Ausdruck „Überzeugung“ bildet sich aus Wurzelworten, die mit „bezeugen“ und „Zeugnis“ zu tun haben.
Beispiel: Du stehst in einem Raum und überlegst Dir, wie hoch der Raum sein könnte. Das komplett freie Schätzen fällt Dir schwer, deshalb schaust Du zum Türrahmen. Du gehst davon aus, dass der vielleicht etwa 2 m hoch ist, schaust Dir den Abstand zu Decke an und überlegst Dir, das könnten etwa 40cm sein. Du stellst Dir also vor, dass der Raum ca. 2,40m hoch ist. Wenn Dich also jemand fragt, wie hoch der Raum ist, sagst Du: „ich glaube, es sind etwa 2,40m“. Wie sicher bist Du Dir aber wirklich?
Jetzt kommt jemand und sagt Dir, dass der Raum 2,60m hoch ist. Wie reagierst Du? Je nachdem, wie überzeugt er auftritt, „fällst Du mit Deiner Einschätzung sehr schnell um“, weil Du Dich nicht wirklich „überzeugt“ hast, wie hoch der Raum ist. Wie? Indem Du nach etwas suchst, was die wirkliche Höhe des Raumes „bezeugt“, … nämlich ein Metermaß. Wenn Du nachgemessen hast, dass der Raum 2,45m hoch ist und es kommt ein Anderer und behauptet, der Raum sei 2,60m hoch, dann wirst Du nicht gleich von Deiner „Überzeugung“ abrücken, denn Du hast nach „Beweisen“ gesucht und diese gefunden.
Dieses – anerkanntermaßen sehr banale – Beispiel zeigt auf recht einfache Weise, wo das Problem liegt mit Meinungen, Überlegungen, Vorstellungen auf der einen Seite und Überzeugungen, Beweisen und fundiertem Glauben auf der anderen Seite.
Das soll nicht heißen, dass man selbst mit einer auf Fakten basierenden, gewonnenen festen Überzeugung falsch liegen könnte und daher immer bereit sein sollte, die Meinungen und Argumente anderer respektvoll anzuhören.
Und natürlich wird es auch immer Dinge geben, die einem nicht wirklich wichtig sind und bei denen es einem eigentlich egal ist, ob nun A oder B richtig ist. Aber wenn Du durch das ganze Leben gehst und das Gefühl hast, Du wirst immer durch die Aussagen und Meinungen anderer hin und her „geschubst“, wie eine Welle, dann stimmt da etwas nicht. Liegt das möglicherweise daran, dass Du Dir selten die Zeit nimmst, Dir eine gut fundierte Meinung zu bilden, Sachverhalte zu prüfen und Dich von einer Sache wirklich zu „überzeugen“, indem Du nach Beweisen suchst oder nach Fakten Ausschau hältst, die Dich zu einer begründeten Einschätzung kommen lassen.
Da ich die Bibel sehr als Ratgeber schätze, weil darin Gottes Weisheit zum Ausdruck kommt, möchte ich einige Schrifttexte zeigen, die Dir vielleicht helfen, selbst die Wurzel des Problems zu erkennen:
(Jakobus 1:19) . . . Jeder Mensch soll schnell sein zum Hören, langsam zum Reden, . . .
Wie viel Zeit nimmst Du Dir, zu bestimmten Sachverhalten wirklich alle sinnvoll verfügbaren Informationen zu sammeln, zuzuhören und Dir dann – nachdem Du die Fakten kennst – eine gut fundierte Meinung zu bilden?
(Sprüche 18:13) . . . Wenn irgendeiner auf eine Sache eine Erwiderung gibt, ehe er [sie] angehört hat, so ist es ihm Torheit und Demütigung . . .
Kann es sein, dass Du dazu neigst, Dir sehr schnell eine Meinung zu bilden, ohne dass Du die tieferen Hintergründe kennst, die zu einer feste Überzeugung führen würden?
(Epheser 4:14) … damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum;
So wie das eher leichtfertige Bilden einer Meinung dazu führt, dass man sehr leicht wie von Wellen und Wind (der Meinung anderer) hierhin und dorthin getrieben wird, so kann es auch passieren, dass man vom Irrtum anderer beeinflusst wird, wo man besser bei der eigenen Überzeugung geblieben wäre.
(Hebräer 11:1) . . . Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht.
Bist Du geneigt, sehr schnell etwas zu „glauben“, wobei es sich dabei dann aber eher um Leichtglaube handelt, weil Du das, um was es geht, nicht wirklich hinterfragst, prüfst und die Beweise dafür kennenlernst, die den Glauben zu einer „gesicherten“ Erwartung macht?
(Sprüche 10:29-30) Der Weg Jehovas ist eine Feste für den Untadeligen, aber [das] Verderben ist für diejenigen, die Schädliches treiben. Was den Gerechten betrifft, auf unabsehbare Zeit wird er nicht zum Wanken gebracht werden; was aber die Bösen betrifft, sie werden nicht weiterhin auf der Erde weilen.
Gibt es in Deinem Leben eine „Feste“ oder etwas „Unverrückbares“, auf das Du fest vertrauen und auf das Du bauen kannst, … das Dir Halt gibt und Dich unterstützt und bestärkt, … so wie man auf das enge Verhältnis zu unserem Schöpfer bauen und sich fest auf ihn verlassen kann, wie auf nichts anderes auf der Welt?
(Prediger 4:9,10,12) Zwei sind besser als einer, weil sie eine gute Belohnung für ihre harte Arbeit haben. Denn wenn einer von ihnen fallen sollte, kann der andere seinen Mitgenossen aufrichten. Wie aber wird es denn mit dem einen sein, der fällt, wenn nicht ein anderer da ist, um ihn aufzurichten? … Und wenn jemand einen allein überwältigen könnte, könnten zwei zusammen gegen ihn standhalten. Und eine dreifache Schnur kann nicht so schnell entzweigerissen werden.
Nutzt Du die Gelegenheit, Dich mit anderen auszutauschen oder gemeinsam mit Menschen, die Dir nahe stehen oder / und die zu Dir stehen, einen Glauben und eine Überzeugung zu erarbeiten, so dass Ihr Euch gegenseitig unterstützen und in Eurer Einstellung bestärken könnt?
Die Fragen mögen Dir helfen, Deine eigene Situation ein wenig zu analysieren und zu überlegen, was Du persönlich tun kannst.
Wie anfangs erwähnt, kenne ich Deine Situation nicht und Deine wenigen Worten geben nur wenig Anhaltspunkte über Hintergründe und Ursachen. Aber vielleicht sind die biblischen und persönlichen Ratschläge Dir eine Hilfe, dem Problem auf den Grund zu gehen und die Weichen in Deinem Leben so zu stellen, dass Du künftig fest zu dem stehen kannst, von dem Du „Dich überzeugt“ hast.
Sofern Du wünschst, kannst Du gerne erneut auf mich zukommen und wir können – gerne auch auf dem nicht öffentlichen Wege – den einen oder anderen Gedanken zu Deinem Problem austauchen.
Mit einem lieben Gruß
Andreas
Das ist kein Problem sondern ein zustand.
rein der schilderung nach bist du eine frau in den wechseljahren, gell.
das kenn ich auch, kauf dir Alisfemin oder so sind Sojakapseln plus calcium und D1. nimm sie vier Wochen ein,
und alles wird gut. oder noch besser. du läßt deinen Blutdreuck messen. Alles über 140/70 ist zu hoch.
Das ist vielleicht dein Problem, dann kann dir nur ein Kardiologe helfen, alles gute s
Ja,das Gefühl hab ich auch,
kannst du das näher beschreiben, bist du eine Frau?