Mein Vorwort

Hallo,
nachdem ich den ganzen Tag an dem Vorwort zu meiner Arbeit gebastelt habe, bin ich nicht sonderlich zufrieden.
ich bitte euch den Anfang des Vorwortes durchzulesen und fleissig Kritik zu üben.

(Sollten jemandem besser klingende, oder passendere Worte und Formulierungen einfallen wäre ich sehr dankbar dafür.)

"Wir können gerade auf eine erfolgreiche Aufnahme – nicht nur – Polens in die Europäische Union im Mai 2004 blicken, schon laufen die Vorbereitungen für das deutsch-polnische Jahr 2005/2006.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass der Gestaltung der deutsch-polnischen Beziehungen eine wachsende Bedeutung zukommt und grenzüberschreitendes, partnerschaftliches Denken und Handeln der Menschen beiderseits der Grenze zweifellos zu den großen Herausforderungen dieser Zeit gehört.
Dabei gilt die Zusammenarbeit in Netzwerken als vielversprechendes Konzept und wird bereits erfolgreich praktiziert.

Auf die Bedeutung der Netzwerkarbeit auf europäischer Ebene wurde ich erstmals während eines Praktikums im Europabüro der Sächsischen Kommunen in Brüssel aufmerksam, bei welchem sich mir die Gelegenheit bot, europäische Netzwerke und ihre Arbeitsweisen kennenzulernen, an einem Netzwerkprojekt mitzuarbeiten und selber ein persönliches Netzwerk zu Ansprechpartnern der kommunalen Europaarbeit aufzubauen.
…"

danke,
liebe Grüße
Veronika

Hallo Veronika,

ich schlage folgende Änderungen vor:

"Wir können gerade auf eine erfolgreiche Aufnahme – nicht nur
– Polens in die Europäische Union im Mai 2004 blicken, schon
laufen die Vorbereitungen für das deutsch-polnische Jahr 2005/2006.

Dein Anfang klingt ein bisschen negativ, nach dem Motto: „Puh, gerade den Osterweiterungs-Stress hinter sich und schon geht der Schrott wieder los.“ Ich finde, einen Hauch mehr Emotion könnte der erste Satz vertragen. Mein Vorschlag:

„Am 1. Mai 2004 öffnete Europa seine Türen für zehn osteuropäische Länder, darunter unser Nachbarland Polen. Ein knappes Dreivierteljahr ist seitdem vergangen, in denen die Zusammenarbeit mit den neuen Mitgliedsländern erste Früchte getragen hat. Grund genug, unsere Nachbarn noch besser kennen zu lernen: Die Vorbereitungen für das deutsch-polnische Jahr 2005/2006 sind in vollem Gange.“

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass der Gestaltung der
deutsch-polnischen Beziehungen eine wachsende Bedeutung
zukommt und grenzüberschreitendes, partnerschaftliches Denken
und Handeln der Menschen beiderseits der Grenze zweifellos zu
den großen Herausforderungen dieser Zeit gehört.

Daraus machst Du besser zwei Sätze, ich flechte ein paar Kleinigkeiten ein, die der Übergang zu meinem ersten Teil erfordert:

„Das deutsch-polnische Jahr ist Ausdruck der wachsenden Bedeutung der nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Partnerschaftlichem Denken und Handeln dies- und jenseits der Grenze kommt eine stetig wachsende Bedeutung zu. [Beliebiger Aspekt] zeichnet sich mehr und mehr als eines der Erfordernisse unserer Zeit ab.“

Dabei gilt die Zusammenarbeit in Netzwerken als
vielversprechendes Konzept und wird bereits erfolgreich praktiziert.

Okay.

Auf die Bedeutung der Netzwerkarbeit auf europäischer Ebene
wurde ich erstmals während eines Praktikums im Europabüro der
Sächsischen Kommunen in Brüssel aufmerksam, bei welchem sich
mir die Gelegenheit bot, europäische Netzwerke und ihre
Arbeitsweisen kennenzulernen, an einem Netzwerkprojekt
mitzuarbeiten und selber ein persönliches Netzwerk zu
Ansprechpartnern der kommunalen Europaarbeit aufzubauen. …"

Wieder so ein Megasatz. Meine Idee:

„Auf die Bedeutung der Netzwerkarbeit auf europäischer Ebene wurde ich erstmals während eines Praktikums im Europabüro der sächsischen Kommunen in Brüssel aufmerksam. Dort hatte ich die Gelegenheit, europäische Netzwerke und ihre Arbeitsweisen kennen zu lernen sowie an einem Netzwerkprojekt mitzuarbeiten. Besonders überzeugend wirkte auf mich der Aufbau eines persönlichen Netzwerks zu Ansprechpartnern der kommunalen Europa-Arbeit, für das ich mich engagiert habe.“

Ich hoffe, meine Vorschläge sind für Dich hilfreich.

Gruß
Christopher

hervorragend
Hallo Christopher,

deine Vorschläge sind hervorragend. Danke dafür.
Jetzt weiß ich gar nicht ob ich mich freuen soll, dass ich ein so schönes vorwort hab, oder ob ich rot werden soll, weil, obwohl ich mich seit Monaten mit dem Thema beschäftige, mir nicht so schöne Worte eingefallen sind.

ich schieb es auf die anstrengende Zeit und die unmenge an Arbeit, beruhige so mein Gewissen, nehme deine Vorschläge gern auf und geb hier nochmal Teil 2 des Vorwortes zum durchlesen:

"Zudem engagiert sich die Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Sie veranstaltet in Kooperation mit einer deutschen und zwei polnischen Partnerhochschulen ein grenzüberschreitendes Weiterbildungsprojekt für Verwaltungsmitarbeiter unter dessen Teilnehmern der Wunsch nach einer dauerhaften Kooperation entstand.

Was liegt also näher als diesen Wunsch mit den Erfahrungen aus Brüssel zu verbinden und den „Aufbaus eines Deutsch-Polnischen Verwaltungsnetzwerkes“ als Thema für meine Diplomarbeit aufzugreifen?

Herrn Professor Dr. Sponer habe ich die Inspiration zu diesem Thema zu verdanken. Dafür und für…"

Jetzt schreibe ich nur noch den Dank an Betreuer, Helfer, Familie und Freund.

Wär dir auch dankbar, wenn du auch am zweiten Teil nochmal Kritik üben könntest.

Liebe Grüße
Veronika

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Veronika,

Jetzt weiß ich gar nicht ob ich mich freuen soll …

… sollst Du :smile: Gerade, wenn man sich mit einem Thema monatelang intensiv beschäftigt, fehlt einem manchmal die Distanz, ein paar allgemeine Einleitungssätze zu formulieren. Außerdem: Wenn dieses Forum für solche Hilfe nicht gut ist, wofür dann?

Weiterbildungsprojekt für Verwaltungsmitarbeiter unter dessen Teilnehmern

Hier fehlt nur ein Komma:
„… Weiterbildungsprojekt für Verwaltungsmitarbeiter , unter dessen Teilnehmern …“

Was liegt also näher als diesen Wunsch mit den Erfahrungen

Wieder fehlt nur ein Komma:
„Was liegt also näher , als diesen Wunsch mit den Erfahrungen …“

Das war’s schon!

Liebe Grüße
Christopher

Eine kleine Ergänzung
Hallo Veronika und Christopher,

„Am 1. Mai 2004 öffnete Europa seine Türen für zehn
osteuropäische Länder, darunter unser Nachbarland Polen. …

mir ist das mit Europa und den Türen etwas zu „poetisch“, gebe aber zu, daß das reine Geschmackssache ist.

Auf jeden Fall muß es aber bei " Europäischer Union" bleiben, denn „Europa“ ohne Zusatz implizierte, daß Polen und die anderen Länder bisher nicht zu Europa gezählt hätten.

Gruß Gudrun

hi gudrun,
hast recht.
das mit dem türen öffnen werd ich so lassen --> mir gefällts so.
aber EU ist natürlich richtig --> das werd ich sofort ändern.
danke
Veronika

ja, ja, die lieben kommata

… das ist mein Problem, ich weiß.
Also vielen Dank nochmal für die korrektur.

Da ich inzwischen auch meinen „Dank“ fertiggeschrieben habe
und es insbesondere an dieser Stelle peinlich wäre (nein,
eigtl. ist es überall peinlich…) kommafehler zu machen,
bitte ich dich, diese nochmal durchzusehen:
(trennstriche kommen durch das kopieren von word)

"Ein besonderes Anliegen ist es mir, allen am Gelingen dieser
Arbeit Betei-ligten, meinen herzlichen Dank auszusprechen.

Herr Professor Dr. … gab mir durch sein Engagement für die
Deutsch-Polnische Weiterbildung die Inspiration zu diesem
Thema. Dafür und für die gute Betreuung und Unterstützung bei
der Anfertigung der Dip-lomarbeit sowie für das vielfache
Entgegenkommen bei verschiedenen Anliegen möchte ich mich
herzlich bedanken.

Weiterhin geht mein herzlicher Dank an Herrn von …, der für
das Thema und die Übernahme der Zweitkorrektur sofort offen
war und mir insbesondere bei der Fertigstellung der Arbeit
fachliche Unterstützung so-wie nützliche Anregungen und
Hinweise hat zukommen lassen.

An dieser Stelle möchte ich auch die Gelegenheit ergreifen
meinen Eltern zu danken, die mich während der Studienzeit und
besonders während der Prüfungsphasen tatkräftig unterstützt,
und mir so ein reibungsloses Studi-um ermöglicht haben.

Nicht zuletzt gilt mein besonderer Dank meinem Freund, der mir
in den vergangenen, mitunter anstrengenden Monaten jederzeit
mit Verständnis und allerbester Hilfe zur Seite stand."

Vielen Dank
Liebe Grüße
Veronika