Hallo Marco,
also hier nochmal in ganzer Schönheit.
Jetzt kann man damit was anfangen
Und vorab die Standardfrage: sind alle Formalitäten (Firmenpapier, Zeugnisdatum=Ausscheidedatum, hochranginge Unterschrift, nicht geknickt, ohne Kaffeflecken etc.) erfüllt?
Herr XXX XXX, geb. am xx. xxxx 198x in XXXXX, war vom 01.
August 2000 bis zum 31. Dezember 2007 in unserem Unternehmen
tätig.
Ok.
der Zeit vom 01.08.2000 bis zum 17.06.2003 wurde Herr XXXXX
un unserem Betrieb zum Fachinformatiker Systemintegration
ausgebildet. Darüber ligeht ein separates Ausbildungszeugnis
vor.
Zwei Tippfehler „in“ statt „un“ und und „liegt“ statt „ligeht“.
Hier fehlt mir, dass Du die Ausbildung „erfolgreich“ abgeschlossen hast.
Firmenname betreut überwiegend große und mitelständische
Unternehmen sowie Behörden im Großraum Hannover. Neben Design,
Konzeptionierung und Implementierung von hochverfügbaren
Server- und Speicherinfrastrukturen beschäftigen wir uns
intensiv mit virtuellen Umgebungen Als Systemintegrator
verfügen wir über umfangreiches Wissen in den Bereichen
Terminal Service und Netzwerk Securtiy in Windows sowie UNIX
Netzwerken und bringen dieses Know-How unter ganzheitlicher
Betrachtung der Aufgabenstellung in unsere Kundenprojekte ein.
Die Gelehrten streiten sich, ob in DEIN Zeugnis überhaupt was zur Firma reingehört. Ich als dummer Laie finde das schon hilfreich, aber so wie das hier steht ist’s definitiv zu lang. Allenfalls ein Satz für nen groben Überblick.
Die Tätigkeiten von Herrn XXXX untergliedern sich in folgende
Bereiche:
Und die sind soweit korrekt und vollständig?
Arbeitsbereich Systemtechnik/Systemintegration
- Integration von Server, Speichersystemen und
Datensicherungslösungen in Produktivumgebungen mit Storage von
NetApp und Intel Server- und Bladesystemen
Aufgaben:
- Installation der Systeme und Integration in vorhandene
Netzwerkumgebungen
- Vor-Ort-Service, Fehleranalyse und -behebung
- Telefonsupport, Abwickelung von Supportfällen mit den
Herstellen in englischer Sprache
- Einsatz- und Projektplanung, Dokumentation
Arbeitsbereich Kundenworkshops
- Planung und Druchführung von kundenspezifischen Workshops
in folgenden Themen und dann ne Unteraufzählung, sonst wird’s sehr wirr.
Themen:
- Servermanagement
- NetApp Storage im NAS und SAN
- VMware Virtual Infrastructure
Arbeitsbereich Vertriebsunterstützung:
- Produktpräsentationen im Rahmen von Hausmessen und
Verkaufsgesprächen
- Technische Beratung in der Angebotsphase
Herr XXXX besitzt ein sehr gutes, jederzeit verfügbares
Fachwissen, wendete es sicher an und löste so auch schwierige
Aufgaben.
Da fehlt mir „selbstständig“. Nach 7 Jahren in dem Laden müsstest Du doch eigentlich ziemlich viel alleine gemacht haben 
Wir haben ihn als einen ausdauernden und belastbaren
Mitarbeiter kennen gelernt, der wechselnden Beanspruchungen
gewachsen war und auch unter Termindruck alle Aufgaben
bewältigte.
„bewältigt“ hast die Aufgaben also. Aber nicht „gut“ oder gar „stets zu unserer voll(st)en Zufriedenheit“. Also ziemlich schlecht, würde ich interpretieren.
Hervorheben möchten wir die hohe Lernbereitschaft
von Herrn XXXX, durch die uns die Umsetzung neuer Technologien
ermöglicht wurde. Herr Horstmann nutzte intensiv die
Fortbildungsangebote unseres Unternehmens und erwarb
Qualifizierungen und Zertifikate in unterschiedlichen
Themengebieten.
Hat für mich mit dem negativen von oben den Touch, dass man Dir permanent unter die Arme greifen musste und Dich auf irgendwelche Schulungen schicken musste, damit Du überhaupt irgendwas auf die Reihe gekriegt hast.
Zum 1. Januar 2007 übernahm Herr XXXX als Kompetenzteamleiter
der Systemintegration zusätzliche Verantwortung.
Jaa? Was für welche denn? Was waren Deine neuen/zusätzlichen Aufgaben? Muss rein!
Durch seine selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise
erledigte er die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer
vollsten Zufriedenheit.
Das ist wiederum sehr positiv, deutet also darauf hin, dass das oben nur aus Ahnungslosigkeit so negativ formuliert wurde.
Herr XXXXX handelte sehr
verantwortungsvoll und besaß unser volles Vertrauen.
Was soll denn dieser Satz *grübel* Sowas würde ich eher bei einem Kassierer erwarten aber nicht bei nem ITler.
Sein
Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war
stets einwandfrei.
*seufz* Die Kollegen gehören entweder an die erste Stelle. Oder in diesem Fall - ich nehm ja an, dass es einiges an Kundenkontakt gab - sogar in einen eigenen Satz.
Herr XXXXX verlässt unser Unternehmen zum 31. Dezember 2007
auf eigenen Wunsch. Wir danken Herrn XXXXX für die
langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen ihm
für die Zukunft beruflich und privat alles Gute und weiterhin
viel Erfolg.
Oh? Man bedauert Dein Ausscheiden nicht? Tsts, das klingt als ob man froh wäre, Dich endlich loszuwerden.
Langer Rede kurzer Sinn: das Teil wurde wohl von jemand geschrieben, der sowas nicht besonders oft macht. Schreib das um, lass es hier nochmal durchgucken und reich Deinen eigenen Entwurf ein.
*wink*
Petzi