Meine Katze knurrt

Hallo ,
meine Katze hat so Ihre Stunden wo Sie durch die Wohnung flitzt springt und knurrt.Sie springt mich dabei auch oft an ,oder läuft mir zwischen die eine.Ist das normal bin schon überall verkratzt.
Wenn ich Sie mit Wasser bespritze,stört Sie sich nicht dran im gegenteil es gefällt Ihr.Sie ist sechs Monate bitte helft mir was kann ich noch tuen ?
Bedanke mich schon mal
Vivian

Hallo Vivian,

hast du es denn schon mit einem sehr strengen „Nein“ probiert, wenn sie dich mal wieder anspringt?

Gruß

Phoebe

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Hi!

Mit sechs Monaten ist sie ja noch sehr jung. Wahrscheinlich ist sie nur übermütig und weiß noch nicht, wann es weh tut. Ich würde das Spiel abbrechen und sie links liegen lassen, falls es zu heftig wird. Katzen mögen es überhaupt nicht, nicht beachtet zu werden :wink: . Ansonsten kannst du mit ihr mit Spielzeug spielen, wo du außerhalb ihrer Reichweite bist. Es gibt diese schönen großen Federn im Zoohandel zu kaufen. Unsere Katze ist verrückt danach. Auch Glasmurmeln werden eifrig gejagt ( die etwas größeren mit ca. 2,5 cm Durchmesser ). Auch ein Stock aus dem Garten tut es ( es sollten aber keine Dornen dran sein und auch nicht von einem für Katzen giftigen Strauch stammen( da kenne ich auf Anhieb allerdings keinen ) ).

Tara

Hallo Vivian,
für Stubentiger ist es schöner , wenn sie zu zweit sind. Solltest Du Platz dafür haben, wäre das sicher am besten…
Grüße
Margit

Hallo Margit,

für Stubentiger ist es schöner , wenn sie zu zweit sind.
Solltest Du Platz dafür haben, wäre das sicher am besten…

Das gilt leider nicht grundsätzlich. Katzen sind von Hause aus Einzelgänger und bilden im Gegensatz zu Hunden kaum soziale Strukturen. Die einzigen Katzen die annährend so etwas wie Rudelstrukturen bilden sind Löwen, aber selbst diese haben andere soziale Hintergründe als die der hochsozial lebenden Caniden. Alle anderen Katzen leben als Einzelgänger.

Es kann hilfreich sein eine Zweitkatze zu haben, wenn die Einzelkatze wegen Berufstätigkeit sonst den ganzen Tag alleine wäre, da gebe ich Dir natürlich Recht…aber man muss keine Tiere Paarweise halten, die es in der Natur von sich aus auch nicht täten.

Gruß
Maja

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Hallo,

das Argument der Verhaltensweisen bei Wildtieren zieht hier meiner Ansicht nach nicht, denn a) sind Hauskatzen keine Wildkatzen und b) leben Wildtiere nicht in Wohnungshaltung. Verwilderte Hauskatzen finden sich übrigens durchaus zu Gruppen zusammen und entwickeln soziale Strukturen.

Wie immer kann man auch hier nicht verallgemeinern, es gibt sicherlich soziale und weniger soziale Hauskatzen.

Fakt ist, dass die Haltung einer jungen Katze in der vergleichsweise reizarmen Wohnung suboptimal ist und oft zu genau den typischen Verhaltensweisen führt, über die sich die Katzenhalter dann beschweren, vor allem dann, wenn der Katzenwelpe auch noch recht früh entwöhnt wurde:

  • Spielen mit Krallen, „brutales“ Spielen, „Überfälle“ auf vorbeigehende Menschen
  • aggressives Verhalten, geringe Frustrationstoleranz
  • Zerstörungswut in der Wohnung aus Langeweile
  • Unsauberkeit aus Protest weil langweilig
  • starke Empfindlichkeit gegenüber Veränderungen

Eine Zweitkatze im Nachhinein ist sicher kein Allheilmittel, je nachdem wie sozial veranlagt die Katze ist, wie lange sie schon allein ist, wie früh sie entwöhnt wurde usw. kann es eine tolle Sache sein, oder der Zug ist bereits abgefahren.

Im beschriebenen Fall versucht die junge Katze mit dem Menschen so zu spielen, wie sie es mit einem Artgenossen tun würde. Wenn sie einen hätte, würde das Verhalten sicherlich weniger häufig auftreten. So bleibt nur die Möglichkeit, durch Ignorieren der Katze beizubringen, dass dieses Verhalten zum Abbruch des Spiels und zum „Liebesentzug“ führt.

Gruß,

Myriam

Hi Myriam,

das Argument der Verhaltensweisen bei Wildtieren zieht hier
meiner Ansicht nach nicht, denn a) sind Hauskatzen keine
Wildkatzen und b) leben Wildtiere nicht in Wohnungshaltung.
Verwilderte Hauskatzen finden sich übrigens durchaus zu
Gruppen zusammen und entwickeln soziale Strukturen.

Instinkte und Verhaltensweisen verlieren sich aber nicht gänzlich, das heisst die grundsätzliche Lebensweise der Hauskatzen entspricht eher der ihrer wilden Verwandten als denen der im engen Rudel lebenden Hunde.
Die mehr oder weniger erzwungenen Strukturen sind bei weitem nicht so fest, wie bei Tieren die ohnehin in einem sozialen Verband leben…es sind eben meist lose Gruppierungen, die auch scheinbare Hierarchien aufweisen.

Wie immer kann man auch hier nicht verallgemeinern, es gibt
sicherlich soziale und weniger soziale Hauskatzen.

Nein, man kann nicht alles verallgemeinern, aber gewisse Dinge sind eben so, Ausnahmen mal ausgenommen :wink:

Fakt ist, dass die Haltung einer jungen Katze in der
vergleichsweise reizarmen Wohnung suboptimal ist und oft zu
genau den typischen Verhaltensweisen führt, über die sich die
Katzenhalter dann beschweren, vor allem dann, wenn der
Katzenwelpe auch noch recht früh entwöhnt wurde:

Da hast Du natürlich Recht, da es um ein Jungtier geht, das in der Natur vermutlich noch bei seiner Mutter nebst Geschwistern wäre. Aber das Verhalten ändert sich möglicherweise noch mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter.

  • Spielen mit Krallen, „brutales“ Spielen, „Überfälle“ auf
    vorbeigehende Menschen
  • aggressives Verhalten, geringe Frustrationstoleranz
  • Zerstörungswut in der Wohnung aus Langeweile
  • Unsauberkeit aus Protest weil langweilig
  • starke Empfindlichkeit gegenüber Veränderungen

Die von Dir genannten Symptome hatte ich schon bei Katzen, die nicht in Einzelhaltung aufgewachsen sind…sicherlich auch eher eine Ausnahme Deiner allgemeinen Annahme.

Eine Zweitkatze im Nachhinein ist sicher kein Allheilmittel,
je nachdem wie sozial veranlagt die Katze ist, wie lange sie
schon allein ist, wie früh sie entwöhnt wurde usw. kann es
eine tolle Sache sein, oder der Zug ist bereits abgefahren.

Deshalb bitte ich um Vorsicht mit dem Tipp Zweitkatze.

Im beschriebenen Fall versucht die junge Katze mit dem
Menschen so zu spielen, wie sie es mit einem Artgenossen tun
würde.

Um dann Eine gewischt zu bekommen, weil der Artgenosse sich das unter Umständen auch nicht gefallen lassen würde…

Wenn sie einen hätte, würde das Verhalten sicherlich
weniger häufig auftreten. So bleibt nur die Möglichkeit, durch
Ignorieren der Katze beizubringen, dass dieses Verhalten zum
Abbruch des Spiels und zum „Liebesentzug“ führt.

Grenzen setzen ist hier sicher besser…würde der Artgenosse sicher auch tun. Eine Wasserspritzpistole wirkt bei solchen Fällen oft Wunder.

Gruß
Maja

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Hallo Maya,

ich habe seit über 20 Jahren Katzen ( seit über 40 Jahren Hunde ) , aus Tierheimen und auch mehrere und immer wieder mal eine Junge dazu geholt. Es gab nie Probs. Ich denke, ein Katzenkind mit 6 Monaten würde sich sehr über Gesellschaft freuen. Sicher gibt es auch Einzelkatzen, die sind aber ehr selten, dann älter und haben eine schlechte Erfahrung hinter sich. Ich weiß nur, das Katzen es lieben zusammen zu spielen und es nichts Schöneres gibt, als denen zuzusehen.
Ich kann aus eigener Erfahrung nur dazu raten…

Grüße
Margit

Hallo Margit,

für Stubentiger ist es schöner , wenn sie zu zweit sind.
Solltest Du Platz dafür haben, wäre das sicher am besten…

Das gilt leider nicht grundsätzlich. Katzen sind von Hause aus
Einzelgänger und bilden im Gegensatz zu Hunden kaum soziale
Strukturen. Die einzigen Katzen die annährend so etwas wie
Rudelstrukturen bilden sind Löwen, aber selbst diese haben
andere soziale Hintergründe als die der hochsozial lebenden
Caniden. Alle anderen Katzen leben als Einzelgänger.

Hallo Maja,

das ist nicht so ganz richtig. Bei Hauskatzen hat sich während der Evolution ein anderes Sozialverhalten entwickelt als bei Wildkatzen. Hauskatzen, die z.B. auf dem Bauernhof leben und den Großteil ihres Lebens im Freien verbringen, bilden meist Grüppchen mit anderen Artgenossen. Natürlich gibt es auch bei den Hauskatzen absolute Einzelgänger, das ist aber nicht die Regel.

Man muss wirklich Hauskatze und Wildkatze getrennt voneinander betrachten.

Gruß

Phoebe

Hallo Margit,

ich habe seit über 20 Jahren Katzen ( seit über 40 Jahren
Hunde )

ich habe auch schon sehr lange Katzen und Hunde, was nicht heisst, dass ich automatisch durch die lange Zeit alles richtig mache :wink:

mal eine Junge dazu geholt. Es gab nie Probs. Ich denke, ein
Katzenkind mit 6 Monaten würde sich sehr über Gesellschaft
freuen.

Katzenkinder haben ganz sicher Freude daran, Jungkatzen die draussen lebten eher weniger…

Sicher gibt es auch Einzelkatzen, die sind aber ehr
selten, dann älter und haben eine schlechte Erfahrung hinter
sich.

Es ist ganz einfach ihr Naturell, sie haben die sozialen Anlagen einfach nicht.

Ich weiß nur, das Katzen es lieben zusammen zu spielen
und es nichts Schöneres gibt, als denen zuzusehen.
Ich kann aus eigener Erfahrung nur dazu raten…

Verwechsel bitte nicht das gleichzeitige Halten mehrerer Katzen mit der Fähigkeit soziale Bindungen einzugehen und/oder Ridel zu bilden…nur darum geht es mir.

Keine Frage, dass man das machen kann sonst wäre Zucht ja nur in Käfighaltung möglich,was ja nicht der Fall ist…aber sie haben nicht die sozialen Befähigungen wie sie Hunde mitbringen und sie müssen deshalb auch nicht zwingend Paarweise gehalten werden. Sonst denkt am Ende jeder der eine Einzelkatze hat er müsse unbedingt noch eine zum Spielen dazunehmen.

Gruß
Maja

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Hallo Maja,
sag mal, was willst Du eigentlich ? Ich denke, hier kann jeder seine Meinung vertreten. Was soll Dein ewiges „verbessern“ an meiner Meinung ? Hast Du ne Einzelkatze und ein schlechtes Gewissen ? Must Du Deine Meinung deshalb so vehement verteidigen ? Ich weiß wirklich nicht, was Du damit erreichen willst ? Oder suchst Du Streit ? Dafür ist mir dieses Forum zu wichtig und zu schade…
Gruß
Margit

hi

was kann ich noch tuen ?

sie genauso anfauchen wenn es zuviel wird,l wie es eine erwachsene Katze auch macht, die sich belästigt fühlt. Katzen haben selten Wasserpistolen dabei und erziehen ihre Jungen trotzdem ;o) …

einfach zielgerichtet schnell und etwas geduckt auf sie zugehen und laut anfauchen also nicht mit Worten sondern richtig fauchen - das ist ihre Sprache - die verstehen sie sofort und müssen sie nicht erst lernen :o)

Gruß H.

P.S: wobei sie ganze Sätze wie: „magst du raus ?“ „sollen wir spielen ?“ „magst du was zu essen haben ?“ „Katze vom Tisch und zwar SOFORT“ allerdings recht schnell verstehen *grins*

kommt mal wieder runter
Hi,

mal als Info für beide:

Katzen sind „soziale Einzelgänger“ - sprich, sie mögen es in der Regel nicht, zu eng mit anderen Katzen auf engem Raum leben zu müssen , haben aber gerne die Option, Kontakt zu anderen Katzen zu haben, wenn sie es wollen - sprich, die optimale Haltung ist eine Einzelkatze mit Freigang und Kontakt zu anderen Freigängern.

Dass sich unter reinen Wohnungskatzen enge Bindungen bilden liegt daran, dass sie sich irgendwie arrangieren müssen - einige können das, andere nicht. Es ist immerhin besser als komplette Einzelhaltung, wenn Freigang nicht möglich ist.
Gerade bei Katzen, die gemeinsam aufgewachsen sind, ist das nicht sonderlich schwierig, aber selbst da gibt es Situationen, dass die plötzlich nicht mehr zusammen können.

Gruß
Cess

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Hallo Cess,

Gerade bei Katzen, die gemeinsam aufgewachsen sind, ist das
nicht sonderlich schwierig, aber selbst da gibt es
Situationen, dass die plötzlich nicht mehr zusammen können.

Dazu kann ich Erfahrung beisteuern. Wir hatten zwei Katzen,
Geschwister, die von Hand großgezogen wurden, die ersten drei, vier
Monate als reine Wohnungskatzen. Sie kamen dann zu uns
und wurden Freigänger. Waren okay zusammen, ab und zu
ein bißchen Geraufe, aber sie konnten sich ja aus dem
Weg gehen, wenn sie wollten.
Und irgendwann, so etwa im Alter von fünf Jahren ist eine
ausgezogen. Sie kämpfte bloß noch mit der Schwester, wenn
sie da war. War sie allein im Haus mit uns, war sie
verschmuster als die andere, aber sobald die Schwester ins
Haus kam, war sie wieder weg. Wir fingen sie xmal wieder ein
(sie „wohnte“ einfach in der entgegengesetzten Ecke unserer
Siedlung, keine Ahnung, wie sie sich dort durchgeschlagen hat),
sie riss immer wieder aus.
Wir nahmen sie sogar mit auf unserem Umzug, 1500km weiter
westlich, hielten sie wochenlang im Haus damit sie sich
wieder gewöhnte - bei der ersten Gelegenheit war sie draußen
und nicht dazu zu bewegen zurückzukommen.

Grüße
Elke

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Hallo!

Auch wenn sich für einige herzlos anhört: Ein kleiner Schlag mit einer Zeitung wirkt in Verbindung mit dem von Phoebe vorgeschlagenen energischen „Nein“ Wunder! Unser kleiner Macho hat sich mit dieser Methode zum lieben Kater entwickelt, der im Großen und Ganzen weiß, was er sich „erlauben“ darf :smile:

Gruß, Maria

Hallo Vivian,

es gab viele interessante Beiträge über das Verhalten von Katzen, ob im Rudel, ob alleine, usw.
Ist dir mal der Gedanke gekommen, dass es deinem Katzentier einfach langweilig ist und sie mit dir spielen will? Spiel doch mit ihr, lauf ihr hinterher, „hetze“ sie durch die Wohnung, versteck dich hinter der Tür und lass sie dich suchen. Ich habe drei Katzen, zwei Kater und eine Katze, alle ca. 1,5 Kahre alt. Nur einer, Kater Max, macht so was ähnliches wie deine Katze. Der hat einfach Spaß daran „gejagt“ zu werden und wieder zu jagen, und den gönne ich ihm. Kater Felix (es sind übrigens Brüder)guckt uns dann immer völlig verständnislos zu, und die kleine Lena spielt mal mit, mal nicht. Du siehst also, es gibt ganz verschiedene Katzencharaktere. Akzeptiere das doch auch bei deinem Tier.

Liebe Grüße

Sabine

Deine Katze langweilt sich
Hi Vivian,

was Du da schilderst, ist ziemlich deutlich Spielverhalten. Deine Katze will mit Dir spielen!

Ist sie eine reine Wohnungskatze, oder kann sie auch raus? In jedem Fall scheinen ihr die Anregungen, die sie hat, nicht zu reichen, zumal sie ja noch klein und verspielt ist.

Gut wäre eine zweite Katze. Wenn das nicht geht, solltest Du etwas mehr Zeit investieren, um mit der Kleinen zu spielen. Gute Kratz/Kletterbäume und an Seilen befestigte Spieltiere, die von der Decke hängen, unterhalten die Katze, wenn Du nicht da bist.

Was die Kratzer anbelangt: Du kannst die „strafen“, indem Du das Spiel abbrichst, wenn sie zu feste kratzt, oder energisch „nein“ rufst und sie wegschubst. Manche Katzen lernen es so - andere nie. Ich hatte eine, die beim Spielen richtig wild wurde und es auch nie lernte, das sein zu lassen. Die Lösung: Lammfellhandschuhe beim Spielen.

Das gemeinsame Spiel ist für (kleine) Katzen sehr wichtig, Du solltest drauf eingehen, so oft Du kannst.

Liebe Grüße,
Nike

Hallo,

das sehe ich genau so wobei ich die Klapse mit der Hand gegeben habe. Das war sehr erfolgreich bei unseren zwei Mädels um zu lernen, dass wir es nicht mögen, dass sie in unserem Bett liegen, wir es nicht mögen, dass sie auf dem Küchentisch nach Essbarem suchen und dass man schmust ohne zu beißen.

Gruß

Johannes