Hallo zusammen!
erstaml bedanke ich mich für alle eure vorherigen Hilfen. Hier habe ich eine Frage zu der verkürzten Floskel „Meine aufrichtige Anteilnahme!“ Könnte jemand mir mal sagen, auf welche vollständige Äußerung diese verkürzten Floskel zurückzuführen ist? Dafür wäre ich sehr sehr dankbar!
Beste Grüße
Hussein
Hallo, Hussein,
habe ich eine Frage zu der verkürzten Floskel „Meine
aufrichtige Anteilnahme!“ Könnte jemand mir mal sagen, auf
welche vollständige Äußerung diese verkürzten Floskel
zurückzuführen ist?
da gibt es keinen feststehenden Wortlaut - es kann jeder Satz sein, in den diese Floskel sinngemäß hineinpasst, z. B. „Hiermit bringe ich meine aufrichtige Anteilnahme zum Ausdruck“, „Ich möchte Ihnen meine aufrichtige Anteilnahme übermitteln“ etc.
Solche Sätze werden aber - zumindest beim mündlichen Kondolieren - nicht verwendet.
Gruß
Kreszenz
Ist das gesprochene Sprache?
Hallo Kreszenz!
herzlichen Dank für deine Hilfe!
zum Ausdruck", „Ich möchte Ihnen meine aufrichtige
Anteilnahme übermitteln“
Ich denke, die Äußerung mit „hiermit“ in der Schriftsprache vorkommt. Ich wollte bitte nur wissen, ob die obige Äußerung im gesprochenen Deutsch verwendet wird oder nicht. Ich bräuchte bitte eine gesprochene Äußerung, selbst wenn es vielleicht zu formell scheint.
Danke noch mal!
Beste Grüße
Hussein
Hallo, Hussein,
Ich denke, die Äußerung mit „hiermit“ in der Schriftsprache
vorkommt.
ja - besonders elegant klingt es allerdings auch da nicht.
zum Ausdruck", „Ich möchte Ihnen meine aufrichtige
Anteilnahme übermitteln“
Ich wollte bitte nur wissen, ob die obige Äußerung
im gesprochenen Deutsch verwendet wird oder nicht.
Ich kann zwar nicht ausschließen, dass es Leute gibt, die sich so ausdrücken, eine gängige (mündliche) Formulierung ist es keinesfalls.
Ich bräuchte bitte eine gesprochene Äußerung, selbst wenn es
vielleicht zu formell scheint.
Auch, wenn sie ungebräuchlich ist? Dann vielleicht noch am ehesten „Darf ich Ihnen meine aufrichtige Anteilnahme aussprechen“.
Wenn man über solche Floskeln spricht, sollte man sich auch die Situationen vergegenwärtigen, in denen sie üblicherweise gebraucht werden, z. B. im Rahmen einer Beerdigung, wo die Trauergäste nacheinander den Hinterbliebenen kurz kondolieren* und dann weitergehen. Es handelt sich dabei nicht um eine Art „öffentlicher Kundgebung“, deshalb wird man nur sehr selten solch formelle Sätze hören. Mimik und Gestik spielen dabei eine weit größere Rolle als Worte.
*Es kommt übrigens nicht selten vor, dass die Hinterbliebenen ausdrücklich keine Beileidsbekundungen wünschen - in diesem Fall wäre jede Floskel deplatziert.
Gruß
Kreszenz
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Hallo!
vielen Dank für die Hilfe!
Das war sehr hilfreich!
Gruß
Hussein