Mein Vater ist verstorben und ich bin erst 18 Jahre und beziehe Sozialhilfe wohne aber weit von mein

Mein Vater ist verstorben und ich bin erst 18 Jahre und beziehe Sozialhilfe wohne aber weit von meinem Vaters Wohnort weg und möchte meinen Onkel für die Beerdigung beaftragen was soll ich machen

Mein Vater ist verstorben und ich bin erst 18 Jahre und
beziehe Sozialhilfe wohne aber weit von meinem Vaters Wohnort
weg und möchte meinen Onkel für die Beerdigung beaftragen was
soll ich machen

Hallo Wilfried,
das sind noch mehr Fragen zu klären: Hast Du Geschwister?
Wäre dein Onkel bereit die Kosten zu tragen?

Wenn Du keine Geschwister hast, bist du vorrangig bestattungspflichtig und das Sozialamt kommt dann für die Kosten einer einfachen Bestattung auf - muss aber vorher beantragt werden und ist regional verschieden wie das geregelt ist.
Wenn Du damit einverstanden bist, dass dein Onkel alles veranlasst und bezahlt dann geht das natürlich und er soll dann alles beauftragen, das Soziallamt bleibt dann aussen vor.

Grüße
U. Gscheidel

Hiermit erstmal mein herzliches Beileid.
Grundlegend kannst Du über Dein zuständiges Sozialamt erstmal die Übernahme der Bestattungskosten beantragen. Das Sozialamt wird dann allerdings überprüfen, inwieweit dort noch andere bestattungspflichtige Personen sind und von denen ebenfall alle Unterlagen einfordern. (Sollte es von Seiten derer genügend Einkommen geben, dann kann es passieren, das diese die Bestattung bezahlen müssen.) Mit dem Kostenübernahmebescheid kann dann jeder Bestatter, der auch Sozialbestattungen macht, beauftragt werden. Das Sozialamt übernimmt dann ggf. anteilige Bestattungskosten für Dich.

Hallo Wilfried,

laut Gesetzt bist Du als erster in der Reihe der Bestattungspflichtigen dran dich um alles zu kümmern.
Wenn Du nun Sozialhilfe beziehst und seitens Deines Vaters auch kein Vermögen vorhanden ist über nimmt das Sozialamt die Kosten. Sollte Dein Onkel damit einverstanden sein sich um alles zu kümmern ist das eigentlich kein Thema… Jedes Amt ist froh wenn es nicht zahlen muss. Sollte Dein Onkel sich aber dagegen streuben wirst Du wohl zum Bestatter gehen müssen, dieser kann Dir dann genau die Abläufe in Verbindung mit dem Sozialamt erklären.

Hallo Wilfried,
ersteinmal möchte ich Dir mein herzliches Beileid aussprechen.
Es hängt vom Bundesland ab (manche teilen einem gar nicht mit, ob es etwas zu erben gibt und man hängt dann drin - Ausschlagungszeit 6 Wochen nach Kenntnis des Todesfalls) und ob Du von Deinem Vater ein positives Erbe erwarten kannst. Ich kann Dir zwar nicht wirklich helfen, da die Umstände sehr verschieden sein können. Sollte es aber so sein, daß Du Schulden erbst (und sei es nach allen Begräbniskosten), dann solltest Du mit der Beauftragung des Begräbnisses schon vorsichtig sein. Du als Erbe wirst es sonst zahlen komplett müssen. Sprich mit Deinem Onkel (für ihn gelten die gleichen Überlegungen) und mache Dir die Höhe des Erbes klar. So bitter es ist u.U. das Erbe und die Beerdigung dem Staat zu überlassen, aber es kann Dich mehrere 1000 Euro kosten, wenn Du etwas selbst anleierst. Auch beim etwaigen Antreten des Erbes sollte klar sein, daß es garantiert keine noch unbekannten Forderungen gibt, für die Du aufkommen mußt. Wenn man kein Geld hat, muß man da echt vorsichtig sein. Am besten ist es, ein persönliches Gespräch mit jemanden zu führen, dem Du Deine Kostensituation offen darlegen kannst und sich auskennt. Ich weiß nicht, ob es da Beratungsstellen gibt.

Vor allem denk daran, seine Wohnung, Telefon etc., also alle laufenden Kosten sofort mit Hinweis auf den Todesfall zu kündigen, aber nur falls Du das Erbe antritts. Ansonsten kann es sein, daß Du es schon deshalb antritts, weil Du Dich darum kümmerst.

Ich war Erbin meines Onkels, habe aber absolut kein Geld und auch keine Ahnung von seinen Verhältnissen. Er war sehr zurückgezogen und wohnte weit weg. Ich habe das Erbe ausgeschlagen und ansonsten auch absolut nichts arrangiert. Das hat der Staat gemacht. Das Begräbnis übernahm netterweise ein weit entfernter Onkel. Gott sei Dank, aber auch der schlägt das Erbe aus, aus Angst vor unbekannten Forderungen. Das tat mir alles in der Seele weh, aber Schulden zu haben, würden meine Kinder und mich in meinem Leben sehr gefährden. Dem Toten tuts nicht mehr weh, ich mochte ihn trotzdem. Er hätte es zudem auch so gemacht. Da bin ich mir sicher.

Viel Glück bei der richtigen Entscheidung und viel Kraft.

Saharakatze

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weg und möchte meinen Onkel für die Beerdigung beaftragen was
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Hallo - das dein vater gestorben ist tut mir leid. am besten beauftragst du wirklich deinen onkel alles für die beerdigung vorzubereiten. dazu nimmt er einfach kontakt mit einem bestatter und ggf. mit einem pfarrer auf, der die feier dann gestaltet. mit ihm kannst du dann auch selbst telefonieren, um ihm die dinge zu sagen, die dir am herzen liegen.

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wenn du noch mehr hilfe benötigst, melde dich gern.

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weg und möchte meinen Onkel für die Beerdigung beaftragen was
soll ich machen

Hallo.
Durch berufliche Abwesenheit komme ich leider erst heute zu einer Beantwortung.

Mir ist leider folgendes noch nicht ganz klar:
Geht es Ihnen bei Ihrer Frage um die Lösung des Problemes darum, dass Sie Sozialhilfe beziehen und die Beerdigung aus eigenen Mitteln nicht finanzieren können? …
…oder geht es darum, ob (und wie) Sie jemand anderen, wie z. B. Ihren Onkel, mit der Beerdigung beauftragen können?

Bitte um kurze Stellungnahme - Antwort erfolgt dann kurzfristig

Hallo Wilfried,

ich war leider zum Zeitpunkt Ihrer Anfrage nicht anwesend.
Ich habe mir 14 Tage Urlaub gegönnt.
Es tut mir sehr leid, dass ich Ihnen erst jetzt schreibe und evtl. schon
alles erledigt ist.
Ich hoffe, Sie wurden nicht von einem Bestatter und den Ärzten
(Totenscheinkosten) über den Tisch gezogen.

Wenn Sie das glauben, dann melden Sie sich bei mir.

Auf meiner Homepage: www.weg4u.de können Sie viele Dinge nachlesen was möglich ist und welche Kosten entstehen.

Insbesondere widme ich mich der Thematik: Urne zu Hause bzw. alternative Bestattung. Das was man in Deutschland nicht kann aber leicht zu realisieren ist, wenn man über die Niederlande geht. Hierbei entstehen Ihnen nur Kosten in Höhe von 150 € für eine Beisetzung bzw. um die Asche wieder in Ihren Besitz zu bekommen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen jetzt auch noch ein bisschen helfen.

Mit ganz lieben Grüßen
Ingrid Ch. Hoerner

Mein Vater ist verstorben und ich bin erst 18 Jahre und
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weg und möchte meinen Onkel für die Beerdigung beaftragen was
soll ich machen

Sorry Wilfried,

leider funktionierte hier was nicht. :frowning:

Ich hoffe, Du hast Hilfe gefunden.

Mit lieben Grüßen
Ingrid - weg4u

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