Ich habe unten die Artikel über Erziehung gelesen und mir ist prompt mein Neffe zu dem Thema eingefallen.
Er ist echt ein aufgewecktes Kerlchen. Er ist 2 1/2 Jahre alt und steht nicht eine Minute still. Immer nur am Rumrennen und Toben.
Er ist auch nicht auf dem Kopf gefallen.
Nun ist er in der berühmt berüchtigten Trotzphase und treibt seine Eltern in den Wahnsinn.
Wenn ihm etwas nicht paßt, fängt er sofort an zu heulen und zu schreien.
Das ist ja gar nicht was mich so stört, weil ich glaub, das macht jeder Familie durch.
Was mich stört, ist das er für zwei einhalb Jahre immer noch nicht trocken ist und das er überhaupt nicht hört.
Man kann ihn auf der Straße nicht alleine laufen lassen, da er überhaupt nicht reagiert, wenn man ihn ruft, daß er stehenbleiben soll.
Wie macht man ihm klar, daß er nicht hauen darf?
Also ich würde ihn in sein Zimmer sperren, weil ich glaube, das ist das einzige, womit man ihn strafen kann, der er ein sehr großen Bewegungsdrang hat.
Und mich interessiert wirklich mal, wie man es schafft, ein Kind trocken zu kriegen.
Ich hab die alte DDR Erziehung genossen, bei meiner Oma in der Kinderkrippe.
Die hat mir erzählt, daß die Kinder, sobald sie sitzen konnten, aufs Töpfchen gesetzt wurden, und die Kinder im Durchschnitt mit anderthalb trocken waren. So auch ich.
Tja, ist ja nur interessehalber, schließlich ist es nicht mein Kind, sonst hätte ich schon einiges anders gemacht.
Aber vielleicht habt ihr ja paar nützliche Tipps, die ich gerne an die genervten Eltern weiterleiten werde.
Grüße vom kinderlosen
Wölkchen
