Guten Tag,mein Sohn hat seit kurzem neue Freunde. Seitdem sind die Noten im Keller,bekomme ständig Anrufe aus der Schule,weil er teilnahmslos,respektlos ist und auch schwänzt.Er macht gerade das volle Programm durch, Alkohol,Rauchen,zu spät kommen,in der Nacht türmen. Ich war schon bei der Erziehungsberatung,führe Gespräche mit den Lehrern, sämtliche Maßnahmen scheitern,ohne dass ich nur Verbote ausspräche,nein ich erlaube ihm auch Freunde mitzubringen,auch über Nacht.Ich habe Angst er fliegt von der Schule. Ich möchte ihm klarmachen,dass seine neuen Freunde keinen guten Einfluss auf ihn haben,die Freunde verbieten bringt ja auch nichts.Zur Zeit dreht sich alles nur noch um meinen Sohn,ich und meine Tochter leiden darunter. Meine Nerven liegen blank,er provoziert und ist sehr auflehnend. Über hilfreiche Tipps würde ich mich sehr freuen.
MfG. Romy
Hi,
die Flinte ins Korn schmeißen, alles mit der Brechstange durchsetzen oder einen faulen Kompromiss suchen. Auf den ersten Blick gibt es nicht viele andere Möglichkeiten und ehrlich gesagt bedauere ich dich um die jetzige Situation.
Ich habe auch keinen echten Ratschlag für dich denn vom Typ her wäre ich wohl eher der, der alles mit der Brechstange versuchen würde ins Reine zu bekommen, dem Kind alles streichen und nahezu alles sanktionieren aber meine Jungs sind zu jung als das ich wirklich mitsprechen könnte.
Was mich aber interessieren würde und was vielleicht auch ein Lösungsansatz sein könnte wäre die Frage warum er auf einmal neue Freunde hat? Was ist mit den alten Freunden passiert oder was hat sich bei euch, dir, ihm geändert das es jetzt so unerträglich geworden ist?
Viele Grüße
MeToo
Hallo Romy,
ja, ist keine einfache Sache.
Meine Vorschläge:
- Vereinbare mit Deinem Sohn klare „Spielregeln“.
Dein Sohn muß wissen was er darf und was nicht. Das muß ganz klar geregelt sein. Hält er sich nicht daran, so müssen daraus Konsequenzen entstehen. Die sollten dann zweckbezogen sein. Zum Beispiel: Macht er in der Schule „blau“, so hat er den Stoff nachzuarbeiten. Das Ergebnis mußt Du kontrollieren (lassen).
Oder: kommt er betrunken nach Hause, so „darf“ er sich von einer Drogenberatungsstelle „beraten“ lassen.
- Überprüfe die bisher gesetzten Grenzen auf „Altersmäßigkeit“.
Gibt es bei Euch auferlegte Regeln, die für ihn nicht mehr altersgemäß sind? Zum Beispiel: Sind die „Ausgangszeiten“ zu knapp bemessen. Wird noch zu viel kontrolliert wie zum Beispiel ob das Zimmer aufgeräumt ist, ob alle Hausaufgaben erledigt sind.
- Übertrage ihm regelmäßige Pflichten.
Hat er Bereiche im Haushalt, für die er selbst verantwortlich ist?
Zum Beispiel: Socken selbst zusammen legen, sein Zimmer saugen. Müll raustragen…
- Beseitige Deine eigenen Ängste.
Verschaff Dir ein Bild von seinen Freunden, indem Du sie „einlädst“.
Frage Deinen Sohn mal, wie er so den Tag verbringt.
- Tausche Dich aus.
Frag in Deinem persönlichen Umfeld mal nach Erfahrungen.
- Kümmere Dich um Dich.
Konsequent handeln braucht viel Kraft, sorge dafür dass Du sie auch hast. Lass es Dir also ab und an auch mal gut gehen.
- Biete Deinem Sohn Sicherheit.
Mache ihm bewusst, dass es gewisse Dinge gibt, an denen nicht gerüttelt werden wird, egal was er für einen „Mist“ baut. Zum Beispiel: Taschengeld ist für Dein Sohn eine gesicherte Einnahmequelle. Er kann immer zu Dir kommen, egal mit was. Hat er was „verbockt“ so muß er natürlich mit Konsequenzen rechnen, aber Du wirst immer hinter ihm stehen.
Ich hoffe Dir ein paar Anregungen gegeben zu haben.
Alles Gute
wünscht Dir
Joschi
HArt aber herzlich, vor allem aber konsequent
Moin Romy,
in solchen Fällen ist man als Vater/Mutter erst mal rat- und hilflos und jeder Fall ist anders, sodaß pauschale Ratschläge oft genug ncht fruchten.
Mein kurzer (einige Jahre jünger als Deiner) hat vor kurzem eine ähnlich Phase durchgemacht.
Zum Glück waren die Eltern der anderen Jungs kooperativ, sodaß wir alle an einem Strang ziehen konnten.
Er wurde da gepackt, wo es ihm weh tat.
Kein Game Boy
Kein Rechner
Keine Simpsons
Durfte seine Kumpels nicht besuchen.
Bei ihm hat es glücklicherweise (hoffentlich!) einen Prozess des Einsehens bewirkt.
Wichtig ist aber wohl, daß alle Maßnahmen konsequent und ohne Ausnahme durchgezogen werden.
Wir haben uns z.B. mit Eltern anderer Kinder, die er besuchen durfte, abgesprochen, daß er bei ihnen auch nicht an der Rechner darf etc.
Bei einem 14jährigen ist es sicher schwieriger als bei einem 10jährigen, aber die Konsequenz ist etwas, was nie fehlen darf.
Gandalf
Die falschen Freunde hat sich der Bursche selber angelacht. Du bist nicht schuld. Ich weiß auch keinen Trick, mit dem man das einfach so wieder hinkriegt.
Er ist mit 14 strafmündig, vielleicht gerät er bald in Kontakt mit dem Arm des Gesetzes und wird vielleicht davon nachhaltig beeindruckt.
Manche Jugendliche aber sind schwererziehbar, und die Bordmittel einer Normalfamilie und gar noch einer Alleinerziehenden sind dann nicht ausreichend.
Du hast das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Wenn die familiale Situation sein Bleiben unzumutbar macht, kannst Du ihn in ein Heim für Schwererziehbare schicken. Er wird es Dir jedoch übelnehmen.
Gruß
Marzeppa
mal ehrlich…
Hallo Marzeppa,
Er ist mit 14 strafmündig, vielleicht gerät er bald in Kontakt
mit dem Arm des Gesetzes und wird vielleicht davon nachhaltig
beeindruckt.
Naja, das sollte mal keine zu erwägende „Erzieherische Maßnahme“ sein.
Zum einen ist es nicht Sache des Staates einem Jugendlichen die Folgen seines Fehlverhaltens aufzuzeigen, zum anderen sollte man das seinen Kindern doch ersparen.
Manche Jugendliche aber sind schwererziehbar, und die
Bordmittel einer Normalfamilie und gar noch einer
Alleinerziehenden sind dann nicht ausreichend.
Was ich bisher gelesen habe, lässt sich durchaus noch mit pubertären Verhalten erklären.
Du hast das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Wenn die familiale
Situation sein Bleiben unzumutbar macht, kannst Du ihn in ein
Heim für Schwererziehbare schicken. Er wird es Dir jedoch
übelnehmen.
Jetzt wirds heftig.
Gruß
Joschi
Jetzt wirds heftig.
Dachte ich ebent auch
Gruß
Marzeppa
Hallo,
ernsthafte Frage: Bist du alleinerziehend?
Gruß
Der Franke
Hallo,
ähm, Du hast keine Kinder, oder?
Deine Ratschläge finde ich etwas überzogen. Du bist also der Meinung, dass es eine Lösung sein könnte ein pubertierendes Kind ins Heim zu schicken?
Vielleicht gibt es ja in naher Zukunft temporäre Kinderheime - einen Kindergarten und einen Jugendgarten. Zuerst können die genervten Eltern ihren trotzenden 2-4 jährigen dort abgeben und mit 5 wieder abholen. Dann nochmal mit 13-14 abgeben und nach der Pubertät wieder nach Hause holen.
Ich möchte ganz und gar nicht das Problem herunterspielen, aber Schieflage gehört zur Pubertät dazu. Bei dem einen weniger, bei diesem Jungen halt etwas mehr. Ich habe aber auch schon schlimmere Fälle erlebt und die Jungs und Mädchen sind auch groß und vernünftig geworden.
Konsequent und die richtige Art von Beachtung schenken, keine Fehlverhalten dulden, aber auch nicht jedes Mal ein Fass aufmachen, wenn der Junge Frech wird.
Viele Grüße
Hallo Romy,
du bist zu sehr in der Defensive. Versuch, deine passive Duldung des pubertätsgeschüttelten kleinen Monsterchens in eine aktive Erzieherfunktion umzumodeln.
Erklär ihm nicht, dass er durch Alkohol, Rauchen und Schulevernachlässigen seine Zukunft aufs Spiel setzt. Und bitte auch nicht, wie sehr du und deine Familie dich darob grämst.
Denn erstens ist deinem kleinen Böckchen dieses durchaus bewußt und zweitens ist ihm das momentan sowas von latte, das kannst du dir gar nicht vorstellen.
Er wohnt bei dir, er verbraucht deinen Strom, deine Telefonrechnung, er frisst deinen Kühlschrank leer, wird von dir, kurz gesagt, rundum versorgt, hat keinerlei materiellen Sorgen und muss sich bis dato nicht um das warme Essen kümmern, welches jeden Tag auf dem Tisch steht.
Darüber hinaus kümmert sich ja die Mama um seine schulischen Leistungen und wird mit gewaltigen Sorgenfalten bei seiner Lehrerschaft vorstellig.
Dies alles ist weiss der Geier der Job einer Mutter, keine Frage.
Bloß zu welchem Zweck? Qui bono, wie der Engländer sacht?
Betrachtet man diese Malässe mal rein evolutionstechnisch, geht es doch darum, den Nachwuchs irgendwann mal auf eigenen Füßen gestellt haben zu wollen, nicht wahr?
Was spräche also dagegen, Sohnemännchen einfach mal das allseitige Pudern seines Allerwertesten in aller Liebe und Zuneigung sofort zu streichen in allen Konsequenzen?
Die Playstation wurde hier ja schon angesprochen. Sowas in der Art halt… Telefonanschluss für Handynummern sperren. Generell nur noch „amtliche“ Gespräche von deinem Telefonanschluß zulassen in deinem Beisein. Ähnliches für den Rechner einrichten.
Den Zugang zu allerlei Schmackopazien unterbinden. Rauchen? Alkohol? Von welchem Geld denn bittschön? Der kriegt Taschengeld und du stellst dem Nutella, Süßkram und den jedezeitigen Zugang zum Kühlschrank und der Speisekammer trotzdem noch sicher?
Wenn er sich Kippen und Sternburg Export oder Nordhäuser Doppelkorn so als Luxus leisten kann, muß er also auch lernen, dass dieses rein materiell Auswirkungen auf seine sonstige Grundversorgung haben wird.
Wann wäre eine bessere Gelegenheit, dem jungen Mann eben aber mal ganz genau die zwangsläufige Folge eines verkackten Schulabschlusses, der zwingend daraus resultierenden nicht erfolgenden vernünftigen Berufsausbildung und ebenso zwingendem tragischen Ende bei so Hartz4 oder unfassbar unterbezahlten Jobs, wenn nicht generell in der glorreichen Karriere als Verkäufer der einschlägigen Obdachlosenzeitungen in der U-Bahn, beizubiegen?
Als sorgende Mutter wäre es nu geradezu deine Pflicht, dem Kind dieses irgendwie hautnah zur Kenntnis zu bringen, findste nich?
Wasser und Tee. Drei Mahlzeiten zu festzulegenden und von Jungspund unbedingt einzuhaltenden Zeiten. Kühli und Speisekammer ansonsten abgeschlossen. Obst, Gemüse oder meinetwegen Stullen ausgenommen. Zugang zum Rechner oder Playstation nur nach nachgewiesenermaßen erfolgten Hausarbeiten. Nachts gar nicht mehr. Prepaidhandy.
Ach ja. Klamotten sind ja auch nicht ganz unwichtig in dem Alter…
All das in aller dir zur Gebote stehenden Gelassenheit. Kinder in diesem schwierigen Alter werden dies in jedem Falle zu schätzen wissen.
Ebenso wie den Umstand, dass sie eben mitnichten irgendwie bestraft werden, sondern ganz cool relativ merklich und zeitnah die logischen Konsequenzen ihrer kleinen Ausreisser zu spüren bekommen. DEN Unterschied raffen die.
Gruß
Annie
Hallo,
in Details würden mir noch andere Konsequenzen einfallen, aber die Marschrichtung ist die einzig vernünftige!
Wenn Romy schon entschuldigend anmerkt, gar nichts verboten zu haben und trotzdem läuft es aus dem Ruder, dann muss die Antwort ganz klar sein:
Weil nichts verboten wurde, keine Grenzen gesetzt werden, läuft es aus dem Ruder.
Übrigens würde ich durchaus auch positives Familienleben mit Konsequenz vorleben: Ein gemeinsamer Ausflug am Wochenende wo auch immer hin (je nach finanziellen Verhältnissen Spaßbad, tolle Radtour (geht noch mit Picknick bei schönem Wetter), Kino, etc.) - der wird angekündigt und findet gemeinsam aber nur unter bestimmten Bedingungen statt. Bspw. nach Mithilfe im Haushalt (frei nach dem Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen). Spurt der Spross nicht, dann machen Mutter und Tochter den Ausflug alleine. Und haben richtig Spass. Das darf man nicht zu sehr übertreiben, es muss vermieden werden, dass er sich ausgegrenzt fühlt. Aber solange er immer wieder die Möglichkeit bekommt, mitzumachen, ist doch prima.
Stelle wenige, aber dafür sehr klare Regeln auf. Die belegst du für den Fall des Verstoßes mit sinnvollen Konsequenzen. Vorher! Nicht erst in der Situation, da kann man nicht vernünftig mit Maß reagieren. Sachen, die nur deine Grenze betreffen, kannst du alleine festlegen, da, wo der Familienfriede gefragt ist, würde ich das im Familienrat machen. Btw: Die Konsequenzen gelten auch für Tochter - nur vorsichtshalber, dann fühlt er sich auch nicht ausgegrenzt.
LG Petra
Keine praktische Erfahrung in Kindererziehung
Moin,
kann das sein, dass du Null praktische Erfahrung in (erfolgreicher) Kindererziehung hast?
Deine Vorschläge sind aus so vielen Gründen dermaßen daneben, dass man nur noch mit dem Kopf schütteln kann.
LG Petra
Selbstverständlich
Hallo Petra,
ich erwähnte nun leider was mißverständlich nur die angezogenen Zügel. Natürlich liest sich das erstmal wie Uncle Scrooge.
Aber die mütterliche Liebe, den familiären Beistand und generell das emotional verständnishabende Auffangen des kleinen Mörders in diesem auch für den Gutztn recht schwierigen Lebensabschnitt mag ich doch auf alle Fälle vorausgesetzt haben wollen.
Gerade drum kriegt er auch hoffentlich bald seine Playstation konfisziert zum Beispiel.
Lieben Gruß
Annie
Hi,
Übrigens würde ich durchaus auch positives Familienleben mit
Konsequenz vorleben: Ein gemeinsamer Ausflug am Wochenende (…)
Das ist doch gerade das, woraus man sich in der Pubertät zu lösen versucht! Ein grundsätzlich „normaler Prozess“, der auch gefördert werden sollte.
Das meiste hierzu wurde ja schon gesagt. Ich würd’ mich mit dem jungen Mann an einen Tisch setzen, ein Brainstorming über die jeweiligen Wünsche ansetzen, eine „Machbarkeitsstudie“ erstellen und einen Konsequenzen-Katalog (in gegenseitigem Einvernehmen!) erstellen, wenn die „Vertragspunkte“ nicht eingehalten worden sind.
Gruß,
Anja
Hallo Anja,
natürlich versucht ein 14-jähriger, sich aus Familienleben auch rauszulösen. Aber das bedeutet doch nicht, dass das ganz auf 0 gefahren wird. Jugendliche versuchen sich einerseits rauszulösen, andererseits brauchen und wollen sie auch in irgendeiner Form noch das familiäre Netz.
Wenn ich bereits bei einem 14-jährigem Jugendlichen nicht weiß, wie ich mit ihm Freizeit gemeinsam verbringen kann, so dass es allen Beteiligten Spass macht, dann hab ich als Elternteil was falsch gemacht. Das ist für mich auch ein Zeichen von Desinnteresse der Eltern an ihren Kindern.
LG Petra
Hallo Awful Annie,
wie immer kann man Deiner charmanten Art der Darstellung eigentlich nur folgen. 
Jedoch möchte ich hier zwei Dinge hinzufügen:
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Ich halte es für gegeben, dass die Mutter sich für ihr Handeln an geeigneter Stelle (und hier meine ich nicht den spürbaren Erfolg am Verhalten ihres Sohnes) ein unterstützendes Feedback holt. Das Verhalten ist für beide Seiten ein erlerntes, da kann man nicht einfach so von jetzt auf nachher abweichen ohne es andauert zu hinterfragen. Das gilt besonders für die Mutter.
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Die auftauchende Problematik des Sohnes dürfte wohl aus dem - seiner Ansicht nach - Entzug des sicheren Hafens resultieren. Hier sollte man für Kompensation sorgen, dem Sohn einen geeigneten neutralen Ansprechpartner zur Verfügung zu stellen, der dann mehr erklärend als sabotierend wirkt.
Gruß
Joschi
Was nicht mehr geht, das geht nicht mehr. Die Alleinerziehende hat nicht mehr erzieherische Kraft als sie eben hat. Und das sollte sie sich nicht selbst zum Vorwurf machen.
Die hier so hochgelobten Super-Nanny-Methoden sind m.E. zumeist affig und/oder krampfig, sowie auf Bedingungen angewiesen, die nicht vorliegen.
Wann kann man vernünftigerweise eine abschließende Beurteilung der eigenen Erziehungsarbeit versuchen? Wenn die Enkel Abitur machen? Soweit ist es bei mir noch nicht.
Gruß
Marzeppa
Hallo,
Die Alleinerziehende hat nicht mehr erzieherische Kraft als sie eben hat.
Du wirst es nicht glauben, aber manche Mütter sind lernfähig und bemühen sich um Rat. Da macht’s dann keinen Sinn denen zu sagen: Lass mal gut sein, was nicht geht geht nicht, und übertrag den Job mal nem Anderen.
Die hier so hochgelobten Super-Nanny-Methoden sind m.E.
zumeist affig und/oder krampfig, sowie auf Bedingungen
angewiesen, die nicht vorliegen.
Ich glaub ich hab ne Bildungslücke. Was sind denn Super-Nanny-Methoden?
Gruß
Joschi
Du bestätigst mich nur um so mehr du schreibst.
Erst einmal: Woher willst du wissen, dass sie Alleinerziehend ist? Zwar ist bisher von einem Vater noch nicht die Rede gewesen, das bedeutet aber nicht, dass es den (auch aktiv) nicht gibt. Vorurteile?
Du hast überhaupt keine Ahnung, wie das 14 Jahre lang funktioniert hat. Romi schreibt, dass der Junge sich erst seit kurzem so benimmt. Und dann gleich ins Heim für schwer Erziehbare?
Ich habe keine Ahnung, was du hier als Super-Nanny-Methoden bezeichnest. Bis auf die viel zitierte stille Treppe kann ich da nicht mitreden. Aber ich kann dir aus eigener, erfolgreicher Erziehungsarbeit - auch in der Pubertät - sagen, dass die von mir gemachten Vorschläge funktionieren. (Btw: Als meine Brut 14 war, gabs die Super-Nanny noch nicht…) Ich kann dir auch aus der Erfahrung von Freundinnen, Freunden und Bekannten sagen, dass sie funktionieren. So viel zu meinen sehr praktischen Erfahrungen.
WAs waren nochmal deine praktischen Erfahrungen? Oder beziehst du die von Barbara Salesch und Herrn Holt?
LG Petra
Super-Nanny-Methoden
Interfamiliale Planungsbürokratie, Kühlschrankabsperrschlüsselverwaltung, Zwangsbeglückung durch öffentliche Auftritte mit den uncoolsten Menschen der Welt.
Gottchen nee.
Marzeppa