Mein kind kann nicht spielen-2.teil arztbesuch

ihr lieben

vielen dank für eure antworten !!!
vieles deutete für mich tatsächlich auf das asperger syndrom hin, was mich natürlich erst mal in panik versetzte.

mittlerweile hatte ich ein 2 stündiges gespräch (von 19.30 h - 21.30 h) beim kinderarzt. auch wenn ich ziemlich geschockt war, war es ein tolles gespräch.

es fielen begriffe wie: frustrationsintoleranz, hyperkinetisch, hochbegabt?, sozialbindungsunfähig,wahrnehmungsstörungen in der gefühlskommunikation, kein ad(h)s, usw.

und so geht´s weiter:
der kinderarzt macht nochmal eine art u9 (seh-hör-motoriktest, farben, urin, blut, etc.)
ab nächste woche gehen wir zur ergotherapie
wir bekommen hoffentlich kurzfristig einen termin in lüneburg beim kinderneurologen-psychologen zweckes diverser tests und gespräche. (u.a. diesen hb-test)

ich saß irgendwie die ganze zeit nur neben meinem kinderarzt und stammelte: ich wollte eigentlich ein „normales“ kind.

ich denke, ICH brauche ganz dingend hilfe und unterstützung, denn ich kann damit überhaupt nicht umgehen. dieses mich vor anderen erklären und rechtfertigen müssen…

ich soll meinen sohn loben, unterstützen und „wie eine löwenmutter“ vor ihm stehen, EGAL was er macht bzw. anderen kindern „antut“. fakt ist wohl, daß er es nicht als unrecht ansieht und gar nicht versteht warum er stubenarrest bekommt, wenn er andere kinder beschimpft oder verhaut. es fällt mir sehr schwer, mich da reinzuversetzten. und ich höre schon die anderen mütter…*würg*…

nun gut, ich habe jetzt ert mal alles angeleiert und wir werden sehen wie es weitergeht. ohne euren zuspruch hätte ich das gespräch mit dem ki-arzt nicht gesucht. (Hab´s ja vorher auch schön jahrelang weggemacht)

vielen dank auch nochmal an andym. für den superinteressanten GEOartikel.!

lg carmen

liebe carmen,

ich wünsche dir viel kraft & alles gute für dich und deinen sohn.

herzliche grüße
astrid ann

Liebe Carmen!

Ich wünsche Dir alles Gute für Deinen und Euren gemeinsamen Weg. Es ist gut, dass Du jetzt aktiv geworden bist. So kann Deinem Kind geholfen werden, aber auch Du musst Dich nicht mehr mit Ungewissheit quälen.
Je mehr Du herausfindest und unternimmst, umso mehr wirst Du vermutlich entdecken, dass es viele Familien gibt, denen es so ähnlich geht. Es gibt auch oft Eltern-Selbsthilfegruppen, in denen man sich austauschen kann und mehr Verständnis findet als auf dem heimischen Spielplatz…
Ich wünsche Dir viel Kraft,
Matuja

Mein Senf…
Hallo Carmen,

ich hatte den Thread aufmerksam gelesen, aber nix zu ergänzen gehabt, was nicht schon genannt worden war. Auch ich möchte dich auf deinem/eurem Weg bestärken.

ich saß irgendwie die ganze zeit nur neben meinem kinderarzt
und stammelte: ich wollte eigentlich ein „normales“ kind.

Du hast ein normales Kind. Sein Verhalten ist für ihn ‚normal‘, d.h.
er empfindet es als O.K. Die notwendige Veränderung im Verhalten zu erreichen wird sicher langwierig und schwer für Euch, und ich hoffe für euch beide, dass ihr es gemeinsam schafft.

ich denke, ICH brauche ganz dingend hilfe und unterstützung,
denn ich kann damit überhaupt nicht umgehen. dieses mich vor
anderen erklären und rechtfertigen müssen…

Das ist jetzt dein Job. Er ist krank, seine Wahrnehmung ist gestört, und du hast jetzt die leidige Aufgabe, das nach aussen klar zu machen, dass er sein Verhalten nicht als falsch empfindet, und ihr gemeinsam eine Veränderung erreichen wollt. Ich wünsch dir Engelszungen und aufmerksame Zuhörer…

ich soll meinen sohn loben, unterstützen und „wie eine
löwenmutter“ vor ihm stehen, EGAL was er macht bzw. anderen
kindern „antut“. fakt ist wohl, daß er es nicht als unrecht
ansieht und gar nicht versteht warum er stubenarrest bekommt,
wenn er andere kinder beschimpft oder verhaut. es fällt mir
sehr schwer, mich da reinzuversetzten. und ich höre schon die
anderen mütter…*würg*…

Ich habe auch eine Mutter mit wahrnehmungsgestörtem Kind im Bekanntenkreis. Sag einfach, dein Kind ist krank, bitte um Verständnis, auch wenn die Kinder anderer drunter leiden. Sprich deinen persönliche Betroffenheit an, und die anderen *würg*-Mütter hören dir (hoffentlich) zu.

nun gut, ich habe jetzt ert mal alles angeleiert und wir
werden sehen wie es weitergeht. ohne euren zuspruch hätte ich
das gespräch mit dem ki-arzt nicht gesucht. (Hab´s ja vorher
auch schön jahrelang weggemacht)

Prima!

So long

MainBrain

ich saß irgendwie die ganze zeit nur neben meinem kinderarzt
und stammelte: ich wollte eigentlich ein „normales“ kind.

Hi Carmen,

dein Sohn tut mir leid, wenn du ihn so klassifizierst, als hättest du ein elektrogerät gekauft, daß du jetzt nicht bedienen kannst und es nicht so funktioniert, wie du es dir gewünscht hast.

denk mal drüber nach.

Bei deiner aktivität, die wohl lobenswert ist, hast du wohl vergessen, daß du ihn liebst!

gruss

Hallo Carmen!

ich soll meinen sohn loben, unterstützen und „wie eine
löwenmutter“ vor ihm stehen, EGAL was er macht bzw. anderen
kindern „antut“. fakt ist wohl, daß er es nicht als unrecht
ansieht und gar nicht versteht warum er stubenarrest bekommt,
wenn er andere kinder beschimpft oder verhaut. es fällt mir
sehr schwer, mich da reinzuversetzten. und ich höre schon die
anderen mütter…*würg*…

Es wurde schon viel gesagt zu dir und deinem Kind und nun ist ja schon ein wichtiger Schritt getan, euch beiden zu helfen.

Ich empfehle dir, dieses Buch zu lesen:

„Zu niemandem ein Wort - in der Welt der autistischen Zwillinge Konstantin und Kornelius“ von Konstantin und Kornelius Keulen und Simone Kosog, erschienen im Piper Verlag 2003, ISBN 3-492-04502-2 Buch anschauen

Die Journalistin S. Kosog beschreibt das Leben der Familie Keulen mit den hochbegabten autistischen Zwillingen, die nun 17 Jahre alt sind und noch nie ein Wort gesprochen haben, sie schreiben wie Philosophen und werden demnächst mit ihren Studien beginnen.
Wie das möglich ist? Weil ihre Mutter den richtigen Weg mit ihnen gegangen ist und weil sich die richtigen Lehrer gefunden haben.
(wenn du ‚Buch anschauen‘ anklickst, erhältst du noch mehr Info)

Ein Buch, das nicht nur Mütter stark und zuversichtlich macht,sondern uns allen die Augen öffnen und zu bedenken geben soll, dass ‚nicht normal‘ auch ‚außergewöhnlich‘ sein kann.
Ich hab das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt, die Texte der beiden Jungen lese ich immer wieder.

Alles Gute für euch!
Helene

Einspruch
Hi local,

Du schreibst:

dein Sohn tut mir leid, wenn du ihn so klassifizierst, als
hättest du ein elektrogerät gekauft, daß du jetzt nicht
bedienen kannst und es nicht so funktioniert, wie du es dir
gewünscht hast.

Hier möchte ich Dir widersprechen. Carmen klingt nach meiner Wahrnehmung ganz und gar nicht so. Sie hatte den Mut und die Ehrlichkeit, zu ihren Gefühlen zustehen, und dafür zolle ich ihr nicht nur Respekt, es ist auch für sie und ihr Kind gesund.

In ihrem Gespräch mit dem Arzt wird sie plörtlich mit all dem konfrontiert, was sie so lange verdrängt hat. Es ist normal, daß sie Angst hat, daß sie erschlagen ist von der Fülle der neuen Informationen und der Belastungen, die da auf sie und den Kleinen zukommen. Ich glaube, keine Mutter hätte in dem Moment fröhlich bejahend und sich auf die Kinderliebe berufend in die Hände gespuckt. Jede hätte sich gefragt: „Warum ausgerechnet wir? Ich wollte eigentlich ein „normales“ Kind, ich wollte ein normales Familienleben, ich wollte diese Probleme nicht“.

Aber die wenigsten hätten das zugegeben.

Ich bezweifle keine Sekunde lang, daß Carmen ihren Sohn liebt. Ich ziehe den Hut vor ihr, daß sie diese negativen Gefühle zugeben kann. Nur dann ist sie auf dem richtigen Weg, zu verarbeiten, was sie so lange verdrängt hat.

An einer anderen Stelle schrieb sie auch (sinngemäß): Eigentlich bin ich es, die Hilfe braucht.

Ich habe es selten erlebt, daß nach der Diskussion in einem Forum (und ich lese hier schon Ewigkeiten) jemand so schnell und schonugslos mit sich selber ins Gericht gegangen ist, um das Übel bei der Wurzel zu packen.

Das finde ich bewunderns-, nicht kritisierenswert.

Liebe Grüße,
Nike

3 „Gefällt mir“

Hallo Carmen,

vieles deutete für mich tatsächlich auf das asperger syndrom
hin, was mich natürlich erst mal in panik versetzte.

Panik ist ja eigentlich gar nicht notwendig, wenn Du nun weißt in welche Richtung es geht.

mittlerweile hatte ich ein 2 stündiges gespräch (von 19.30 h -
21.30 h) beim kinderarzt. auch wenn ich ziemlich geschockt
war, war es ein tolles gespräch.

es fielen begriffe wie: frustrationsintoleranz,
hyperkinetisch, hochbegabt?,
sozialbindungsunfähig,wahrnehmungsstörungen in der
gefühlskommunikation, kein ad(h)s, usw.

Die ganzen Begriffe werden im Laufe der nächsten Jahre immer konkretere Formen für Dich annehmen. Zunächst würde ich es betrachten wie eine umfangreiche Sanierung.

und so geht´s weiter:
der kinderarzt macht nochmal eine art u9 (seh-hör-motoriktest,
farben, urin, blut, etc.)

Ein guter Anfang, die ganzen Untersuchungen mal nicht mit der rosaroten Brille, sondern mit dem Ziel, etwas zu finden bzw. auszuschließen.

ab nächste woche gehen wir zur ergotherapie

Finde ich klasse, hat unserem Jungen Spaß gemacht. Wichtig: Hört zu, was die Ergotherapeutin über euch herausfindet. Denn ihr könnt bewirken, daß es besser wird, wenn ihr mitmacht. Die Ergotherapie alleine ist da ziemlich ohnmächtig, wenn sie gegen die Eltern steuern soll.

wir bekommen hoffentlich kurzfristig einen termin in lüneburg
beim kinderneurologen-psychologen zweckes diverser tests und
gespräche. (u.a. diesen hb-test)

Na prima, jetz legst Du ja richtig los. Klasse! Merke Dir gut, welche Stärken er hat und frage alle, ob und wenn ja wie man diese Stärken fördern sollte. Dann rücken die Defizite möglicherwiese in den Hintergrund.

ich saß irgendwie die ganze zeit nur neben meinem kinderarzt
und stammelte: ich wollte eigentlich ein „normales“ kind.

Wolltest Du nicht ein ganz besonderes Kind, so wie Du? :wink:

ich denke, ICH brauche ganz dingend hilfe und unterstützung,
denn ich kann damit überhaupt nicht umgehen. dieses mich vor
anderen erklären und rechtfertigen müssen…

Du mußt ja nicht dich rechtfertigen, solange du sagen kannst „So ist er halt“.

ich soll meinen sohn loben, unterstützen und „wie eine
löwenmutter“ vor ihm stehen, EGAL was er macht bzw. anderen
kindern „antut“.

Nun, nicht ganz. Du kannst ihn schona anleiten, was richtig und was falsch ist, nur eben liebevoll. Du kannst ja nicht erzwingen, daß er sich ändert, aber Du hast jederzeit das Recht zu sagen, da mache ich nicht mit, solange Du ihn nicht mit Gewalt von etwas, was in Deinen Augen „schlecht“ ist, abzubringen versuchst. Manchmal hilft ein schlichtes Ablenken, manchmal reicht es, daß Du konsequent sagst, das machst Du nur ohne mich, ich bin dafür nicht zu haben.

fakt ist wohl, daß er es nicht als unrecht
ansieht und gar nicht versteht warum er stubenarrest bekommt,
wenn er andere kinder beschimpft oder verhaut.

Stubenarrest finde ich sowieso untauglich. Ich habe mich immer gefreut wenn ich in meinem Zimmer spielen konnte. Er sieht es nur dann als Unrecht an wenn Du überzeugend bist und das bist Du mit Strafandrohung nicht, sondern indem Du ihm ein gutes Vorbild bist und immer alternative Möglichkeiten auf dem Zettel hast. Also ist Deine Kreativität gefragt, wie kann ich anders reagieren? Tausche Dich mit Freunden aus oder hier im Forum, am Anfang erscheint es sehr mühselig, aber im Laufe der Zeit wirst Du, wenn Du offen bist für Alternativen, immer mehr Möglichkeiten auf eine Situation reagieren zu können parat haben.

es fällt mir
sehr schwer, mich da reinzuversetzten. und ich höre schon die
anderen mütter…*würg*…

Frage sie, was würdest Du machen. Nimm sie in die Pflicht. Spiele die Hilflose. Dann merken sie schnell, daß es gar nicht so einfach ist und es kein Patentrezept gibt. Zu sagen „Na so geht es jedenfalls nicht“ ist einfach, aber wie konkret könnte es denn funktionieren? Die anderen Eltern werden sich sicherlich geehrt fühlen, Tipps geben zu können.

nun gut, ich habe jetzt ert mal alles angeleiert und wir
werden sehen wie es weitergeht. ohne euren zuspruch hätte ich
das gespräch mit dem ki-arzt nicht gesucht. (Hab´s ja vorher
auch schön jahrelang weggemacht)

Egal, Schnee von gestern den heute niemanden mehr interessiert.

vielen dank auch nochmal an andym. für den superinteressanten
GEOartikel.!

Sehr gerne geschehen. Vielleicht kannst Du auch mal jemandem helfen.

Gruß, AndyM

ich saß irgendwie die ganze zeit nur neben meinem kinderarzt
und stammelte: ich wollte eigentlich ein „normales“ kind.

Hi Carmen,

dein Sohn tut mir leid, wenn du ihn so klassifizierst, als
hättest du ein elektrogerät gekauft, daß du jetzt nicht
bedienen kannst und es nicht so funktioniert, wie du es dir
gewünscht hast.

denk mal drüber nach.

Hallo GT,

Carmens Situation kannst Du nicht nachvollziehen, was für Dich spricht. Du kennst diese Probleme nicht, hast es immer geschafft, sie zu umschiffen. Ich möchte dich nicht kritisieren aber ich denke Carmen tut es gut, zu erfahren, daß Deine Aussage für sie wertlos ist, weil sie nicht aus ihrer, sondern aus Deiner Erlebenswelt stammt. Nichts für ungut.

AndyM

Das hier:

Sag einfach, dein Kind ist krank, bitte um
Verständnis, auch wenn die Kinder anderer drunter leiden.
Sprich deinen persönliche Betroffenheit an

hätte ich nicht besser formulieren können. Sag einfach, Dein Kind ist krank.

AndyM

Das hier:

Du musst Dich nicht
mehr mit Ungewissheit quälen.

und das hier:

Eltern-Selbsthilfegruppen

möchte ich für Carmen nochmal hervorheben.

AndyM

Hi Andy,

Carmens Situation kannst Du nicht nachvollziehen,

hört, hört!

was für Dich
spricht.

Wieso?

Du kennst diese Probleme nicht, hast es immer
geschafft, sie zu umschiffen.

hört, hört!

Ich möchte dich nicht
kritisieren

warum tust du´s dann?

aber ich denke Carmen tut es gut, zu erfahren, daß
Deine Aussage für sie wertlos ist,

hört hört! wo es doch keine Aussage sondern ein Denkanstoss war!

weil sie nicht aus ihrer,
sondern aus Deiner Erlebenswelt stammt. Nichts für ungut.

Wer kennt dnn da meine erlebniswelt? Etwas sehr viel Deutung aus meinem Denkanstoß finde ich.

gruss

PS: Aber wenn du dich gerne zu den Brettmüttern gesellen willst, tu´s, muss es ja auch geben. Für meinen Geschmack nur zu viele.

1 „Gefällt mir“

Hi Nike,

Du schreibst:

dein Sohn tut mir leid, wenn du ihn so klassifizierst, als
hättest du ein elektrogerät gekauft, daß du jetzt nicht
bedienen kannst und es nicht so funktioniert, wie du es dir
gewünscht hast.

Hier möchte ich Dir widersprechen. Carmen klingt nach meiner
Wahrnehmung ganz und gar nicht so. Sie hatte den Mut und die
Ehrlichkeit, zu ihren Gefühlen zustehen, und dafür zolle ich
ihr nicht nur Respekt, es ist auch für sie und ihr Kind
gesund.

das ist so richtig. und durch meine Denkanregung wollte ich ihr nur die Möglichkeit geben, durch Änderung der Beschreibung (normales Kind) etwas für die Änderung ihrer Gefühle zu ihrem Kind zu tun.

In ihrem Gespräch mit dem Arzt wird sie plörtlich mit all dem
konfrontiert, was sie so lange verdrängt hat. Es ist normal,
daß sie Angst hat, daß sie erschlagen ist von der Fülle der
neuen Informationen und der Belastungen, die da auf sie und
den Kleinen zukommen. Ich glaube, keine Mutter hätte in dem
Moment fröhlich bejahend und sich auf die Kinderliebe berufend
in die Hände gespuckt. Jede hätte sich gefragt: „Warum
ausgerechnet wir? Ich wollte eigentlich ein „normales“
Kind
, ich wollte ein normales Familienleben, ich wollte
diese Probleme nicht“.

das ist richtig und zunächst gesund, wird aber krank, wenn man aus dem Denkloch nciht mehr rauskommt. da wollt ich ihr nur was „zeigen“. Ich ahbe sie nciht kritisiert!

Ich bezweifle keine Sekunde lang, daß Carmen ihren Sohn liebt.

Ich auch nicht, aber es scheint, daß das durch den gesunden Abwehrmechanismus, den du oben beschrieben hast, vielleicht zugedeckt ist.

ebeolche grüße

Hallo Du Liebe,
leider hab ich mir die anderen Beiträge nicht durchgelesen, da ich im internet cafe bin, um eigentlich was wichtiges zu erledigen.
Aber ich wollte Dir nur sagen, dass es viel Literatur zum Thema ADS gibt, sowohl ADS bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Guck Dich natürlich auch nach Literatur zu Aspergers um, da wird’s sicher auch viel geben. Aber selbst die ADS-Literatur wird Dir SEHR weiterhelfen, Dein Kind zu verstehen & Dich in ihn hineinzuversetzen. Du wirst verstehen, dass er nicht eine absolute Ausnahme ist, sondern dass viele Menschen unerkannte ADS oder aehnliches haben, und dies zB erst im Erwachsenenalter herausfinden. Wie es denen in ihrer Kindheit und Jugend erging, kann man sich dann ja schon vorstellen - immer gescholten fuer Sachen, fuer die sie nichts koennen, immer als Versager abgestempelt, etc etc - das motiviert nicht gerade, sondern hat natuerlich haeufig den Effekt, dass sie sich auch fuer Versager halten. Du kannst nichts besseres tun, als mit Deinem Sohn zusammen sein Problem als ‚Krankheit‘ (was schwaecheres faellt mir jetzt nicht ein) anzugehen, ihm nicht die Schuld in die Schuhe zu schieben, sondern in foerdern, und ihm helfen, in der Welt, in der er nun mal leben muss, klarzukommen.

Da ADS häufiger ist als Aspergers, gibt es dafuer vielleicht mehr Selbsthilfegruppen von Eltern. Ich wuerde mich auf jeden Fall nach beidem mal umschauen - sowohl fuer ihn als auch fuer Dich wuerde es sicher sehr gut sein, zu wissen, dass man mit dem Problem nicht allein ist. Ganz abgesehen davon, dass man natuerlich auch viele Informationen etc austauschen kann.

Ich wuensch’ Dir viel Glueck! Und sei Dir bewusst, dass Dein Kind nur ein bisschen ‚anders‘ ist - an ihm ist nichts ‚falsch‘! Und wenn sich erstmal seine Staerken entwickeln im Laufe der Jahre, wirst Du seine Schwaechen hoffentlich nicht als negativ ansehen - denn ohne die Schwaechen haette er die Staerken auch nicht!
Er ist ein ganz besonderer Mensch, der sehr viel Liebe und Zuneigung braucht, da er tagtaeglich mit Reaktionen konfrontiert wird, durch die er sich selbst fuer minderwertig, anders, aussenseitig,… haelt.
Auch wichtig ist natuerlich, dass Du mit seinen Lehrern sprichst ('tschuligung, bin mir jetzt gar nicht mehr sicher, ob er schon in der Schule ist).

Anyway, Euch beiden viel Glueck & Erfolg!
Gruss, Isabel

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo GT,

schaffe ich es Deine Emotionen zu wecken? Ich wollte Dich nicht heiraten ;->

Was sind denn Brettmütter?

Gruß, AndyM

Hallo GT,

Ich habe sie nicht kritisiert!

Interessant wie Du mit zweierlei Maß mißt.

Gruß, AndyM

P.S.: Machst Du mit mir einen Schreibmaschinenkurs? Ich habe nämlich dasselbe Problem…

Hallo Carmen

aspergersyndrom ist Teil des autistischen Spektrums, ein Kind hat frühkindlicher Autismus, ist noch schlimmer. Neuere Wissenschaftliche Forschungen zeigen auf, dass das ganze Spektrum einen organiscvhen Auslöser hintergrund hat (nebst einer erbkomponente). Das suchen und behandlen dieser Sachen hat meinem Kind seeeeeehr viel gebraucht.
Kann Dir wenn Du möchtest einen Fragebogen zustellen, aufgrund dessen ich Dir die möglichen Ursachen aufzeigen könnte. Kannst dies dann medizinisch untersuchen lassen.
Die Test die Du gerade machst, sollten unbedingt einen Viatlstoffblutbild (Vitamine, mineralien) enhalten, Zink und Magnesium sollen sie auch dazu noch im Serum messen. Im weiteren ist ein IgG Nahrungsmittelallergietest angebracht. Sie sollen auch gleich mit dem Urin einen organischen Säuretest inkl Krebszyklus machen und wenn möglich einen Schwermetall-/Quecksilbertest.
Hoffe dass Du die Ärzte zu dem überzeugen kannst, da dieses Wissen doch relativ neu ist und eine Ärzte es höchstwahrscheinlich nicht kennen werden

Gruss
Beat

[Mod] @local und AndyM
Hallo, Ihr zwei,

worüber Ihr auch reden mögt: Es hat sicher nichts mehr mit der Ausgangsfrage zu tun und ist somit off-topic. Ich möchte Euch bitten, das im Plauderbrett fortzuführen.

Liebe Grüße,
Nike