Mehrere Audioquellen über ein Kabel zum Speaker

Hallo,

ich würde gerne mehrere Audioquellen (z.b. Radio und TV) über ein Kabel an einen Lautsprecher leiten.
Dabei muss nicht gleichzeitig gesendet (gemischt) werden.
Wie kann so etwas verschaltet werden? Einfach alles zusammenschliessen würde ja eine Parallelschaltung von einer anderen Quelle und dem Speaker bedeuten…
Kann ich vielleicht am Ausgang jeder Quelle 2 Dioden (tja, wie rum eigentlich…) anschliessen damit kein Strom hineinfliesst?

(Sind kleine Leistungen, unter 2 Watt, also eigentlich nicht so wild)

Danke unf Gruß

Hallo Roberto,

Mit Dioden geht das nicht weil Lautsprecher IMMER mindestens mit einem WechselstromANTEIL
betrieben werden.

Du müßtest eine echte Umschaltung entweder Radio oder TV mit richtigen Schaltern machen. Oder eben doch eine Mischerschaltung
benutzen bei der die Audiosignale VOR der Verstärkung gemischt werden. Das heißt Du müßtest am Radio den Ausgang der für Aufnahme mit einem Cassettenrecorder vorgesehen ist und den entsprechenden Ausgang am TV auf eine Mischerschaltung geben. NACH der Verstärkung mischen ist ganz übel.

Jetzt müßte ich genauer wissen was Du da eigentlich machen willst. Welche Qualität die Audiosignale haben sollen?

Hintergrundmusik oder Hifi-Genußhören?

Kannst Du den Fernseher nicht mit ans Radio anschließen???

sl

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Mit Dioden geht das nicht weil Lautsprecher IMMER mindestens
mit einem WechselstromANTEIL
betrieben werden.

Ok soweit zur Theorie, aber was passiert mit dem Klang wenn man es einmal probiert? Irgendwas kommt doch raus, je nach Verschaltung der Dioden…

Du müßtest eine echte Umschaltung entweder Radio oder TV mit
richtigen Schaltern machen. Oder eben doch eine
Mischerschaltung
benutzen bei der die Audiosignale VOR der Verstärkung gemischt
werden.Das heißt Du müßtest am Radio den Ausgang der für
Aufnahme mit einem Cassettenrecorder vorgesehen ist und den
entsprechenden Ausgang am TV auf eine Mischerschaltung geben.
NACH der Verstärkung mischen ist ganz übel.

Egal wie übel, ich werde nach verstärkung mischen, da keine grossen Ansprüche da sind.

Jetzt müßte ich genauer wissen was Du da eigentlich machen
willst. Welche Qualität die Audiosignale haben sollen?

Es geht um kleine Leistungen, vielleicht nicht mal 1 Watt. Es soll einfach aus dem Lautsprecher was rauskommen. Da er 10 Meter weit weg steht, ist das mit den Kabeln blöd noch eins zu verlegen. Also es soll einfach nur Ton rauskommen, Qualität völlig egal. Leistung auch richtig niedrig, halt soviel dass man es hört.

Hintergrundmusik oder Hifi-Genußhören?

Kannst Du den Fernseher nicht mit ans Radio anschließen???

Ich habe einfach ein Beispiel gemacht, um meine Frage zu vereinfachen. Muss eine Lösung finden zu dem Problem, wie ich es dargestellt habe. Leider keine Alternativen.

Moin!

Ok soweit zur Theorie, aber was passiert mit dem Klang wenn
man es einmal probiert? Irgendwas kommt doch raus, je nach
Verschaltung der Dioden…

Möchtest Du den Klang eines Sinussignals beschrieben haben? Nun, es klingt „härter“ und ist leiser, weil eine Halbwelle fehlt. In jedem Fall handelst Du Dir dabei hörbare Verzerrungen ein. Außerdem kannst Du die Dioden so geschickt verschalten, wie Du willst, wenn überhaupt etwas herauskommen soll, wirst Du die Verstärker gefährden. Bei einem gegenphasigen Signal etwa werden Ströme vom einen in den anderen Verstärker fließen - lange macht das kein Verstärker mit.

Egal wie übel, ich werde nach verstärkung mischen, da keine
grossen Ansprüche da sind.

Im Folgenden ist beschrieben, wie eine Pfuschschaltung aussehen könnte, die Deinen Ansprüchen genügt:

Gemischt wird über Widerstände. Natürlich geht Dir dabei Leistung verloren, deshalb macht man das ja normalerweise auch vor der Verstärkung. Ein herkömmlicher Verstärker hat eine Ausgangsimpedanz von etwa 0 Ohm. Ist der Verstärker für den Betrieb an beispielsweise 4 Ohm ausgelegt, so ist damit gemeint, daß die Endstufe an 4 Ohm nicht überlastet wird. Sollen nun zwei gleichartige Endstufenausgänge miteinander verschaltet werden, so ist sicherzustellen, daß der Fall der höchsten Belastbarkeit der Endstufe nicht überschritten werden kann. Nehmen wir als Beispiel einen Brückenverstärker, dessen Ausgang am einen Kontakt 2V und am anderen -2V liefert. In diesem Moment fließt ein Strom von 1A über den 4-Ohm-Lautsprecher.

Ein zweiter Verstärker soll nun ein Signal von -2V an Kontakt 1 und 2V an Kontakt 2 liefern. Beide Verstärker kontaktgleich anzuschließen verbietet sich von selbst. Sie müssen so zusammengeschaltet werden, daß nicht mehr als 1A fließen kann. Da die Spannungsdifferenz insgesamt 8V beträgt, müßte ein Widerstand von 8 Ohm verwendet werden, um beide Verstärker zusammenzuschalten.

Folgende Vorgehensweise wäre denkbar: Beide Verstärker werden in Reihe geschaltet (Voraussetzung: Die beiden Verstärker verfügen nicht über eine gemeinsame Masse! Also keinesfalls die Gehäuse miteinander verbinden!). Der 4-Ohm Lautsprecher bekommt einen Vorwiderstand von mindestens 4 Ohm. Jetzt sind beide Signale addiert. Im Prinzip wurde eine Reihenschaltung von zwei Spannungsquellen gebaut. Sowas kann funktionieren, allerdings müssen immer beide Verstärker eingeschaltet sein. Ist eine ausgeschaltet, fließt aufgrund der Reihenschaltung kein Strom über den Lautsprecher.

Für eine Parallelschaltung beider Verstärker müssen die Widerstände entsprechend anders gewählt werden, beispielsweise (ohne große Rechnung) 4 Ohm an jeden Kontakt jedes Verstärkers, die anderen Enden der Widerstände werden paarweise verbunden und an ihnen wird der Lautsprecher angeschlossen. Vorteil: Es genügt, wenn ein Verstärker eingeschaltet ist, Nachteil: Es kommt noch weniger beim Lautsprecher an.

In jedem Fall müssen die Widerstände natürlich genügend Leistung in Wärme unsetzen können, ohne abzurauchen. Anstelle von Festwiderständen kann man auch einen Überblendregler verwenden.

Je größer die Widerstände, desto besser sind die Verstärker geschützt, aber desto weniger liefert der Lautsprecher.

Dennoch: Sowas macht man nicht! Es ist übelster Murks!

Munter bleiben… TRICHTEX

ich würde gerne mehrere Audioquellen (z.b. Radio und TV) über
ein Kabel an einen Lautsprecher leiten.
Dabei muss nicht gleichzeitig gesendet (gemischt) werden.
Wie kann so etwas verschaltet werden? Einfach alles
zusammenschliessen würde ja eine Parallelschaltung von einer
anderen Quelle und dem Speaker bedeuten.

Das darf man nicht machen. Die Ausgaänge arbeiten dann voll
gegeneinader. Das ist potenzierter Kurzschluß. Mindestens eine
Endstufe wird wohl kaputt gehen.

Kann ich vielleicht am Ausgang jeder Quelle 2 Dioden (tja, wie
rum eigentlich…) anschliessen damit kein Strom hineinfliesst?

Das ist auch Quatsch. Hört sich grausig an und die Laustrecher
leiden und können kaputtgehen.

(Sind kleine Leistungen, unter 2 Watt, also eigentlich nicht
so wild)

Ist zwar wenig Leistung, aber schon viel Lärm.
Für Zimmerlautstärke reichen schon 100mW oder wenig mehr.

-> Hier noch mal die Varianten von Gunter Richter:

  1. Variante: Reihenschaltung empfehle ich nicht.
    Kann sein, daß es funktioniert, ist aber bei Audio problematisch.

Folgende Vorgehensweise wäre denkbar: Beide Verstärker werden
in Reihe geschaltet (Voraussetzung: Die beiden Verstärker
verfügen nicht über eine gemeinsame Masse! Also keinesfalls die
Gehäuse miteinander verbinden!). Der 4-Ohm Lautsprecher bekommt
einen Vorwiderstand von mindestens 4 Ohm. Jetzt sind beide
Signale addiert. Im Prinzip wurde eine Reihenschaltung von zwei
Spannungsquellen gebaut. Sowas kann funktionieren, allerdings
müssen immer beide Verstärker eingeschaltet sein. Ist eine
ausgeschaltet, fließt aufgrund der Reihenschaltung kein Strom
über den Lautsprecher.

  1. Variante
    -> Diese Variante ist wirklich praktikabel.
    Solche Zusammenschaltung der Ausgänge über Widerstände nennt
    man Summierschaltung. Bei Mischern ist das eine übliche
    Schaltung. Als Summierwiderstände empfehle ich ca 8…10 Ohm
    mit 1Watt Belastbarkeit. Je 2 Widerstände mit 4 Ohm an jeden
    Kontakt ist dementsptrechend auch o.k.

Für eine Parallelschaltung beider Verstärker müssen die
Widerstände entsprechend anders gewählt werden, beispielsweise
(ohne große Rechnung) 4 Ohm an jeden Kontakt jedes Verstärkers,
die anderen Enden der Widerstände werden paarweise verbunden
und an ihnen wird der Lautsprecher angeschlossen.
Vorteil: Es genügt, wenn ein Verstärker eingeschaltet ist,
Nachteil: Es kommt noch weniger beim Lautsprecher an.

Die geringere Lautstärke wird wohl nicht das Problem sein, weil
das Lautstärkeempfinden sowieso logarithmisch ist.
Gruß Uwi

Danke unf Gruß

Hallo ihr 2!

Danke! Ihr seid wirklich Klasse! Das sind richtig gute Antworten, hätte kaum damit gerechnet. Ich werde das mit den Widerständen probieren.

Eins noch:
Die Rechnung wie man die Widerstandswerte bekommt ist mir nicht ganz klar geworden.
Z.b. um auf die 8 ohm zu kommen. Meiner meinung nach sind bei der Voltrechnug an den ersten 2 klemmen 2 und -2 V und am anderen verstärker -2 und 2 V. Wenn man diese zusammenschaltet kommt man bei beiden auf 0 V. Irgendwo bin ich nicht ganz mitgekommen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin!

Die Rechnung wie man die Widerstandswerte bekommt ist mir
nicht ganz klar geworden.
Z.b. um auf die 8 ohm zu kommen. Meiner meinung nach sind bei
der Voltrechnug an den ersten 2 klemmen 2 und -2 V und am
anderen verstärker -2 und 2 V. Wenn man diese zusammenschaltet
kommt man bei beiden auf 0 V. Irgendwo bin ich nicht ganz
mitgekommen.

Stimmt schon, wenn Du die zusammenschaltest, kommen 0V dabei heraus. Kann auch nicht anders, wegen Kurzschluß. Wenn Du die beiden ersten Klemmen miteinander verbindest (2V und -2V im Beispiel) und die beiden zweiten Klemmen ebenso (-2V und 2V) dann hast Du 2 elektrisch leitende Verbindungen mit jeweils 0 Ohm hergestellt. Da aber hier ursprünglich 4V Spannungsdifferenz vorlagen, fließt nun theoretisch ein Strom von 4V/0 Ohm, also ein unendlich hoher Strom. Das führt dazu, daß eine der beiden Endstufen ohne entsprechende Schutzschaltung einfach abraucht. Die Widerstände lassen sich recht einfach berechnen. Eine Endstufe darf mit 4 Ohm belastet werden. Bei gleichartigen Endstufen kann die Spannungsdifferenz im schlimmsten Fall den doppelten Wert der maximalen Ausgangsspannung eines Verstärkers annehmen, also muß der Widerstand, mit dem beides verbunden wird, mindestens doppelt so hoch sein.

Die Schaltung:

1.1 ----X R1 X—o---X R2 X---- 2.1
…|
…X
…LS
…X
…|
1.2 ----X R3 X—o---X R4 X---- 2.2

1.1 und 1.2 bezeichnen die Anschlüsse des ersten Verstärkers, 2.1 und 2.2 analog die des zweiten.
R1, R2, R3 und R4 bezeichnen die Widerstände zu jeweils 4 Ohm, allerdings würde ich schon mindestens 2W-Widerstände nehmen.
LS bezeichnet den Lautsprecher.

Angenommen, zwischen 1.1 und 2.1 liegen 4V und zwischen 1.2 und 2.2 -4V, dann hast Du Recht, fließt über R1 und R2 ein Strom von 0,5A und über R3 und R4 ein Strom von -0,5A. In diesem speziellen Fall liegt am Lautsprecher eine Spannung von 0V an und vermutlich meintest Du das. Das wäre immer der Fall, wenn beide Verstärker dasselbe Signal, nur gegenphasig, liefern würden. Du siehst aber, daß die Verstärker sehr wohl belastet werden obwohl aus dem Laustprecher kein Ton kommt.

Nehmen wir jetzt das andere Extrem: Gleichphasige Signale, also an 1.1 und 2.1 liegen jeweils 2V und an 1.2 und 2.2 jeweils -2V. Jetzt fließt ein Strom von 4V/(2 + 4 + 2)Ohm=0,5A über den Lautsprecher. Davon liefert jede Endstufe die Hälfte. Diese Rechnung ist erlaubt, da die jeweils zusammengeschalteten Ausgänge hier auf demselben Potential liegen. Am Lautsprecher liegen jetzt 2V an, oben 1V, unten -1V. Mit Maschensatz und Knotenpunktregel ließen sich für jeden Betriebszustand die entsprechenden Spannungen und Ströme berechnen.

Hilft das?

Munter bleiben… TRICHTEX

Hi,

ja danke das hilft mir weiter. Ist ja fast schon peinlich, sowas sollte ich selber können. Die Stelle im Text, wo theoretisch ein Strom mit 4V/0 Ohm fliesst, wie kommt man drauf? Du meinst jeweils zwischen 2 Klemmen, nicht im Gesamten. Also muss ich 2 getrennte Betrachtungen für sowas anstellen. Denn wie wäre sonst z.B. die Kombination 2 und -3 V mit zweitem Verstärker -5 und 4 V zu berechnen?

Stimmt schon, wenn Du die zusammenschaltest, kommen 0V dabei
heraus. Kann auch nicht anders, wegen Kurzschluß. Wenn Du die
beiden ersten Klemmen miteinander verbindest (2V und -2V im
Beispiel) und die beiden zweiten Klemmen ebenso (-2V und 2V)
dann hast Du 2 elektrisch leitende Verbindungen mit jeweils 0
Ohm hergestellt. Da aber hier ursprünglich 4V
Spannungsdifferenz vorlagen, fließt nun theoretisch ein Strom
von 4V/0 Ohm, also ein unendlich hoher Strom. Das führt dazu,
daß eine der beiden Endstufen ohne entsprechende
Schutzschaltung einfach abraucht. Die Widerstände lassen sich
recht einfach berechnen. Eine Endstufe darf mit 4 Ohm belastet
werden. Bei gleichartigen Endstufen kann die
Spannungsdifferenz im schlimmsten Fall den doppelten Wert der
maximalen Ausgangsspannung eines Verstärkers annehmen, also
muß der Widerstand, mit dem beides verbunden wird, mindestens
doppelt so hoch sein.

Die Schaltung:

1.1 ----X R1 X—o---X R2 X---- 2.1
…|
…X
…LS
…X
…|
1.2 ----X R3 X—o---X R4 X---- 2.2

1.1 und 1.2 bezeichnen die Anschlüsse des ersten Verstärkers,
2.1 und 2.2 analog die des zweiten.
R1, R2, R3 und R4 bezeichnen die Widerstände zu jeweils 4 Ohm,
allerdings würde ich schon mindestens 2W-Widerstände nehmen.
LS bezeichnet den Lautsprecher.

Angenommen, zwischen 1.1 und 2.1 liegen 4V und zwischen 1.2
und 2.2 -4V, dann hast Du Recht, fließt über R1 und R2 ein
Strom von 0,5A und über R3 und R4 ein Strom von -0,5A. In
diesem speziellen Fall liegt am Lautsprecher eine Spannung von
0V an und vermutlich meintest Du das. Das wäre immer der Fall,
wenn beide Verstärker dasselbe Signal, nur gegenphasig,
liefern würden. Du siehst aber, daß die Verstärker sehr wohl
belastet werden obwohl aus dem Laustprecher kein Ton kommt.

Nehmen wir jetzt das andere Extrem: Gleichphasige Signale,
also an 1.1 und 2.1 liegen jeweils 2V und an 1.2 und 2.2
jeweils -2V. Jetzt fließt ein Strom von 4V/(2 + 4 + 2)Ohm=0,5A
über den Lautsprecher. Davon liefert jede Endstufe die Hälfte.
Diese Rechnung ist erlaubt, da die jeweils
zusammengeschalteten Ausgänge hier auf demselben Potential
liegen. Am Lautsprecher liegen jetzt 2V an, oben 1V, unten
-1V. Mit Maschensatz und Knotenpunktregel ließen sich für
jeden Betriebszustand die entsprechenden Spannungen und Ströme
berechnen.

Hilft das?

Munter bleiben… TRICHTEX

Moin!

ja danke das hilft mir weiter. Ist ja fast schon peinlich,
sowas sollte ich selber können. Die Stelle im Text, wo
theoretisch ein Strom mit 4V/0 Ohm fliesst, wie kommt man
drauf?

Das wäre der Fall, wenn die Verstärkerausgänge einfach zusammengeschaltet werden, also 1.1 mit 2.1 und 1.2 mit 2.2 verbunden wird. Kurzschluß.

Du meinst jeweils zwischen 2 Klemmen, nicht im
Gesamten. Also muss ich 2 getrennte Betrachtungen für sowas
anstellen. Denn wie wäre sonst z.B. die Kombination 2 und -3 V
mit zweitem Verstärker -5 und 4 V zu berechnen?

Ich habe für die Berechnungen gleichstarke Signale angenommen, einmal gleich- und einmal gegenphasig. Der Vorteil einer solchen Berechnung ist, daß sich komplexe Berechnungen wegen der Symmetrie wesentlich vereinfachen lassen. Die Kombination 2 und -3 V mit zweitem Verstärker -5 und 4 V läßt sich leider nicht so vereinfachen. Wenn Du Interesse am Verhalten dieser Schaltung unter verschiedenen Betriebsbedingungen hast, ist es am Sinnvollsten, Diagramme zu zeichnen. Dazu werden Formeln für die interessierenden Größen in Abhängigkeit von den veränderlichen Größen entwickelt.

Welche Größen wären denn interessant? Sicherlich die Ausgangsspannungen und -ströme beider Verstärker und evtl. noch Spannung und Strom am Lautsprecher, um ihn richtig dimensionieren zu können. Bei Interesse kann ich die Formeln dafür ja mal aufstellen.

Munter bleiben… TRICHTEX