Ja genau. Das ist das gleiche Argument wie „ja, die Dönermorde sind schlimm. Aber die Gewalt der Antifa gegen Polizeiautos ist ja genauso schlimm“.
Dein Einwurft hat nichts mit der Eingangsfrage zu tun, sondern ist der übliche Versuch, einer Frau zu erklären, sie solle sich mal nicht so wichtig nehmen. Es gibt schließlich auch Männer in irgendwelchen Situationen. Da kann sie als Frau ja nun keine Hilfe erwarten.
Halt dich doch bitte einfach zurück und lass das die betroffenen Randgruppen miteinander besprechen.
Das war kein Hinweis am Rande. Das war dein erster Satz im ersten Beitrag von dir.
Doch. Genau das musst du.
Doch. Genau das tut es. Männer wie du machen mit solchen Äußerungen das Problem größer.
Ach? Und welche Grenzen habe ich damit überschritten? Und deine Anwort auf ein Hilfeersuchen einer Frau, dass es jawohl auch Männer mit solchen Problemen gibt war nicht über der Grenze?
Ich will niemanden diffamieren. Ich halte dir einen Spiegel hin und dir gefällt nicht, was du siehst.
Der hilfreichste Beitrag kam von @X_Strom, einem Mann (ich hatte die Ehre, das erste Sternchen dafür geben zu dürfen). Und ehrlich gesagt: Dass Männer sich mehr äußern sollen, ist ja nun eine in den letzten Jahren vehement erhobene Forderung.
Du maßt Dir tatsächlich eine persönliche Verurteilung an, obwohl Du überhaupt keine Ahnung hast, wer hier tatsächlich schreibt, über welche Erfahrungen die Person verfügt, nur weil es nicht in Dein Bild der Welt passt, was geschrieben wird?
Viel Spaß euch noch. Auf dieser Ebene möchte ich einfach nicht “diskutieren”. Und ja, ich sehe, was hier passiert.
Ich glaube, wir müssen kurz die Begriffe klären. Diffamieren bedeutet, jemanden durch unwahre oder abwertende Aussagen in seinem Ansehen zu schädigen oder seinen Ruf zu beschädigen.
Und nun zeig doch mal, wo ich unwahre oder abwertende Aussagen gemacht habe und damit überdies einen Ruf beschädigen wollte.
Ja, Männer sollen sich mehr äußern. Aber nicht, um Frauen zu erklären, dass es Männer auch schwer haben.
Das was du machst, ist Scheinargumentation, indem du ganz wesentlichen Kontext weglässt. Keiner will, dass Männer sich so ganz allgemein mehr äußern. Das hatten wir jetzt viele tausend Jahre. Wir wollen, dass Männer auch mal für Frauen Position ergreifen.
Das weiß ich mit einer sehr kleinen statistischen Unsicherheit. Männer haben einfach sehr viel seltener das Problem mit Stalkern, übergriffigen Partnerinnen oder allen anderen Problemen, die die Fagerin aufgezeigt hat.
Du maßt Dir tatsächlich eine persönliche Verurteilung an, obwohl Du überhaupt keine Ahnung hast, wer hier tatsächlich schreibt, über welche Erfahrungen die Person verfügt, weil @Bloedmann außer hingeworfenen Behauptungen nichts dazu gesagt hat.
Du kennst mein Weltbild doch gar nicht. Ich habe dich kritisiert für eine abwiegelnde Aussage. Und du hast mich gleich verbal attackiert. So wie man es von Männern halt kennt.
Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung, die klassischen Ehrdelikte des deutschen Strafrechts also, wären mein Gegenvorschlag.
Das kann ich so nicht, weil ich dein Herz nicht prüfen und nicht wissen kann, was deine Absicht war. Hiervon abgesehen:
Vulgärbeleidigung.
Pauschalurteil über Männer bzw. das, was du mindestens für typisch männlich hältst.
Unterstellung der Geschlechtsbezogenheit. Es ist leider eine weit verbreitete Unart, dass Forenbeiträge nicht richtig gelesen werden, auch wenn diese von Männern stammen.
Für einen einzigen Satz in seiner Antwort ein ziemlich heftiger Vorwurf. Zwar konnte ich mit seiner Antwort auch nicht viel anfangen. Das berechtigt mich aber nicht zu so einem krassen Vorwurf und dich auch nicht. Üble Nachrede halt.
In dieser Konstellation (nicht in allen) würde ich dir zustimmen. Es widerspricht aber deiner Aussage:
Weiter:
Im Moment sehe ich in meinen Argumenten mehr Kraft als in deinen Pauschalvorwürfen, die du hier in mindestens drei Richtungen austeilst.
Na, da habe ich schon anderes gehört. Aber das ist überhaupt nicht mein Thema. Du bringt hier, um deine Wortwahl zu übernehmen, ein Scheinargument.
Hierüber würde ich zwar gern ausführlich diskutieren. Aber das würde den Rahmen leider sprengen.
Dunkelfeldstudie LeSuBiA aus dem Jahr 2026:
Psychische Gewalt in einer (Ex-)Partnerschaft erlebten knapp die Hälfte der Frauen (48,7 %) und 40,0 Prozent der Männer mindestens einmal in ihrem Leben. Emotionale Gewalt macht dabei mit 37,8 % den größten Teil der in LeSuBiA erfassten psychischen Gewaltformen aus. Obwohl Frauen über ihr gesamtes Leben stärker betroffen sind, zeigt die Betrachtung der letzten fünf Jahre, dass auch Männer vergleichsweise häufig von psychischer Gewalt (Männer: 23,3 %; Frauen: 23,8 %) und insbesondere von kontrollierender Gewalt (Männer: 8,7 %; Frauen: 7, 1%) betroffen sind.
Von körperlicher Gewalt in einer (Ex-)Partnerschaft waren 16,1% in ihrem Leben und 5,7% innerhalb der letzten fünf Jahre betroffen. Bezogen auf die letzten fünf Jahre haben Frauen (5,2 %) und Männer (6,1 %) nahezu gleich häufig körperliche Gewalt erfahren.
Mehr als jede fünfte Person (21,2 %) war in ihrem Leben von Stalking betroffen, innerhalb der letzten fünf Jahre waren es 9,0 Prozent. Auch hier sind etwas höhere Prävalenzen bei Frauen zu beobachten: 10,6 Prozent der Frauen und 7,0 Prozent der Männer haben innerhalb der letzten fünf Jahre Stalking erfahren.
War diese Unterstellung, ich wollte dir deinen eigenen Satz „erklären“ (während ich nach „kommentieren“ fragte und aussagen wollte, dass er wohl keines Kommentars mehr bedürfe), alles, oder kommen da noch inhaltliche Einwände (vielleicht sogar ohne weitere Unterstellungen und Beleidigungen)?