Guten Morgen!
In den letzten Jahren geht der Trend in Sachen Hundehaltung vermehrt in Richtung „Einer ist keiner“ - die Mehrhundehaltung ist keine Seltenheit mehr.
Vor Allem im hundesportlichen Bereich fällt mir vermehrt auf, dass 3 - 4 Hunde gleichzeitig gehalten werden, ohne dass dies als etwas „Besonderes“ angesehen wird.
Durch einen sehr extremen Fall (Familie Vater, Mutter, Tochter mit insgesamt 7 Hunden - Alter von 14 Jahren bis 15 Wochen) bin ich in’s Grübeln gekommen.
Rudelhaltung schön und gut, kann für die Hunde sehr bereichernd sein und meines Erachtens lebt sich ein Hund mit einem weiteren hundlichen Mitglied besser, als wenn er „alleine unter Menschen“ ist.
Doch es ist ein Unterschied, ob ich zwei Hunde halte oder 4, 5, 8…
Wann ist es denn ein Zuviel? Wann wird Hundeliebe zu animal-hording?
Bis zu welcher Anzahl ist es noch vertretbar und welche Kriterien sollten dafür erfüllt sein?
Ich persönlich könnte es mir nicht vorstellen, für mehr als 3 Hunde die nötige Zeit aufzubringen.
Für’s Füttern, Pflegen, Gassi-Gehen - ok.
Aber für die nötige geistige Auslastung, für das Eingehen auf den einzelnen Hundecharakter; für die Ausbildung, Erziehung, Beschäftigung, usw.
Reicht es denn, die Hunde einfach nur „zu haben“? Wenn es so viele sind, dass ich unmöglich jedem einzelnen noch gerecht werden kann, sind sie trotzdem „glücklich“, weil sie einander haben?
Bin gespannt auf eure Gedanken zu diesem Thema…
Grüße!
Sandra