Mein Sohn3 hat angst

Hallo
Wer kann mir helfen und zwar seid einiger
zeit hat mein Sohn3 Angst wenn es mal heftiger
Windet und er sieht das es wackelt.Mein Sohn
schreit dann immer und lässt sich dann auch nur
schwer beruhigen.Was kann ich tun?

Hallo Brina,

erstmal solltest du herausfinden, warum dein Sohn so eine Angst davor hat. Hat er vor einiger Zeit irgendwelche schlechte Erfahrungen gemacht? Gab es irgendetwas wo du dich erinnern kannst? Sind sonst noch Auffälligkeiten zu bemerken?

Hallo

erstmal solltest du herausfinden, warum dein Sohn so eine
Angst davor hat. Hat er vor einiger Zeit irgendwelche
schlechte Erfahrungen gemacht? Gab es irgendetwas wo du dich
erinnern kannst? Sind sonst noch Auffälligkeiten zu bemerken?

Ich glaube, da müssen keine schlechten Erfahrungen vorliegen. Es kann auch in seiner Phantasie liegen, dass er Angst hat.

Mein Sohn hatte in dem Alter Angst vor unserem Kassettenrecorder, er hat die beiden Achsen von den Spulen als Augen gesehen, usw. Und vor dem Türspion hatte er auch mal eine Zeitlang Angst, der kam ihm gespenstisch vor.

Am besten hilft es immer, wenn z. B. kein Wind ist, zu den bei Wind klappernden Teilen hinzugehen und zu erklären, wie es kommt, dass sie bei Wind klappern. Dann vielleicht mal ausprobieren, ob man selbst mal die Sachen klappern lassen kann wie der Wind.

Und wenn das nicht möglich ist, beruhigen in diesem Sinne: Es ist alles in Ordnung, so wie es ist.

Man kann auch ein Geisteraustreiben machen: Rufen und brüllen, dass die Geister verschwinden. Diese Angst könnte nämlich sowas sein wie Angst vor Geistern.

Viele Grüße
Thea

1 „Gefällt mir“

Ich glaube, da müssen keine schlechten Erfahrungen vorliegen.
Es kann auch in seiner Phantasie liegen, dass er Angst hat.

Mein Sohn hatte in dem Alter Angst vor unserem
Kassettenrecorder, er hat die beiden Achsen von den Spulen als
Augen gesehen, usw. Und vor dem Türspion hatte er auch mal
eine Zeitlang Angst, der kam ihm gespenstisch vor.

Ich denke mal die beiden Dinge kann man spielerisch lösen. Den Kassettenrekorder würde ich aufmachen und zeigen, dass es keine Augen sind sondern das nur Musik abgespielt wird. Bei dem Türspion würde ich ihn einfach durchschauen lassen. Du zeigst es im vor und sagst, dass man nur von drin durchschauen kann.

Am besten hilft es immer, wenn z. B. kein Wind ist, zu den bei
Wind klappernden Teilen hinzugehen und zu erklären, wie es
kommt, dass sie bei Wind klappern. Dann vielleicht mal
ausprobieren, ob man selbst mal die Sachen klappern lassen
kann wie der Wind.

Und wenn das nicht möglich ist, beruhigen in diesem Sinne: Es
ist alles in Ordnung, so wie es ist.

Das ist auf jeden Fall eine Möglichkeit.

Man kann auch ein Geisteraustreiben machen: Rufen und brüllen,
dass die Geister verschwinden. Diese Angst könnte nämlich
sowas sein wie Angst vor Geistern.

Ach um Gottes Willen, Geistesaustreibung. Wenn du das machst, denkt ja dein Sohn, dass es wirklich Geister gibt, weil du sie ja somit vertreiben willst. Das ist wirklich keine gute Möglichkeit.

spielen, basteln, Angst ganz normal
Hallo,
mein Sohn war auch in dem Alter von 3 / 4 Jahren beunruhigt, wenn er sah, wie sehr sich Bäume biegen können… Er hat zwar nicht geschrien, aber jedes Kind reagiert anders und etwas herausschreien, muß nicht unbedingt schlecht sein - das macht frei.

Also mein Sohn war sich damals immer sicher, die Bäume würden auf’s Haus fallen.
Ich hab ihm erklärt, dass Bäume tiefe und vor allem sehr starke Wurzeln
haben. Dass es natürlich auch vorkommen kann, dass ein Baum umkippt (im Wald haben wir entwurzelte Bäume schon gesehen). Dazu muß aber der Wind ganz doll pusten. „Viel doller als jetzt.“

Wie Spielerisch damit umgehen:

pusten - mal sachte, mal ganz stark

einen Papierstreifen aufrecht auf eine Pappe kleben (ca. 2cm breit und 17cm lang, davon unten 2cm umknicken und diese 2cm auf die Pappe kleben) und dagegen pusten. Sehen, wie sich der Streifen wieder aufrichtet…

Mobile basteln mit Dingen wie Häuser, Autos, Bäume dran. (z.B. Objekte vormalen und ausmalen lassen, dann zusammen ausschneiden etc.); dann gegen das Mobile pusten

Diese Bastelaktionen könnte z.B. während eines Sturmes laufen. Das lenkt ab und schenkt gute Erinnerungen an die Sturm-Zeit.

Wovor mein Sohn übrigens mit 4 1/2 Jahren FÜRCHTERLICHE! Angst bekam: Kletterplanzen. Ich hab ihm erklärt, dass die nicht einfach so aus dem Boden kommen, sondern dass man sie planzen muß. Und ich mußte ihm versprechen, an unser Haus (Berlin, Altbau, 4geschossig, ohne Vorgarten, :smile: niemals eine Kletterplanze zu pflanzen. das hat ihn sehr beruhigt…

Viel Spaß
Claudia

Hallo

Ich denke mal die beiden Dinge kann man spielerisch lösen. Den
Kassettenrekorder würde ich aufmachen und zeigen, dass es
keine Augen sind sondern das nur Musik abgespielt wird. Bei
dem Türspion würde ich ihn einfach durchschauen lassen. Du
zeigst es im vor und sagst, dass man nur von drin durchschauen
kann.

Ich bin nicht die Fragestellerin, mein Sohn ist inzwischen 13. Ich habe nur Beispiele gebracht, wo solche Ängste einfach aufkommen, ohne dass etwas passiert sein muss.

Man kann auch ein Geisteraustreiben machen: Rufen und brüllen,
dass die Geister verschwinden. Diese Angst könnte nämlich
sowas sein wie Angst vor Geistern.

Ach um Gottes Willen, Geistesaustreibung. Wenn du das machst,
denkt ja dein Sohn, dass es wirklich Geister gibt, weil du sie
ja somit vertreiben willst. Das ist wirklich keine gute
Möglichkeit.

Diesen Tipp habe ich mehr oder weniger von einer Erzieherin. Sie sagte, dass es oft nicht viel nütze, einem Kind zu sagen, es gebe keine Geister. Es sei oft viel hilfreicher, diese Geister klein zu machen, und eben Lärm zu machen, so dass diese Geister Angst kriegen. 3-jährige sind ja nicht unbedingt so stark verstandesgesteuert, dass die Information, ob es Geister in der Realität gibt oder nicht, für sie einen großen Unterschied ausmacht.

Übrigens macht es wirklich keinen großen Unterschied aus. Wenn man sich als Erwachsener in einen dunklen Raum stellt und mit Gruselstimme den Schatten der Gardine als Geist behandelt, ist das auch ganz schön gruselig.

Viele Grüße
Thea

Hallo Thea,

das kann ich nur bestätigen.

Meine Kinder (heute 12 und 9) glauben auch nicht an Geister.
Dennoch habe auch ich bei beiden Bannsprüche für üble Wichte aus Träumen ausgesprochen. Geschadet hat es nicht und die Kinder haben ruhig geschlafen.

Reale „Dinge“ wie Kassettenrekorder kann man u.U. erklären - Geister-Krokodile, die Nachts versuchen ins Zimmer zu kommen, kann man bannen. Was hätte ich gerne gehabt als Kind, daß das Gespenst in der Ecke, das sich bei Licht zwar als Kissen entpuppte, bei Dunkelheit aber wieder zum Gespenst wurde, aus dem Zimmer geschmissen worden wäre! Und auch ich glaube noch heute nicht an Gespenster. Habe es eigentlich auch damals nicht. Trotzdem: sicher ist sicher, oder?

Liebe Grüße

Uschi

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]