Meine Katze pinkelt in die Ecken

Hallo,
ich versuche mal eine genaue Darstellung.

Ich habe meine Katze vor 9 Monaten aus dem Tierheim geholt,alles hat sofort problemlos geklappt (sie war ein Fundtier)Mir wurde leider nicht gesagt,dass sie eine Allergie hat - bis ich das gemerkt habe,vergingen Wochen.Sie wurde 3 Monate homöop.behandelt - jetzt ist alles o.k.Im Zusammenhang damit habe ich sie auf Frischfleisch umgestellt - auch ohne Probleme.
Irgendwann fing sie an,das Wasser und das Futter zu verweigern,sie nahm an Gewicht ab.Zwangsläufig habe ich sie mit verschiedenem Frischfleisch und Wasser zur Annahme bewegt,Joghurt nahm sie auch gern.Ob sie irgendein Ernährungsdefizit hat? Aber Nassfutter nimmt sie nicht mehr.
Und jetzt habe ich das Problem,sie mäkelt an jedem Fleisch herum,frisst nur wenige Bröckchen,sucht sich zu Trinken in Waschbecken,Wanne,(wenn ich das Trinkgefäß halte und ihr zurede trinkt sie gut)und pinkelt - wie ich glaube aus Frust - auf den Teppich,wenn ich nicht dabei bin. Während meiner Anwesenheit geht sie brav aufs Kaklo.Wurfgeschosse lassen sie sofort den richtigen Weg einschlagen.Wenn ich ihr eine Pinkelstelle verbaue,sucht sie sich eine andere.Sie schläft gut 23 Stunden.
Sie hat völlig ihre Spiellaune verloren,ist schlecht drauf,knurrt mich an,wenn ihr etwas nicht passt,streicht mir aber im nä.Moment bettelnd um die Beine.

Da sie immer noch sehr dünn ist,bin ich nun völlig ratlos und die Unsauberkeit nervt ganz schön,auch wenn ich versuche,dass gelassen zu sehen.Um das zu vermeiden,kontrolliere ich sie natürlich oft,was sie möglicherweise spürt.

Vielleicht hat jemand eine Idee.Untersuchungen bei der Heilpraktikerin,die sie auch behandelt hat,haben keine körperl.Probleme ergeben.

Bin sehr auf Erfahrungsbericht gespannt.

Gruß Ingrid

hi

Und jetzt habe ich das Problem,sie mäkelt an jedem Fleisch
herum,frisst nur wenige Bröckchen,sucht sich zu Trinken in
Waschbecken,Wanne,(wenn ich das Trinkgefäß halte und ihr
zurede trinkt sie gut)und pinkelt

Sie schläft gut 23 Stunden.

Sie hat völlig ihre Spiellaune verloren,ist schlecht
drauf,knurrt mich an,wenn ihr etwas nicht passt,streicht mir
aber im nä.Moment bettelnd um die Beine.

Da sie immer noch sehr dünn ist,

das klingt alles nach KRANK und nach TIERARZT !!! Nieren o.ä.

Gruß H.

Hi,

Vielleicht hat jemand eine Idee.Untersuchungen bei der
Heilpraktikerin,die sie auch behandelt hat,haben keine
körperl.Probleme ergeben.

Heilpraktiker sind vielleicht für leichte Wehwehchen sinnvoll, aber um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen, würde ich auch dringend zum Tierarzt gehen. Wie schon erwähnt wurde, kann es an den Nieren liegen, damit ist nicht zu spaßen.

Davon abgesehen: Vielleicht ist sie einsam und braucht einen Kumpel? Außerdem reicht Frischfleisch zur Ernährung von Katzen nicht aus (such hier mal im Archiv nach Ernährung für Katzen, da gibt es jede Menge guter Links).

Gruß
Cess

Hallo,

ich möchte mich den bisherigen Ratschlägen anschließen: das ist die Beschreibung einer ziemlich kranken Katze, irgendwas in Richtung Niereninsuffizienz oder Mangelernährung. Ich hoffe, sie bekommt nicht nur reines Muskelfleisch, das führt zu üblen Mangelerscheinungen. Ab zum Tierarzt!

Gruß,

Myriam

Hallo,
danke für die schnellen Informationen,habe sowas fast vermutet,werde da wohl schnellstens reagieren.

Danke und Gruß
Ingrid

Hallo Cess,

die Katze. um die es hier geht ist offenbar krank und weil ein Nierenproblem durchaus möglich, stimme ich voll zu, daß die Katze medizinisch gecheckt werden sollte.

Das Heilpraktiker nur leichte Erkrankungen behandeln können, stimmt so nicht. Es kommt immer darauf an welche Krankheit sie mit welcher alternativen Methode behandeln.
z.T. sind erstaunliche Heilungserfolge bei schweren, medizinisch aussichtslosen Krankheiten möglich.

Gruß Steffi

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Hallo @alle,

Das Heilpraktiker nur leichte Erkrankungen behandeln können,
stimmt so nicht. Es kommt immer darauf an welche Krankheit sie
mit welcher alternativen Methode behandeln.
z.T. sind erstaunliche Heilungserfolge bei schweren,
medizinisch aussichtslosen Krankheiten möglich.

Dem will und kann ich mich bedingungslos anschließen.
Ich habe es mit einer Katze und einem Kater selbst erlebt, bei denen verschiedene Tierärzte schließlich nicht mehr weiterwussten.
Homöopathie war für mich bis dahin Humbug und ich nutzte es nur, weil es keine Möglichkeit mehr gab, die mir noch einfiel.
Beide sind gesund geworden.

Grüße
Malna

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hi

Homöopathie war für mich bis dahin Humbug und ich nutzte es
nur, weil es keine Möglichkeit mehr gab, die mir noch einfiel.
Beide sind gesund geworden.

Homöopathie hat absolut ihre Berechtigung und auch ihre Anwendungsgebiete und es gibt einen Haufen Heilpraktiker die wirklich ganz hervorragende Arbeit leisten - aber gerade auf dem Gebiet der Tierheilpraktiker gibt SO viele Scharlatane, Geistheiler, Pendler etc. unterwegs (ist halt einfach keine geschützte Berufsbezeichnung und JEDER darf sich THP nennen und wenn er auch nur ein Wochenendseminar besucht hat ) die auch schon soviele Tiere (und Menschen) auf dem Gewissen haben dass einem graust

und wenn ein Heilpraktiker allein an Hand der oben geschilderten Symptome(die nun wirklich EINDEUTIG sind) nicht erkennt, dass die Katze krank ist, der sollte seinen „Beruf“ ganz schnell an den Nagel hängen bevor er noch mehr Tiere das Leben gekostet hat :frowning:((

Grüße H.

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Hallo Hexerl,

es gibt einen Haufen Heilpraktiker die wirklich ganz
hervorragende Arbeit leisten - aber gerade auf
dem Gebiet der Tierheilpraktiker gibt SO viele Scharlatane,
Geistheiler, Pendler etc.

Da hast du Recht. Leider gibt es so’ne und solche.
Es gilt also den einen von dem anderen zu unterscheiden.
Nach welchen Kriterien würdest du unterscheidest?

und wenn ein Heilpraktiker allein an Hand der oben
geschilderten Symptome(die nun wirklich EINDEUTIG sind) nicht
erkennt, dass die Katze krank ist, der sollte seinen „Beruf“
ganz schnell an den Nagel hängen bevor er noch mehr Tiere das
Leben gekostet hat :frowning:((

Wie kommst du zu der Äußerung?
Es war doch gar nicht die Rede von einem Heilpraktiker, der nicht erkannt hat, daß die Katze krank ist.

Gruß Steffi

huhu Steffi

es gibt einen Haufen Heilpraktiker die wirklich ganz
hervorragende Arbeit leisten - aber gerade auf
dem Gebiet der Tierheilpraktiker gibt SO viele Scharlatane,
Geistheiler, Pendler etc.

Da hast du Recht. Leider gibt es so’ne und solche.
Es gilt also den einen von dem anderen zu unterscheiden.
Nach welchen Kriterien würdest du unterscheidest?

Bevor ich einen bestimmten Heilpraktiker an mein Tier lasse höre ich mich ganz genau um und schaue ich mir an, was er bei anderen Tieren bisher geleistet hat

Einen guten Heilpraktiker zeichnet m.E. auch aus, dass er bereit ist mit Tierärzten zusammen zu arbeiten und seine Grenzen zu kennen - ich will sowohl von einem TA oder einen THP auch mal hören : hier komme ich nicht weiter aber probieren Sie es mal mit der anderen Schiene :o)

Am liebsten sind mir dann THP die gleichzeitig auch TA sind - also Homöopathie UND Allopathie beherrschen

und wenn ein Heilpraktiker allein an Hand der oben
geschilderten Symptome(die nun wirklich EINDEUTIG sind) nicht
erkennt, dass die Katze krank ist, der sollte seinen „Beruf“
ganz schnell an den Nagel hängen bevor er noch mehr Tiere das
Leben gekostet hat :frowning:((

Wie kommst du zu der Äußerung?
Es war doch gar nicht die Rede von einem Heilpraktiker, der
nicht erkannt hat, daß die Katze krank ist.

Find ich schon ;o)

Zitat :

Vielleicht hat jemand eine Idee.Untersuchungen bei
der Heilpraktikerin,die sie auch behandelt hat,haben keine
körperl.Probleme ergeben.

Gruß Hexerl

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Hallo alle zusammen,
nun streite euch mal nicht wegen des Berufes Tierheilpraktiker.„Nichtskönner“ gibt es auch bei den Schulmedizinern,das habe ich am eigenen Leib 5 Jahre lang erfahren müssen und da hat mit ein Heilpraktiker aus der Misere geholfen.Nebenbei,hat die von mir besuchte Tierheilpraktikerin selbst empfohlen zum Tierarzt zu gehen - also erst genaue Informationen kennen und dann urteilen. Und dass meine Katze ihre Allergie völlig los ist,habe ich keinem Tierarzt zu verdanken,denn die können in diesem Falle nur Symptome behandeln.

Gruß Ingrid

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Hallo Hexerl,

oh!
Ob es schon zu spät war?

Allerdings besteht aus homöopathischer Sicht auch die Möglichkeit, daß tatsächlich keine körperliche Ursache zu finden ist.

Gruß Steffi

Hallo Hexerl,

Am liebsten sind mir dann THP die gleichzeitig auch TA sind -
also Homöopathie UND Allopathie beherrschen

Das wäre wünschenswert.
Allerdings ist die Homöopathie, die Tierärzte lernen die klinische Richtung und daher nicht das Optimun bei tiefsitzenden chronischen Krankheiten.
Es gibt auch (Tier-)Ärzte, die klassische Homöopathie praktizieren. Aber die sind seeehr selten und oftmals wenden sie sich über kurz oder lang ganz der Homöopathie zu.

GRuß Steffi