Hallo,
ich bin gerade eine Autobiographie am schreiben und möchte gerne eure Meinung hören.
Hierbei handelt es sich nur um einen kleinen Auszug.
Das Buch
11.07.1980 heute ist mein vierzehnter Geburtstag und meine Mutter weint, aber nicht weil ihr einziger Junge schon so groß geworden ist.
Es sind Abschiedstränen, denn ich hatte mich entschlossen zu meinem Erzeuger und seiner Matratze zu ziehen vorher wurde mir immer erzählt das wäre seine Putzfrau solange ich das dachte habe ich mir nie darüber Gedanken gemacht das diese Frau grottentief hässlich war ich kann bis heute nicht verstehen wie er Sie gegen meine Mutter austauschen konnte.
Wäre mir vor 4 Wochen besser die Zunge abgefault als ich dem Familienrichter meine Entscheidung offenbarte. Aber schließlich erwartete mich ja ein Moppet bei meinem Erzeuger, ein Moppet das ich nie bekam. Mein Erzeuger war sehr großzügig zu seinen Kindern, aber nicht zu mir.
Während meine beiden Stiefschwestern viele neue Sachen bekamen, dachte er auch an mich und schenkte mir seine alten Socken. Endlich konnte ich mir mal frische Wäsche anziehen, denn meine Mutter hatte mir bei meinem Auszug nur das nötigste mitgegeben und die Matratze meines Erzeugers war wohl für viele Sachen gut aber nicht zum Wäschewaschen, somit holte ich mir meine Kleidung immer wieder aus der Schmutzwäsche raus. und so ging es auch immer weiter neun lange Monate.
Neun lange Monate in denen mein Erzeuger jede Mark die er für mich ausgab auf einem Zettel schrieb der mit einem Magnet am Kühlschrank befestigt war, er dachte wenn ich mal Geld verdiene , würde er alles zurück bekommen, ich wunderte mich immer wieder das dass essen nichts kostete. Ich merkte schnell dass ich doch nicht das große versprochene los gezogen hatte.
Selbstverständlich hatte ich auch kein eigenes Zimmer und so wurde ich kurzerhand im Wohnzimmer untergebracht er hatte noch ein altes Klappbett das ich unentgeltlich benutzen durfte.
Ich sagte schon mein Erzeuger war sehr großzügig.
Und weil er so Großzügig war hatten wir auch öfters Besuch, der bis spät in die Nacht blieb und so kam es das ich manchmal nicht zu Bett gehen konnte, oder ich einfach den Besuch ignorierte und mich angezogen in mein Klappbett legte, der besuch ignorierte mich übrigens auch. Einen Schlafanzug besaß ich nicht und in die von meinem Erzeuger passte ich nicht rein.
Und mit den selben Klamotten ging ich dann auch zur Schule ich muss nicht extra betonen wie ich mit den zerknitterten Klamotten ausgesehen habe irgendwann gewöhnte ich mich daran, so zu schlafen dass ich mich gar nicht mehr umzog und wochenlang die selbe Wäsche trug, ich stank, bei Gott und wie ich stank, aber das kümmerte zuhause keinen und so ging es immer weiter neun lange Monate.
Neun Monate in denen ich keine Freunde fand weil ich nichts mit meinen Klassenkameraden unternehmen konnte. Musste ich doch um 18 Uhr wieder da sein. Also wurde ich notgedrungen zum Einzelgänger was hatte ich auch zu erwarten ich stank sah scheiße aus und hatte keine Freunde.
Irgendwann fing ich auch an die Schule zu schwänzen was sollte ich auch da ich wurde ja eh nur gehänselt.
Ich stank ja.
Aber wenn Ihr jetzt denkt, Mensch ging es dem Jungen Scheiße, dann solltet Ihr mal erlebt haben was passiert ist als mein Erzeuger den ersten Brief von der Schule in empfang nahm.
Mein Erzeuger nahm Ihn zur Kenntnis, stellte mich kurz zur rede und verdonnerte mich zu einer Woche Stubenarrest, „echt toll mein Erzeuger hat seinen ersten Gefangenen gemacht“. Was macht ein Junge der seine Freizeit zuhause verbringen muss?
Er deckt seinen Freizeitbedarf während der Schulzeit. Was macht die schule? Sie schickt wieder einen Brief.
Was macht mein Erzeuger? Er gibt mir noch mal zwei Wochen drauf und als Sahnehäubchen bekam ich auch Fernsehverbot, „Er wollte seinen Gefangenen wohl mürbe machen durch Informationsentzug“. Das bedeutete für mich das ich mein da sein in der Küche fristen musste“ vielleicht hilft es mein Leid besser zu verstehen wenn ich euch sage das die Küche grün war“ denn es war bei uns so, dass sobald ich mich ins Wohnzimmer setzte irgendjemand auf die Idee kam fernzusehen.
Und so ging es immer weiter bis der Tag kam an dem ich die Küche nicht mehr sehen konnte Ich entwickelte eine Strategie wie ich meinem Erzeuger davon überzeugen konnte das es mir scheiße ging und er mir mehr liebe zukommen lässt „ so eine Art Hilferuf“.
so ging ich zu meinem Erzeuger und sprach:
Vater, ich möchte nicht mehr hier bleiben ich merke doch das ihr mich nicht wollt. „ nicht schlecht, oder?“
Vater: Ja, mein Sohn was sollen wir den machen? Wo willst Du denn hin? „am liebsten zu meine Mutter, da ging es mir besser“
Ich: ich möchte ins Heim! „habe ich das gesagt?“
Das muss für meinen Erzeuger wohl das Stichwort gewesen sein mich noch schlechter zu behandeln um mir den Auszug schmackhafter zu machen “das zum Thema Hilferuf“
Denn er bot mir auf einmal Taschengeld an und das sogar rückwirkend für eine Woche.
Mein Erzeuger war so groszügig. Einen Tag später hatte ich Stubenarrest, Fernsehverbot und das Taschengeld hatte er mir auch gesperrt.
Langer rede kurzer Sinn es war wirklich nicht mehr auszuhalten mittlerweile ist er dahintergekommen das ich rauchte und so zähle er auch immer seine HB`s in der Packung.
Was blieb mir anderes übrig als mir seine angerauchten Kippen aus dem Aschenbecher zu nehmen was mein Erzeuger nur mit einem hämischen Lächeln quittierte. Hauptsache es qualmte.
Ich lief von zuhause weg. Versteckt hatte ich mich bei einem Klassenkammeraden. Ihr habt richtig gehört ich habe tatsächlich einen freund gefunden wir waren uns etwas näher gekommen weil wir dieselben Interessen hatten wir schwänzten beide gerne die schule.
Seiner Mutter schien das nicht viel auszumachen, ich mochte die Frau.
Sie war so eine richtig gute dicke Mama, die immer im geblümten Kittel rumlief.
So ließ ich mich häuslich nieder, allerdings nicht sehr lange, denn irgendwie ist mein Erzeuger dahintergekommen wo ich mich aufhielt und es stand öfters die Polizei bei der Frau Schmitz vor der Tür. Das wollte ich ihr nicht lange zumuten und so ging ich wieder nach hause.
Ihr glaubt nicht was ich euch jetzt sage, aber mein Erzeuger und seine Matratze , hatten sich doch tatsächlich schon die mühe gemacht, meine Sachen zu packen und so stand ich einen stunde später mit meinem ganzen hab und Gut was in zwei Plastiktüten passte vor einem Kölner Aufnahmeheim.
Von dort sollte ich dann zu einem freien Heimplatz vermittelt werden.
Mein Erzeuger hatte es sehr eilig mich loszuwerden.
Eines schönen Tages kam mein Erzeuger mit einer Tante vom Jugendamt zum Aufnahmeheim „ich dachte schon, er würde Reue zeigen und mich wieder nach Hause holen“
Stattdessen eröffnete er mir, dass sie einen freien Platz für mich gefunden hatten ich würde begeistert sein, „ ich war eigentlich mehr verwundert!“
Wir fuhren noch am selben Tag nach Trier dort sollte ich mir ein Internat ansehen und mich dann entscheiden ob es mir zusagt.“ Natürlich sagte es mir nicht zu.“
Und so kehrten wir unverrichteter dinge nach Köln zurück.
Das nächste Heim was mir vorgeschlagen wurde brauchte ich mir nicht zuerst anzusehen,
denn ich hatte eh keine andere Wahl als den Platz anzunehmen.
Und so kam ich nach Düsseldorf in ein Heim für schwer erziehbare jugendliche.
Ich der nie gestohlen hatte, ich der nie die Hand gegen seine Elter erhoben hatte, ich der mit falschen Versprechungen aus der Geborgenheit seiner Mutter gerissen wurde, ich der noch nie sex hatte sollte jetzt in ein Heim für schwer erziehbare Jugendliche.
Danke Vater, du bist ein Arschloch.
Aber ich wusste ja, dass ich bestimmt nicht lange in dieser Brutstätte von Hass und gewallt bleiben würde,
denn ich hatte ja noch meine Mama die so bitterlich geweint hatte, als ich Sie verlies.
Ich war noch keine 15 und schon machte ich die nächste bittere Erfahrung in meinem jungen Leben. Meine Mutter meldete sich nicht, nicht nur, das Sie sich nicht meldete, nein, sie legte auch auf wenn ich sie anrief.
Ich war allein auf der Welt, keine wollte mich, nicht mal meine eigenen Eltern.
Was hatte ich vom leben noch zu erwarten. Ich feierte also meinen 15. Geburtstag im Heim.
Dass keiner meiner Eltern anrief muss ich nicht erst betonen.
Aber ich hatte mich schon gut eingelebt.
Es war doch keine Brutstätte von Hass und Gewalt, sondern es war ein Nest von Freundschaft und Geborgenheit.
Hier in Düsseldorf im Heim für schwer erziehbare jugendliche, sollte ich meinen ersten sex haben. Sie war klein und zierlich und doch konnte sie feste zugreifen Ihr Name war Hand sie sollte mich auch das nächste Jahr begleiten.
Ich lernte Sie kennen als wir mal abends mir Vier Jungs zusammen saßen als einer einen Dessouskatalog unter seiner Matratze hervorzog.
Wir sahen alle sehr anregende Bilder bis einer anfing sich einen zu wichsen die anderen machten natürlich mit ich zierte mich erst ein bischen aber dann saßen wir vier da und schauten wer am höchsten spritzen kann. Das war meine erste richtige Sexorgie und mein erster Organsmuss und das Beste war, Hand war immer da wenn ich sie brauchte.
Es machte mir großen Spaß im Heim. Wir amüsierten uns gut, ich ging dort zur schule und begann eine lehre als Dreher, ich lernte zu stehlen und Türen aufzubrechen, eigentlich alles das was man für eine spätere kariere als Dieb und Einbrecher braucht.
Ich entwickelte mich zum großen Strategen und Organisator. Das Werkzeug was wir für unsere nächtlichen Streifzüge brauchten stellten wir uns selber her ich drehte mit meiner Drehbank eine Brechstange die auch in die kleinste Sporttasche passte sie bestand aus drei teilen und konnte vor Ort miteinander verschraubt werden um die Spitze und die Härtung der spitze kümmerte sich der Kollege in der schmiede. Es war eben alles perfekt.
Und so gingen wir hin und wieder auf Beutejagd allerdings war der große Coup nie dabei. Wir entwickelten uns zu richtigen Eierdieben es reichte immer nur für den nächsten Discobesuch, aber wir waren zufrieden mit dem was wir bekamen, machte es uns doch einen Riesen Spaß und so machten wir immer weiter. Wir brachen ein und wurden erwicht mansche von uns bekamen Jugendarrest und mansche Soziale Arbeitsstunden aufgebrummt.
Eines Tages zog ich die Arschkarte und bekam ein Wochenende Jugendarrest, es war zum lachen ich musste ein Wochenende in die Jugendstrafanstalt nach Düsseldorf Geressheim ein Wochenende wo ich nicht meine Zelle verlassen durfte das kannte ich doch schon von zuhause her, wo ich ein paar Wochen die Küche nicht verlassen durfte. Auf mich hatte das keine abschreckende Wirkung.
Einmal bei einem Einbruch in eine Boutique wurden wir noch in der selben Nacht erwicht, aber nicht weil die Polizei schneller war als wir, sondern weil ein Gehirnakrobat seine Arbeitshandschuhe fein säuberlich mit seinem Namen versehen hatte und sie auf der Flucht in der Boutique liegen ließ. Wir verbrachten den Rest der Nacht in Polizeigewahrsam machte aber nichts war ja nicht die erste und es sollte auch nicht die letzte sein.
Trotz der ganzen Gaudi die wir hatten beschloss ich mich von diesen Dilettanten zu trennen.
Meine Position im Heim war mittlerweile so gestärkt das ich solche Äußerungen straffrei von mir geben konnte. Und so kehrte Ruhe in unserem kleinen Dorf ein, es gab keine Einbrüche mehr und die Geschäftsinhaber konnten wieder ruhig schlafen. Wir übrigens auch.
Nach der Arbeit verbrachten wir jetzt unsere Freizeit mit unseren Freundinen mittlerweile wurde erlaubt das Mädchen unser Heim betreten Durften, und glaubt mir es kamen viele Mädchen.“ Verwegenheit macht sexy, und wir waren verwegen“
so härchte auch nie ein Mangel und wir tauschten sie untereinander aus komischerweise gab es nie Streit zwischen uns.
Einmal hat es doch tatsächlich ein Mädchen gewagt uns gegeneinander auszuspielen, unsere Rache war fürchterlich wir lockten Sie unter irgend einen Vorwand zu uns und zerschlugen Ihr gute zwanzig Eier auf Ihrem süßen Schädel anschließend haben wir sie weggejagt wir waren nicht nur verwegen wir waren auch Skrupellos.
Aber Skrupellosigkeit ist kein Garant dafür das die Mädchen Respekt vor uns bekamen es hat sich noch eine gewagt negativ aufzufallen.
Wir pissten Ihr zur strafe in den Regenschirm, wir fanden es lustig, Sie nicht! Sie war froh das wir Ihr nicht in den schirm gekackt haben, wir waren eben auch gemeine Schweine.
Irgendwann trennte sich die Spreu vom Weizen und wir waren nur noch eine dreier Clique „bis dahin sind wir immer in Rudeln aufgetreten“ wir nannten uns „Die Macht“ wir hatten viel Spaß, wir tranken viel Limo und schnüffelten Patex und das taten wir jeden Abend nach der Arbeit unser Hirn muss wohl echt Matsch gewesen sein anders ist es
nicht zu erklären das wir in unseren Patexwahn einen Einbruch direkt gegenüber einer Polizeiwache verübten, jetzt denkt ihr natürlich die Polizei hätte uns auf frischer Tat ertappt.
Nein, dem war nicht so! in unserem Delirium nahmen wir die Beute mit ins Heim und versteckten sie in unseren Zimmern wir hatten nun für unser ganzes Leben Oil of Olaz, mehr haben wir Schwachmathen nicht mitgenommen. es dauerte auch keine paar Stunden bis die Polizei bei uns im Heim stand und unsere Zimmer durchsuchte somit ist „Die Macht“ zur Lachnummer geworden aber auch nur bis zur Urteilsverkündung wir bekamen diesmal vier Wochen Arrest.
Ende des Auszugs
ich bitte euch über schreibfehler hinwegzusehen
Gruß
Denis

