Meine Erfahrungen mit Sushi 6.3

Hi Linux Gemeinde…

Ich hab mir einen Tag nach der Veröffentlichung direkt bei SuSE in Nürnberg das neue Suse Linux 6.3 geholt.
Hier meine Erfahrungen damit:

Zuerst eine kurze Beschreibung meines Rechners:

PII 233 MHz 64MB Ram
08/15 CDROM
6GB IBM HDD, 9GB IBM HDD
A4Tech Maus

Als erstes habe ich ein Update von meinem 6.2 auf das neue 6.3 gemacht.
Logische Folge… alles zerhackt. Kein Netzwerk mehr, keine Route und auch mein AX25 war zerstört…

Es wäre echt mal nett wenn man im Yast explizit angeben könnte das er die oben genannten Dateien in Ruhe lassen sollte…:frowning:

Da ich mit der Materie nicht sooo bewandert bin habe ich mir anschließend gedacht ich probiere mal den neuen Yast2 aus.

Also die erste CD einlegen und loslegen…

Als erstes kommt die Ländereinstellung, an der braucht man nix zu ändern.
Der nächste Bildschirm ist dazu da um eine Maus aus zu wählen…
Ich habe alle möglichen Mäuse die da so standen ausprobiert aber keine ging mit meiner A4Tech Maus… Erster Minuspunkt.
Um alle Mäuse aus zu probieren mußte ich jedesmal meinen Rechner neu booten da es keine Abbrechen Taste gibt… zweiter Minuspunkt.
Im nächsten Bildschirm kann man auswählen auf welcher Festplatte man installiern möchte un din welcher Partition. da mußte ich nix machen da es ja schon klar war das ich meine alte Linux Partition benutzen wollte.
Als nächstes kann man dann auswählen was man installiert haben möchte…
Minimal sind ca. 160 MB (also nur Shell), Standard ca. 3GB!!! (hab ich ausgewählt)
oder fast alles über 6GB…
Im nächsten Bildschirm kann man dann noch genauer auswählen was man alles installieren möchte…
Ich habe folgendes ausgewählt:

Spiele, Multimedia, KDE, Gnome.

Als Einzelkomponenten:

3DRender Software… (keine Ahnung wie die jetzt heißt, die erste in der Liste), Star Office 5.1a, Blender.

Und dann gehts auch schon los…
Was mich irgendwie gewundert hat das er die Festplatte nicht vorher formatiert…

Die Handhabung von Yast2 ohne Maus ist recht umständlich. Um in den an der linken Bildschirmseite angebrachten Hilfeframe zu gelangen muß man die Shift+Tab Tasten mehreremale drücken.
Die Erklärungen die dort stehen sind allerdings für die Katz und helfen auch nicht viel weiter wenn man ein Problem hat…

Bevor dann alles installiert ist und man das erstemal loslegen kann fragt er noch nach dem Passwort für Root.
Gibt man hier das selbe ein wie auch für den benutzer so ist man wieder im Yast ganz am Anfang und alles in Englisch…

Wenn dann doch irgendwann alles läuft und man seinen KDE vor der Nase hat wundert man sich was da so alles installiert worden ist…
Aller mögliche Scheiß… lauter Zeugs was man eigentlich garnicht braucht…
Meine Linux Partition war dannach übrigens voll…:frowning:

Den Kernel kann man auch nicht kompileiren weil von den nötigen Dateien garnix installiert ist…:frowning:

Ich hab dann wieder alles gelöscht und hab mit dem guten alten Yast alles neu installiert…
Leider legt der alte Yast seit 6.3 beim einrishcten des Netzwerkes die resolv.conf nicht an und man muß sie selbst tippen…:frowning:

Mein Tip für alle…

Finger weg vom Yast2…

Yast2 wurde entwickelt um Linux Anfängern den Einstig zu erleichtern, aber wnn man schon ganz am Anfang keine Maus zuf Verfügung hat ist das alles witzlos weil ein blutiger Anfänger nicht weis wie man eine Maus nachträglich installiert…
Meine Meinung zum Yast2: Das ging wohl gründlich in die Hose…:frowning:

Claus

DL9NEK End msg.
End Msg.

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Hi Linux Gemeinde…

Ich hab mir einen Tag nach der
Veröffentlichung direkt bei SuSE in
Nürnberg das neue Suse Linux 6.3 geholt.
Hier meine Erfahrungen damit:

[…]

Als erstes habe ich ein Update von meinem
6.2 auf das neue 6.3 gemacht.
Logische Folge… alles zerhackt. Kein
Netzwerk mehr, keine Route und auch mein
AX25 war zerstört…

das geht sicher auch schonender. Insbesondere hilft das Lesen der Anleitung (s.u.)

Es wäre echt mal nett wenn man im Yast
explizit angeben könnte das er die oben
genannten Dateien in Ruhe lassen
sollte…:frowning:

Kann man natuerlich mit Hilfe der rc.config Datei …

Da ich mit der Materie nicht sooo
bewandert bin habe ich mir anschließend

merkt man

gedacht ich probiere mal den neuen Yast2
aus.

Also die erste CD einlegen und
loslegen…

[…]

Um alle Mäuse aus zu probieren mußte ich
jedesmal meinen Rechner neu booten da es
keine Abbrechen Taste gibt… zweiter
Minuspunkt.

Quatsch! Es wuerde mich sehr wundern, wenn man nicht mit Hilfe der Tastatur (Tasten TAB, ENTER und A) die verschiedenen Protokolle durchprobieren koennte!

Im nächsten Bildschirm kann man auswählen
auf welcher Festplatte man installiern
möchte un din welcher Partition. da mußte
ich nix machen da es ja schon klar war
das ich meine alte Linux Partition
benutzen wollte.
Als nächstes kann man dann auswählen was
man installiert haben möchte…
Minimal sind ca. 160 MB (also nur Shell),
Standard ca. 3GB!!! (hab ich
ausgewählt)

Das ist ja auch die Anfaenger-Auswahl. Wenn man will, kann man sich natuerlich Pakete individuell auswaehlen (…Konfiguration erstellen!)

[…]

Und dann gehts auch schon los…
Was mich irgendwie gewundert hat das er
die Festplatte nicht vorher formatiert…

Wieso denn? War sie doch offensichtlich schon. Du fuerst ein Update durch, remember?
Das waere aber gar nicht gut, wenn er dafuer Deine Platte buegeln wuerde. Macht Windows das? Wuerde mich nicht wundern …

Die Handhabung von Yast2 ohne Maus ist
recht umständlich. Um in den an der
linken Bildschirmseite angebrachten
Hilfeframe zu gelangen muß man die
Shift+Tab Tasten mehreremale drücken.
Die Erklärungen die dort stehen sind
allerdings für die Katz und helfen auch
nicht viel weiter wenn man ein Problem
hat…

kommt wohl auf das Problem an.

Bevor dann alles installiert ist und man
das erstemal loslegen kann fragt er noch
nach dem Passwort für Root.
Gibt man hier das selbe ein wie auch für
den benutzer so ist man wieder im Yast
ganz am Anfang und alles in Englisch…

huch … das scheint wohl ein Bug zu sein. Kann ich aber nicht nachvollziehen. Ausserdem habe ich meine Passworte nache einer anderen Strategie vergeben, als name=passwort …

Wenn dann doch irgendwann alles läuft und
man seinen KDE vor der Nase hat wundert
man sich was da so alles installiert
worden ist…
Aller mögliche Scheiß… lauter Zeugs was
man eigentlich garnicht braucht…

Das faengt bei KDE selbst an, aber das hast Du doch schliesslich ausgesucht, oder??

Meine Linux Partition war dannach
übrigens voll…:frowning:

Ja kein Wunder, bei 3GB Applikationen.

Den Kernel kann man auch nicht
kompileiren weil von den nötigen Dateien
garnix installiert ist…:frowning:

Weil Du die entsprechenden Pakete nicht zur Installation ausgewaehlt hast. Standard bei SuSE bedeutet: keine Kernel-Sourcen. Denn es sind alle benoetigten Module bereits vorhanden und es sollte bei Deiner Aldi-Zusammenstellung auch keine groesseren Probleme geben …

Ich hab dann wieder alles gelöscht und
hab mit dem guten alten Yast alles neu
installiert…

Holzhammer a la Windoof, warum hast Du nicht auch gleich die Platte formatiert??

Leider legt der alte Yast seit 6.3 beim
einrishcten des Netzwerkes die
resolv.conf nicht an und man muß sie
selbst tippen…:frowning:

Ist bei so einem ein-Rechner-Netzwerk auch ne Sauarbeit!

Mein Tip für alle…

Finger weg vom Yast2…

Guter Tipp fuer Fortgeschrittene!

Yast2 wurde entwickelt um Linux Anfängern
den Einstig zu erleichtern, aber wnn man
schon ganz am Anfang keine Maus zuf
Verfügung hat ist das alles witzlos weil
ein blutiger Anfänger nicht weis wie man
eine Maus nachträglich installiert…

Hae? Jetzt bringst Du aber einiges durcheinander. Man muss nur mal in die Doku gucken!

Meine Meinung zum Yast2: Das ging wohl
gründlich in die Hose…:frowning:

Der Bericht spricht nicht gerade fuer den Autor. Er moechte offensichtlich „plug and pray“ mit Null Kontrolle ueber die Resourcen und viel Klicki-Bunti. --> Windoze kaufen!

Nochmal an alle potentiellen Linux-Nutzer:
Man muss lesen koennen, Interesse mitbringen und Zeit haben. Am Anfang kostest es „Schweiss & Traenen“. Nach einiger Zeit wird es dann immer besser. Am Ende hat man sich so komplett umgestellt, dass das Arbeiten unter Windows Qualen bereitet!

SuSE ist OK, wenn man das Handbuch liest (zugegeben: die neue Version soll voller Fehler sein), VIEL online-Doku (howto, faq, LDP …) und sehr geduldig ist. Nicht nach kleinen Problemen gleich die Festplatte formatieren etc.

Linux != Windows

Claus

DL9NEK End msg.
End Msg.

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Gruss

Jens

Hi Jens…

Also nochmal…

Ich habe zuerst ein Update gemacht und dann neu installiert…

So lange mache ich auich noch nicht mit Linux rum um Mister Alleswissen zu sein… Ich trag auch keine Sandalen und kann auch nicht übers Wasser gehn…

Das man mit irgendwie Ctrl-Alt-A irgendwas ausprobieren kann ist mir neu… und auch ein Anfänger weis das nicht, woher auch es steht ja nirgends… Nun sag nicht wieder man soll das Handbuch lesen. Zeig mir einen der bevor er irgendwas macht ein Handbuch genau studiert, vorallem wenn es so umfangreich ist wie das von Sushi…
Ich habs eben gemacht wie es die meisten machen, reinschieben und ausprobieren…
Das mit den 3 GB find ich so auch nicht ok.
Welcher normale mensch hat schon eben mal 3 GB übrig? Wenn man sich dann aus Platzgründen für die minimale Installation entscheidet ist man als Anfänger genauso weit wie als wenn man garnix installiert hätte…

Ich weis ja das es sich einige viele Linux Könner raushängen lassen das sie viel Wissen aber komm doch einfach mal von Deinem hohen Ross herunter und versetze Dich in die Lage eines Anfängers…
Ein Anfänger kann mit dem Yast2 ohne Maus nicht viel anfangen. Mit dem KDE kann er dann erst recht nix anfangen…
Die Folge davon ist das Linux wieder gelöscht wird weil es einfach zu kompliziert ist…
Es muß einfach sein, das ist das Zauberwort, und das wird meines Erachtens nach mit dem Yast2 nicht gerade erfüllt…

Achja, logisch habe ich meine Festplatte formatiert als ich die jetzige endgültige Installation gemacht habe…

Und das mit der resolv… Wissen muß man es… Ich wußte es nicht, ich hab erst meinen Kumpel angerufen und der hat dann alles via Ferndiagnose durchgecheckt. So sind wir da draufgekommen…
Wie gesagt, ich kann nicht übers Wasser gehn…

Claus.

DL9NEk End msg.

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Und nochmal hallo!

tja, da war ich wohl ein wenig schroff in meiner Wortwahl. Ich trage uebrigens auch weder Sandalen, noch kann ich besonders gut schwimmen …

Ich frage mich allerdings, wieso Du unbedingt von SuSE 6.2 auf 6.3 updaten musstest, wenn das System vorher tadellos lief. Das ist auch so eine Windows-Krankheit, dass man meint, man muesse alle paar Wochen ein neues Betriebssystem installieren.

Auch ich war vor einigen Jahren Linux Anfaenger. Da gab es so tolle Installationstools gar nicht. Nach der Methode „trial & error“ ging es nur sehr langsam voran. Wenn man aber einschlaegige Dokumentation (zugegeben … Internet-Zugang war an der Uni kein Problem) zu Rate gezogen hatte, ging es schon viel besser.

„Damals“ war schon sehr viel Enthusiasmus noetig, um sich mit Linux zu beschaeftigen. Jetzt ist da viel zu viel Wirbel. Jeder Depp (sorry, nicht persoenlich gemeint) bekommt es mit der BILD-Zeitung gratis ins Haus und wundert sich, dass nach dem booten kein buntes Fenster erscheint und eine droege Fanfare ertoent.

Handbuch lesen? Das waere ja was … Lesen ist mittlerweile scheinbar nicht mehr Faecherkanon an allen Schulen.

Es gibt ja das Internet. Da kann man fragen. Also kommen in grosser Regelmaessigkeit Anfragen nach dem Motto:

„Hilfe, ich hab’ kein Bild. Was mache ich falsch??? Antworten bitte per Eilbrief frei Haus.“ Da kann einem schon mal die Galle hochkommen.

Und dann das ewige lamentieren, Windows waere doch aber viel einfacher, schoener und bunter … ja dann sollen sie zum Kuckuck auch dabei bleiben. Es zwingt sie kein Mensch, umzusteigen.

Ich sach das also nochmal ganz klar:

Linux i n s t a l l i e r e n ohne lesen, das klappt nicht!

Ein gut eingerichtetes Linux zu bedienen ist hingegen meiner Meinung nach einfacher und sicherer, als unter Windows! Das kann ich zumindest durch einige Beispiele im Bekanntenkreis belegen.

Wer also bitteschön als totaler Anfaenger unbedingt ein Linux-System vorgekaut haben moechte, der soll es sich „fix und fertig“ im Laden kaufen. Gibts alles!

Alle anderen sind herzlich willkommen sich auf das spannende Abendteuer einzulassen. Dann sollten sie aber auch Lernbereitschaft mitbringen und genaue Fehlerbeschreibungen liefern. Dann helfen sicher alle gerne, die sich besser auskennen. Ob Sandalentraeger oder nicht!

Gruss

Jens

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Morgääähhhnnn…

Und nochmal hallo!

tja, da war ich wohl ein wenig schroff in
meiner Wortwahl. Ich trage uebrigens auch
weder Sandalen, noch kann ich besonders
gut schwimmen …

Hihi… wie n Stein…:smile:

Ich frage mich allerdings, wieso Du
unbedingt von SuSE 6.2 auf 6.3 updaten
musstest, wenn das System vorher tadellos
lief. Das ist auch so eine
Windows-Krankheit, dass man meint, man
muesse alle paar Wochen ein neues
Betriebssystem installieren.

Naja, sagen wir es so… ich hab hier eigentlich 6.1, die 6.2 wurde mir aufgedrängt und ich hab das Update auch garnicht selbst gemacht.
Ich hab zu meinem Kumpel gesagt wenn er es mir schon so unbedingt aufs Auge drücken will dann soll er auch das Update machen…
Hat er auch getan…:smile:

Normalerweise kauf ich mir immer jede dritte oder vierte Version…das reicht…

Handbuch lesen? Das waere ja was …
Lesen ist mittlerweile scheinbar nicht
mehr Faecherkanon an allen Schulen.

Iiiihhh, Du meinst doch nicht etwa solche Dinger die in den Regalen stehen und wo so viele komische Zeichen hintereinander geschrieben sind? Die Dinger heißen glaub ich Bücher, nee das faß ich nicht an da wird man krank von hat man mit erzählt… :·)

Wenn ich Dir allerdings jetzt noch erzähle warum ich eigentlich mit Linux angefangen habe dann denkst Du Dir bestimmt das ich spinne…
Ich hab ganz einfach das ewige getippe bei Windoof vermißt. Ich war eigentlich ein Dos-Mensch und da man da auch so schön viel tippen muß kommt mir Linux mit seinem noch mehr getippe grade gelegen…:smile:

In diesem Sinne…

Claus

DL9NEk End msg.

)

Hi,

ich habe ein Jahr (zwangslaefig) mit Linux gearbeitet, dann brauchte ich es weiter und habe es das erste mal selbst installiert (vor einem halben Jahr Suse 6.2). Natuerlich habe ich nicht die komplette Doku VORHER gelesen - macht auch wenig Sinn. Aber waehrend der Installation habe ich mir doch das meiste zu Gemuete gefuehrt - und viele online Dokus dazu. Ich habe selbst „exotische“ Komponenten wie eine ISA plug and play isdn Karte installiert bekommen - mit viel Geduld aber ohne grosses Vorwissen. Linux setzt einen Muendigen User voraus Mikroschuft tut alles um seine User unmuendig zu halten. Mit steigender Verbreitung von Linux wird es immer mehr Angriffe und Bugs einzelner Applikationen auch bei Linux geben. Wenn Du Dich nicht fuer Dein System interessierst hast Du wahrscheinlich auf lange Sicht wenig mit Linux gegenueber Windoof gewonnen.
Es mag zwar sein, dass es keine dummen Fragen gibt, aber es gibt extrem aergerliche Fragen, und das sind die von gewissen Suse usern, die nichteinmal das Inhaltsverzeichnis ihrer Suse Doku kennen und echt nervige Fragen stellen. Und sich dann auch noch aufregen, wenn man mit man xyz antwortet. Dein Artikel hier ist nicht gerade dazu geeignet diesem unsaeglichen Verhalten etwas entgegenzusetzen. Wenn _Ihr dumme Konsumenten bleiben wollt, bleibt bei Win, da ist das weniger Aerger fuer alle verbunden. Wundert Euch aber nicht, wie sowas vielleicht ausgehen mag.

Gruss - no offence intended

Thorsten