Unser Herrmann ist nun bald 1 Jahr alt. Er ist entwurmt, kastriert, entfloht. Er hat freien Auslauf, bekommt gutes Futter.
Aber er spinnt irgendwie.
Wenn ich normal durch den Garten oder im Haus gehe, springt er an meine Beine, krallt sich fest. Ich weiß, es ist nur Spaß. Eben seine Art von Humor und Aufmerksamkeit zu erwecken. Wenn ich ihn streicheln will, wirft er sich sofort auf den Rücken und beißt in meine Hand.
Das tut nicht weh. Ich ziehe meine Hand nicht weg, sondern umfasse seinen ganzen Kopf. Dann bleibt er ruhig. Allerdings streicheln und schmusen geht nicht. Kater Herrmann ist immer verkrampft.
Nachts schläft er im Rollstuhl meines Freundes. Er wartet darauf, dass der Rolli frei wird. Dann kuschelt er sich in die abgelegte Kleidung.
Ca. gegen 4.30 Uhr weckt er uns. Latscht über`s Bett, miaut wie ein Teufel. Ich steh dann auf und lasse ihn raus in den Garten.
Ich bitte Katzenkenner um Hilfe. Was mache ich falsch, dass das Herrmännchen mich so tyrannisieren kann?
wenn er dich beisst, einfach sofort die Aufmerksamkeit entziehen.
Ansonsten weiss ich nicht, was da ansonsten unnormal sein soll. Ganz normal. Katzen sind so und enehmen sich so. No Problem. Ist deine erste eigene Katze, oder irre ich mich?
Ich kann in deinen Schilderungen wirklich keine anormalen Verhaltensweisem feststellen.
wenn dein Kater dich mal wieder beißt und in dein Bein krallt. Bestrafe ihn mit einem scharfen „Nein“ und beachte ihn direkt danach nicht mehr. Wenn er sich in dein Bein krallt, packe ihn am Nacken und lasse ihn dann auf den Boden plumpsen. Danach das scharfe nein. Wenn er dich beißt reicht in kleiner Stupse mit einem Finger auf die Stirn. Es darf aber wirklich nur ein Miniministupser sein, damit du ihm nicht weh tust! Und danach dann das scharfe Nein.
Du solltest dich nachts auch nicht von ihm wecken lassen. Halte ein paar Nächte durch und reagiere nicht auf sein Theater. Dann hört es von ganz alleine auf.
Im Moment lässt du ihm einfach zu viel durchgehen. Deswegen kan er machen was er will.
Wenn ich normal durch den Garten oder im Haus gehe, springt er
an meine Beine, krallt sich fest.
beiseiteschieben und nicht beachten.
Wenn
ich ihn streicheln will, wirft er sich sofort auf den Rücken
und beißt in meine Hand.
Aufgestauter Beutetrieb. Ich habe unsere dann immer durchgeknetet, das war so unangenehm, dass sie es irgendwann gelassen haben (tut aber den Händen nicht gut).
Nachts schläft er im Rollstuhl meines Freundes. Er wartet
darauf, dass der Rolli frei wird. Dann kuschelt er sich in die
abgelegte Kleidung.
Kauf ihm ein Katzenbett - er wird es ignorieren. Schmeiß Deine abgelegten Klamotten ins Eck und er wird sich drauflegen. Unser Kleiner schmust immer mit den Fahrradtrickots wenn sie schön durchgeschwitzt sind, ist halt ein kleiner Junkie.
Ca. gegen 4.30 Uhr weckt er uns. Latscht über`s Bett, miaut
wie ein Teufel. Ich steh dann auf und lasse ihn raus in den
Garten.
Schon verloren. Das ist das Schlimmste, was Du machen kannst. Was er lernt ist: „mach Rabatz und die Tür wird geöffnet“. Eigentlich soll er aber lernen: „MachRabatz und nichts passiert - aufgestanden wird morgens um sechs“.
Erst mal vielen Dank für eure Antworten. Es liegt wohl wirklich an meiner Inkonsequenz. Es ist übrigens nicht meine erste Katze. Es ist die siebte . Jede hatte seine Eigenarten. Aber so etwas wie „Ihmchen“ war noch nicht dabei. Ab heute werde ich es mit Erziehung versuchen.
Ich hab`s mal mit euren Tipps versucht. Das Resultat war, dass er 1 1/2 Tage abgehauen ist. Und nun klebt er wie ein Hund an mir.
Das wollte ich eigentlich auch nicht. Ich glaube, er ist einfach ein unglaubliches Sensibelchen.
Aber ich lieb ihn, wie er ist. Dann stehe ich eben früh auf. Der Morgen ist sowieso unglaublich schön. Jetzt, wo es Frühling wird.
Katzen haben eben eine Seele und wissen, was gut für uns Menschen ist.
Ich habe heute die Erklärung gefunden.
Mein Katerchen trifft sich mit dem 4 Jahre alten Kater unserer Nachbarn. Dieser ist nicht kastriert, oftmals über Wochen weg. Eigentlich hatten wir alle gedacht, dass er nicht mehr lebt.
Aber er hält sich nur im Verborgenen Und natürlich finden sich Freunde.
Ich habe für mich nun die Erklärung für die Verhaltensweisen unseres Stubentigers … und eigentlich warte ich auf den Tag, wo Herrmann seinen Nachbarn mal einlädt. Nur so zum Leckerli … und dann zum Bleiben.