Mein sohn hat ständig mittelohrendzündung

MEIN SOHN HAT IMMER WIEDER MITTELOHRENDZÜNDUNG UND BEKOMMT AUSSCHLIEßLICH NUR ANTIBIOTICA UND NASENTROPFEN VERSCHRIEBEN.
ICH BIN AM VERZWEIFELN,DENN ES HILFT NUR SOLANGE
ICH DIE MEDIKAMENTE GEBE.
GIEBT ES NOCH ALTERNATIVEN,WAS KANN ICH TUN
ODER WIE KANN ICH VORBEUGEN?
VIELEN DANK IM VORAUS EVELYN

Mein Sohn hat ständig Mittelohrentzündung
Kein Wunder, wenn Du so schreist.

*scnr*

Und ernsthaft: Suche einen HNO-Arzt auf und bespreche mit selbigem die Möglichkeit, die Rachen- und/oder Gaumenmandeln zu entfernen.

Gruß

=^…^=

Hallo Lenny,

wie alt ist Dein Sohn und wie oft hatte er schon eine Otitis media?

Auf alle Fälle würde ich mich hier Kami-Katze anschließen und dringend zu einem Besuch beim HNO raten!

Neben der Entfernung der Rachenmandeln, käme auch evtl. ein Einsetzen von Paukenröhrchen in Frage. Dies wird gleichzeitig unter einer kurzen Vollnarkose vorgenommen. (Kann auch ambulant erfolgen).
Keine Angst, er wird keine großen Schmerzen haben.

Zur Darmsanierung infolge der mehrmaligen Antibiotika empfehle ich Dir:

http://www.weleda.de/Arzneimittel/RatgeberGesundheit…

Da der Darm infolge von Antibiotischer Behandlung immer in Mitleidenschaft genommen wird.

Alles Gute wünscht Motorradmieze

Moin,

erst mal ein Rat.
Durchgehende Großschreibung bedeutet im Netzjargon Anschreien, das kommt nicht gut!

MEIN SOHN HAT IMMER WIEDER MITTELOHRENDZÜNDUNG

Einer meiner Söhne hatte das auch und kriegte schließlich ein Paukenröhrchen eingesetzt. Schlagartig war Ruhe.
Geh also mal zu einem anderne HNO und schau, was der empfiehlt.

Gandalf

Hallo Evelyn,

viele Kinder werden durch eine homöopathische Konstitutionsbehandlung nachhaltig von diesem Problem erlöst.

LG
sine

Aufgrund der Schreibweise war ich eigentlich geneigt, gar nicht erst zu antworten.

Wenn ein Kind ständig eine (Mittelohr)Entzündung hat, spricht das häufig dafür, dass mit dem Immunsystem im Allgemeinen etwas nicht ganz in Ordnung ist. Da du nicht geschrieben hast, bei welchem Arzt du bereits warst, wäre ein Besuch beim Kinder- und beim HNO-Arzt ratsam.

Was den Homöopathen anbelangt… wenn der Homöopath Globuli empfiehlt, wäre ich da vorsichtig, sofern der Wirkstoff in Alkohol gelöst wurde.
Den würde ich aber überhaupt erst in Erwägung ziehen, wenn man das Kind bereits zu allen möglichen anderen Terminen bei Medizinern, die eine richtige Therapie verschrieben haben, geschleppt hat und ihm anschließend noch einen weiteren Fremden zumuten möchte.

Gruß
Liete

Hallo Liete,

Was den Homöopathen anbelangt… wenn der Homöopath Globuli
empfiehlt, wäre ich da vorsichtig, sofern der Wirkstoff in
Alkohol gelöst wurde.

nun ja, aufgrund des Verdünnungsprinzipes der Homöopathie enthalten Globuli eigentlich überhaupt keinen Wirkstoff; es wirkt nur der Placeboeffekt. Und gegebenenfalls der Alkohol. ;o)

Grüße

=^…^=

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Raucher in der Kindesumgebung?
Hallo Evelyn,

falls jemand im Umfeld des Kindes raucht, übermittle wie folgt, eine Aussage der Barmer:

„Es ist erwiesen, dass Kinder, die regelmäßig Zigarettenrauch ausgesetzt sind, zu 50 Prozent häufiger an Mittelohrentzündungen erkranken als andere. Auch Kinder mit Heuschnupfen leiden häufiger unter Mittelohrentzündungen als nicht allergische Kinder.“

Quelle: http://www.barmer.de/barmer/web/Portale/Versicherten…

Gruß, Renate


MOD: Quell-Link eingefügt gemäß FAQ:2122

Liebe Evelyn,
mein Sohn hatte auch immer Mittelohrentzündung und hat jedes Mal Antibiotika bekommen. Ich war ziemlich verzweifelt. Dann habe ich damals das Buch „Kinderkrankheiten natürlich behandeln“ von Dr. Stellmann geschenkt bekommen. Darin stand, dass man bei einer Ohrenentzündung ein Stück Cantaridenpflaster (1x1 cm) hinters Ohr (auf das Knöchelchen hinterm Ohr) kleben soll. Das läßt man über Nacht drauf. Am Morgen hat sich dann eine Blase gebildet und die sticht man vorsichtig auf und deckt die Stelle dann gut ab…Am besten im Buch selber nachlesen… Das habe ich gemacht und danach hat er nie wieder eine Entzündung am Ohr bekommen. Ehrlich gesagt hatte ich erst auch große Bedenken meinem Sohn das Cantaridenpflaster aufzukleben. Und rechne damit, dass die Apotheke auch noch ihre Bedenken anmeldet :frowning: Sie muß das bestellen und bei meinen letzten Recherchen für eine Freundin hatte das im Internet nur noch eine Apotheke.
Vielleicht findest Du aber ja auch einen Kinderarzt, der sich diesbezüglich auskennt und Deinen Sohn eher homöopathisch behandelt.

Auf jeden Fall nicht die Ohren mit Wattestäbchen sauber machen. Das hat uns der Ohrenarzt strengstens verboten. Auch kein Shampoo oder Wasser mit Shampoo reinlaufen lassen.

Viel Erfolg und gute Besserung für Deinen Sohn.

Wikipedia über das Cantharidenpflaster:
Aus Sicht der evidenzbasierten Medizin liegen keine Nachweise für Heilwirkungen des Verfahrens vor, die über eine Wirkung als Placebo hinausgehen; da die Anwendung signifikante Risiken birgt - so kann es zu Nierenreizungen und bei nachlässiger Wundbehandlung oder Abwehrschwäche zu gefährlichen Infektionen kommen, (…) sollte es nicht mehr angewendet werden.

P.S.: Es gibt keine Schlacken!

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Hallo,

Wikipedia über das Cantharidenpflaster:
Aus Sicht der evidenzbasierten Medizin liegen keine Nachweise
für Heilwirkungen des Verfahrens vor, die über eine Wirkung
als Placebo hinausgehen; da die Anwendung signifikante Risiken
birgt - so kann es zu Nierenreizungen und bei nachlässiger
Wundbehandlung oder Abwehrschwäche zu gefährlichen Infektionen
kommen, (…) sollte es nicht mehr angewendet werden.

Wikipedia über Antibiotika:
In der Regel sind Antibiotika gut verträglich und haben eine große therapeutische Breite. Hauptnebenwirkungen sind Allergien, die Störung der Darmflora (Antibiotika-assoziierte Diarrhoe und das Auftreten von Pilzinfektionen, selten pseudomembranöse Colitis). Bei der Behandlung mit Breitbandantibiotika kann durch die Störung bzw. Zerstörung der Darmflora die lebensbedrohliche Infektion mit Clostridium difficile ausgelöst werden [6].
Selten verursachen Antibiotika auch organtoxische Wirkungen, so etwa Gentamicin Nieren- und Hörschäden. Manche Antibiotika wie Bacitracin oder Colistin zeigen bei systemischer (innerlicher) Verabreichung so starke Nebenwirkungen, dass sie nur örtlich angewendet werden. Man spricht in diesem Falle von Lokalantibiotika. Bei manchen Infektionen wie der Lues oder Borreliose können Antibiotika eine so genannte Herxheimer-Reaktion auslösen, bei der der Organismus mit Giftstoffen aus abgetöteten Bakterien überschwemmt wird.

Mehrfache und auf Dauer erfolglose Behandlungen (immer wiederkehrende Krankheitsbilder) deuten auf Bekämpfung der Symptome hin, nicht auf Bekämpfung der Ursachen. Ist auch nicht verwunderlich. Antibiotika (wie das Wort schon sagt „gegen Leben“) sollte man nicht leichtfertig geben, schon gar nicht bei Kindern. Da entwickelt sich das Immunsystem noch relativ stark. Die Einnahme von Antibiotika be-/verhindert diese Entwicklung (adaptives Immunsystem). Infektionen sind nun mal unvermeidbar, und haben durchaus ihren Sinn, wenn man sie nicht sofort mit Antibiotika etc. unterbindet. Sondern den Körper entsprechende Abwehrmechanismus entwickeln lässt.

Demzufolge schlussfolgern wir beide daraus: Weder das Pflaster noch Antibiotika, nein, das Absetzen der Antibiotika war für den Erfolg ausschlaggebend :smile:

P.S.: Es gibt keine Schlacken!

Das solltest du dem Autor deines Wikipedia-Artikels schreiben. Dort steht das, nicht im Posting von Gabriele.

Grüße
Tommy

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