Hallo,
herrgottnochmal, wer würde nicht besorgt sein, wenn das kind,
zudem ein baby, ins krankenhaus oder sogar operiert werden
müsste. dass aber schon bei routineeingriffen
selbsthilfegruppen empfohlen werden, geht mir entschieden zu
weit. was sollen denn die leute machen, wenn sie mal vor
richtigen problemen stehen?
Aber warum nicht Hilfe annehmen.
AKIK organisiert z.B. bei Kindern, die ins Krankenhaus müssen, Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern (wenn die von weiter weg herkommen und sich kein Hotel leisten können, oder wenn es kein Rooming in gibt, oder auch nur, damit man bei jemand wohnt, wo man vielleicht mal das kleinere Geschwisterkind lassen kann, wenn man ins KH zum operierten Kind eilt.
Außerdem gibt es da Tipps, wie man Kinder auf Operationen vorbereitet (was bei einem 9monate alten Kind nicht wirklich so nötig ist, deshalb habe ich es auch nicht gesondert erwähnt).
Dort gibt es Infomaterial über häufige Operationen und Tipps, wie man als Eltern mit Ärzten und Krankenschwestern gut umgeht.
Vieles sind Tipps, die dir sofort einfallen, aber vielleicht einem Elternteil unter Stress nicht direkt greifbar sind.
Warum, wenn es solche Hilfe gibt, sie einfach ablehnen, weil es einige nicht für nötig halten?
Kann ja sein, dass der UP das nicht will und nciht braucht, fein, aber für andere ist das eine willkommene Resource.
versteh mich nicht falsch: ins kissen zu heulen, alle leute
verrückt machen vor sorge, die ärzte nerven - alles normal und
verständliche reaktionen. aber mit der institutionalisierung
von - sorry - schon den banalsten ängsten ist doch niemandem
gedient.
Du verstehst völlig falsch, was ich AKIK anbietet und was ich damit helfen wollte.
Gerade das Ärzte nerven und die Krankenschwestern verrückt machen - damit tut man weder sich noch seinem Kind einen Gefallen und es gibt bessere Wege mit diesen Ängsten umzugehen. Und gerade das „wie gehe ich mit meinem Kind um“ ist etwas, was viele in diesen Situationen falsch machen, weil sie Halbinformationen irgendwoher haben und keinen brauchbaren Rat haben, wie man sich dem Kind zuliebe am besten verhält.
Gruß
Elke