Mein Kopf ist leer

Guten Morgen

Ich sitze mal wieder vorm Rechner , und möchte mal so richtig mit meinem Businessplan anfangen , aber jedes mal , wenn ich schon so weit bin das ich anfangen könnte zu schreiben ist mein kopf leer .
Mir fehlen passende Sätze . Ehrlich gesagt , weiss ich garnicht wo ich anfangen soll .Weiss einer von Euch , ob es Software (Free und nicht für 300 Euro) gibt , das mir vielleicht weiter helfen könnte .
Für jeden Hinweis wäre ich dankbar .
oder Muster Pläne ???
Sylvia

Hallo,
vielleicht ist das was?
http://www.bmwi-softwarepaket.de/gruender/Existenz/H…

Viel Glück und gute Nerven!
Ayla

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Guten Morgen,

gute Businesspläne für ein fiktives Unternehmen for free gibt es bei diversen Banken. Einfach mal nachfragen.

Die KfW hatte auch mal einen. Den haben wir uns für unsere Diplomarbeit geholt.

Wenn du in einer Stadt mit Stadtbibliothek wohnst, bekommst du dort auch gute Lektüre in Form von Wirtschaftbüchern.

MfG

Kossi

Hallo Sylvia,

schau mal unter www.focus.de /Jobs/Existenzgründung/Businessplan

Die anliegenden Bausteine zum Business-Plan habe ich in meinem Gründungsarchiv gefunden - viel Erfolg!

"Businessplan: Bausteine für ein tragfähiges Unternehmenskonzept

In Ihrem Businessplan stellen Sie dar, wie Sie sich die Verwirklichung Ihres Innovationsvorhabens vorstellen.

Gegenstand des Unternehmens:
Beschreiben Sie in ein bis zwei Sätzen was der Gegenstand Ihres Unternehmens ist: Name, Rechtsform, Firmensitz, Produkte, Artikel, Dienstleistung, Zielgruppe, Qualität, sonstige Eigenschaften.
Ein Beispiel: „Die Firma XY GmbH mit Sitz in Musterhausen, erstellt und vertreibt Hochleistungsrechner für Internetbetreiber.“

Gründerprofil:
Bei einer Neugründung beschreiben Sie Ihren persönlichen Werdegang, wie Sie zu Ihrer Unternehmensidee gekommen sind und was Sie vorhaben. Falls Sie eine Firma übernehmen, beschreiben Sie kurz die bisherige Geschichte und Entwicklung des Unternehmens: Warum wird es übergeben? War es erfolgreich und worin lagen die Erfolgsfaktoren? Waren diese an bisherige Personen gebunden?

Rechtsform:
Welche Rechtsform wird Ihr Unternehmen haben? Wer wird in welcher Form Gesellschafter sein (Anteile) und wer erhält welche Entscheidungsbefugnisse? Welche Funktionen werden von welchem Partner eingenommen und was qualifiziert ihn dafür (z.B. Ausbildung, Erfahrungen, Vermögen, Funktionen außerhalb des Betriebes)?
Welche Berater setzen Sie ein (Unternehmens-, Steuer-, Finanz-, Rechts-, Marketing-, Werbe-, EDV-Berater usw.)?
Was sind Ihre Pläne für die Zukunft? In welchen zeitlichen Etappen beabsichtigen Sie diese umzusetzen?

Standort des Unternehmens:
Begründen Sie Ihre Standortentscheidung: Art des Geschäftes, Bedürfnisse und Kaufgewohnheiten der Kunden, Kosten, Werbewirksamkeit, Image, Bebauungspläne, Platzbedarf, Verkehrsmittel und -anbindung, Parkplätze, Konkurrenten, Lieferanten, Rekrutierung von Mitarbeitern, Infrastruktur, Wachstumsmöglichkeiten, Flexibilität.
Was beabsichtigen Sie für die Zukunft (Modernisierung, Ausbau, Zukauf)?

Leistungsprogramm:
Beschreiben Sie Ihr Leistungsangebot:
· Welche Leistungen werden selbst erbracht, welche werden zugekauft? In welcher Form, in welchem Umfang, in welcher Startgröße, in welchen Entwicklungsschritten?
· Was sind die besonderen Eigenschaften Ihrer angebotenen Leistungen (Produkteigenschaften, Dienstleistungseigenschaften, Preise, Qualitäten, Service, etc.)?
· Welche Zielgruppen sprechen Sie an? Welchen Grundnutzen und welchen Zusatznutzen erhält der Kunde? Wie stellen Sie eine Kundenbindung her?
· Wie unterscheiden sich Ihre Leistungen von der Konkurrenz?

Organisation:
Stellen Sie anhand eines Organigramms die verschiedenen Funktionsbereiche Ihres Unternehmens dar und entwerfen Sie entsprechende Stellenbeschreibungen: Bezeichnung der Stelle, Stelleninhaber, organisatorische und hierarchische Einordnung, Stellvertretung, detaillierte Aufgabenbeschreibung, Kommunikationseinbindung zur Datengewinnung und Datenzugang, fachliche und disziplinäre Kompetenzen, Vollmachten, fachliche und persönliche Anforderungen an den Stelleninhaber.
Stellen Sie anhand eines Ablaufdiagramms die wichtigsten Abläufe in Ihrem Unternehmen dar und ermitteln Sie die Dauer der einzelnen Vorgänge (Grundlage für spätere Optimierungsansätze und Schwachstellenanalysen).

Investitionsplanung:
Erstellen Sie eine Investitionsliste: Gebäude, Räume, Lager, Systeme, Equipment und Zusatzausstattung, Schulungs- und Einweisungskosten, Kosten bei Anlaufschwierigkeiten etc.
Untersuchen Sie genau, ob und wann die Investition wirklich notwendig ist (Miete, Leasing oder Kauf).

Einkaufs- und Lagerplanung:
Erstellen Sie eine Lieferantenliste und begründen Sie Ihre Auswahl bezüglich Qualität, Verfügbarkeit, Flexibilität, Preis, Lieferbedingungen, Rabatte, Gegengeschäfte, Stornomöglichkeiten, persönliche Kontakte etc. Welche Qualitätsgarantien gibt Ihr Lieferant?
Welche Lager und Lagerflächen müssen Sie für den technischen und kaufmännischen Bereich bereitstellen?

Personalplanung:
Ermitteln Sie branchenübliche Kennzahlen über Personalzahlen (Anzahl, Umsatz pro Mitarbeiter, Wertschöpfung pro Mitarbeiter). Machen Sie sich Gedanken über Stellenbeschreibungen, Leistungszeit pro Jahr, Flexibilisierung der Arbeitszeit, Anpassungsmöglichkeiten an Spitzen und Tiefen, Einbindung der Mitarbeiter, Verträge, Personalkosten etc.
Wie decken Sie schwankende Beschäftigungsauslastungen ab (freie Mitarbeiter, Zeitausgleich)?

Qualitätssicherung:
Ermitteln Sie, was Qualität für den Kunden bedeutet. Wie können Sie garantieren, dass Sie immer gleichbleibende Qualität liefern werden? Was bedeutet dies für Ihre Mitarbeiter?

Strategiekonzept:
Welche Bedeutung und Auswirkungen haben äußere Entwicklungen (EU, Euro, Steuern) und Trends (Gesellschaft, Kaufverhalten, Ökologie,Technologie) für Sie?
Welche Chancen und Gefahren sehen Sie für Ihr Unternehmen? Was sind Ihre Erfolgsfaktoren? Was sind Ihre strategischen Ziele (Marktführerschaft, Marktanteil, Ertrag, Bekanntheit)?

Marketingkonzept:
Stellen Sie Ihr Marketingkonzept zusammen: Produkt- und Sortimentspolitik, Preis- und Konditionspolitik,Vertriebspolitik, Kommunikationspolitik, Servicepolitik.

Rechnungswesen und Controlling:
Wer wird für diesen Bereich zuständig sein bzw. wer wird Sie dabei unterstützen? Erstellen Sie eine Prognose über die Kosten für Ihre Betriebsbereitschaft, für Ihre Produktionskosten und Ihre Umsatzprognose.
Erstellen Sie einen Finanzplan für die nächsten drei Jahre. Berücksichtigen Sie dabei die Deckungsbeiträge, den Break-even-Punkt und Cashflow sowie Kalkulationsgrundlagen und -methoden.

Anlagen:
Folgende Unterlagen gehören in die Anlage Ihres Businessplans: Gesellschafterverträge, Mietverträge, Versicherungen, Schaubilder und Pläne."

Guten Morgen

Guten Abend!

Mir fehlen passende Sätze . Ehrlich gesagt , weiss ich
garnicht wo ich anfangen soll .Weiss einer von Euch , ob es
Software (Free und nicht für 300 Euro) gibt , das mir
vielleicht weiter helfen könnte .
Für jeden Hinweis wäre ich dankbar .
oder Muster Pläne ???

Gib mal bei Amazon o.ä. „businessplan“ ein und schau dir die Ergebnisse an. Noch besser: Geh in die nächste große Buchhandlung und/oder Bücherei und schau dir entsprechende Bücher an, bevor du dir etwas kaufst.

Es gibt Anleitungen, die viele Beispiele bieten, und die zusammenzustellende Infos in Form von Fragen angehen.
Diese Fragen helfen, erst einmal für dich selbst die Infos, die du zu deiner geplanten Firmenidee hast, zu sammeln. Versuch dabei, wenn möglich, dass endgültige ach-so-wichtige Format „Businessplan“ zu vergessen. Schreib erst einmal ins Unreine. Komm erst einmal ins Schreiben und sammle formlos die Ideen, Gedanken und Infos, die in deinem Kopf herumschwirren.

Wenn du davon dann einen Stapel zusammen hast, kannst du anfangen, sie erst zu sortieren, zu gliedern, ihnen einen Struktur zu verpassen (welche Einzelideen gehören zusammen etc.). Mithilfe eines entsprechenden Buches wird das noch leichter, da diese ihre Fragen bereits nach Struktur ordnen. Danach dann schreibst du es erst ins Reine.

Egal, was man schreibt, es lässt sich meistens leichter an, wenn man sich klar macht, dass man nicht gleich den ganzen Berg zu besteigen hat, sondern das Thema auch in einer Anzahl kleiner Hügel angehen kann, die sich leichter begehen lassen.

Außerdem wichtig: zum Glück meisseln wir nicht mehr in Stein! Ein geschriebenes Wort lässt sich schnell ändern oder ganz streichen, ein getipptes sogar noch schneller. Du kannst erst einmal die „dümmsten“ Sachen schreiben, sie können durchaus der notwendige Schritt zum nächsten „schlaueren“ Satz sein. :smile:

Viel Erfolg!
Christiane

Hallo Slvia,

ging mir genau so. Doch dann hab ich einen Seminarleiter von meinem Existenzgründerseminar gefragt, und der hatte einen Buiseness plan als Muster und auf Diskette.
Dann lief alles prima.
Andrea