Mein Sohn

vielleicht dieses hier?
Hallo!

Die schreibt aber drei Fragezeichen hintereinander. Wieso sollte ich mit der verwandt sein?

Gruß
Paul

PS:

=^…^=

Ich sollte ich mir auch mal so ein putziges Tierchen zulegen.
Vielleicht dieses hier?
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Unhöfliche Kinder
Hallo Michael,

hab das jetzt erst gelesen und möchte unbedingt meinen Senf noch loswerden :wink:

Es ist löblich, dass du ihn nicht zwingen willst, und ich bin normalerweise auch gegen Zwang. Aber in dem Fall sehe ich es anders. Meine Kinder wollten das als Kleinkinder auch nicht, und da habe ich gerade Steve Biddulph gelesen (Ich glaube es war das Geheimnis glücklicher Kinder) und er nennt die Schüchternheit (die sich ja im nicht Grüßen äußert) „aufgesetzte Angst“ und ist dafür, das Grüßen und Verabschieden von Kindern definitiv einzufordern. Man verlangt nichts Schlimmes von ihnen, sie sollen Hallo und Tschüß sagen, die Hand geben, wie es die Erwachsenen auch tun, und ihrem Gegenüber freundlich ins Gesicht dabei sehen.

WIE SEHR wollen wir unsere Kinder denn noch „schonen“, wenn wir nicht mal die simpelsten Umgangsformen von ihnen verlangen??

Und du hältst es auch noch für „Selbstbewusstsein“, dass er sich davor drückt? Welches Kind beweist mehr Selbstbewusstsein, eines das freundlich auf Besucher zugeht und sie begrüßt, oder eines das mufflig in der Ecke sitzt und nicht mal den Kopf hebt?

In meinen Augen ist dein Sohn aus dem Alter raus, wo man dieses Verhalten noch nicht als unhöflich empfindet.

Meine Kinder habe ich, wie oben beschrieben, „gezwungen“. Die wollten auch nicht und haben sich zuerst sehr gewehrt, aber ich habe darauf bestanden, und es hat ihnen nicht das Rückgrat gebrochen, sondern sie waren irgendwann tatsächlich stolz darauf, dass sie das jetzt immer so machen und es „gar nicht schwer“ ist. Heute, mit 10 und 12, sind sie Erwachsenen gegenüber immer noch freundlich, höflich und selbstbewusst.

Neulich kam ich mit meiner Tochter an einem Haus vorbei, wo eine Bekannte wohnte. Die Tochter, 11 Jahre alt, kannte uns sehr gut. Sie hatte uns sehr wohl gesehen, schaute aber nicht auf, als ich hinter ihr vorbei ging und grüßte auch nicht. Ich sagte trotzdem freundlich „Hallo“. Das Mädchen starrte weiterhin in die andere Richtung und murmelte leise und in gleichgültigem Tonfall „Hallo“.
Meine Tochter sagte hinterher „Die ist aber unhöflich!“ Zu Hause hat sie es gleich mehrmals dem Papa und dem Bruder erzählt, so sehr ist ihr das aufgestoßen.

Ich kenne durchaus mehrere Kinder, die im Alter von 8, 10, 12, 15… nicht grüßen, oft nicht mal dann, wenn sie als erste gegrüßt werden. Mich stört das, und ich bin sicher, dass ich damit nicht alleine bin.

Das kommt von selber? Wenn du das glaubst, dann schau dich mal genauer um.

Tu deinem Sohn (!) einen Gefallen und bringe ihm freundliches und höfliches Verhalten bei. Und bringe ihm auch bei, dass es Dinge im Leben gibt, die sein MÜSSEN und die er sich nicht aussuchen kann.
Glaub mir, er wird es im Leben sehr viel leichter haben.

Viele Grüße,

Julia

Hallo,

IMHO hat das nichts mit Schonen zu tun. Mein Sohn versteckte sich immer hinter mir (so ab 2 bis etwa 6). Zwingen ließ er sich schon gar nicht. Das wäre ein Gezerre geworden, dass nur den zu Grüßenden peinlich geworden wäre.
Übrigens hat er sich eigentlich fast immer verabschiedet. Er brauchte einfach nur längere Zeit, um „warm“ zu werden. Dass er sich freundlich verabschieden konnte, haben wir ihm, glaube ich, dadurch ermöglicht, dass wir ihn nicht (vor Fremden, vor ihm Fremden) gezwungen haben, ihn nicht vorgeführt haben, und ihm die Zeit gelassen haben, die er braucht und durch unser Beispiel. Geholfen hat sicher auch, dass er nicht in Deutschland großgeworden ist und dadurch eine Begrüßung nicht unbedingt mit einer Berührung (Handschlag) sein musste, denn er war nie begeistert von Körperkontakt, der nicht von ihm ausging.
Als Teenager hat mein Sohn bestimmt viele Fehler und verhält sich nicht immer so, wie ich mir das wünsche. Aber allgemein wird mir bestätigt, dass er ein sehr höflicher junger Mann sei, der auch in der Nachbarschaft fast immer grüße.

Gruß
Elke

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Moin!

Heute, mit 10 und 12, sind sie Erwachsenen
gegenüber immer noch freundlich, höflich und selbstbewusst.

Unsere Kinder im Alter von 9, 10, 12, 13, 13 auch.
Vier von fünf Kindern haben im Alter von fast vier Jahren höchst ungern gegrüßt.
Nur einen würde ich als den „Sonnenschein“ unserer Gäste bezeichnen.

Gezwungen wurde keiner. Unsere Taktik ist Vorleben und Kommunikation.

Was ist nun die richtige Maßnahme?

Zusammenhänge zwischen Grüßen und der Erledigung von Hausaufgaben („Dinge, die sein müssen“) finde ich auch nicht.
Gerade der „Sonnenschein“ erledigt diese Dinge am schlampigsten, hat aber eben andere Stärken.

Mit Grüßen (wie passend)
Simone

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Hallo,

Das wäre ein Gezerre geworden,

Gezerre ist nicht notwendig. Man kann dem Kind klar machen, dass es bitte nur dann ins Wohnzimmer kommen soll, wenn es bereit ist, die Gäste freundlich zu begrüßen. Das kapieren sie sehr schnell, und das Eis ist in der Regel spätestens beim 2. Besuch so weit gebrochen, dass die Kinder schon gar kein Problem mehr damit haben.
Warum also freundliche Gäste jahrelang durch mufflige Kinder verärgern, wenn es möglich ist, das Ganze in zwei Tagen zum Positiven zu ändern?

Das mit Vorleben, Beispiel und Zeit lassen klingt ja alles super pädagogisch und ideal. Und ich bezweifle nicht, dass es Kinder gibt, bei denen es so funktioniert.
Aber wenn es bei allen so wäre, gäbe es nicht so viele mufflige Kinder, die ihren Mund nicht aufkriegen, denn ich denke, die allermeisten Erwachsenen leben höfliches Verhalten Besuch gegenüber vor.

Ich denke oft, dass wir vor lauter Pädagogik und Rücksicht auf die armen Kleinen vergessen, ihnen beizubringen, wie die Regeln in einer sozialen Gesellschaft sind. „Anpassung“ ist ja bei uns ein Schimpfwort.
Wenn eine Weigerung, Menschen zu grüßen, als Selbstbewusstsein gewertet wird, wird mir ehrlich schlecht und mir wird einmal mehr klar, wie es kommt, dass es so viele Kinder gibt, die irgendwann später auf die harte Tour lernen müssen, dass sie nicht allein auf der Welt sind.

sei, der auch in der Nachbarschaft fast immer grüße.

Ein Teenager (!) der in der Nachbarschaft (!) lediglich fast (!) immer grüßt, hat meiner Ansicht nach auch so einiges verpasst.

(Mir kommt diese Aussage übrigens wie ein höflicher Wink mit dem Zaunpfahl vor, dass er durchaus öfter grüßen dürfte… ist natürlich Interpretationssache).

So unterschiedlich sind die Ansichten. :smile:

Viele Grüße,

Julia

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Hallo,

Gezerre ist nicht notwendig. Man kann dem Kind klar machen,
dass es bitte nur dann ins Wohnzimmer kommen soll, wenn es
bereit ist, die Gäste freundlich zu begrüßen.

Ich glaube, hier stimmen schon die Voraussetzungen nicht. Ich kann mich nicht an eine Situation erinnern, dass ich mit Leuten im Wohnzimmer saß und das Kind hereinkommen sollte.
Ich stelle mir Situationen vor, wo man Menschen irgendwo draußen trifft, das Kind steht hinter mir und krallt sich am Bein fest.

Das kapieren sie
sehr schnell, und das Eis ist in der Regel spätestens beim 2.
Besuch so weit gebrochen, dass die Kinder schon gar kein
Problem mehr damit haben.

Du gehst von deinen Kindern aus. Mein Sohn brauchte immer „Auftauzeit“, d.h. auch bei Menschen, die er kannte, brauchte er einfach Zeit, um locker zu werden. Ein anderes Beispiel: Kindergeburtstag. Ich musste immer etwas länger als andere Mütter bei ihm bleiben, bevor ich gehen konnte.

Warum also freundliche Gäste jahrelang durch mufflige Kinder
verärgern, wenn es möglich ist, das Ganze in zwei Tagen zum
Positiven zu ändern?

Wie gesagt, du gehst von deinen Kindern aus. Ohne jetzt eine endlose Darstellung meines Sohnes zu liefern - er war da anders und Zwang zur Begrüßung hätte das Schlimmer gemacht.

Das mit Vorleben, Beispiel und Zeit lassen klingt ja alles
super pädagogisch und ideal. Und ich bezweifle nicht, dass es
Kinder gibt, bei denen es so funktioniert.

Eben. Das war mein Hauptargument, das ich immer wieder gern anbringen: Jedes Kind ist anders!"

Ich denke oft, dass wir vor lauter Pädagogik und Rücksicht auf
die armen Kleinen vergessen, ihnen beizubringen, wie die
Regeln in einer sozialen Gesellschaft sind. „Anpassung“ ist ja
bei uns ein Schimpfwort.

Das ist Polemik gegenüber Menschen, die einfach etwas anders sehen als du.

Wenn eine Weigerung, Menschen zu grüßen, als Selbstbewusstsein
gewertet wird, wird mir ehrlich schlecht und mir wird einmal
mehr klar, wie es kommt, dass es so viele Kinder gibt, die
irgendwann später auf die harte Tour lernen müssen, dass sie
nicht allein auf der Welt sind.

Auch das ist eine SChlussfolgerung, die sich nicht notgedrungen aus der Situation ergibt.:Ein Teenager (!) der in der Nachbarschaft (!) lediglich fast

(!) immer grüßt, hat meiner Ansicht nach auch so einiges
verpasst.

Ich wusste, dass jemand darüber stolpert. Ich habe noch nie erlebt oder gehört, dass er nicht grüßt. Aber ich bin nicht immer dabei und wollte es nicht absolut formulieren. Er ist 16 und meistens alleine unterwegs.

(Mir kommt diese Aussage übrigens wie ein höflicher Wink mit
dem Zaunpfahl vor, dass er durchaus öfter grüßen dürfte… ist
natürlich Interpretationssache).

Nein. Gar nicht. Z.B. gab es diese Siuation: Ein Teenager „schlappte“ vorbei. Nachbarin sieht ihm nach und sagte: Deine Kinder sind da aber ganz anders.
Deine SChlussfolgerung zeigt, wie schnell man etwas in einen Text hineininterpretieren kann ,das gar nicht dasteht.

Gruß
Elke

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Unhöfliche Gäste
Moin!

Warum also freundliche Gäste jahrelang durch mufflige Kinder
verärgern, wenn es möglich ist, das Ganze in zwei Tagen zum
Positiven zu ändern?

Gäste, die mich mit meinen Kindern jahrelang besuchen und es nach Jahren noch nicht geschafft haben meinen Vierjährigen ein Lächeln zu entlocken und das Kind muffig in der Ecke sitzen lassen, empfinde ich nicht als freundlich.
Sollten Teile meiner Verwandschaft oder Bekanntschaft nicht in der Lage sein auf meine „unhöflichen“ Kindern zuzugehen, mute ich beiden Parteien den Kontakt nur in Ausnahmezuständen zu. Sprich: Ich treffe mich mit ihnen ohne Kinder.

Ich erwarte von Kindergartenkindern keine erzwungene Höflichkeit. Und wenn mir Kinder, egal welchen Alters, vorgestellt werden, bemühe ich mich ihnen gegenüber so zu verhalten, dass es keinen Grund gibt muffig in der Ecke zu sitzen.
Wenn ich möchte, dass Kinder im Kindergartenalter sich ehrlich freuen mich zu sehen, dann habe ich mich ihnen gegenüber entsprechend zu verhalten und nicht zu fordern.

Denn - ich bin Gast in ihrem Zuhause und habe als erwachsener Mensch gelernt mich als Gast zu verhalten. Ich habe mich der gegebenen Situation anzupassen.
Wenn ich das nicht möchte, bleibe ich fern.

Dreijährige, die wie dressierte Affen die Patschehand geben, sind was für die angestaubten Erziehungsmethoden von Oma und Opa

Das mit Vorleben, Beispiel und Zeit lassen klingt ja alles
super pädagogisch und ideal. Und ich bezweifle nicht, dass es
Kinder gibt, bei denen es so funktioniert.

Das hat erstmal recht wenig mit Pädagogik zu tun und funktioniert schon bei Neugeborenen.
Aber im Gegenzug bezweifele ich auch nicht, dass es Kleinkinder gibt, die unter Zwang gelernte Begrüßungsrituale perfekt beherrschen.

und mir wird einmal
mehr klar, wie es kommt, dass es so viele Kinder gibt, die
irgendwann später auf die harte Tour lernen müssen, dass sie
nicht allein auf der Welt sind.

Und mir wird immer wieder klar, warum es so viele Kinder gibt, die sich nicht mehr trauen den Mund aufmachen, sinnlos vor der Glotze hocken, sich nicht mehr engagieren und keine Träume und Ziele mehr haben. Die einfach dumpf nur das machen was alle machen.
Hauptsache man kommt gut bei Anderen an. Hauptsache man schwimmt mit dem Strom.

Bei soviel Anpassung wird mir schlecht.

So unterschiedlich sind die Ansichten. :smile:

Wie wahr und darüber bin ich froh.

Mit Grüßen
Simone

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Hallo,

nicht geschafft haben meinen Vierjährigen ein
Lächeln zu entlocken und das Kind muffig in der Ecke sitzen
lassen,

Nein, das ist nun wirklich nicht die Aufgabe MEINER Gäste, zu einem muffligen Kind zu gehen und duziduzi zu machen, damit es endlich mal geruht ein freundliches Gesicht zu machen.
Zu Gastfreundschaft gehört für mich durchaus dazu, Gäste freundlich zu empfangen. Meine Kinder tun das, und sie tun es gern.

Wenn ich möchte, dass Kinder im Kindergartenalter sich
ehrlich freuen mich zu sehen,
dann habe ich mich ihnen gegenüber entsprechend zu verhalten
und nicht zu fordern.

Richtig, die Forderung ist nämlich Sache der Eltern, nicht der Gäste/Fremden.

Ich habe mich der
gegebenen Situation anzupassen.

Oh, das Wort Anpassung aus deiner Feder?
Nicht nur Erwachsene müssen sich anpassen, auch Kinder müssen das lernen.

Dreijährige, die wie dressierte Affen die Patschehand geben,

Das ist DEINE Interpretation.

Aber im Gegenzug bezweifele ich auch nicht, dass es
Kleinkinder gibt, die unter Zwang gelernte Begrüßungsrituale
perfekt beherrschen.

Auch das ist DEINE Interpretation.

Und mir wird immer wieder klar, warum es so viele Kinder gibt,
die sich nicht mehr trauen den Mund aufmachen, sinnlos vor der
Glotze hocken, sich nicht mehr engagieren und keine Träume und
Ziele mehr haben. Die einfach dumpf nur das machen was alle
machen.Hauptsache man kommt gut bei Anderen an. Hauptsache man
schwimmt mit dem Strom.

Ich kann nicht sehen, was freundliches und höfliches Verhalten mit dumpf vor der Glotze hocken zu tun hat.
Es ist völlig richtig, dass es in unserem sozialen Kontext dazugehört, sich freundlich zu verhalten, anderen in die Augen zu sehen und sie freundlich zu grüßen und zu verabschieden.

Wenn du diese Anpassung (simples Grüßen!! Um mehr ging es nicht!) an eine Gesellschaft, in der Menschen aufeinander angewiesen sind, schon als unzumutbaren Zwang betrachtest und es gleichsetzt mit Menschen, die keine Träume und Ziele mehr haben, wenn du behauptest, indem man Kindern beibringt, wie man sich anderen gegenüber freundlich und höflich verhält (also indem man ihnen beibringt, anderen gegenüber aufrecht und selbstbewusst aufzutreten - so nenne ich das) würden sie verlernen, den Mund aufzumachen (das Gegenteil ist der Fall), dann schau dich mal um, wie viele „vorbeischlappende Teenager“ es gibt. Jaja, DAS sind bestimmt die Kreativen, von denen du sprichst, die Träume haben und gegen den Strom schwimmen!

Adios,

Julia

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Hallo,

Ich glaube, hier stimmen schon die Voraussetzungen nicht. Ich
kann mich nicht an eine Situation erinnern, dass ich mit
Leuten im Wohnzimmer saß und das Kind hereinkommen sollte.

Du hattest nie Besuch?
Statt Wohnzimmer kannst du auch den Flur nehmen…

Ich stelle mir Situationen vor, wo man Menschen irgendwo
draußen trifft, das Kind steht hinter mir und krallt sich am
Bein fest.

Trifft man BEKANNTE nicht meistens eher zu Hause?
Das Verstecken und am Bein festkrallen ist doch eher typisches Verhalten für Zweijährige. Bei einem Fünfjährigen fände ich das schon sehr seltsam.

Du gehst von deinen Kindern aus.

Da hast du natürlich recht, aber…

"Mein Sohn brauchte immer
„Auftauzeit“, d.h. auch bei Menschen, die er kannte, brauchte
er einfach Zeit, um locker zu werden.

Das ist doch bei ganz vielen Kindern so. War bei meiner Tochter auch so. Die anderen Kleinkinder spielten, sie saß bei mir auf dem Schoß…
Ich denke, dass sehr viele Kinder unsicher sind, wie sie sich Erwachsenen gegenüber verhalten sollen -
WENN man es ihnen nicht genau zeigt und erklärt!

  • er war da
    anders und Zwang zur Begrüßung hätte das Schlimmer gemacht.

Du sagst „hätte“, aber du weißt doch gar nicht, was gewesen WÄRE…?

Das war mein Hauptargument, das ich immer wieder gern
anbringen: Jedes Kind ist anders!"

Das ist richtig.
Ich wehre mich nur gegen einen (in meinen Augen) derzeit vorherrschenden Trend, dass man Kindern zum einen überhaupt nichts mehr zumutet und zum anderen ihnen kein soziales Verhalten mehr beibringt, sondern Individualität und Durchsetzungsvermögen weit höher bewertet werden als Rücksichtnahme und Freundlichkeit.

Nein. Gar nicht. Z.B. gab es diese Siuation: Ein Teenager
„schlappte“ vorbei. Nachbarin sieht ihm nach und sagte: Deine
Kinder sind da aber ganz anders.

Mir geht es ja auch gar nicht um deine Kinder, sondern um die, die „vorbeischlappen“. Du bestätigst im Grunde das, was ich sage: Von denen rede ich ja. Ob die nun deinen Nachnamen haben oder einen anderen ist für das was ich sage, eher unwesentlich.
(Für dich natürlich nicht :smile:)

Viele Grüße,

Julia

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Moin,
ich hab, ehrlich gesagt, keine Lust deine Postings weiter auseinanderzupflücken.
Aber du widersprichst dir in deinen Aussagen.

Das Ergebnis unserer Erziehungsmethoden scheint aktuell auf dem selben Stand zu sein: Höfliche, freundliche, selbstbewusste Kinder.

Der Weg ist unterschiedlich. Welcher ist der Richtige? Ich weiss es jedenfalls nicht.

Es ist gewagt, mit Kindern im Alter der unsrigen, sich gemütlich auf’s hohe Ross zu setzen und mit erhobenem Zeigefinger auf die Trottel von nebenan zu weisen, ohne das eigene Endresultat kennen zu können.

„Die Arbeit des Erziehers gleicht der eines Gärtners, der verschiedene Pflanzen pflegt. Eine Pflanze liebt den strahlenden Sonnenschein, die andere den kühlen Schatten; die eine liebt das Bachufer, die andere die dürre Bergspitze. Die eine gedeiht am besten auf sandigem Boden, die andere im fetten Lehm. Jede muss die ihrer Art angemessene Pflege haben, anderenfalls bleibt ihre Vollendung unbefriedigend.“
(Abbas Effendi)

Mit Grüßen
Simone

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Hi,
tut mir leid, du redest so an mir vorbei, Diskussion nicht mehr moeglich.

Gruss
Elke

Unhöfliche Gastgeber - gegenüber dem Nachwuchs
Hi!

Nein, das ist nun wirklich nicht die Aufgabe
MEINER
Gäste, …

Ähm - sind es Deine Gäste, oder laden Deine Kinder diese ein?

VG
Guido

Hi!

Ein Teenager (!) der in der Nachbarschaft (!) lediglich fast
(!) immer grüßt, hat meiner Ansicht nach auch so einiges
verpasst.

ICH grüße bei weitem nicht jeden Nachbarn hier, da es einige Leute unter denen gibt, die es nicht Wert sind - warum sollte ich das dann von meinem Sohn (noch kein Teen) erwarten?
Ich denke, man sollte mal die Kirche im Dorf lassen. Ein 16-jähriger hat verdammt noch mal das Recht, ganz alleine zu entscheiden, welche Kontakte er konsequent nicht will!

Gruß
Guido

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