Ich habe mir vor ein paar Wochen ein gebrauchtes Buch von einem Privatanbieter über Amazon gekauft. Ging ganz einfach, anklicken und gekauft war´s. Dann ging aber das Theater los.
Ich hatte eine neue Bankverbindung und wollte sie eingeben. Ging auch, aber sie konnte der gerade getätigten Bestellung nicht mehr zugeordnet werden. Also wollte ich ein Mail an Amazon schicken und darauf hinweisen. Es gibt aber auf keiner Amazonseite eine e-Mail Adresse. Man findet nur Kontaktformulare. Also benutzte ich das und schrieb den ganzen Vorgang.
Beim Absenden kam dann eine Fehlermeldung, „Diese Seite kann nicht aufgebaut werden“. Das ganze habe ich ca. 20 mal probiert. Keine Chance Kontakt aufzunehmen.
Eine Telefonnummer gibts auch nicht. Am nächsten Tag habe ich den ganzen Vorgang wieder in das Formular geschrieben, wieder ohne Erfolg, gleiche Fehlermeldung.
Am 3. Tag bekam ich ein Mail. Jetzt sollte ich wegen der Fehlbuchung 6 Euro zusätzlich bezahlen. Dazu gabs einen Link zum ändern der Bankdaten. Dieser Link funktionierte nicht. Ich war echt ratlos, keine Chance meinerseits irgendwie Kontakt aufzunehmen.
Vom privaten Verkäufer hatte ich eine e-Mail Adresse. Diesen schrieb ich an. Mitlerweile war das Buch schon bei mir eingetroffen und ich wollte dem Verkäufer das Geld nicht vorenthalten. So vereinbarte ich eine Direktzahlung an ihn.
Dann bekam ich von einem Bekannten, der bei Amazon gekauft hatte, eine Rechnung gezeigt. Dort war tatsächlich eine e-Masil Adresse, eine Telefonnummer und eine Faxnummer drauf. Also rief ich an und ein freundlicher Mensch hörte sich alles an. Er versprach das ganze zu prüfen und mich wieder anzurufen. Es kam kein Anruf.
Dann schickte ich ein Fax. Keine Reaktion.
Dann ein e-Mail an die gefundene Adresse. Darauf bekam ich endlich Antwort. Man teilte mir mit das ich das Geld an Amazon bezahlen muß. Dabei war wieder der Link zur Änderung der Bankdaten. 3x dürft ihr raten… er funktionierte nicht.
Ich schrieb meinem Verkäufer und der überwies mir freundlicherweise das Geld zurück.
Dann sendete ich ein erneutes Mail an Amazon, mit dem Hinweis auf den nicht funktionierenden Link, und bat um eine Bankverbindung für eine Überweisung. Erst teulte man mir mit das das nicht gehe. Aber dann auf einmal bekam ich doch eine zugeschickt und überwies endlich das Geld. Ich mußte für ein Buch, das 3,50 gekostet hat, jetzt 12,50 Euro bezahlen.
Aus diesem ganzen Stress habe ich die Konsequenz gezogen und mein Amazon Konto löschen lassen. Bei all diesen Problemen hätte ich etwas kulantere Handhabung erwartet. Mir war zwar klar das der Auslöser mein neues Konto war. Aber wenn ich eine Chance gehabt hätte das mitzuteilen, wären die Zusatzkosten vermeidbar gewesen.
Gruß,
Stephan
PS: Das gleiche Buch hätte ich bei ebay für 4 Euro bekommen. Ich wollte 50 Cent sparen
da schreibe ich heute morgen diesen Threed und heute abend sendet Amazon mir im Rahmen eines Newsletters einen 3 Euro Gutschein für den Weihnachtseinkauf. Das empfinde ich als blanken Hohn. Wenn denen das Geld so locker sitzt, sollte das lieber in Kundenservice investiert werden.
Ich hatte Amazon um Löschung meines Kontos und meiner e-Mail Adresse gebeten und mußte das mit meiner Bankverbindung zur Legitimierung bestätigen. Jetzt frage ich mich warum 2 Wochen später wieder ein Mail von denen kommt. Die haben scheinbar nichts gelöscht.
In dem Newsletter steht unter anderem:
Sie möchten zukünftig keine Nachrichten dieser Art von Amazon.de erhalten? Klicken Sie hier und aktivieren Sie die Einstellung „Wenn Sie keine Nachrichten von uns bekommen möchten“
Tja, wenn man dort klickt ist dieser Text nicht zu finden. Die wollen scheinbar keine Adresse löschen.
Ich habe selten so schlecht funktionierende Internetseiten gesehen wie bei Amazon.
mal abgesehen davon, daß die nicht funktionierenden Links auch auf ein technisches Problem bei Dir zurückzuführen sein können und Dir jeder Anbieter was husten wird, wenn Du bei einer bereits in Abwicklung begriffenen Bestellung die Bankverbindung ändern willst: Derartige Einzelfallschilderungen sind m.E. wenig hilfreich. Ich stelle zum Ausgleich eine dagegen: Ich bin seit drei Jahren bei Amazon Kunde.
Einige Beispiele:
Drei Artikel bestellt, angeblich alle drei auf Lager. Zwei Tage später die Sendung im Kasten, leider nur zwei Teile aber dafür Versandkosten, weil die zwei Teile unter dem damals günstigen Mindestbetrag für kostenlose Lieferung lagen. Das dritte Teil war halt grad nicht da. Freitags abends eine email geschrieben, daß es nicht mein Problem sein kann, daß sie ihre Datenbank nicht im Griff haben und ich die Versandkosten erstattet haben will. Samstag um sieben Uhr morgens erhielt ich eine email mit Gutschein über Porto zzgl. 3 Euro.
Wieder irgendso eine Aktion „bei Bestellung über x Euro gibt es einen Gutschein von x Euro“. Gutschein wurde trotz entsprechendem Bestellwert nicht ausgestellt. Eine email sonntags gegen 20 Uhr hingeschickt und um 23.30 gabs eine Email mit Gutschein zzgl. 5 Euro retour.
Neulich habe ich die erste Staffel einer Serie bestellt (€ 49,–), was kam war die zweite Staffel (€ 39,–). Email geschrieben: Die zweite hätte ich eh noch bestellt, alles kein Thema mit Bitte um Rückerstattung der 10 Euro Differenz. Zwei Tage später hatte ich die erste Staffel in der Post (wohlgemerkt ohne Bestellung). Rechnungsbetrag: 0 Euro. Unterschrift: Wir bitten das Versehen zu entschuldigen und hoffen, daß sie weiterhin ein treuer Kunde bleiben.
Unkulanter Chaoshaufen? Leichter Ansatz von Chaos vielleicht, aber unkulant…?
auch wir sind schon seit längerer Zeit (mindestens 4 Jahre) Kunden bei Amazon. Und Unkulanz habe ich dort noch nie erlebt, genauso wenig wie einen unfreundlichen Kundenservice - im Gegensatz zu anderen Firmen.
Wir hatten Ärger mit den Star Gate Boxen (silberne Ausführung). Da die ständig mit mindestens 10cm langen Knicks angekommen sind, hatten wir problemlos drei Ersatzlieferungen sowie die Rückerstattung der Portokosten und einen Gutschein wegen des Aufwands und Ärgers erhalten.
War denn nicht vorher zu ersehen, dass sich die Bankverbindung ändert? Wenn ein Vorgang am Laufen ist, ist es nun einmal schwierig, noch Daten zu ändern. Und so wie ich Amazon bisher kennen gelernt habe, kann ich kaum glauben, dass da 9 Euro Strafe angefallen sind.
Ich habe denen telefonisch und per Mail mitgeteilt, dass ich meine Daten gelöscht haben will. Wenige Tage später bekam ich wieder den Newsletter. Also habe ich eine etwas bösere Mail hingeschickt und dazu nochmal angerufen. Seitdem lassen sie mich in Ruhe.
Aber melde dich ja nicht beim Gewinnspiel von Kollenhof.de an! Denn dann liegt garantiert gleich wieder eine Mail von mytoys.de im Posteingang - Kollenhof verkauft fleißig eMail-Adressen! Und das konnte ich nachvollziehen, da wir eigene Domains haben und ich mich dort mit „kollenhof.de-spam@[unsere Domain]“ registriert hatte!
War denn nicht vorher zu ersehen, dass sich die Bankverbindung
ändert? Wenn ein Vorgang am Laufen ist, ist es nun einmal
schwierig, noch Daten zu ändern. Und so wie ich Amazon bisher
kennen gelernt habe, kann ich kaum glauben, dass da 9 Euro
Strafe angefallen sind.
Hallo,
6 Euro Zusatzgebühr ! 3 Euro Versandkosten und 3,50 fürs Buch.
mal abgesehen davon, daß die nicht funktionierenden Links auch
auf ein technisches Problem bei Dir zurückzuführen sein können
Das ist ausgeschlossen, 100%ig
Der Amazon Mitarbeiter hat mir am Telefon bestätigt das ein technisches Problem bei denen vorliegt, der konnte nicht in mein Konto sehen. Dann hat er mir noch die Falschinfo gegeben das ich direkt an den Verkäufer bezahlen soll.
und Dir jeder Anbieter was husten wird, wenn Du bei einer
bereits in Abwicklung begriffenen Bestellung die
Bankverbindung ändern willst:
Klar, das war mein Fehler. Ich hatte bei der Bestellung vegesssen das Amazon noch meine alte, nicht mehr bestehende Bankverbindung hatte. Aber das ich das nicht mitteilen konnte liegt im Verschulden von Amazon.
Derartige
Einzelfallschilderungen sind m.E. wenig hilfreich.
Was anderes soll man hier schildern als seinen persönlichen Fall? Und hilfreich wrden sie immer dann wenn es Häufungen gibt. Mal sehen was die Zukunft bringt. Vielleicht liest man ja noch mal von Amazon.
Deine unten angeführten Beispiele sind meiner Meinung nach ein Armutszeugnis für Amazon, kein Lob. Das sieht so aus als ob sie es mal versuchen, und wer dann dagegen kämpft kriegt Erstattung. Die spekulieren darauf das viele zu faul dazu sind, und das geht bestimmt auf. Aber ich danke für die Bestätigung.
Gruß,
Stephan
Ich stelle
zum Ausgleich eine dagegen: Ich bin seit drei Jahren bei
Amazon Kunde.
Einige Beispiele:
Drei Artikel bestellt, angeblich alle drei auf Lager. Zwei
Tage später die Sendung im Kasten, leider nur zwei Teile aber
dafür Versandkosten, weil die zwei Teile unter dem damals
günstigen Mindestbetrag für kostenlose Lieferung lagen. Das
dritte Teil war halt grad nicht da. Freitags abends eine email
geschrieben, daß es nicht mein Problem sein kann, daß sie ihre
Datenbank nicht im Griff haben und ich die Versandkosten
erstattet haben will. Samstag um sieben Uhr morgens erhielt
ich eine email mit Gutschein über Porto zzgl. 3 Euro.
Wieder irgendso eine Aktion „bei Bestellung über x Euro
gibt es einen Gutschein von x Euro“. Gutschein wurde trotz
entsprechendem Bestellwert nicht ausgestellt. Eine email
sonntags gegen 20 Uhr hingeschickt und um 23.30 gabs eine
Email mit Gutschein zzgl. 5 Euro retour.
Neulich habe ich die erste Staffel einer Serie bestellt (€
49,–), was kam war die zweite Staffel (€ 39,–). Email
geschrieben: Die zweite hätte ich eh noch bestellt, alles kein
Thema mit Bitte um Rückerstattung der 10 Euro Differenz. Zwei
Tage später hatte ich die erste Staffel in der Post
(wohlgemerkt ohne Bestellung). Rechnungsbetrag: 0 Euro.
Unterschrift: Wir bitten das Versehen zu entschuldigen und
hoffen, daß sie weiterhin ein treuer Kunde bleiben.
Unkulanter Chaoshaufen? Leichter Ansatz von Chaos vielleicht,
aber unkulant…?
Was anderes soll man hier schildern als seinen persönlichen
Fall? Und hilfreich wrden sie immer dann wenn es Häufungen
gibt.
Mal überlegen: Die haben praktisch alle anderen Buchläden aus dem Markt gedrängt, ohne zu Anfang wirklich billiger gewesen zu sein. Stimmt, das ist ein Argument für deren schlechten Service.
Deine unten angeführten Beispiele sind meiner Meinung nach ein
Armutszeugnis für Amazon, kein Lob. Das sieht so aus als ob
sie es mal versuchen, und wer dann dagegen kämpft kriegt
Erstattung. Die spekulieren darauf das viele zu faul dazu
sind, und das geht bestimmt auf. Aber ich danke für die
Bestätigung.
Ich frage mich, welche Lebenseinstellung man haben muß, um so zu denken. Einen nicht unerheblichen Teil meiner Freizeit verbringe ich mit dem Kampf gegen Institutionen und Unternehmen. Ich maße mir inzwischen an zu erkennen, wer absichtlich betuppt und wer versucht, kleine Fehler, die in einem Massenabfertigungsbetrieb zwangsläufig vorkommen, durch Freundlichkeit und kleine Zugaben zu versüßen. Mal abgesehen: Ich habe bei Amazon inzwischen an die 100 mal bestellt. Dabei gab es vielleicht 5 oder 6 mal Probleme, die anstandslos und zu meinem Vorteil gelöst wurden. Das kann ich von der Post oder der Telekom oder von Karstadt oder von usw. nicht behaupten. a) mehr Fehler und b) deutlich schlechtere Problemlösung.
Und überhaupt: Wer verschickt absichtlich anstatt des bestellten Produktes ein billigeres Produkt und verschenkt dann ein teureres, anstatt einfach die Differenz zu erstattetn? Und wer hält seine Datenbank absichtlich auf dem falschen Stand, um zu hoffen, daß irgendjemand durch Nichtlieferung unter die kostenlos-Versand-Grenze kommt, um dadurch die sowieso anfallenden Protokosten kassieren zu können und erstattet dann anschließend nicht nur die Portokosten, sondern legt noch was oben drauf?
So einen Blödsinn habe ich schon relativ lange nicht mehr gehört, ehrlich.
6 Euro Zusatzgebühr ! 3 Euro Versandkosten und 3,50 fürs Buch.
Die Versandkosten fallen dann aber immer an, oder? So wie sich dein Text liest (gerade mit dem Vergleich zu eBay und 4,00 EUR) klingt es nach 9 EUR und nicht 6 EUR Strafgebühr. Sollte wohl dramatisierend wirken.
Ich bin nach wie vor von Amazon überzeugt. Negativbeispiele gibt es immer. Nobody’s perfect. Da muss ich wohl erst selbst auf die Nase fallen.