Mein Kind im Sportverein

Huhu!

Wenn es deiner Tochter so viel Spaß macht, sollte sie dabeibleiben, finde ich.
Aber vielleicht gibt es noch einen anderen Sportverein in der Nähe? Der nicht so leistungsorientiert ist? Und vielleicht wäre es für dich besser, wenn du ihr nicht zuguckst, sondern in Ruhe einen Spaziergang machst oder wieder nach Hause fährst, bis du sie wieder abholen musst. Wenn du es nicht siehst, musst du dich auch nicht aufregen …

Bye, Vanessa

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Ergänzung…
Hi,

aalso nachdem ich alle Postings gelesen hatte, wollte ich genau das gleiche schreiben wie Nes :smile: Da ich das ja nun nicht wiederholen will, nur noch eine kurze Ergänzung:
Ich war als Kind auch in diversen Sportvereinen und hab in den meisten mangels Talent und Motivation aufgegeben *kicher*. Meine Eltern hatten diesbezüglich auch gottlob keine allzu großen Erwartungen (oder haben’s mich zumindest nicht wissen lassen). Aaaaaaber: Es war für mich ein Unterschied, ob meine Mama beim Training zugeguckt hat oder nicht! Zum einen ist natürlich die Ablenkung da „hoffentlich hat sie jetzt nich gesehen, daß das nich geklappt hat“ oder „Mist, jetzt ist mir das gelungen und sie hat nich geguckt“. Und zum anderen hatte ich dann nicht die Chance das als ganz eigenes Erlebnis zu erzählen! Das heißt, für mich als Kind war’s am schönsten, wenn meine Mama in der Zeit was anderes getan hat (Einkaufen, Spazieren gehen, wenn sich heimfahren nicht lohnt) und ich dann hinterher entscheiden konnte, was ich erzähle und was nicht. Vor allem wollte ich immer das Gefühl haben, das selber zu entscheiden und nicht „ausgefragt“ zu werden *g*. Wenn sie dann gar nix rausläßt und Du Probleme vermutest (und nur dann!!!) kannst Du ja mal in einem günstigen Moment (muß Deine Tochter ja erstmal nich mitkriegen) mit dem Trainer unterhalten :wink:

Liebe Grüße und ich drück Euch beiden die Daumen!

Petzi

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Hallo Susi!
Nur noch ein kleiner Beitrag zu diesem Posting.
Du solltest dir ein kleines (großes) Ziel setzen für die erste Trainingsstunde nach dem Urlaub. Du gehst mit deinem Kind zum Training, verabschiedest es nett und kommst dann später wieder. Erster Schritt: Vielleicht die letzte Viertelstunde zugucken. Darauf kannst du dein Kind im Urlaub gut vorbereiten und mit sechs Jahren kann sie das sicher gut ertragen, denn sie müsste dann ja auch bald in die Schule kommen.Wenn dein Kind zuhause ist, nimmst du dir eine halbe Stunde Zeit zum Kuscheln auf dem Sofa und lässt sie erzählen. Dann wirst du ganz schnell merken, ob ihr das Spaß macht. Kein Kind in dem Alter erträgt klaglos, wenn ihm was gar nicht gefällt, es sei denn es ist furchtbar gedrillt. Hoffe ich nicht für dein Kind!
Bremse die Sportlehrer im Interesse deines Kindes. Ich weiß, dass es toll ist, wenn das eigene Kind auf dem Treppchen steht, aber bitte nicht um jeden Preis.
Arbeite an dir, nicht an deinem Kind und sprich mit deinem Mann darüber. Ziele und Ehrgeiz in allen Ehren, aber die kannst du an dir selber ausleben, nicht an deinem Kind.
Ich sitze während der Trainingsstunden meiner Kinder im Auto und lese oder gehe einkaufen. Aber ich sitze gewiss nicht länger als 15 Minuten in der Halle. Stell dir mal vor, wie du dich fühlen würdest, wenn du nie etwas nur für dich machen könntest.
Ich hatte so ein bisschen das Gefühl, du verrennst dich da rein, dass du mit dem Sport so eine Macke hast, mit der du nicht fertig wirst. Vielleicht hilft dir die Einsicht, dass du damit deinem Kind schadest und das willst du bestimmt nicht.
Viele Grüße
Rabchen

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Huhu!

Ich war als Kind auch in diversen Sportvereinen und hab in den
meisten mangels Talent und Motivation aufgegeben *kicher*.

Ich sehe, wir hatten/haben?!? da den gleichen Ehrgeizfaktor *gg*

Meine Eltern hatten diesbezüglich auch gottlob keine allzu
großen Erwartungen (oder haben’s mich zumindest nicht wissen
lassen).

Genau. Klar waren sie stolz, wenn ich um 'ne öffentliche Aufführung nicht drumrum kam, aber ein Muss war es nie.

Bye, Vanessa

Hallo Rabchen!

Vielen Dank für Deinen Beitrag.

Nach den vielen Antworten ist mir nun doch klar geworden ( und was mir mein Mann und auch andere schon öfter gesagt haben ), dass die einzige Möglichkeit wirklich darin besteht, beim Sport nicht dabei zu sein. Schade, ich dachte es gibt noch eine andere Möglichkeit. Dort sitzen und in Illustrierten blättern (ich würde mir wahrscheinlich ein Loch rein schneiden um zuzusehen) oder spazieren gehen würde nicht wirklich funktionieren.

Und deshalb bin ich mit meinem Mann und Sandra zu folgendem Ergebnis gekommen. Nach dem Urlaub bringe ich meine Tochter zum Sport ( auf Ihren Wunsch hin ) und fahre dann wieder nach Hause. Mein Mann holt Sie dann wieder ab. Sie findet die Idee superklasse.

Weiterhin haben wir, auch meine süße Sandra, beschlossen, dass wir am 1. Juni Kindertag feiern ( Ballon fliegen, Seifenkisten fahren, Badewannenregatta und zum Abschluss das Konzert mit Rolf Zuckowski) und den Wettkampf absagen. Sandra wollte es so und ich habe damit auch gar kein Problem. Damit wird es bestimmt auch für Sandra ruhiger und sie kann sich wieder besser auf IHREN Sport konzentrieren!

Dankeschön nochmal an Dich und die anderen, ein supertolles Pfingstfest und viele Grüße Susi

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Hallo Susi,

ganz vorsichtig ziehe ich den Hut vor Dir.
Es ist ein gutes Gefühl zu hören, dass Du Deiner Tochter Zeit zum Leben und Lieben lässt.
Meine Worte waren sehr hart und deshalb freut es mich um so mehr, dass Du Dich nicht beleidigt weggedreht hast, sondern an Dir für Deine Sandra arbeitest.
Ich glaube Dir, dass Du Deine Kleine sehr lieb hast - sonst würdest Du nun nicht versuchen, positive Änderungen herbei zu führen.
Mach weiter so, Sandra wird es Dir Danken.

Gruß

Userine

Hallo Susi,

echt klasse.
Schönen Urlaub.

Bis bald (hoffentlich)

Heike

nicht so kompliziert machen.

Ja, wir machen es eher kompliziert :wink: Es waren nur Ideen, weil ich nicht wusste, was Schnatti an Vorschlag braucht. Man muss selbst natürlich wissen, in welchen Situationen man mit seinem Kind über etwas reden kann, ohne es in die Ecke zu drängen oder wieder unter Druck zu setzen.

Viele Grüsse,
Deborah

(Kinder hattest Du keine, nicht? aber deine Anmerkungen sind gut *)

Superklasse!
Hallo Susi.
Das find ich klasse, auch den Beschluss mit dem 1.6. find ich echt super. Wenn dein Kind so begabt ist, kommen noch mehr Wettkämpfe, wo der Termin besser passt.
Ich wünsche dir schöne Pfingsten und einen schönen ersten Juni.
Mein Sohn fährt übrigens am ersten Juni zum Judowettkampf, das wollte er selber und aus dem Kindertagalter ist er eh schon raus. Er lässt sich von uns da nicht mehr reinreden.
Liebe Grüße
Rabchen

Bravo!
Hallo Susi,

ich habe alle Postings gelesen und möchte dir sagen, dass ich deinen Entschluss toll finde und wünsche dir die Kraft, ihn auch durchzuhalten!

Viele Grüße
Nelly

Hallo Deborah,

(Kinder hattest Du keine, nicht?

nein

aber deine Anmerkungen sind gut *)

vielen Dank für die Blumenmm !!

TSchuess Marco.

Da schließ ich mich auch an.
Hallo Susi,

bei aller Kritik, die hier auf Dich eingeprasselt ist (auch von mir), hast Du ja den ersten Schritt getan: Hast angezweifelt, ob das alles so richtig ist, wie Du es tust. Ich denke mal, viele „perfekte“ Mütter hätten eben genau das nicht getan. Und wie man so hört, bist Du ja auf dem besten Weg, eine gelassenere mama zu werden. Glückwunsch - und alles Gute!!

Beste Grüsse
Anna