Hallo
Du argumentierst - finde ich sehr linear - aber liegt es
daran, dass Du Leid für etwas Gutes hältst
Wie kommst du auf die Idee ?!? Habe ich mich wirklich SO unklar ausgedrückt ?
Nein ich halte Leid eben nicht für etwas Gutes !
Aber einerseits halte ich „songenannte Freunde, die es nur gut mit einem meinen“, für noch schlimmer und andererseits denke ich, dass jeder Mensch für sich selber entscheiden muss, wie weit er eine Situation mitmachen oder ertragen will, bevor er anfängt darunter zu leiden.
Fängt er an darunter zu leiden, wird er auch eher bereit sein Hilfe anzunehmen, wenn er es nicht alleine schafft - das kann bei dem einen schon ganz, ganz früh sein und beim anderen auch mal zu spät.
Trotzdem sollten wir jedem Menschen das Recht lassen, selber darüber zu bestimmten, wann er mit einer Situation nicht mehr zurecht kommt und etwas daran ändern WILL.
Es gibt durchaus Menschen die gerne den Leidenden spielen (lamentier-jammer-lamentier-bla-blubb…) um von anderen Menschen beachtet und umsorgt zu werden - die werden aber meist den Teufel tun, sich aus der Situation selber heraushelfen zu lassen, weil sie ihnen eben die Aufmerksamkeit und das Mitgefühl der anderen sichert - das merkt man aber recht bald ;o)
Ich glaube, dass erst wenn ein Mensch anfängt unter seiner Situation wirklich zu leiden, er auch bereit ist, etwas daran zu ändern. Und bevor er daran nichts ändern will, ist jede angebotene und noch so gut gemeinte Hilfe für den Orkus … (passender Spruch dazu „das Gegenteil von gut - ist gut gemeint“ )
oder dass Du selbst leidest, und das rationalisieren willst?
??? nö mir gehts prima :o)))
Nur so mal gedacht
falsch gedacht ;o)
Gruß H.