… lungentumor wurde vor 2 jahren entfernt, seit wochen geht es ihm immer schlechter, er schläft sehr viel, hat kaum noch kraft, seit 3 tagen fällt er um aus heiteren himmel, er weiss dann von nichts, ist so eine art ohnmacht, er geht nicht in eine klinik und will nur zu hause sterben, ich weiss nicht mehr weiter…
Hallo Luzzi,
ich kann deinem Mann nur Raten in die Klinik zu gehen. Dass sie immer weniger Kraft haben und die Krankheit ein auf und ab ist, weißt du selbst. Auch dass wir Ihnen nicht oder nur beschränkt helfen können. Warum er in Ohnmacht fällt kann ich dir nicht sagen, könnte mit der Sauerstoffversorgung zusammen hängen. Und dass er sterben will, kann ich gut verstehen, mein Mann denkt auch viel darüber nach, weshalb er es noch nicht durfte. Und ich manchmal auch, wenn ich sehe wie er sich quellt und wir mit. Du weißt selbst, dass du immer angst hat. Um Ihn für Ihn für den Rest der Familie. In der Klink kann man ihm vielleicht helfen ? aber wie lang. Akzepiert es, wie er es will. Das ist mein Rat. Mache ich selbst auch. Und schiebe manche Dinge eine Weile von dir weg. Denn du brachst deine Kraft noch lange für dich und deinen Mann.
Viele grüße
Schreihalskatze
Hallo,
ich fürchte, dass Du nicht mehr viel machen kannst. Wenn er gerne zu Hause sterben möchte, laß ihn.
Haben sich denn Metastasen in der Lunge gebildet?
Bei meinem Mann war das auch so, ist aber nicht mehr operiert worden, weil er zu schwach war. Er war ganz dünn und kraftlos. Eine Weile ging es ihm ganz gut, doch dann ging auf ein mal alles sehr schnell. Die Organe haben versagt und er ist am 01. Dezember letztes Jahr zu Hause gestorben. Ich hätte ihn noch an Maschienen anschließen lassen könnten, aber das hat er immer abgelehnt.
Isst er denn noch vernünftig, oder hat er auch Untergewicht.
Ich könnte Dir so viel über die verdammte Krankheit (Copd) erzählen, aber das wird hier zu viel.
Wie lange hat er schon Copd ?
Wegen der Ohnmachten kann ich Dir nicht helfen, dass weiß ich auch nicht.
Ich hoffe, dass ich Dir etwas helfen konnte.
Liebe Grüße
Viktoria
danke,
für deine antwort, leider ist es nicht so einfach, mein mann weigert sich schon 2 jahre in ein krh. zu gehen, ich hab es nun akzeptiert, haber hilflos zu sehen wie er langsam stirbt ist grausam, wie soll man damit leben?
der notartzt war gestern da, er ist nicht mit gefahren wir haben alles versucht, da wir nicht wissen wo auf einmal die ohnmachtsanfälle herkommen, ich trau mich nun garnicht mehr aus dem haus,
es ist gut, wenn ma mal mit jemanden schreiben kann der ähnliches erlebt,
würde mich freuen wieder von dir zu lesen,
liebe grüsse
luzzi
Hallo und Guten Tag im Winter-Maerchen-Deutschland.
Hi Luzzi,
danke fuer die Mail.
Um auf das Problem sinnvoll reagieren zu koennen, benoetigt man mehr konkrete Informationen von der Anamnese des Patienten.
-
Medizinisch
Wie alt ist der Mann?
In welchem Stadium der COPD befindet sich der Patient aktuell?
Um welche Art Carcinom (genaue Bezeichnung, Lage usw.) handelte es sich?
Wurden Metastasen festgestellt?
Gab es eine Nach-Behandlung (Chemo, Bestrahlung usw.)?
Was sagt die letzte (wann?) Lungen-Funktions-Pruefung aus?
Wie sind seine Blut- und Sauerstoff-werte usw.? -
Psychisch
‚Er will zu Hause sterben‘;
Dem Ehemann versuchen klar zu machen:
An einer COPD und einem operierten LungenCa stirbt man eigentlich noch lange nicht!
Ich lebe mit Beidem -COPD 12 Jahre, Bronchial-Carcinom 6 Jahre-, zwar mit diverser Medikamentation und akutem Luftmangel bei Belastung, aber ich lebe noch #schmerz-frei#!!!
Bin allerdings auch erst siebzig Jahre alt :-#
Dem Patienten klar machen, leider stirbt es sich nicht immer so schnell, wie man es vielleicht gerne haette; Es zieht sich. Vor Allem, wenn man sich zu sehr auf die Probleme konzentriert!
Ergo; Positive Lebens-Eistellung!!!
Aus dem Fenster sehen und sich ueber die schneebedeckte Landschaft freuen! Die wohlige Waerme der beheizten Wohnung und die liebevolle Fuersorge der Familien-Mitglieder und Freunde geniessen. Sich das Positive am Dasein bewusst machen!!
Fazit: Die Mediziner sind in der Lage, dem Patienten das schmerz-freie Weiterleben und sinn-volle Altwerden zu ermoeglichen. Zur Sicherheit eine zweite Meinung arzt# einholen.
Moeglichst einen stationaeren Klinik-Aufenthalt vermeiden. In der gewohnten Umgebung fuehlt man sich eventuell besser; Aber nur vielleicht! Wenn wirklich noetig, doch die Klinik, mit all ihren medizinischen Hilfe-Massnahmen, in Anspruch nehmen.
Wegen der Ohnmachts-Anfaelle unbedingt ganz zeitnah einen Fach-Arzt(!) aufsuchen!!!
In den zwei/drei Tagen Klinik-Aufenthalt zur Diagnostizierung stirbt man ganz sicher nicht. Aber ohne bekannte Ursache und Therapie, ist man schon sehr stark gefaehrdet!
So sehr viel mehr kann ich zu dem Problem nicht sagen.
Bin eher Pragmatiker, kein guter ‚Seelsorger‘ ![]()
Noch kurz zu dem Hintergrund des Obengesagten:
Ich versuche immer aus Allem das Positive zu ziehen.
War frueher nie wirklich krank. Dann die COPD-Diagnose #Lungen-Emphysem#. Als Naechstes der Lungen-Krebs. Ein Jahr spaeter, bei der Krebs-Nachsorge, ein Aneurysma und eine Aorta-Prothese. Ein Jahr darauf drei Herz-Bypaesse. Und seit zwei Wochen habe ich den Befund eines Adeno-Carcinom des Oesophagus. Auf gut Deutsch: Speiseroehren-Krebs. Und all die Nettigkeiten wurden bei meinen jaehrlichen Europa-Deutschland-Berlin-Urlauben festgestellt und auch in Berlin operiert.
Meine Einstellung dazu: Da ich mich noch ohne Rollator bewegen kann, noch keine Pampers benoetige und auch noch ohne Sauerstoff-Flasche im Rucksack meinen Alltag geniesse, geht es mir doch super, oder ![]()
Bei meiner letzten Nachsorge im December 12, musste ich, vermutlich wegen der deutschen Winter-Kaelte, eben mal in der Notfall-Kardiologie beatmet werden. Danach ging’s mir dann aber wieder ganz gut. Bin ja schliesslich nicht krank; Jedenfalls nicht wirklich ![]()
Liebe Luzzi,
fuer die Misere in der Sie sich und Ihre Familie momentan befinden, haben Sie meine volle Anteilnahme.
Eventuell koennen Sie das Eine oder Andere aus meinem Text umsetzen, damit es Ihrem Mann und Ihnen vielleicht wieder etwas besser geht.
In der Hoffnung, dass sich Ihr Mann und Sie, moeglichst schadlos, aus der Psycho-Krise und Depri-Phase loesen koennen, um wieder ein ‚normales‘, alters-gerechtes Leben zu fuehren, wuensche ich Ihnen einen entspannten Start in eine stress-arme Woche.
Ueber einen Zwischen-Bericht, den weiteren Verlauf betreffend, wuerde ich mich freuen.
Ihnen wuensche ich die noetige Kraft fuer den erfolgreichen Umgang mit der Situaion!
Sie sind eine starke Frau!
Ihrem Mann, Gute Besserung, die best-moeglichen Fach-Aerzte und etwas mehr positives Denken!
Mit UV-belasteten
32°C Tropen-Gruessen,
danke und Ciao,
Rainer
Rainer Boldt
-Traveller-
Thailand
Mailto: [email protected]
Phone: ++66-77-415 144
Mobile: ++66-836 499 281
Fax: ++66-77-415 144
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Handy: ++49-177 76 70 279
Hallo Luzzi,
ich weiß wie schwer das ist. Meiner geht zwar ins Krankenhaus. Ich habe ihm aber auch gesagt, dass wenn er mal ein paar Tage dort ist, ich mich auch erholen kann. Daß ich auch mal fort gehen kann, ohne schlechtes Gewissen. Vielleicht sagst du es einmal so. Dass ein paar Tage wo du weißt dass er gut aufgehoben ist, für die wie Urlaub ist. Erholung vom Ganzen. Das versteht er viellicht geht dann doch. Meine war in der Kur im November 4 Wochen. Das war ein durchatmen für mich und meine Kinder (Erwachsen oder fast, wohnen aber noch zu hause). Auch du must aus dem Haus, sonst geht des dir auch schlecht. Bleib ja nicht immer zu hause. Das tut dir nicht gut und dann deinem Mann auch nicht. Denn dass COPD ein langsames Sterben ist wissen wir beide. Wir können nur zusehen. Da hast du recht. Und mir geht es manchmal wie dir, dass ich mich nicht aus dem Haus traue und dann nicht mehr nach Hause, weil wir nicht wissen, was wir vorfinden.
Deshalb mein dringender Rat geh fort, stundenweisen. Denn nur so kannst du auf Dauer das aushalten. COPD hat mein Mann seit 4 Jahre Stufe 3-4 jetzt Sufe 4 mit Langzeitsauerstoff also 24 Std. In der Klink bekommt es das vielleicht auch verschreiben oder hat er es schon. Die Luftnot wird davon zwar nicht besser aber ins Krankenhaus (Notarzt) mußte ich nicht mehr so oft rufen, da er selbst den Sauerstoff höher drehen konnte.
Ich weiß, das unsere Lebensumstände sehr schwer sind. Deshalb mein dringender Apell an dich. Sag deinem Mann auch einmal was dir gut tun würde. Z.B. dass er ins Krankenhaus geht und mal nachschauen läßt. Dass du dann einmal wieder dich dadurch erholen kanst. und neue Kraft hat. Vielleicht hift es dir. Und dass dein Mann nicht mehr leben will, kann ich verstehen. Habt ihr eine Patientenverfügung. Dies hilft ihm vielleicht auch, wenn er ins KK geht. Dass keine Lebenserhalten maßnahmen oder nur schmerlinderung durchgeführt werden dürfen. Rede mit Ihm und akzeptier für ihn aber auch für dich die Antwort.
Viele Grüße
Schreihalskatze
vielen dank für die aussfürliche information,
leider kann ich vieles nicht um setzen,
ein paar kurze informationen
mein mann ist 69 jahre
er hatte vor 7 jahren einen herzinfarkt, er bekam einen stend da wurde dann auch COPD festgestellt, mit medikamenten kam er gut zurecht,
vor 2 jahren dann der lungentumor, der entfernt wurde und noch nicht gestreut hatte,
er ging nue zur nachuntersuchung nicht zur reha lässt sich auch weiter nicht behandeln, nimmt aber seine medikamente sehr genau
seit ca. 6 monaten geht es ihm immer schlechter, hat an gewicht ca. 5 kg verloren, er schläft sehr viel, kann kaum 10 schritte gehen
seit 1 woche hat er das sauerstoffgerät, seit dem sind auch die ohnmachtsanfälle, ich weiss nicht ob es damit zusammen hängt, vermute es aber
nun wünsch ich noch einen schönen tag
mit lieben grüsseen
aus braunschweig
pass gut auf dich auf
Hallo Luzzi,
danke fuer die Mail. Dank auch fuer ihre Wuensche.
Bin seit ein paar Stunden wieder zu Hause ![]()
Da geht’s mir dann auch gleich wieder besser.
Am 06.02. war in Berlin der erste Termin wegen der Speiseroehren-Carcinom-OP bei Prof. Koop.
Habe mich in den elf Klinik-Tagen nicht so gut gefuehlt, musste aber halt wieder mal sein. Die 12 Stunden Rueck-Flug, bzw. die 24 Reise-Stunden machten mir, postoperativ, etwas zu schaffen. Bin jetzt aber schon wieder ganz gut drauf. Die ueber 27°C-Marke ist fuer mich Lebens-notwendig ![]()
Viel wichtiger aber; Wie geht’s Ihrem Mann?
Verbesserte sich sein Zustand und sein Allgemein-Befinden?
Dass diese Ohnmachts-Anfaelle mit dem Sauerstoff im Zusammenhang stehen, halte ich, mit Unterstuetzung meines Bruders, fuer fast ausgeschlossen.
In medizinischen Angelegenheiten konsultiere ich auch schon mal meinen Bruder.
Er ist zwar kein Pneumologe oder Kardiologe, aber eben Arzt. Er ist Anaesthesie-Professor i.R. in Hannover. Sorry, hatte versaeumt, Ihre Erlaubnis einzuholen. Bleibt aber Alles anonym!
Was Sie schreiben sieht ja fast wie ‚Dahin-Siechen‘ aus. Muss ja in dem Alter nicht sein; Jedenfalls nicht wirklich!
Wie sieht denn sein Blutbild, das Ergebnis seiner letzten Lungen-Funktions-Pruefung, die Werte des Belastungs-EKG, das Ergebnis des MRT-Stress-Testes (Magnet-Resonanz-Ton) aus?
Aus all den Befunden koennen doch die behandelnden Aerzte eine Diagnose stellen und eine wirkungsvolle Therapie anordnen.
Wie Sie sehen, liegt mir viel daran, Niemanden im Regen stehen zu lassen. Weder Sie, noch den Patienten. Das gilt auch, wenn Ihr Mann jedes Gute Zureden negiert und einen grossen Bogen um die Aerzteschaft macht; Vielleich so gar mit Recht!
Ergo: Alternative.
Er muss keine 10 Schritte mehr gehen. Er muss jetzt eventuell nur noch Alles bekommen, dass es ihm moeglichst gut geht! Ihn fragen, was er moechte und es ihm moeglichst zukommen lassen; Fuersorge, moeglichst ohne wenn-und-aber, braucht so ein Mensch, in diesem Zustand, am Noetigsten. Taeglich, Stuendlich 200% Zuneigung! Fuer Sie eventuell eine harte Zeit, fuer ihn aber vielleicht die Gluecklichste.
Ich hoffe, Sie koennen die physischen und psychischen Belastungen innerhalb der Familie oder mit Freunden aufteilen?
So sehr viel mehr Support kann ich Ihnen und Ihrem Mann leider nicht bieten.
Ich meine aber, die o.g. Alternative muesste umzusetzen sein.
In der Hoffnung, „Alles wird gut!“, wuensche ich Ihnen weiterhin die Kraft, auch in diesen schweren Zeiten, Ihrem Mann einen moeglichst hohen Wohlfuehl-Faktor zu kommen zu lassen.
Bin am weiteren Verlauf interessiert.
Mit wieder aufgetauten
27° C- Fingern,
danke und Gruss,
von KohSamui nach Braunschweig,
Rainer
Rainer Boldt
-Traveller-
Thailand
Mailto: [email protected]
Phone: ++66-77-415 144
Mobile: ++66-836 499 281
Fax: ++66-77-415 144
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Handy: ++49-177 76 70 279
Hallo luzzi, es tut mir wirklich sehr leid aber ich kann Ihnen nicht helfen da ich kein Experte bin. Ich bin auch nur hier angemeldet, weil ich selbst Fragen über Krankheiten hatte. Ich wünsche Ihren Mann alles Gute und Ihnen viel Kraft. MfG Seraphine