Hi,
nachdem ich gerade den anderen Artikel zu MLP direkt drunter gelesen habe, hab ich mir gedacht, ich frag hier mal nach (vorsicht langer Text
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Und zwar hab ich mittlerweile einiges an Versichrungen bei bei MLP abgeschlossen (Haftpflicht, Hausrat, Unfall, BU). Bei den ersten drei Riskoversicherungen (alle bei Janitos) denk ich kann man nicht soviel falsch machen, das passt schon. Bei der BU hab ich mich schon selber schlau machen müssen, weil mein MLP-Mensch mir da so eine kombinierte Renten/KLV/o.ä. und Berufsunfähigkeitsversicherung von der Heidelberger Leben andrehen wollte… Soviel hab ich aber davor schon gelesen, dass diese Kombination mit das Schlechteste ist was man machen kann (weil man recht unflexibel auf deutlich über 100 EUR festgelegt ist) Dazu kommt, dass mir ein Arbeitskollege erzählt hat, dass aus seiner Erfahrung die Heidelberger Leben (bzw. ihre „Best Partner“ falls das wer kennt) nicht so wirklich zu den Top Versicherern gehört. Letztendlich hab ich selber aufgrund von Tests mir interessante Versicherungen rausgesucht und mir dann von dem MLP-Menschen Angebote einholen lassen… Ging dann auch irgendwie jetzt hab ich ne BU bei der Gerling.
Als nächstes wollte er mir was zu Geldanlage anbieten: Wieder MLP Eigenprodukte. Das eine waren vorausgewählte Fonds aus denen (ca. 40 Stück) ich dann selber auswählen könnte. Die Fonds haben mir keinen großartigen Eindruck gemacht aber auch nicht so schlecht, auf alle Fälle hätte mich die Vorauswahl 0,8% Verwaltungsgebühren gekostet und dazu noch mittelmäßige Ausgabeaufschläge. Das andere war ein bisschen ein gemanagtes Portfolio, wobei sich das Managment auf knapp 10 Fonds beschränkt die halt in einer von mir vorgegebenen Gewichtung (z.B. 80% Aktien und 20% Renten) gekauft bzw. umgeschichtet werden. Ok, ich seh ein, dass man bei meinen kleinen Geldsummen nicht richtig managen kann, aber ein Management mit 10 (nach meinem Eindruck wirklich) schlechten Fonds, das auch ein Computerprogramm durchführen könnte ist mir nicht noch zusätzlich 1% Verwaltungsgebühr wert und recht happige Ausgabeaufschläge (MLP kauft und Verwaltet die Fonds bei einem Fondanbieter im Internet, der normalerweise AA in der Größenordnung von 0% hat).
Und jetzt zu guter Letzt, nachdem ich das oben angebotene mit ungefähr der Begründung abgelehnt habe. Hat der MLP-Mensch noch gemeint ich wollte doch irgendwann mal Bauen. Er hätte da was ganz Tolles. Nennt sich bei MLP ISP (Investitions Spar Plan) und ist eine Rentenversicherung oder KLV (den Unterschied hab ich in dem Fall noch nicht ganz raus) die dann das Dahrlehen für den Immobilienkredit endfällig tilgen soll.
Wie immer hab ich mich nebenbei mal schlau gemacht und jeder Verbraucherschützer, Stiftung Warentest usw. warnt mehr oder weniger vor so einem Konstrukt.
Jetzt wollte ich mal fragen ob mir jemand hier Argumente liefern kann mit dem ich meinem MLP-Menschen mal richtig vorführen kann wie unsinnig das ist, weil schön langsam stinkts mir, dass der scheinbar nur hinter meinen Abschlussprovisionen her ist…
Und gleich die nächste Frage hinterher, kann mir jemand sagen wie man einen guten Honorarberater oder ähnliches im Raum München finden kann. Den man dann für die Beratung bezahlt und der nicht so Provisionsgeil ist? Ich hab da schon mal gegoogled, aber entweder sind die sehr rar oder ich hab das googlen verlernt…
Ich denke auf alle Fälle ich bin nicht mehr lang bei MLP weil die Leute da zwar relativ viel Ahnung haben (da hab ich schon übleres erlebt) aber ich fürchte ihr wissen setzten die nur zum Teil für micht und zum größten Teil für sich selbst ein.
So, Vielen dank schon mal für alle Hinweise die so kommen werden
Gruß Tobi.