gehe ich Recht in der Annahme, dass es sich mit „meine Liebe“ genauso verhält wie mit „eine Bekannte“?
Wenn ich zB am Ende eines Briefes schreibe „Bis dann, meine liebe Uschi!“ wird das „liebe“ klein geschrieben, sobald ich „Uschi“ weglasse jedoch groß, obwohl damit nicht gemeint sein muss, dass Uschi die „Liebe (meines Lebens o.ä.)“ ist.
Wenn man das ausdrücken will, sollte man noch ein Adjektiv
hinzufügen: meine wahre/große/einzige Liebe.
Hallo,
ist nicht ganz klar formuliert - auf jeden Fall kann man auch sagen „meine grosse Liebe Uschi“, und abgeleitet daraus wäre dann auch „meine Liebe Uschi“ korrekt, wenn auch mit etwas anderer Bedeutung als „meine liebe Uschi“.
Wenn man das ausdrücken will, sollte man noch ein Adjektiv
hinzufügen: meine wahre/große/einzige Liebe.
ist nicht ganz klar formuliert
Diese Beispiele für Formulierungen, die eindeutig als Liebeserklärung zu verstehen wären - was bei „Bis dann, meine Liebe“ eben nicht der Fall ist - sollten nur die Vermutung des Fragestellers bestätigen:
obwohl damit nicht gemeint sein muss, dass Uschi die „Liebe (meines Lebens o.ä.)“ ist.
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auf jeden Fall kann man auch
sagen „meine grosse Liebe Uschi“, und abgeleitet daraus wäre
dann auch „meine Liebe Uschi“ korrekt, wenn auch mit etwas
anderer Bedeutung als „meine liebe Uschi“.
Dass es auch noch andere Möglichkeiten gäbe, Uschi seiner Liebe zu versichern, steht außer Frage, war aber nicht das Thema.
Es ging in diesem Thread
a) um die Großschreibung in der Anrede „meine Liebe“ (ohne Nennung des Namens)
b) darum, dass diese Anrede in einem Brief an eine Bekannte/Freundin eher nicht als Liebesgeständnis aufgefasst wird.